ZitatAlles anzeigenAber ein konkretes Beispiel:
Die Aufnahmen des geschätzen Kollegen AAXplosion werden hier immer wieder (zu recht) sehr gelobt, und zwar sowohl sein Getrommel als auch sein Sound.
Meines Wissens verwendet er das stinknormale Thomann-Günstig-Mikroset für seine Aufnahmen.
Warum klingt es trotzdem gut?
Weil er die Kapseln der Thomänner heimlich durch sündteure Neumann-Kapseln ersetzt hat?
Oder weil er viel übt, seine Spieltechnik ständig verbessert und "seinen Sound" gefunden hat?
Hmm!
Erstmal danke für die Blumen.
Richtig, ich verwende relativ günstige T.Bone mikrofone aus dem DC4000 set und ein SM57 an der Snare.
Kabel sind die billigen von Snake. Allerdings gehen diese in ein 1000€ teures Macki Onyx Firewire 8-Kanal Pult.
Spielt vielleicht auch eine Rolle. Dazu als Grundlage ein anständig gestimmtes Set und es braucht nur noch etwas am EQ gedreht werden in Cubase und fertig ist mein Sound. Alles in allem kein Hexenwerk. Ich bin da selbst nicht so wahnsinnig fit. Ein erfahrener Soundmensch könnte da womöglich noch mehr rausholen. Mit anständigen Mikrofonen sowieso!
Die Spieltechnik macht da wirklich enorm viel aus. Wenn ich z.B. Aufnahmen von früher Höre wird der Unterschied deutlich klar.
Als Extrembeispiel: Will man punchigen, harten Metalsound, muss man auch so spielen, wenn man sich nicht den Wolf nachbearbeiten will.
