dass hat mit slide technik prinzipiell erstmal gar nichts zu tun. der begriff heel-toe trifft es in diesem sinn auch nicht. die heel-toe technik macht hauptsächlich auf der hihat sinn, wobei es dabei mehr um das kreieren eines eigenen pulses geht, als ums erzeugen eines schlages. klingt jetzt leider furchtbar kompliziert ist aber auf dem papier nur sehr schwer zu erklären.
die technik die ich meine basiert einmal daruf nur durch bewegen des fußgelenks (bei auf dem pedal liegender ferse) einen schlag zu erzeugen und zum anderen dadurch einen schlag zu erzeugen in dem man den ganzen fuß ins pedal "fallen läßt".
durch das höhere gewicht des fußes wird der schlag der mit dem ganzen fuß ausgeführ wird in der regel lauter. spielt man zuerst mit dem ganzen fuß und danch nur mit dem gelenk kann man durch ausnutzen des rebounds und genügend übung zwei gleich laute schläge erreichen. man kann auch den ersten schlag dann spielen, wenn der fuß ungefähr zur hälfte richtung boden gefallen ist, und den zweiten dann wenn er ganz am boden ist.
der witz an der ganzen sache ist, dass das nicht nur für 2 schläge funktioniert. 1. schlag mit fuß 2. schlag mit fußgelenk 3. schlag wieder mit ganzem fuß usw. Leute wie Jojo Mayer, Steve Smith, Russ Miller setzen diese Technik gerne ein, wobei jojo da mehr oder weniger der unangefochtene meister ist.
ich denke es wäre aber sinnvoll dir diese technik mal von einem guten lehrer in echt zeigen zu lassen.
um zum songbeispiel zurückzukommen: ja, ich würde beide doppelschläge in der Reihen folge fuß-> gelenk spielen. es sei denn du willst bei einem der doppelschläge bewußt den zweiten schlag lauter haben, dann würde es andersrum sinn machen.
Beiträge von Nuuk
-
-
also folgendes, nochmal vom anfang an:
entweder du spielst mit dem fußgelenk (eignet sich hauptsächlich für leiseres spielen) oder du spielst mit dem ganzen fuß (gut für lauteres spielen). sobald es schneller wird, wird es allerdings wie du sicherlich gemerkt hast schwierig. hierfür bietet sich an die beiden techniken zu kombinieren. Entweder du spielt ganzer Fuß -> Gelenk oder Gelenk -> ganzer Fuß. zweites eignet sich vor allem wenn der zweite schlag lauter als der erste sein soll.
Am besten übst du jetzt mal die einzelnen BD-positionen, wobei du doppelschläge spielst und versuchst mal alle ganzer Fuß-> Gelenk zu spielen. Da wirst du merken, dass sich vor allem doppelschläge vor einem Down beat seltsam anfühlen. da mußt du durch
Wenn du das durch hast, sollte es auch kein problem mehr darstellen den groove gleich laut zu spielen, indem du alle doppelschläge ganzer Fuß-> Gelenk spielst.
hoffe das ist jetzt etwas klarer. -
ich würde sagen, du mußt einfach mal beides üben. auch heal toe und dabei auf nem sechzehntel offbeat beginnend.
dann ergibt sich das mit deinem problem in der regel von selbst. -
Zitat
Original von HR
Das ist praktisch das schlechteste was Du machen kannst, denn für den Druck und die Plastizität brauchst Du die Mitten. Man täuscht sich gewaltig, wenn man glaubt einen Lars-Ulrich-schwarzes-Album-Sound dadurch zu erhalten indem man die Mitten rausdreht. Mitten braucht man sowohl live als auch im Studio.
Grundsätzlich sollte man den EQ sehr flach halten, wenn man irgendwas mehr als 3...6 dB reindrehen muß ist grundlegend was falsch. Mit dem extremen Reindrehen von Frequenzen erhöhen sich auch die Phasenverschiebungen und dann wird der ganze Sound undefiniert.
Generell Mitten zu sagen ist meiner Meinung nach eine sehr ungenaue beschreibung. Mitten? 200 Hz? 400 Hz ? 1 Khz? 2 Khz?
