Beiträge von yenzee

    und ich war gerade gestern in Siegen... ||

    Die meisten von uns müssen leider mit anderem ihren Lebensunterhalt verdienen, als mit Trommeln. Daher gebietet es der Zeitfaktor schon, sich aus allem das rauszusuchen, was einem Spaß macht bzw. zielführend ist für die Mucke, die man bedienen will.

    Ich hab es vor ca. 30 Jahren mal für 4-5 Jahre auf die Spitze getrieben, von der Hand in den Mund gelebt und geübt, was das Zeug hält. Auch den Stoni, Ted Reed und ähnliche Kumpane. Bringt einen alles weiter, aber meine Double Bass ist dadurch nicht schneller geworden. Und das, wo ich doch Metaller von Herzen bin...

    Will sagen, dass man Prioritäten setzen muss, und daher ist auch nichts verwerfliches dran, bei solchen Büchern nach ein paar Seiten sie für nicht zielführend beiseite zu legen.


    Deshalb ist für mich die größte Herausforderung, sich bei allen Angeboten an Übematerial das für einen selbst am besten geeignete herauszufischen.


    (konkret arbeite ich mich gerade durch verschiedene Fußtechniken und versuche meine rechte Shuffle-Hand auf die Geschwindigkeit von Pete Townsends "Face the face" zu bringen...)

    Leider kann man keine Maße mehr für die Warrior finden bei Vater.

    Ich spiele seit Jahren die Vic Firth Extreme 55a. Sind so lang, wie die Vater 5b, die Du hast, aber nicht so dick. Jedoch auch nicht so dünn, wie 5a.

    Vielleicht taugen sie Dir ja...


    Gruß

    Jens

    So unterschiedlich kann es sein. Mein Hauptcrash ist rechts mittig, am liebsten 17".

    Ganz rechts ein 18". Links hängt meistens ein 16", obwohl ich die auch eher als zu klein empfinde. Demgegenüber hab ich letztens mal ein 19" und 20" Crash da gehabt. Die waren mir dann wieder zu träge. Ach, man hat es auch nicht leicht.

    Ideale Kombi hab ich jetzt gefunden mit 17" und 2x 18", die aber tonhöhenmäßig beide weit genug auseinanderliegen. Ein Hoch auf die Streuung!

    Wie der Titel schon sagt, möchte ich mir Video-Schnittsoftware zulegen, da ich noch einiges an Audiomaterial nebst Kameraaufnahmen aus 2-3 Positionen habe. Das möchte ich alles gern unkompliziert zusammenbringen.

    Was nutzt ihr?


    Muss keine Freeware sein, da ich es auch beruflich brauche für einfache Erklär- bzw. Präsentations-/Promotionvideos (nix influencing...).

    Man weiß ja nie, was dahinter steckt. Vielleicht wird der Laden nur zum Steuern abschreiben gebraucht, muss also keinen Gewinn abwerfen. Solche Läden gibt es mehr, als man denkt. Vaddi ist Broker und verdient sich ne goldene Nase, und Muddi hat nen Mode-Fummel-Laden, der nur zum Steuernsparen da ist. Und Muddi hat ne Beschäftigung...

    Ansonsten wäre das höchst unwirtschaftlich, irgendwas 35 Jahre im Lager liegen zu haben.

    Moin,


    ich war hier vor einiger Zeit schon mal dabei, hab mich dann aber zwischenzeitlich komplett ausgeklinkt.

    Ich heiße Jens, bin 53, spiele mit kleinen Unterbrechungen seit ca. 1980. Stil von Jazz/Swing bis Metal, wobei letzteres klar bevorzugt...




    Nach Umzug von Hamburg nach Mittelhessen in die Nähe von Gießen hab ich nun endlich vor ca. 2 Monaten einen Proberaum gefunden, wo ich eins meiner Sets wieder aufbauen konnte.


    Set 1 im Proberaum


    Pearl BLX von 1988 mit Tama Octobans, DIY Gong-Bass und Giraltar-Rack. Becken: Viele quer durch den Garten...


    be5ej5ok.jpg


    Set 2 (eingepackt, Bild ist noch vom Üraum in HH)


    Pearl BLX auch von Ende 80er, hab ich aber erst vor ca. 8-10 Jahren gekauft.


    4cd4kvq5.jpg


    Set 3 für Zuhause


    XDRUM DD-irgendwas - taugt zum üben und reicht mir völlig aus. Meistens eh nur zum trainieren von Double-Bass-Zeugs.

