Dafür dass du da laut eigener Aussage unbewandert bist, ist es schon recht gut. Es steckt zwar natürlich noch wesentlich mehr drin, aber bis auf ein paar rumhupende Palm-Mutes auf den Gitarren ist mir nix offensichtlich falsches aufgefallen. (Tipp: In ner Noten<>Frequenztabelle nachgucken welche Note es ist die rumhupt und dann mit dem schmalsten Filter den man zur Verfügung hat rausfiltern, kann man auch automatisieren, sodass nur gefiltert wird wenn die Note auch kommt)
Transparenzmässig haste da schon ne gute Leistung abgeliefert, leider gibts die typischen Probleme mit der man sehr schnell amateur Mixe identifizieren kann:
- Bassgitarre schlecht wahrnehmbar
- wenig Tiefmitten (bzw. "löchriges" Low-End)
- Stimme relativ weit hinten
aber wie gesagt: nicht schlecht!
edith: Falls ich helfen darf:
Vocals:
- müssen VIEL stärker komprimiert werden, oder die Lautstärke automatisiert werden, wenn der Sänger nicht so laut singt geht die Stimme teilweise unter
- DeEsser benutzen, manche S-Laute schneiden uangenehm ins Ohr
Gitarren: geb mal +2db um 1khz dazu, sollte der Transparenz deutlich helfen. bei 300-500hz kann auch ein bisschen was rausgezogen werden, was du dafür zwischen 100 und 200hz wieder dazugeben kannst.
Bass: mach den mal testweise zu laut, und dann stelle einen schmalen EQ auf -5db, und fahre mit der Frequenz rum (im low end natürlich) bis es weniger stört, dann lautstärke wieder anpassen
Drums: Informiere dich über Parallelkompression, das kann den Drumsound richtig aufpumpen