Beiträge von tobbey_drums

    Hey fwdrums. :)

    Freut mich sehr, dass es dir weiterhilft! Auf welche Weise nutzt du die App denn momentan?


    LG

    Tobias

    Hi :)


    Dich selbst aufzunehmen ist eine super gute Idee! Vor allem, um regelmäßig deinen Fortschritt nachzuvollziehen ist das extrem hilfreich. Es ist ein ganz anderes Hörerlebnis, weil du dich dabei nicht darauf konzentrieren musst, was du gerade mit Händen und Füßen treibst. :D Aber die ganzen Benefits des Recordings sind dir ja wahrscheinlich schon bewusst. :)


    Um einen coolen Drum Sound zu bekommen brauchst du im Grunde gar nicht so viele Mics. Die Qualität der Mics ist da weitaus entscheidender. Ich würde mit einem guten Overhead anfangen, aber die werden auch meistens im Bundle angeboten. Es macht also Sinn, da einmal zu investieren und dann für die nächsten 5 bis 10 Jahre Ruhe zu haben. Mics von Rode fand ich immer sehr gut. Da gibt es z.B. die hier im Bundle. Eins davon stellst du über das Drumset und eins vor die BD. Wie die Positionierung genau funktioniert, ist allerdings nochmal ein ganz eigenes Thema. :D


    Wenn du mit "richtigen" Mics aufnimmst, dann brauchst du auf jeden Fall ein Interface. Zusätzlich musst du dann noch sicherstellen, dass dein Laptop einen Eingang hat, der mit dem Interface kompatibel ist. Was die Eingänge angeht, gebe ich dir absolut recht, dass es mindestens 8 haben sollte. Du weißt halt nie, was du in ein paar Jahren noch alles damit aufnehmen willst.


    Die einfachste Möglichkeit ist aber mit Sicherheit so einen portablen Recorder zu nehmen. Die speichern meines Wissens nach meistens auf einer SD-Karte, also sollte dein Laptop natürlich einen SD-Karten Reader haben.


    Das Thema ist ziemlich komplex, ich bin da auch schon halb dran verzweifelt. :D Ich hoffe, das hilft dir irgendwie weiter.

    LG
    Tobias

    Hallo zusammen. :)

    Ich habe in den letzten Wochen und Monaten Erfahrungen mit einer super coolen kostenlosen Web-App gemacht und diese möchte ich euch nicht vorenthalten. :)

    Die App nennt sich RhythmBot und wurde von JP Bouvet entwickelt, um das ultimative Rhythmus-Lern-Tool zu erschaffen. Hier ist der Link zur Web-App:

    RhythmBot


    Zum Interface der App möchte ich in diesem Thread eigentlich nicht viel erzählen. Das hat JP in einem Erklärvideo bereits besser getan, als ich das je könnte. Hier der Link zum entsprechenden Video:


    RhythmBot - Tutorial - YouTube


    Noch viel interessanter finde ich allerdings dieses Video, in dem er viele Beispiele gibt, auf welche Weise die App gebraucht werden kann:


    RhythmBot - Demo (Ways to Use it in the Practice Room) - YouTube


    Nun aber zu dem, worum es hier eigentliche gehen soll: meinen Erfahrungen mit der App. Vorab muss ich sagen, dass ich das Potenzial der Möglichkeiten dieser App noch lange nicht ausgeschöpft habe. Ich habe sie bisher primär dazu genutzt, um mein rhythmisches Vokabular bei Triolen (als Singles gespielt) zu erweitern. Dazu habe ich im Trade-Reading-Mode Triolen eingestellt und über die Zeit den Komplexitätsgrad und die BPM erhöht.


    Das Coolste an dieser App ist, dass konstant neue, frische Ideen kommen, die man so eventuell noch nie gespielt hat. Und das war ja auch genau das Ziel, was ich mit der Nutzung dieser App erreichen wollte: neue Rhythmen entdecken und diese in mein Repertoire integrieren, sodass ich in meinem eigenen Spielen auf mehr Möglichkeiten zurückgreifen kann. Am Anfang war es sehr ungewohnt, ohne Pause kontinuierlich mit neuen rhythmischen Ideen konfrontiert zu werden und ich musste die Komplexität erstmal auf 4 setzen (die zweite Triole hat mir doch noch etwas zu schaffen gemacht :D). Hat man sich an den Flow aber erstmal gewöhnt, ist es einfach genial. Von Tag zu Tag habe ich gemerkt, wie es mir immer leichter fällt, spontan neue Rhythmen zu spielen. Es geht dann irgendwann so weit, dass man nur noch Sekundenbruchteile braucht, um einen ganzen Takt zu verstehen und nachzuspielen. Neben der Erweiterung meines rhythmischen Vokabulars ist mir dann auch aufgefallen, dass sich meine Lese-Fähigkeiten durch diese Nutzung der App enorm verbessert haben, was zwar nicht meine Absicht war, aber definitiv hilfreich ist.

