Sehr schönes Pearl!
Billy Cobham hat ja auch einen durchaus gemischten Aufbau seiner Toms und scheint damit gut klar zu kommen:
Sehr schönes Pearl!
Billy Cobham hat ja auch einen durchaus gemischten Aufbau seiner Toms und scheint damit gut klar zu kommen:
Mir ging es um die Gewichtsfrage. Wer vier Tama Spartan Beckenständer in der Tasche hat, trägt 8 kg, so wie ich mit dem prähistorischen Protec mit vier Phonic+ Beckenarmen, der zumindest gezeigt hat, dass er jahrelangen Bühnenalltag übersteht. Am Samstag trug der Ständer stabil ein Ride, ein splash, ein Tom und drei Cupchimes.
Für mein Jazzset verwende ich einen Yamaha Crosstown Snarestand. Der ist wirklich superleicht, aber für eine große Snare wäre der nichts. Auch die Crosstown Beckenständer eignen sich nicht für eine Erweiterung mit Multiclamp. Deshalb verwende ich für das Set mittelschwere Doppelständer, die jeweils ein Tom und ein Becken am Minigalgen halten. Es hängt also vom eigenen Usecase ab, ob sehr leichte Einzelständer besser sind als mittelschwere Multiständer oder gar Racks.
Interpretiere es einfach als mein Bezug auf Hebbes Hinweis auf S. 1. Das auf meinem Bild gezeigte Dreibein war 35 Jahre im Einsatz des Ensemble Modern, es scheint also zumindest im Konzertbetrieb zu funktionieren. Mit vier Beckenarmen wiegt der Ständer 8 kg (habe es gerade nachgemessen), so viel wie vier Tama Spartan Galgenbeckenständer, die hier gerade als State of the Art Leichtbau definiert werden.
Mich sört die Patina nicht, sie sind etwas leichter, das hilft schon ein wenig, aber sie sind massiv genug, um meinen ganzen Krempel auch einigermaßen stabil zu halten. Insofern für mich ein akzeptabler Kompromiss.
Anbei ein Beispiel für Leichtbau a la Sonor aus den 1980ern, zusammen mit einer selbst gedengelten Erweiterung. Etwas leichter als die verchromte Phonic+ Version. Echten Leichtbau würde ich das nicht nennen.
War Mittelklasse, kam glaube ich 2000/01 auf den Markt. Das Set sieht allerdings sehr gepflegt aus und ein Markt für die Becken ist ja da.
Lustig, dass die Pearl Snare auf dem Foto ein sonor badge und sonor Böckchen hat.
Was ist denn eine Kurbel-Garnitur?
Darauf wird es mglw hinauslaufen. Vielleicht kaufe ich aber auch einfach ein Original 8“ Tom (10“ habe ich schon), dann hätte ich 8/10/12/14/16, das ist im Prinzip ProgRock genug.
Gut, ein Konkurrent weniger auf dem Signature-Markt.
Das Angebot kannte ich noch nicht. Wenn es nicht rot, sondern rosewood wäre, würde ich ernsthaft darüber nachdenken (Preis finde ich allerdings stramm) als Ergänzung zu meinem Sonor Vintage Kit.
Auf den Kleinteilen stört mich das nicht - das war auch schon immer so, von daher bin ich das gewohnt.
Aber das fette SQ2-Klöppelbadge geht gar nicht, das würde ich sofort abbestellen.
Ohne die Badges (und BD ohne Rosette sehen die Trommeln sehr clean aus. Wäre vermutlich auch meine Wahl.
Kann man abbestellen, wenn man will (oder in silber oder gold ausführen lassen, wenn einem das besser gefällt).
Ist tatsächlich Echtholz, aber natürlich keine Neuheit.
Das EAD20 finde ich tatsächlich interessant. Wenn es bzgl Sounds und Effekte das bietet wie das ead50 auch, würde es mir wohl reichen. Wie seht Ihr das?
Ich glaube, den Bildern nach zu urteilen, könnte es die dünneren Birkenkessel haben.
Das wäre dann schon echt ne schicke Rarität.
Ich habe den Verkäufer gefragt. Er schreibt, es sei ein Heavy.
Top, wenn Du mit Deinem Kit zufrieden bist.
Ich finde es interessant (und ein wirklich gutes Angebot), aber möchte es ja noch schrankwandiger (Makassar). Für ein Gig Set wäre es mir außerdem zu schade und vor allen Dingen zu schwer.
Wäre es ein Lite, dann würde ich zucken, auch wenn ich es überhaupt nicht brauche.
Go for it! Sound ist toll, man kann es auch gut erweitern, wenn man das zu einem späteren Zeitpunkt möchte.
Ein Freund von mir hat sie 1988 auf der Jazzausstellung der Mathildenhöhe, Darmstadt gehört und war begeistert. Ich habe mir dann „Point of view“ gekauft (war glaube ich mit Steve Coleman) und fand die Musik toll. Bis ich sie das erste Mal live sehen konnte, vergingen noch ein paar Jahre (1995 in der Jahrhunderthalle in Frankfurt). Ihre Stimme hat eine Wärme und gleichzeitig eine Präzision, die ihr auch erlaubten, komplexeste Arrangements zu performen. Meine Lieblingsplatte war lange Jahre „After the beginning again“, „Thunderbird“ fand ich aber auch sehr gut, „Blue light til dawn“ mag sehr kommerziell wirken, ist aber super aufgenommen. Eigentlich kenne ich keine schlechten Platten von ihr.
Ist leider im Alter von 70 Jahren verstorben.
Ich bin ein großer Fan ihrer Musik, habe sie mehrfach live gesehen und war immer begeistert von ihrer Bandbreite von Experimental Jazz über Blues bis Pop.
Interessanterweise klingt das Ding im Portnoy Video anders, in der neueren Variante durchaus interessant, wie so ein Peitschenklang. Ob es mir 450 € wert wäre, ist eine ganz andere Frage.