    (Bild hab ich grad keins)


    Snares:


    Tama Starclassic Maple Marigold Sparkle

    Tama SLP Black Brass

    Tama Starclassic B/B blue sparkle fade

    Ahead black chrome on brass

    12" x 6,66" DIY Snare aus BLX-Tom nbaedb3j.jpg


    Nun mal nach aktuellen Bildern ein bisschen was zu lesen über mich.


    Die frühen Jahre:


    Angefangen mit Musik habe ich mit ca. 5-6 Jahren mit dem Akkordeon. War aber eher eine Qual oder ich zu bequem. Danach dann Gitarre so ca. mit 8. Eine kurze Liebe, meine Finger waren wohl zu fett...

    Wie ich dann zum Schlagzeug kam, weiß ich gar nicht mehr so genau. Im Vorlauf hatte ich mit ein paar Kumpels so eine „Papp“-Playback-Band mit Gitarren aus Holzbrettern und Trommeln aus Waschmittelbehältern etc. (Ich war einer der sog. Gitarristen...), bis wir dann bei einem örtlichen Amateur-Festival mal richtige Rockbands sahen. Das wollten wir auch!

    Und irgendwie bin ich dann bei den Drums hängengeblieben. Warum auch immer.

    Das erste Set war ein NoName-Teil namens „Powerland“ vom örtlichen Musikladen. Hat ein knappes Jahr widerstanden , bevor es mehr oder minder zusammenbrach.

    Danach ein gebrauchtes New Sound im Deutsche-Eiche-Schrankwand-Look. Paiste 101 und 404, sowie Tosco Becken wurden Budget-verträglich angeschafft.

    „Unterricht“ gab es kostenlos bei der Freiwilligen Feuerwehr ein Dorf weiter (Ich hab Jahre gebraucht, um die falsche Handhaltung zu korrigieren.). Aber Notenlesen kann ich deshalb gut, auch Fachbegriffe keine Fremdsprache (Natürlich wurde auch marschiert!).

    Kleine Trommel, große Trommel, Pauken, Percussion – alles mitgenommen damals.

    Nebenbei mit meinen Kumpels ne richtige Band gegründet, in der keiner was konnte.

    Schlagzeugspielen hab ich also mit der Band gelernt. Ein großes Glück, finde ich.

    „Das große Buch für Schlagzeug und Percussion“ hab ich mir dann autodidaktisch erarbeitet.

    Das habe ich sogar immer noch, auch wenn es sich schon fast in seine Einzelteile aufgelöst hat.


    Mit der Gruppe „Lebensecht“ (immer noch die erste...) kamen wir vom Punk zum Deutschrock, der ja Anfang der 80er im Zuge der NDW sehr angesagt war. Der Abschluss-Gig war 1987 als Headliner auf nem örtlichen Festival vor immerhin 700 zahlenden Gästen.


    Nebenbei spielte ich noch in der Schul-BigBand meines Sängers und hab da die ersten Swing/Jazz/Soul-Erfahrungen gemacht. Am Ende hat es sogar etwas geswingt...


    1988 hab ich mein bis dahin angesammeltes Zeug verkauft und mir bei Amptown in HH (später Justmusic) mein erstes Profi -Kit gekauft: Pearl BLX mit zwei Bass-Drums. Die Basis für das schwarze BLX, was ich heute noch habe...


    Die 90er Jahre:


    Irgendwann wollte ich mehr und hab während des Zivildienstes 90/91 in Hamburg an der neuen Yamaha Music Station von Udo Dahmen Unterricht genommen. Das war schon ganz was anderes.

    Nebenbei hat mir ein Zivi-Kollege Jazzrock-Fusion-Zeugs näher gebracht. Billy Cobham, Jack DeJohnette, Steve Gadd, Colaiuta, Weckl...das ganze Programm.


    1992 bin ich wegen der Liebe (meine damalige Freundin ging dorthin zum studieren) nach Köln gezogen. Da habe ich dann ein paar Jahre geübt, was das Zeug hält. Ich war zeitweise in 5 Bands unterschiedlichster Stilrichtungen (ohne wirklichen Erfolg) und habe Unterricht bei Jan Rohlfing am Drummers Institute in Düsseldorf genommen. Ich wollte es echt wissen...

    Irgendwann wurde mir aber klar, dass das Profidasein nichts für mich ist, da ich zu gern eigenes Zeug mache, die meisten „Profis“ sich aber mit Unterricht und Cover-Mucke über Wasser halten müssen. Nicht meins. Dann lieber machen, wozu man Lust hat ohne finanziellen Druck.


    1995 zurück nach Hamburg zum Studieren (Emporkömmling auf dem zweiten Bildungsweg).