200 hz etwas rausdrehen kann oft ganz gut sein. 2 khz dagegen meißt nicht. ich finde sowas hilft gar nix, das verwirrt bestenfalls. es ist ja allgemeine schon sehr kritisch überhaupt eq empfehlungen zu geben, aber so machsts noch weniger sinn. -
wenn ich live ohne mischer arbeite funktioniert bei mir folgendes mit nem 3 band EQ ganz gut:
(wie schon gesagt ist das ganze aber mit vorsicht zu genießen, da abhängig vom Raum, Main EQ einstellung, PA, Set, im Rahmen auch von den verwendeten Mics(vor allem bei den OHs))
BD: Bässe etwas reindrehen. um 200 Hz (meist bissl tiefer) etwas rausdrehen. höhen bissl rein
2 overheads: höhen bissl rein drehen. evtl unangenehme Frequenzen wie um 1,5 khz etwas raus (macht auch platz für vocals.
fertig. -
ich denke die frage ist eher, ob andere dieses phänomen bei vorgedämpften fell und keiner weiteren dämpfung auch in diesem ausmaß haben oder ob es nur an meiner BD liegt.
das problem ist ja auch nicht, dass ich keinen vernünftigen sound aus meiner BD bekommen kann, sondern dass ich den sound den ich mir vorstelle gerade einfach nicht hinbekomme. -
nachdem der thread ja gerade in ne vollkommen andere Richtung geht, stell ich mal ein kleines mp3 online. wie man hört sind die hohen frequenzen deutlich zuviel und die tiefen zuwenig. ist jetzt vielleicht nicht das repräsentativste beispiel, hab nur leider gerade kein anderes da. muss sonst am we nochmal eins online stellen. sobald ich irgendwas in die bd lege (egal ob es nur am fell ist, oder nur auf der kesseloberfläche), ist deutlich mehr bass vorhanden und weniger höhen.
vielleicht sollt ich doch mal wieder ein ungedämpftes fell probieren. evtl komm ich da meinem gesuchten sound ja näher.achso,
link : http://home.arcor.de/thenuuk/bdsucks.mp3und bitte keine EQ einstellungen mehr posten.

-
Zitat
Original von scarlet_fade
Hatte das Problem auch bei meiner MMX BD.
Ich hatte den Eindruck, dass das Reflexionen sind, die von Kesselwand zu Kesselwand gehen, also nicht von Fell zu Fell.Hab ein dünnes Deckchen, das nicht einmal ein Fell berürht, auf den Boden der BD gelegt und das Problem war fort...
das problem ist, sobald ich was hinein lege habe ich zu wenig höhen. muss vielleicht noch etwas mit der größe experimentieren. -
Zitat
Original von Sebomaniac
Mikros "hören" anders als Ohren... etwas das akustisch komisch klingt kann mikrofoniert durchaus Sinn machen..... es git ungefähr 1oo.ooo Möglichkeiten sowas anzugehen....
Experimentier mal mit der Mikropositionierung, nimm es mal zum Resoloch hin oder vor die Bassdrum....
spiel ein bischen am EQ (grosse Q-werte zum rausfiltern der "Störfrequenz" etc.)...benutz ein leichtes gate oder compressor...Wie gesagt, viele Wege führen nach Rom..
Viel Spass und Erfolg beim Basteln
das problem ist nicht, dass ich keinen ordentlichen BD sound hinbekommen, sondern ich wollt nur wissen ob diese phänomen andere auch bestätigen können.
-
Zitat
Original von the eluminatOr
mh wie lang spielst du denn schon?
es is immer so ne sache der erfahrung dei man hat wie hoch man das bd fell stimmt, man könnte jetz von ausgehen das es seeeeeehr hoch gestimmt, oder wie ist es gestimmt?ich spiel seit ungefähr 13 jahren. es ist ja nicht so, dass die bd akustisch nicht ungefähr so klingen würde, wie sie soll. lustigerweise trifft das phänomen gerade bei tiefer stimmung auf.
ich stell nachher mal ein beispiel online.
-
Ich schlag mich grad mit folgendem Problem rum: sobald ich keine Dämpfung mehr in der BD habe (benutze gerade ein Evans EQ4) und das Mic in der BD positioniere hab ich einen sound, der sehr nach Basketball klingt und sehr höhenlastig ist. sobald ich irgendwas in die BD lege ist alles ok, allerdings krieg ich dann den sound nicht mehr, den ich haben möchte. hat von euch sonst auch jemand das phänomen, oder liegts evtl an meiner innen lackierten BD?
