Beiträge von Broadkaster82

    Mit den günstigen Cases kommt man sicher auch hin.


    Die Bedürfnisse sind ja auch verschieden. Wenn man öfter mal erlebt hat, dass eine Trommel vom Stapel runterfällt, oder dass Roadies beim Einladen was fallen lassen, dann ist es bei einem Set wie meinem irgendwann auch gerechtfertigt 600,- € für einen Satz Cases hinzulegen. Vor allem wenn das gute Stück mehr als nur zweimal im Monat transportiert werden muss.


    Ist halt eine Kosten-.Nutzen Rechnung: Ein verbogener Guß-Spannreifen für eine Pearl-Snare schlägt schon mit mehr als 50,00 € zu Buche - ein verbogener Kessel wird noch teurer. Und bei Guß-Spannreifen für ein Gretsch-Tom mag ich gar nicht wissen, wie teuer die sind. Wenn gar ein Kessel beschädigt wäre, dann wären die teureren Cases locker bezahlt gewesen.


    Das Ganze muss man halt mit der Wahrscheinlichkeit abwägen, wie oft einem ein Mißgeschick passiert. Enge Treppen, enge Flure zu Aufzuschächten in dunklen clubs, in denen man Stufen übersieht. Der Möglichkeiten eine Trommel fallen zu lassen, gibt es viele. Aber wer nur einmal im Monat den Übungsraum verlässt, für den werden sich teure Cases kaum lohnen.

    Zitat

    Original von coda
    ja. jaja.


    jonjon reduces to the max.
    eine repräsentative antwort sollte mindestens vier phrasen enthalten. :D


    ich finde garibaldi auch kein gutes beispiel für DEN funkydrummer. ich habe mir an dem herrn zwar auch schon die zähne ausgebissen und finde ihn endlos geil, aber er frickelt zu viel. deshalb für mich nicht DER funkdrummer.


    Das kann ich nicht nachvollziehen - ich habe einige Platten gehört, auf denen David Garibaldi schön straight trommelt - allen voran, die Gino Vanelli Scheibe mit "Wild Horses" drauf. Und das wesentliche waren seine "Umsteiger" - Beats in denen die "2 und 4" Akzente eben doch mal ganz woanders zu finden waren und die "1" nur noch entweder zu spüren oder von Eingeweihten errkennbar.


    Aber richtig: funky-drummer gibt es dann doch noch ganz andere.


    Moderne Beispiele: Steve Jordan, Dennis Chambers (tolles Live Album mit den P-Funk Allstars), John Roberts (spielt mit George Duke oder Rachelle Ferrel) oder Michael Bland (der etwas übergewichtige Schlagzeuger bei Prince).


    Ältere Beispiele: Mike Clark (The Headhunters), Harvey Mason, Billy Cobham (auf den Scheiben mit George Duke)


    Gruß


    Markus

    Habe gerade den ganzen Thread überflogen. Also mein altes Hardcase Bassdrumcase hatte den Nachteil, dass der Deckel nicht auf dem Case auflag, sondern die Tiefe des Cases von der Bassdrum abhing, auf der der Deckel auflag. Verbogene Gretsch Bassdrummstimmschrauben waren die Folge. Ich weiß nicht, ob die Konstruktion diesbezüglich inzwischen Änderungen erfahren hat. Das Hardcase war auch verdammt schwer.


    Das aus meiner Sicht problematische Aufliegen der Deckel auf den Trommeln haben leider auch die günstigen Stagg-Cases.


    Bei SKB liegt der Deckel auf dem Unterteil des Cases auf - Die Trommel muss nichts abstützen. Deshalb musste ich irgendwie auf SKB umsteigen, weil mir nur in denen meine kostbaren Gretsch Trommeln gut genug aufgehoben vorkamen.


    In der Praxis bewähren die sich auch sehr gut.


    Inzwischen gibt es auch vergleichbare Cases von Gator (günstiger als SKB und auch gepolstert und stapelbar), oder von Humes & Berg (leider noch nicht im Handel entdeckt). Checkt die auch mal.

    Ich habe mir vor einigen Jahren eine Mapex Hihatmaschine gekauft. Es war das damalige Topmodell und hat nach meiner erinnerung ca. 200,- DM gekostet (+/- 30,-).


    Ich habe mir die Modellbezeichnung nicht gemerkt. Sie hat folgende Ausstattung:


    Einstrebige, drehbare Beine, höhenverstellbares Pedal, indirekte Zugführung (Cantilever oder wie das heißt) und noch ein Paar Kleinigkeiten, die eigentlich üblich sind.


    Sie läuft sehr leicht und schnell. Dazu ist sie recht standfest. Sie ist mir auf Teppichboden noch nicht davongerutscht. Im Vergleich mit den zwischenzeitlich von mir getesteten Profimodellen von Tama und Pearl kann sie gut mithalten. Insbesondere die leichte einstrebige Bauart macht das Schleppen erträglich.


    Das einzige was mir in der Praxis (= bis ca. 50 Auftritte pro Jahr, Proben, üben und Studio) Anfangs mal aufgefallen war, ist, dass die Zugstange in der Zugführung unten nicht gut verschraubt war. Beim Aufschrauben der Zugstange am mittleren Gewinde ist die Zugstange beim Abbauen mal aus der Zugführung gerutscht. Ein-zweimal mit einer Kombizange fest angezogen und seither ist es nicht mehr vorgekommen.


    Ich kann die Mapex Hihat uneingeschränkt empfehlen. Sie ist ein taugliches Profi-Gerät.


    Gruß


    Markus

    Ich spiele am 20.05.06 auch in Kirchheim - ab 19.30 Uhr im Mönchle (Das ist die Nr. 16 auf dem Lageplan der Musiknacht).


    "Teflon Fonfara and the Magic Ravens"


    Werde allerdings nur eine Bassdrum, eine Hihat und 'ne Snare dabei haben. Mehr bedarf die Musik nicht.

    Also ich habe früher immer ein paar Extra Turnschuhe bei meinem Set gehabt, mit denen ich gespielt habe - ich konnte mit normalen "Strassenschuhen" einfach nicht so spielen, wie es mir vorschwebte.


    Schlimm war einmal eine Studiosession, in der ich diese vergessen hatte und ein Stück mit recht wilden Bassdrumlicks mit Cowboystiefeln (4 cm Absatz - die waren 1987 "in") spielen musste.


    Seit einiger Zeit trage ich meißtens normale Herrenschuhe - sog. Businesstreter mit Ledersohle und Absatz. Ich habe mir einfach angewöhnt, auch mit diesen gut zu spielen - seitdem ist es mir egal, was ich an den Füssen trage. Muss aber auch sagen, dass meine Bassdrum-Technik in den letzten 20 Jahren viel lockerer geworden ist - mit Anfang 20 hab ich zwar schon 12 jahre gedrummt und mit Profi-Bands gespielt, aber aus heutiger Sicht weiß ich: ich konnte vieles noch garnicht richtig.


    Deswegen heute mein Tip: lieber üben, mit allen Schuhen zurecht zu kommen, als die Zeit damit zu verschwenden, sich über Drummer-Schuhe Gedanken zu machen.