    Da hatte ich auch meine Studenten-Band, die natürlich angesagtes Alternativ-Grunge-Zeug gemacht hat. Höhepunkt: Als lokale Vor-Vor-Band für „The Bates“ in der großen Freiheit vor ausverkauftem Haus!


    Zwischenzeitlich habe ich mir, wiederum bei Amptown, ein von Dave Weckl handsigniertes Yamaha Maple Custom gekauft (hat er bei einem Workshop gespielt).

    Cooles Teil mit geilem Sound.


    Ab 1998 gabs Prog-Metal mit „Serenade“ - schön krumme Metren, unterschiedliche Tempi usw.

    Dream Theater für Arme – aber wir hatten Spaß! Kamen sogar zwei CDs bei raus, aber nur in Eigenregie als Kleinstauflage.


    Die 00er Jahre:


    Als Zweitband waren da noch die „Gun-Girls“, die, wie der Name schon sagt, bis auf mich nur aus weiblichen Mitgliedern bestand. Eine CD und eine Zeit mit vielen Gigs (ca.20 /Jahr) wurde daraus, was ich beachtlich finde für eine Amateurband mit eigenem Zeug ohne Label oder Management im Hintergrund. Hier kam das Yamaha MC viel zum Einsatz, Live und Studio.


    Nach Auflösung von Serenade und Trennung von den GunGirls (2001) hab ich ein paar Jahre nichts gemacht. Das Yamaha MC durfte gehen. Ab und zu ein bisschen auf dem BLX rumgehauen, was aber vielleicht 2x im Monat vorkam, wenn überhaupt. Anderes war wichtiger. Ich bin viel Enduro gefahren und hab längere Reisen nach Island und in die Sahara unternommen.


    Die 10er:


    Das neue Abenteuer Selbstständigkeit, schwere Verletzung durch Motorradunfall, Umzug und Hausrenovierung, Heirat etc. - war viel los.


    Irgendwann ca. 2013 kam aber die Lust zurück, und es verschlug mich zu „Faint Horizon“, symphonischer Metal mit deutschen Texten. Höhepunkt war ein Videodreh zum Song „Mitternacht“ in einer alten Wehranlage. Das Video schwirrt auch noch auf Youtube rum. Ab und zu seh ich es mir heute noch an.


    Equipment-technisch kaufte ich ein Ludwig Epic Double-Bass-Set zum Üben für zuhause.


    Leider brach diese Band relativ kurz nach dem Videodreh auseinander...schade drum...


    Das Ludwig ging bald darauf wieder. Bin auch nie wirklich warm damit geworden.


    Als nächstes ca. 2015 kam dann die Melodic-Metal-Band ChainReAction aus Hamburg an den Start, die aber leider aus besetzungstechnischen Problemen nicht wirklich von der Stelle kam.

    Parallel dazu noch eine weitere Metal-Band – Rapid Angel. Aber auch hier gab es immer wieder Verzögerungen, die ein Vorankommen verhinderten.

    Equipment-technisch habe ich für diese Band ein weißes Pearl-BLX gekauft (besser gesagt zwei, da ich lieber zwei Bassdrums spiele als DFM).


    Ende 2019 bin ich aus beiden Bands ausgestiegen, da ich mit meiner Frau von Norddeutschland nach Hessen (Gießen) umgezogen bin. Im Kopf hatten wir das schon länger, haben es aber erst zu dem Zeitpunkt umgesetzt, weil es gerade passte. Meine Frau arbeitet mittlerweile bei mir in der Firma, und da es ein 99%iges Onlinegeschäft ist, konnten wir unsere Arbeit ganz einfach mitnehmen. Hat aber nichts mit Musik zu tun...

    20er Jahre


    ...und dann kam Corona...


    Viel Arbeit, privat und gewerblich, ließen bisher wenig Zeit für Kontakte. Einen Proberaum habe ich auch erst seit März 2021. Also bisher nichts Zählbares. Mal sehen, wo die Reise hingeht.


    Für zum Üben zuhause habe ich mir zwischenzeitlich ein Edrum gekauft, ein XDRUM DD-650 mit „richtigen“ Kesseln. Vorher hatte ich schon mit umgerüsteten Adrums und den leisen Lochbecken experimentiert, fand ich aber nicht so toll. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber „Billig“-Edrums muss ich jedoch sagen, dass das Xdrum das macht, was es soll. Triggereigenschaften sind vollkommen ausreichend, das Spielgefühl ist in Ordnung – Zum Üben reicht es.

    Meine Double-Bass-Geschwindigkeit konnte ich schon erheblich steigern, weil man eben auch mal schnell für ne Stunde fast täglich dransitzt. 1-2 mal in der Woche schaffe ich es auch in den Ü-Raum an die Ballerburg.