-
regt euch net drüber auf leute.
das is doch in jedem forum so. und es gibt immer leute die sich drüber aufregen. ich mein, anhand des titels kann man dieses mal doch auch ganz gut abschätzen, dass es sich nicht um den beitrag eines pros handelt und das thema is auch klar. wenn mal wieder ein beitrag kommt "soll ich mir jetzt ein basix holen" muss ich den ja auch nicht unbedingt anschauen, da denkt ich mir hatten wir doch schon mal, und gut is.
take it easy. -
wdr bietet übrigends wieder die bekannte 2 kanal gitarren-umschaltfunktion

-
Zitat
Original von Buddy Poor
Problem mit dem Rebound ? ja nee is klar...
Ich krieg langsam nen dicken hals bei dieser ewigen Diskussion: "Auf was üb ich denn am besten, jammer..." Ich denke es liegt auf der hand das man mit und ohne rebound auf pads, oma´s häkeldecke oder sonstwas üben sollte........ nee leute nen bischen weiter denken das gehört schon zu einem guten Übungsplan dazu. Musik machen ist schon ein bischen mehr als Zocken und Fahrrad fahren und zu glauben ein Kissen für 5 minuten am tag vollbringt Wunder.naja, aber wenns ihnen doch spaß macht? ich denke für anfänger ist das wirklich nicht so offensichtlich, und die sollen doch auch in so nem forum schreiben dürfen, oder?
-
Zitat
Original von Buddy Poor
Ja nee is klar Leudde..... übt mal schön alle drei tage 5 minuten aufm kissen. Ich glaub was einige hier tun, kann man gar nicht als üben bezeichnen sondern eher als pipifax, wenn es darum geht mal gut zu spielen. jedem das Seine ! Aber muss man immer gleich jeden Furz hier schreiben ? Aber wie gesagt, je nee is klar.......wer das problem mit dem rebound hat, soll von mir aus seine rudiments auf seinem tief gestimmten standtom üben. hilft auch wunderbar. und nicht dass mir jetzt einer schreibt, ich hab aber nur hängetoms.....
-
Zitat
Original von matzdrums
ich übe nur auf oder in sandsäcken. sach mal ,pommes 7,die quelle hätte ich gern mal.an manchen tagen ist dein humor schon gigantisch

ich üb immer mitm fuss aufm sandsack
-
ich find dass "grooven" relativ unproblematisch ist.
das merkt man eher an koordination, unabhängigkeit (wenn du da nichts tust) und vorallem an der direkten umsetzung von ideen am set. -
aus aktuellem anlass und weil ich keine neuen thread deswegen aufmachen will, häng ich mich mal hier dran.
ich wurde im letzten jahr auch immer wieder von remo fellen enttäuscht. hauptsächlich auch wegen des coatings. zum teil ist das coating sogar relativ leicht mit dem fingernagel abzukratzen.
nen nachmittag lang gespielt -> coating weg.
mal eben crosstick gespielt -> coating weg.
ich kann ja nicht jedes mal wenn ich irgendwas mit besen spielen will/muss ein neues fell aufziehen, obwohl das fell sonst noch ok wäre.
früher war das nicht so. da haben auch remo coatings einigermaßen vernünftig gehalten.
hab dann in letzter zeit mal ein paar evans felle ausprobiert und muss sagen, dass ich positiv überrascht war.
die haltbarkeit ist meiner meinung nach deutlich besser als der der remo felle. auch der sound hat mich positiv überrascht.
und wenn man in seinem leben genügen evans felle gekauft hat, kann man sich günstig nen satz kaffee tassen schicken lassen.
-
Ich finde das beschriebene "treibt viel mehr" liegt hauptsächlich am timing. das schlagzeug auf der aufnahme wackelte kontinuierlich zwischen "vor dem beat" und "nach dem beat".
Für mein Empfinden klingt die betonte Viertel Hihat oft etwas grooviger als die gleich durchgespielten achtel. allerdings sollte man je langsamer der song ist umso mehr davon absehen. -
Wer Schmerzen hat macht was falsch und damit ist nicht zu spassen. es sei denn du fängst mit dem bass spielen an und dir fehlt die hornhaut. das trifft aber beim schlagzeug spielen kaum zu (es sei denn du spielst richtig laut).
vor allem schmerzen auf der Unterseite des unterarms sind sehr mit vorsicht zu genießen. da riskiert man nur zu leicht eine sehnenscheidenentzündung und das ist dann wirklich sehr problematisch.