Beiträge von Drumstudio1

    Alphonze Mouzon ist ein rattenscharfer Drummer... ich habe irgendwo noch ein älteres Ohne-Filter-Konzert-Video mit Passport (bzw. ehemaligen Passport-Musikern, Doldinger etc.). Da spielt er ein rotes Phonic Plus Kit. Aber ob es Deines ist??? Ich habe den ersten Post nicht ganz verstanden, insbesondere die Farbbeschreibung. Auch im folgenden Post nicht (liegt womöglich an meinem betagten Alter :)


    Das Kit welches er dort spielt (mitte der Achtziger) hat ein knalliges Rot.


    Ob Dein-Set seins ist/war respektive "werden könnte"...
    ... was ändert sich dadurch?


    Ich glaube wenn wir hier alle Auflisten wer, welches Drumset/Equipment wer von welchem Drummer hat (oder vermutet es zu haben) nimmt die Sache kein Ende mehr :)


    Tatsächlich ist es in aller Regel kein Problem von vielen bekannten Drummern ehemalige Sets zu kaufen. Das war auch schon vor der Etablierung des Internet kein besonders großes Problem. Lediglich eine Frage des Geldes... aber selbst da sind Preise nicht selten völlig bescheiden (bei vielen erfreulicherweise von "VIP-Attitüde" keine Spur) auf regulärem Gebrauchtpreis-Niveau oder deutlich darunter. Das liegt einfach daran, das viele vielbeschäftigte Drummer keine Hardcore-Sammler oder Materialfanatiker sind und auch keine "Waren-Eingang-Logistiker" sein wollen. Sondern viel lieber von Zeit zu Zeit ihre Kits upgraden oder durch neue Endorsements alte "Schüsseln" abstoßen
    (sofern dies die Endorsement-Verträge gestatten - hängt vom Status des Drummers und seinem Verhandlungsgeschick ab).


    Gerade unlängst wurde mir aus der Familie der Chouinards das Ludwig Recording-Kit des viel zu früh verstorbenen Bobby Chouinard angeboten. Damit hat er im Studio alle möglichen Billy Squier Platten, Alice Cooper, Gary Moore und weitere feine Hochkaräter eingetrommelt. Ich lieb(t)e sein drumming. Trotzdem lehnte ich ab. Was ändert der Erwerb SEINES Sets an mir und meinem Drumming??? Garnix - leider!


    Wichtig ist doch, dass Dein Set klingt!


    Bevor wir dem tollen Drummer Alphonse Mouzon "Alterseffekte" unterstellen (was ich btw nicht sehr nett finde - schon garnicht da er Dir ja freundlicherweise auf Deine e-mail geantwortet hat)... würde ich mich persönlich einfach am Drumset erfreuen.


    Vielleicht hat er einfach recht. Vielleicht ist es NICHT sein Set. Vielleicht hat irgendwer mal bei Sonor ein Set anfertigen lassen, was seinem ähnelt/gleicht. Ist auf Kundenwunsch mit entsprechender Brieftasche durchaus möglich... bei vielen Firmen, nicht nur Sonor! Vielleicht war es auch ein Set was im Rahmen irgendeiner Tournee oder whatever im Einsatz war und A.M. bezieht sich auf sein "favorite Main-Kit" von Sonor, welches tatsächlich noch in einer Garage steht. Oder es wurde angefertigt (wie eine doublette) für spezielle Events (messen, Workshops um logistisches Hin- und her verschiffen zu vermeiden), er hat es bei einer Messe gespielt (auch diesem Falle wäre es nicht sein Mainset welches er in der Garage glaubt) und schon wurde das Gerücht geboren, "ich habe SEIN Set". Da gibt es viele weitere Möglichkeiten.


    Platziere doch einfach mal Photos hier. Ob es A.M. gehörte oder nicht... es ist sicher ein tolles Set und wir würden es sicher fast alle gerne mal sehen.


    P.S: Wer ist "Alfons" ???


    edit: Schreibfehler weitestgehend? entfernt :)

    ... noch was vergessen. Da können hier unsere E-Technik-Freaks mehr gehaltvolles dazu beitragen.


    Nicht alles, was sich Kondensatormikrofon nennt und Phantomspeisung benötigt - ist ein Kondensatormikro.


