Beiträge von Pedda

    Yo, passt schon. Nun, ich also gestern in den Proberaum und weitergeübt (hab ja schon klammheimlich vorgestern damit angefangen hihihi). Schuhe aus und los. Tja, es hat einfach nicht geklappt. Und weiter getippelt und getreten und gemacht und getan, nicht geklappt. Dann habe ich doch mal auf das Gefühl am Fuß größere Aufmerksamkeit gelegt und siehe da: ich klopp ab und an mit den Zehen an den Fußstopper. Das darf doch nicht wahr sein: Angst vor Schmerzen soll das Spiel ver- bzw. behindern? Ich dachte schon: "Geh rüber in die Werkstatt, knips Dir mit nem Bolzenschneider den großen Zeh und die 2 Nachbarn ab und klopp mit nem Fäustel drauf rum, mit Geschrei: "SELBER SCHULD! DAS HABT IHR JETZT DAVON! AUS MEINEN AUGEN!!! SOLANGE IHR EUCH AN MEINEN BEINEN STECKEND UNTER MEINEN TISCH SCHIEBT, MACHT IHR ... usw usf."


    Also, runter auf den Boden, Fußstopper näher betrachtet. Meine Fußmaschine ist eine ältere (Yamaha), mit Bandzug, keine Kette. Dann bin ich rüber in einen anderen Proberaum, dort steht ein set mit Milliarden an Zubehörteilen und Fußmaschinen. Dort sind Maschinen dabei, die haben einen solchen Fußstopper gar nicht. Meine Fuma hat noch eine horizontale Platte (unter der Verse), Deine auch. Die Fuma ohne Fußstopper hat auch so eine Platte nicht. Auf Deinem Video sind jedoch auch Fußstopper. Im slow-motion-lauf hebst Du Deine Zehen ein wenig an.


    Hmm, Fazit: alles eine Frage der Koordination der im gesamten notwendigen Betriebsablauf befindlichen Gräten. Und Zeit. Oder vielleicht doch ne andere Fuma (mit Kette)? Oder die Fußstopper auf 50% runterschleifen? Werds mal weiter probieren. Und wenn´s mir dann reicht, schick ich Dir die 3 abgeknipsten Störenfriede per Post ;)


    Dann kauf ich mir ne Blockflöte.

    Also bei folgendem Gig war ich nicht beteiligt, sondern war nur Gast:


    Gig einer Band in einem Rockerschuppen. Die Bandmitglieder zwischen 16 und 20 Jahren jung. Um sich Mut zu machen gab es da vorab schon das ein oder andere Tröpfchen. Übrigens: das Schlagzeug war auf 2 zusammengeschobenen und mit dicken Holzplatten geschützten Billardtischen aufgebaut, schön hoch also.


    Beim letzten Stück und nach vielen weiteren Tröpfchen hat der drummer einen einmaligen Abflug gemacht, den man eigentlich nur im Suff anstellt: Bombastisches Finale, alle drehen auf was geht, und der drummer stellt sich auf seinen DREH-hocker, wirbelt mit seinen Armen rum. Auf einmal dreht sich der Hocker und der Drummer fliecht 45° seitlich in seine Toms und Becken rein. Ein riesen Geschepper und Geboller, da war das Lied auch zu Ende.


    Es gab aber noch eine Zugabe :), also war der Sturz nich so verheerent.