    Generell würde ich sagen, dass die App in jedem Stadium (Anfänger, Fortgeschrittene, Profi) hilfreich sein kann. Die Schwierigkeitsgrade reichen von sehr einfachen, sich wiederholenden Grund-Rhythmen bis hin zu vollkommener Improvisation anhand einiger weniger Ankerpunkte, die von der App vorgegeben werden.

    Ich hoffe, mein kurzer Erfahrungsbericht motiviert den ein oder anderen dazu, die App mal auszuprobieren. Ich kann es nur empfehlen! :)

    Hat jemand anderes vielleicht auch schon Erfahrungen mit dieser App gemacht und sie anders genutzt, als ich? Würde mich sehr interessieren, wie eure Erfahrungen waren!

    Es wird langsam, aber da ich autodidaktisch unterwegs bin und am Schlagzeug auch immer war, kam es mir die ersten paar Jahre unmöglich vor was anderes als Singles zu verwenden wenn ich Musik spielte. Irgendwann schummelten sich gelegentliche vereinzelte Doubles (präferiert mit rechts) rein, damit sich der Ablauf den ich im Kopf hatte noch irgendwie ausgeht.

    Hi :)

    Ich verstehe was du meinst. Nach so einer langen Zeit nur Singles spielen ist es bestimmt schwierig sich wieder auf so eine neue Herangehensweise einzustellen.

    Andererseits kann es ja auch deine Stärke sein, dass du dich mit Singles so Zuhause fühlst. Ich habe schon viel zu oft gesehen, dass Drummer nach 2 Monaten bereits anfangen paradiddles zu lernen. Das ist halt völliger Quatsch. Benny Greb hat mal gesagt, Singles wirklich zu beherrschen ist das Qualitätsmerkmal eines jeden wirklich guten Drummers.

    Es sollte immer im Vordergrund stehen, was du damit überhaupt erreichen willst. Erst das Warum, dann das Wie. :)

    Da hätte ich mir etwas mehr "Mediation" meiner Schlagzeuglehrer gewünscht.

    Hi coda. :)

    Das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Gründe, warum ein Lehrer hilfreich ist. Er sollte dir zeigen, wie du die Sachen, die du lernst in der Realität/Musik einsetzen kannst. Wie bist du denn dann darauf gekommen, doch die Rudiments in dein Spielen zu integrieren?

    Alles klar, habe es im Startpost geändert. Danke für das Feedback. :)

    Hallo zusammen!

    Mein Name ist Tobias und ich dachte, ich stelle mich auch mal kurz vor - also dann mal los. :)


    Meine Laufbahn als Drummer begann im Jahr 2009. In einem Bandprojekt meiner Schule fehlte ein Drummer und da ich schon immer ein Instrument spielen wollte, bot sich damit eine gute Möglichkeit. Zu dieser Zeit war ich auch ziemlich tief drin, Metal zu hören und hatte dementsprechend viel Energie in mir angestaut, die ein irgendein Ventil brauchte. :D Ich merkte schnell, dass Drumming mehr als nur ein kleines Hobby für mich ist. Im Jahr 2010 begann ich dann, auch Unterricht zu nehmen.

    Meine erste Band war ein Metalcore-Projekt, namens Your Past Remains. Wir waren ein paar gute Freunde, die dieses Genre cool fanden. Wir haben zusammen eine EP aufgenommen und sehr viele weitere Songs geschrieben, die es allerdings nie ins Studio geschafft haben. Außerdem konnte ich erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln. An unserem Höhepunkt haben wir sogar eine kleine Osteuropa-Tour unternommen und auf Bühnen in der Slowakei, Tschechien und Ungarn gespielt. Im Nachhinein betrachtet war das für mich eine sehr wichtige und lehrreiche Erfahrung und ich denke gerne an all die Momente zurück, die ich mit meinen Freunden erlebt habe. Falls es jemanden interessiert, hier ein paar Links zu Songs von der EP: Wasteland, Nobody Said It Would Be Easy, Destination.