    Dem ein oder anderen ist sicher schon mal die Bezeichnung "true condenser" aufgefallen. Die genauen Unterschiede zwsichen Elektret, FET, True, "Untrue" etc. habe ich seit frühen Jugendjahren längst vergessen...


    Ich weiß aber von einem befreundeten Kollegen, dass sein vor 20 Jahren erworbenes edles EV-Konsensator-Mikro für Gesang (keine Ahnung ob True oder untrue :) von Jahr zu Jahr weniger Output brachte... vom kristallklaren high-Gain-Output zur frigiden Rauschgurke verkümmerte bis er es entsorgte. Er war ein eingeschworener Technik-Freak und konnte mir genau erklären, warum bei ganz speziellen Kondensator-Mikrotypen diese Alterseffekte auftreten. Nur habe ich das Erklärungsmodell a.) nicht vollends verstanden oder b.) vergessen - respektive c.) beides in Kombination.


    Vielleicht hilft mir/uns einer weiter?


    Bei welchen Kondensatormikrotypen sind im Laufe jahrelanger Nutzung, sich summierende Klangverschlechterungen/Leistungsverluste (wohlgemerkt: trotz funktionierender Phantomspeisung) zu erwarten???

    Noch ein kleiner Hinweis etwas off-topic.


    Die Batterieversorgung bei Kondensatormikros ist möglicherweise fast immer die schlechteste Option.


    Es gibt sogar mitunter Hinweise einzelner Hersteller, dass ihre Meßwerte in den technischen Datenblättern sich NUR auf die Anwendung mit einer konstanten Phantomspeisung beziehen... bzw. nur damit zu reproduzieren sind. Eben weil gute/stabile technische Daten bei Konsensatormikros dauerhaft mit Batterien wohl schwer zu erzielen sind.


    Bestes Beispiel ist immer das mir aus unerfindlichen Gründen hochgelobte C1000. Das klingt über Phantomspeisung anders/druckvoller/transparenter als über Batterie... selbst wenn die Batterie noch recht neu ist. Zumindest war das immer mein Höreindruck... und einige "externe Ohren" teilten diesen. Vielleicht auch nur "das Gras wachsen hören", aber seit den frühen C1000-Versuchen kam ich nie mehr auf die Idee Kondensator-Mikros über Batterie zu betreiben.


    Eine ähnliche Erfahrung machte ich auch mal mit einer externen Phantomspeisung für 4 Mikros von Millenium. Da war auch einiges klangtechnisch suboptimal. Alle Mikros auch C4000 etc. klangen sehr leise, outputarm, drucklos... als wären sie "Lungenkrank". 1- 2 Mal das externe Netzteil ausgetauscht, brachte nichts. Erst als das komplette 19" Phantomspeisegerät ausgetauscht wurde, ging soundtechnisch die Sonne auf! Was wirklich im Gerät defekt war, erfuhr ich nicht mehr.


    Also wichtig: es kann sehr wohl Spannung sowohl durch Batterie (oder wie im Ausnahmefall durch defekte Phantomspeisegeräte) anliegen, es kommt auch hörbar Sound aus dem Mikro... aber es klingt, verwaschen matt und schwach. Es ist also nicht zwangsläufig mit dem digitalen-Denkparadigma "an" oder aus" - dazwischen gibt es nichts - vergleichbar. Es gibt sehr wohl das ein oder andere (ungewollte) Zwischenstadium... nur befürchte ich bemerken das manche Anwender erst zu spät :(



    edit: Schreibfehler fuck-off

    Wechsel gibt es immer wieder mal... das geht seit Jahrzehnten bei vielen Firmen hin und her...


    Gründe gibt es viele: Mutterfirma "A" ist mit der Arbeit von Inlandsvertrieb "XY" unzufrieden...


    ... oder Inlandsvertrieb "YY" ist mit den Konditionen der Mutterfirma "B" unglücklich und überlegt ob sich der Aufwand weiterhin rechnet.


    Und dutzende Gründe mehr.