    Ausstattung:


    Pearl BLX 1988 schwarz


    2x 22“, 8“, 10“, 12“, 13“, 14“, 15“, 16“


    Tama SLP Black Chrome over Brass 14“x 6,5“

    Pearl 12“x 6,66“ (DIY aus ex-BLX-Tom)


    Tama Octobans Low-Pitch


    20“ Gong-Bass (DIY aus Basix Custom Bass-Drum)


    Pearl BLX 1990 weiß


    2x 22“, 10“, 12“, 14“, 16“


    Ahead black chrome on Brass 14“x6“


    Außerdem:


    Tama Starclassic Maple marigold sparkle 14“x5,5“

    Tama Starclassic B/B blue fade sparkle 14“x5,5“


    dritte schwarze BLX-BD 22“ (irgendwo für kleines geschossen wegen der Hardware, mittlerweile wieder vollständig.


    BLX weiß 10“, 12“, 13“, 16“ (vom 2ten weißen Set über)


    Bei der BD und den Toms überlege ich ein Folieren in orange sparkle, aber da ich momentan keinen Bedarf habe, ist das erstmal verschoben...


    Edrums


    XDRUM DD-670, gepimpt mit besserer Hardware, da das Ding für meine 1,86m zu niedrig war (ich sitze ziemlich hoch → Kniewinkel über 90°).

    Becken:


    Zildjian


    A Custom Crash 16“

    Z3 Crash 17“

    Z/K Kombi HiHat 13“


    Paiste


    Alpha 1st Gen. Hihat 12“

    Dimensions Splash 10“ (gestackt mit Istanbul Mini-China 8“)

    Sound Formula 12“ Thin China (Gestackt auf 14“ Alpha Crash)

    Sound Formula 18“ Thin China (2x)

    Sound Formula 20“ Thin China

    Signature Splash 6“

    Signature Splash 8“

    Twenty Metal Ride 20"


    Sabian


    Cymbal Disc 6“


    Ibrahim Diril


    Custom Stack 8“/10“

    Custom Stack 12“/14“

    Raw Bell China 20“


    Ufip


    Bionic Ride 20“


    Dream Cymbals


    Energy HiHat 13“

    Contact HiHat 14“

    Contact HiHat 16“ (spezial aus zwei Tops)

    Energy Splash 8“

    Energy Crash 16“

    Energy Crash 18“


    Seit neuestem im Stall:


    Masterwork


    Troy Rock Ride 20“

    Custom Crash 17“

    Custom Crash 18“ (2x)

    Iris China 20“

    Iris China 18“

    Iris Ride 20“

    Resonant Rock HiHat 13“

    Resonant HiHat 15“

    Resonant Crash 16“

    Resonant Crash 17“

    Resonant Crash 18“

    Resonant Heavy Ride 20“

    Resonant China 12“/FX-Crash 14“ Stack

    Weißt Du, was mich das nen feuchten F... interessiert, solange ich damit zurechtkomme...?

    Das mit dem Roland sollte ein Witz sein. Aber mancher hat halt ne schlechtere Ironielatenz als mein XDrum.

    Also lass gut sein und hau weiter auf deinem Roland rum, mit welcher Latenz auch immer. Ich geh am Mittwoch wieder in den Probenraum und verdresche mein Portnoy-Phillips-Gedächtnis-AKUSTIK!!!-Set und versuche mich an 230 bpm...

    By the way...habt ihr von den Paiste 2002 Big Beat Promo-Packs gehört? Wurde mir eben angezeigt, kann aber nichts finden. Werde da morgen mal meinem Händler des Vertrauens anrufen...die Teile gefallen mir schon lange. Jetzt gibt's ein Becken umsonst dazu.

    Zum glück nicht. Hab gerade nen Schwung Masterwork Custom, Iris und Resonant gekauft. Das reicht erstmal....

    Latenzen konnte ich keine besonderen feststellen.

    Das hab ich schon von Leuten gehört, die mit 20ms unterwegs waren... HUST. Latenz ist auch adaptiv, d.h. du gewöhnst dich dran und lernst gewissermaßen falsch. Integrier mal eine A- Hihat oder -Snare in dein Setup, dann merkst du plötzlich die Medeli-Latenz bei EZDrummer ;)

    Das ist ja nicht meine Absicht. Ich will damit zuhause üben, damit ich auch ne Mittagspause nutzen kann, in der ich nicht mal den halben Weg zum Üraum schaffen würde.

    Da steht die eigentliche Ballerburg, die ich soweiso nur mit riesigem Aufwand elektrisch abbilden könnte...