    Nach diesem Projekt hatte ich erstmal eine ganze Zeit lang keine feste Band, für die ich gespielt habe. Hier und da habe ich aber immer noch für einige Bands ausgeholfen. Im Jahr 2019 habe ich dann zu meiner zweiten Band gefunden - ein Alternative Metal-Projekt, namens Avalanche Effect. Die Band gab es zu dem Zeitpunkt schon einige Jahre und ich habe deren alten Drummer ersetzt. In diesem Jahr habe ich dann wirklich viele Shows mit Avalanche Effect gespielt und dabei die Bühne mit Szene-Größen, wie Imminence, The Plot In You, Our Mirage und viele weitere teilen dürfen. Über die Situation mit den Live-Shows im Jahr darauf muss ich natürlich nicht viel erzählen. Wir haben die Zeit aber genutzt, um viele Songs zu schreiben und aufzunehmen. Dabei sind dann ein paar, wie ich finde, coole Tracks entstanden, auf die ich ehrlich gesagt auch ziemlich stolz bin. ^^ Hier könnt euch diese Songs anhören: Inner Strife, Pain, Self-Destructive Behavior. Seit Anfang dieses Jahres bin ich dann jedoch aus diesem Projekt ausgestiegen.

    Es wäre keine komplette Vorstellung, wenn ich nicht wenigstens ein paar Worte zum Thema Gear verlieren würde. :D Allgemein spiele ich mittlerweile nur noch Meinl Becken. Zwei Crashes, ein China und halt Hihat und Ride. Die Ausführungen variieren bei mir regelmäßig, deshalb macht es wenig Sinn, hier genauere Angaben zu machen. Mein Shell-Set ist momentan ein altes Sonor Set und eine 14 x 5,5 Tama Starclassic Snare. Hardware ist von allen möglichen Herstellern. Wie ihr seht, lege ich nicht all zu viel Wert darauf, mich auf etwas bestimmtes festzulegen. Ich probiere gerne immer wieder neue Sachen aus. Habe mir sagen lassen, dass Fotos hier gerne gesehen werden, also here we go. ^^



    Seit dem letzten Jahr habe ich begonnen, selbst Schlagzeug-Unterricht zu geben. Ich unterrichte an der Musikschule Warstein als fester Lehrer und gebe außerdem Online Drum Coachings für Drummer, die etwas ambitionierter sind. Wenn du auch das Gefühl hast, immer die gleichen Grooves oder Fills zu spielen oder du ein Plateau erreicht hast und du nicht weißt, wie du weiter kommen sollst, schreib mir gerne eine Nachricht und wir schauen, inwiefern ich dir weiterhelfen kann. :)


    Ich bin mir nicht sicher, ob das jetzt schon zu ausführlich oder aber nicht ausführlich genug war. Ihr könnt aber auch immer gerne fragen, wenn euch noch mehr Details interessieren. Folgt mir gerne auf Instagram und YouTube, wenn ihr mehr von mir sehen wollt:


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    Mein YouTube-Profil


    Liebe Grüße
    Tobias

    Danke für die zahlreichen Antworten!

    Hi Wolf :)
    Wie gesagt, ich versuche zur Zeit herauszufinden, in welchen Bereichen Drummer ihre größten Schwierigkeiten haben. Ich arbeite als Drum Coach und unterrichte an einer örtlichen Musikschule Schlagzeug. Von daher sind das sehr relevante Informationen für mich. :)
    Was genau meinst du mit über mich preisgeben? Ich habe gesehen, dass viele Beiträge erstellt haben, in denen sie sich vorstellen. Meinst du sowas? Das wollte ich bald auch machen. :)
    Liebe Grüße
    Tobias

    Hallo zusammen!


    Ich bin arbeite als Online Drum Coach und versuche momentan herauszufinden, was die größten Herausforderungen sind, mit denen Drummer zu kämpfen haben, die ca. 1 bis 3 Jahre lang Schlagzeug spielen. Wenn du zu dieser Gruppe an Leuten gehörst, würde ich mich freuen, von dir zu hören. :)


    Gerne könnt ihr unterstützend dazu folgende Fragen beantworten:

    1. Was sind die ZWEI größten Schwierigkeiten, die du gerade hast, um dein Drumming weiterzuentwickeln?

    2. Wenn du dir EINE Fähigkeit am Schlagzeug auswählen könntest, die du sofort beherrschst, welche wäre das?


    Ich freue mich über eure Antworten!

    Habe ihn beim Durchstöbern in der Prime Mediathek entdeckt und meine erste Reaktion war "den muss ich gucken!" :D Und meine Intuition hat mich nicht enttäuscht. Der Film ist meiner Meinung nach super gut gemacht. Sowohl vom Plot, als auch die schauspielerische Leistung ist einfach klasse. Kann ich nur empfehlen!

    Ist noch jemandem aufgefallen, wie gut der Protagonist die Szenen am Kit geschauspielert hat? ^^ Es waren jetzt keine komplizierten Sachen dabei, aber ich fand das als Drummer schon ziemlich authentisch.