    Im Falle von Pearl wage ich die verwegene These, dass der Marktanteil von Pearl in Deutschland nicht steigen wird (um es mal sehr diplomatisch zu formulieren). Nicht weil Holland "so weit weg ist", oder dort schlechter gearbeitet würde als hier, sondern weil M&T mit Sicherheit Mapex nun mit voller Kraft in den Markt drücken wird. Der Anstieg der Verbreitung von Mapex (gestiegene Marktanteile) war in den letzten Jahren ja schon auffallend... das wird ganz klar noch mehr werden. Ich bin mir sicher, dass M&T nun engagiert(er) an potentielle Pearl-Käufer herantreten wird.


    edit... Schreibfehler

    Zumal Du auch mal nach Imperialstar-Toms Ausschau halten kannst. Da gab es auch mal das Midnight Blue... auch im Zeitrahmen 78/79 wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt. OK, die Böckchen des Imperialstar sind anders geformt... aber passen (auch oder gerade) in Sachen Soundstilistik würde das schon.

    Das versuchte ich doch zu sagen :)


    Die normalen Spannreifen waren traditionell 1,6 bis 1,8 Millimeter dick.


    Die Super-Hoop II und einige der Mitbewerber (z.B: Mighty Hoops von Tama) haben 2,X.... sind somit also dicker als die lange Zeit vorherrschenden "normalen Hoops".

    @Bibbel


    keine Ahnung. Ich weiß ehrlich nicht "wo" die messen... und habe selbst noch nie am Spannreifen irgendeine Meßlatte angelegt. Vielleicht beziehen sich die 2.3 Millimeter auch auf einen Ausgangswerkstoff... der dann geformt, geflanscht wird und etwas weniger hat??? Wäre denkbar...


    Aber wie gesagt, lange Zeit waren prinzipiell Spannreifen 1,6 - 1,8 Millimeter. Und dass sind diese moderneren eindeutig nicht mehr... wie scheinbar auch Deine Messung belegt.

    Hallo Purschen,


    ich bin ja schon mal froh, dass Kollege Pibbelmann seinen Post etwas relativiert hat :)


    Tatsächlich ist die Geschichte der Spannreifern so komplex, dass selbst meine Geduld :) nicht ausreicht sie hier auch nur annähernd ausreichend wiederzugeben.


    Einige Faktoren und Kenndaten sind aber schnell umrissen:
    Viele Jahre lang waren geflanschte Spannreifen (also die herstellungstechnisch einfachste, billigste und leichteste Variante, Felle mit Druck auf den Kessel zu pressen) about 1,6 oder 1,8 Millimeter dick. Bei sehr vielen Firmen.


    Gußreifen, die dicker und teurer waren sowie konstruktionsbedingt wesentlich!!! verwindungssteifer und belastbarer, gab es je nach Snare-Modell und Hersteller. Gleichwohl sagten Gußreifen nie allen Drummern des Erdballs zu.


    Andererseits gab es aber auch bei den leichten, dünnen geflanschten Reifen in der Drum-Historie öfters mal Probleme. Diese Probleme (nicht in Form bleiben, Spannung nicht gleichmässig genug auf den Kessel übertragen, an der "Schweißstelle" aufreißen etc.) mögen teilweise auch fertigungsbedingt gewesen sein (und garnicht zwingend ursächlich mit der dünnen Materialstärke zutun gehabt haben... retrospektiv an dieser Stelle aber nicht bedeutsam, da allzu sehr ins Detail zu gehen)


    Im Laufe der späten achtziger und frühen neunziger Jahren gingen aber einige Hersteller dazu über, die geflanschten Reifen etwas aufzuwerten, respektive dicker zu machen. Der erste Schritt an den ich mich noch erinnere waren exakt 2,0 Millimeter bei Pearl. Die wurden dann teilweise schon als "super-strong" beworben und zusätzlich mit der Herausstellung der 2 Millimeter dicken Materialstärke von anderen hoops abgegrenzt.
    Spätestens hier wiederum der Beleg, dass die regulären dünner waren/sind.


    Das wird zu lang hier... um es abzukürzen... über mehrere Etappen sind wir bei geflanschten Reifen mittlerweile im Hause Pearl bei Super-hoop II und der gesteigerten Dicke von 2,3 Millimeter angekommen.


    Inwiefern fertigungsbedingt die regulären Spannreifen um beim Beispiel Pearl zu bleiben heutzutage wirklich auch schon den 2,3 Millimetern entsprechen, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber nochmals... vor einigen Jahren waren die geflanschten Reifen fast aller Hersteller nachweislich dünner, als diese 2,X Millimeter. Mich würde es insofern nicht wundern wenn die normalen Steel Hoops von Pearl immer noch 1,6 oder 1,8 oder ähnliches aufweisen. Aber da muß jemand anderes einfach mal Nachmessen... beim Forum oder Target oder vielleicht auch EX.


