Beiträge von PaisteDrummer95

    Was man auch nicht vergessen sollte: Unterricht ist ja dazu da, um die Schwachstellen anzugehen. Je mehr von denen man in der ersten Stunde schon erkennen kann, desto besser! Eine Probestunde, bei der schon alles schiefläuft was schieflaufen kann ist also eigentlich das beste was passieren kann!


    Ich nehme Gesangsunterricht, und meine Lehrerin lässt mich gerne mal an meine Grenzen stoßen um dazuzulernen. Das kann mir, obwohl ich sie mittlerweile gut kenne, auch heute noch echt peinlich werden ("Love Hurts" wird z.B. schnell zu "Ears Hurt", wenn man nicht Nazareth heißt). Sie zuckt da nicht mit der WImper, ich denke als Lehrer hat man irgendwann einfach alles gehört und erlebt ^^ .

    Stimmt, auch wenn einem selbst das irgendwie unangenehm ist. Fails hatte ich seltsamerweise noch nie - trotz der Nervosität.

    Mittlerweile läuft es bestimmt so, dass mir wenn ich anfange zu spielen vor lauter Nervosität erstmal die Sticks abhauen. :D


    Mach dir da keinen Stress, wie hier bereits geschrieben wurde, soll dich der Lehrer ja da abholen wo du stehst und dann entsprechend fördern.

    Also sei du selbst, es ist durchaus normal das du vielleicht viele Dinge noch nicht kannst bzw. kennst. Das ist okay - jeder fängt ja mal an.


    Ich drücke dir die Daumen, das du einen tollen Lehrer erwischt hast und wünsche dir viel Spass beim lernen

    Danke, das kann ich brauchen.

    Dein (potenzieller) Schlagzeuglehrer wird immerhin dafür bezahlt

    - dir zuzuhören

    - mehr zu können als du

    - dir neue Sachen beizubringen

    Also entspann dich, die Rollenverteilung ist klar und der Erwartungshorizont des Lehrers sicherlich eher eng begrenzt.

    Ja, so sollte es sein. Bin aber leider vorgeschädigt was schlechten Unterricht angeht.


    Das ist keine Prüfungssituation. Je mehr deine Schwächen sichtbar sind, desto besser kannst du sie mit dem Lehrer angreifen.

    Nervosität ist vollkommen ok. Sieh es einfach als Baustelle, an der ihr arbeiten könnt.

    Sag dem Lehrer ruhig, dass du die Hosen voll hast, das nimmt den Druck.

    Kann man wirklich zugeben, dass man nervös ist?

    Kommt das nicht komisch rüber?


    Bisher habe ich immer versucht, mir das nicht anmerken zu lassen, weil mir das unangenehm war.

    Danke, das versuche ich so.

    Das mit dem Lehrkörper, der sich als Leerkörper herausstellt, kenne ich leider zu gut. Vor der Probestunde aufwärmen? 😂

    Hi Jürgen, erfreulich zu sehen, dass du das auch hast. Bei sowas bin ich aufgeregt, als ich aber früher z.B Gigs hatte, war ich null aufgeregt und hab’s genossen. Komisch, ist aber so.

    Guten Abend liebes df, bei mir neigt sich die Zwangspause erfreulicherweise dem Ende zu und in voraussichtlich 1,5 - 2 Wochen werde ich, wenn alles klappt, nicht nur wieder mit dem trommeln anfangen können, sondern auch wieder Schlagzeugunterricht nehmen. Die Vorfreude ist natürlich enorm, gleichzeitig bin ich, wenn ich an die Probestunde denke, total nervös.


    An diejenigen von euch, die Unterricht nehmen: Wart ihr nervös vor eurer Probestunde und was kann man dagegen tun um das erträglicher zu machen?

    Bei mir ist das jedes Mal dasselbe.


    Liebe Grüße,

    PaisteDrummer95

    glaube, dass das auch schädlich für die Becken ist, die so anzuspielen.

    Eigentlich ergibt das Sägemehl und verkürzt die Lebensdauer der Sticks erheblich.

    Es geht hier um Akzentuierung und nicht um Zerstörung von Becken.