    Prächtigen Abend an alle prächtigen Drummer da ´draußen.


    edit... zu viele Rechtschreibpfehler

    Wenn es beide 14" Standards Snares sind... so habe ich es verstanden... würde ich die von Dir favoristierte Snare in ihrer jetzigen Stimmung belassen!


    Die andere sehr hoch stimmen. Oder je nach belieben und vertrauen in die Kesselkonstruktion eventuell auch ULTRA-HOCH. In diesem High-Pitch-Stimmbereich läßt sich fast jede traditionelle Snare soundtechnisch einer Piccolo (oder gar Soprano) annähern. Man hat dann einen (klaro, Geschmackssache) tollen Soundkontrast zwischen den zwei snares.


    Außerdem sind zwei so unterschiedliche Snares ein didaktischer Lehr-Meister in Sachen "was hat es mit Rebound auf sich" und "wieviel Bewegungsinput von mir ist nötig und was schenkt mir die Fellspannung ohne das ich motorisch allzuviel tue?". Da können sich auch ganz neue Erfahrungshorizonte auftun, fernab der Soundfrage.


    Go for it!

    Das wichtigste vergessen: das Produkt war ein riesiger Flop... dementsprechend niedrig die Verbreitung. Abgesehen von einem Messebesuch damals, habe ich niemals! einen Drummer gesehen, der dieses Set hatte.


    P.S: dieses Prinzip ist, wenn Du Dir Abstandhalter anfertigst/anfertigen läßt sehr schnell mit den meisten Drumsets umsetzbar. Dann kannst Du beurteilen, ob Du diesen Sound wirklich so viel resonanter und besser findest.


    Aber das wichtigste nicht vergessen!!!
    Man darf nicht vergessen das damals viele Hersteller die Kessel ihrer regulären Sets noch nicht so deutlich unterdimensioniert hatten wie es seit einigen Jahren nun der Fall ist. Also die Felle damals oftmals noch nicht wirklich "schwimmend" auflagen. Das ist aber heute bei allen Herstellern so... insofern hat sich das Pearl Extender Prinzip... bzw. die Notwendigkeit ein Stück weit erledigt.

    So ein Kit wollte ich schon immer mal haben. War eine Innovation von Pearl zu meiner Jugendzeit... Anfang der Achtziger.


    Das Prinzip ist/war einfach und hardwaretechnisch bzw. herstellungstechnisch kongenial simpel umgesetzt:


    Auf Schlagfellseite wurden bei diesen Sets von Pearl die Stimmböckchen mit "Abstandhaltern" (Plastik.. whatever... unterlegt). Sie standen also weiter vom Kessel ab, als üblich. Dadurch ist es möglich z.B. 13" Spannreifen und Fell auf einen 12" Kessel zu ziehen.


    Oder ein 14" Fell und Spannreif auf einen 13" Kessel usw.


    Dieses Prinzip finden wir heute im weitesten!!! Sinne (bitte nicht direkt vergleichen) bei Tamas Gong-Toms.


    Der wesentliche Unterschied ist aber, das Pearl komplette Drumsets mit dem Extender-Prinzip kurzzeitig!!!! anbot. Also Toms die auf Schlagfellseite das überdimensionierte Fell und Spannreifen boten, aber trotzdem Resonanzfelle aufwiesen. Die Gongtoms von Tama hingegen sind ja quasi überdimensionierte Concerttoms... also weisen kein Reso-Fell auf.


    Vielleicht hat jemand noch einen Prospekt von damals und kann mal Bilder posten. Denn diese interessante Erfindung von Pearl kennen selbst viele Hardcore- Drummaterialfreaks garnicht.

    edit: zu viele Schreibfehler

    Hier liegt eine Verwechslung vor. Carbonkessel haben mit Acryl/Plexi nicht viel zu tun. Das ist eine andere Baustelle.


    Übrigens kenne ich einige schöne Acryl Sets, die nicht kalt klingen. Das ist KEIN generelles Soundattribut von Acryl... es wird so immer berichtet, aber es gibt sehr wohl Gegenbeispiele.

    Also Vintage wenn Du das wieder hinbekommst wäre das eine Super-Visitenkarte für Dich und Dein Können!


    Denn auf mich wirken die Bilder noch schlimmer als die schriftlich vorab gepostete Beschreibung des Sets und seiner Mängel.


    Ich sehe da eher Schrott - wenn das jemand (DU???) wieder optisch gefällig hinbiegt - und das noch zu einem netten Kollegenpreis...


    ...das wäre eine mittelgroße Sensation! Go for it!

    180 Euro für eine gebrauchte Chad Smith Snare... hoppla, was ist denn das für ein Spaßvogel... ???


    Ich hatte meine about 2000 neu für 444.- DM (D-MARK) gekauft. Gut, die Vergangenheit zählt nicht, aber selbst heute kann man die NEU!!! irgendwo in der Grauzone zwischen 215 und 220 Euronen erhalten. Der Dir genannte Preis ist schon mal sehr verdächtig!


    Auch das Sonic Plus II empfinde ich als wirklich zu teuer! Es ist die Frage wieviel Dir das Gibraltar Rack wert ist???? Da gibt es schon tolle Teile, ich unterstelle aber dass es nicht das hochwertigste von Gibraltar ist. VHB heißt ja immer, dass noch "Luft drin´ ist".


    Zum Sound... keine Ahnung welches Export (also welches Baujahr respektive Holzart) Du hast???. Ich versteige mich gerne zur gewagten These, dass jenes Sonic Plus keinesfalls besser klingt...
    Ich mochte die Sonics überhaupt nicht. Schon aus optischen Gründen... vieles an der Kesselhardware wirkte optisch total billig.


    Also man könnte runterhandeln... oder für die Kohle auf dem Gebrauchtmarkt etwas vernünftigeres kaufen oder NEU eines jener toll klingenden Sets die hier immer wieder im Bereich 500 Euro empfohlen werden- erwerben. Free Will!


    Nicht dem freien Willen überlassen ist die Chad Smith snare. Die kauft man nie im Leben gebraucht zu diesem Preis. Niemals!

    Vor einigen Jahren, richtete ein hier nicht näher zu nennender recht bekannter europäischer Musiker eine Anfrage an einen Musiker der Band Toto (dessen Name hier sicherheitshalber :) keine Rolle spielen soll - es handelt sich aber weder um SP noch um seine(n) Vorgänger, sondern einen anderen Musiker der Band).


    Es ging um die Beteiligung an 1-2 Songs zwecks Beisteuerung der für jenen Toto-Musiker typischen Spielweise.


    Ich weiß aus erster Hand, dass die Story genau so stattgefunden hat.


    Da aber der anfragende Musiker weder Brite noch Amerikaner war und sein englisch nicht immer das perfekteste ist, kann ich den Satz nur im mir mitgeteilten Wortlaut wiedergeben. Aus dem Mund des Muttersprachlers von Toto war der Satz inhaltlich sicher der selbe, grammatikalisch oder im Satzbau aber womöglich minimal umgestellt.


    Als nach der Anfrage (inklusive einer konkreten finanziellen Offerte) an den Toto Musiker der telefonische Kontakt hergestellt wurde, bejahte dieser zwar die prinzipielle Motivation an dem Projekt, aber stellte mit folgenden Worten (s)einen Schwerpunkt deutlich heraus:
    "You are a little (bit) light on the moneyside"


    Es folgten noch 1-2 andere Anmerkungen die unmißverständlich klarmachten: "das ist zu wenig Kohle".


    Man vereinbarte (notgedrungen) das finanzielle Aufstocken des Angebotes. Aus gewisser Verärgerung über die deutliche finanzielle Gewichtung jenes Toto-Musikers, beschloss der Anfragende ein in der Schublade liegendes Stück mit schwerster Progressiv-Schlagseite inklusive vielen ungeraden Metren hervorzukramen- dass bislang in seinen Augen für normalsterbliche als "sehr schwer spielbar" galt. Eben um für die höhere Gage auch einen musikalisch herausragenden Gegenwert zu erhalten. Diese Aufnahme kam dann nach Worten des Toto-Musikers kurioserweise nie an, obwohl diese nach Auskunft des Auftraggebers ordnungsgemäß an die korrekte Adresse verschickt wurde. Er beliess es dabei.