    Sticks mussten bei mir häufig mal den letzten Weg antreten-meine HiHat Becken hab ich jetzt 25 Jahre und da ist noch keine Beule drin ;)

    Das ist klar, aber bei mir war’s so, dass ich die dumme Angewohnheit hatte wirklich gegen die Kante der geschlossenen Hihat zu schlagen und bei meiner alten Hihat waren dann feine Risse im Bottom und ich bin kein Heavy Hitter.

    Schaft gegen die Kante kommt mir bekannt vor… glaube, dass das auch schädlich für die Becken ist, die so anzuspielen.

    Ich kann auch ein Stage Custom empfehlen. Bei Yamaha braucht man wirklich keine Bedenken haben, weil die nicht nur Drums bauen, ich habe in meinem Leben fast ausschließlich auf diversen Yamaha Sets gespielt und die waren alle klasse (vom mir unbekannten Set aus den 90ern bis zum Recording Custom).

    Travis Barker ist jetzt zwar nicht so repräsentativ für den Durchschnittsdrummer, aber Blutblasen hatte ich tatsächlich auch schon. Ich sehe auch immer wieder bei Rock- und Metaldrummern auf Tour, dass die Hände ziemlich am Arsch und da die oberen Hautschichten faktisch nicht mehr existent sind.
    Aber klar, im Film wird dieser Aspekt, wie einige andere auch, deutlich überdramtatisiert.

    Deswegen finde ich das Video von Adam Neely echt ganz gut, denn gerade Leute die mit Jazz nicht so viel am Hut haben, bekommen da ein paar interessante Infos mit auf den Weg gegeben :)

    Wodurch bekommt man Blutblasen eigentlich? Durch ständige Reibung vom Stick an der Haut?

    Mir ist es völlig Latte wer meine Sticks herstellt. Solange sie sich in meiner Komfortzonem was Dicke, Länge und Gewicht betrifft bewegen.
    "matched" finde ich ziemlich albern, meine Arme sind es auch nicht.

    Wenn man es genau nimmt, wäre matched dann nicht kontraproduktiv?
    Wäre es nicht besser durch je Arm angepasste Stöcke die unterschiedliche Anatomie zu kompensieren?
    Ich meine es gibt ja beim Ortophäden auch eher keine matched Einlegesohlen. :Q


    Ich spiele mit allen Stöcken gleich gut, selbst wenn es zwei unterschiedliche sind.
    Ich wechsel auch gerne nach Laune und Tagesform. Das kann auch mal ein 2b sein oder mal ein 7a.

    Beim Gig und bei Aufnahmen gibts dann aber nur eine Sorte und immer ein frisches Paar + frische Reserve.

    Und ich kann nicht mal wie es manche machen, mit dem Butt-End spielen, weil ich dann mehr Vibrationen spüre als wenn der Stick „richtig rum“ ist.

    Die normalen Standardmodelle (z.B TX5BW) haben relativ wenig Lack, fühlten sich bereits nach wenigen Tagen unangenehm rau an und sind dann am Schaft gebrochen.


    Bei Vic Firth (5A, 5B, SD1, 2B) hatte ich dieses Problem nicht, klar die Tips werden natürlich mit der Zeit unförmig und irgendwann fühlt sich ein Stick leichter an als der andere, aber das war’s auch schon.


    Los Cabos (5A) ist von Lack und Gewicht ähnlich wie Vic Firth, aber es geht schneller bis einem ein Stick leichter vorkommt als der andere.


    Rohema hatte ich noch nie, aber denke mal, die sind ähnlich wie Promark.

    French hab ich auch mal probiert ja, würde ich auch mal wieder, aber wundere mich, ob es normal ist, dass die Finger irgendwie krampfen wenn man versucht aus den Fingern zu spielen?

    Wie gesagt, ich hatte nicht vor den abgebrochenen Stick noch großspurig zu verschenken. Sondern ich wollte ihn nur mal eben locker vom Schlagzeugpodest entfernen, da ich ihn nach dem Bruch einfach fallen gelassen hatte um nach dem Ersatz zu greifen.


    Extra da hingeschnippt wo niemand steht und nur so fest, dass er gerade so von der Bühne fällt. Dafür dass der Kollege aber extra einen Sprint hingelegt hat um den kaputten Stick für die Zugabe zu mir zurückzuwerfen, hat er anschließend noch eins von dem, auf der Bühne reichlich vorhandenen, Bier von mir bekommen.

    Alles gut. :) ich meine jetzt auch nicht dich damit, sondern allgemein, weil ich eben schon sehr oft gehört habe „jemand aus dem Publikum hat dann den Stick zurückgeworfen.“ und das für mich die einzig logische Erklärung dafür ist, dass das Publikum eben keine Ahnung hatte, warum das gemacht wird.

    Das andere was ich halt schon gelesen habe ist, dass manchmal Zuschauer von den ins Publikum geworfenen Sticks getroffen werden und da denke ich dann auch wieder an die eben erwähnten Punkte bzw. prominentestes Beispiel ist wie gesagt, Josh Dun von Twenty One Pilots.


    Der hat ja einige nicht so tolle Ideen für seine Bühnenshow (einen speziellen Riser, der vom Publikum gehalten werden muss und er sich vom Publikum auf den Riser helfen muss, auf dem er dann spielt) und ist auch beim Sticks werfen ziemlich verantwortungslos, z.B wirft er die mitten im Konzert wenn keiner damit rechnet und dann auch noch in hohem Bogen, von anderen erhöhten Bühnen runter aufs Publikum etc.


    Der hat schon zig Klagen, hat sich dazu im Internet mal so geäußert „Du bist selbst schuld. Was machst du auch die Augen zu und lässt dich treffen?!“.

    Finde so etwas geht gar nicht.


    Weiß eigentlich jemand, wie damals der Todd Sucherman-Prozess ausgegangen ist?

    Man hatte irgendwie nichts mehr gehört wie es im Prozess weiter bzw. ausgegangen ist.

    Viel Spaß damit! Mich hat Rohema noch nie gereizt. Meine Favoriten sind Vic Firth und Los Cabos, das ist dann aber wirklich ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen den beiden Herstellern.

    Also ich muss sagen vic firth ist sogar meine lieblingsfirma wobei flix ebenfalls dazugehört. Die plastikbesen und Rods sind richtig gut. Und was Rohema betrifft kommt am mittwoch oder donnerstag ein langer post.

    Ich glaube, bei mir liegt VF auch minimal vorne.

    Ich habe mal zwischen dem letzten Song und der Zugabe einen vorher abgebrochenen Drumstick locker "weggeschnippt" das dieser gerade so über den Bühnenrand nach unten gefallen ist.

    Dachte, wir wären fertig und hatte schon angefangen meinen Kram zusammenzuraffen.

    Ein etwas alkoholisierter Zuschauer ist sofort hingerannt und rief: "Hey, du hast deinen Drumstick verloren!" Er warf ihn dann zurück auf die Bühne, allerdings in so einem hohen Bogen, dass der Stick ein paar mal in der Drahtseilabspannung des Bühnendachs hin- und hergesprungen und dann unkontrolliert irgendwo bei mir hinter dem Drumset eingeschlagen ist.


    Da bestand dann eher die Verletzungsgefahr für mich selbst. :-)

    Heftig, aber ich kann mir schon denken, wieso das passiert. Es gibt Zuschauer, die vorher noch nie auf Konzerten gewesen sind und sich dann wundern warum da ein Stick in ihre Richtung fliegt und denken dann entweder an ein Missgeschick oder gar an gezielte Verletzungsabsicht.


    Ich glaube, wenn man sowas macht, wäre es von Vorteil wenn man gezielt Personen auswählt, die aufmerksam sind und dann so dass sie wissen, dass sie gemeint sind, dann muss mans irgendwie schaffen, dass die ihre Hände hochnehmen und dann kommt das Schwierige, nämlich so zu werfen, dass der Stick ankommt, aber gleichzeitig nicht zu fest, weil man ja niemanden verletzen möchte.


    Und ich glaube gerade das (gezielt aufmerksame Person auswählen, es schaffen dass die Hände der Person oben sind und gescheit werfen) machen die wenigsten Drummer, die sich dafür entscheiden Sticks ins Publikum zu werfen. Kann das sein?