Beiträge von robi

    Ja, schon ausprobiert. Man bekommt einen platten, leblosen Snaresound ohne Volumen und ohne Charakter. Für mich ist das mehr eine Mogel-, als eine Stimmmethode.


    Der Sound klingt immer gleich tot, egal ob du eine 100€ oder 500€-Snare vor dir hast.


    Aber wem's gefällt... Geschmäcker sind bekanntlich veschieden


    Und jedes mal 3 Exemplare zu bestellen hab ich auch keine Lust.


    Irgendwoher kommt der Preis halt, wobei ich aber den Eindruck habe, dass sich bei den neuen Modellen (Logo in Druckbuchstaben) in Sachen Streuung was getan hat.
    Ansonsten, ich bin keiner der innerhalb zwei Tagen ein neues Becken benötigt, dann bestell ich mir halt drei und behalte eins ;) aber jeder wie er meint/möchte.

    Danke für das Feedback soweit, da sind ja schon einige gute Ansätze dabei.


    Die Idee mit dem LM386 gefällt mir bislang am besten, kann man sogar schon vorgelötet als Audioverstärker kaufen. Jedoch hat der LM386 eine max Ausgangsleistung von 1W. Wenn ich die Beleuchtung für die Bassdrum ausrechne komme ich auf ca 6W. Raucht das Bauteil da nicht irgendwann ab? ?(

    Hallo und frohes Fest zusammen,


    wollte mal fragen ob hier jemand eine Idee hat wie man Triggergesteuerte Drumsetbeleuchtungen selber bauen / löten könnte oder ob es evtl sogar irgendwo schon Anleitungen dazu gibt.


    Wichtig; es sollte DIY sein, also keine Sets von Drumlite usw die man kaufen kann.


    Falls es schon einen Thread hierzu gibt den ich übersehen habe, bitte verschieben.

    Ein A-Drum klingt nur gut abmikrofoniert gut.
    .... Bleibt mir weg mit einem klöterigen, nicht abgenommenen A-Drum. Schlimmer geht nimmer.


    Sorry, aber das lässt darauf schließen, dass du entweder
    A- nicht stimmen kannst,
    B- noch kein gutklingendes Drum unter deinen Sticks hattest
    oder
    C- beides zusammen.


    Es entspricht eigentlich nicht der Realität eines Drummers, ein vorproduziertes Set unter seinen Sticks zu haben. Das ist eine Sache, an die man sich schnell gewöhnt, wenn man nur auf E-Drums spielt.

    Mir ist neulich erst eine Sache bzgl Hi-Hat aufgefallen.


    Situation daheim:
    Zultan Rockbeat Hihat, klarer Chick, höhenbetont, heller Sound


    Situation im Proberaum:
    Paiste 3000 medium Hi-Hat, auch klarer Chick, eigentlich gleich laut wie die Zultan, aber nicht ganz so höhenlastig.
    Dadurch dass ich vorher wochenlang die Zultan daheim gespielt hatte, hatte ich das Gefühl, die 3000 Hi-Hat ginge im Gesamtsound unter.


    Merkwürdig: als ich vor einiger Zeit die Paiste HiHat noch am hemischen Set gespielt UND bei der Probe gespielt hatte, kam dieses Phänomen nicht auf.


    Ich war darüber dermaßen verdutzt, dass ich schon überlegt hatte die 3000er Hi-Hat, die ich sonst immer voller Begeisterung gespielt hatte wieder zu verkaufen.


    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Oder vielleicht mutiere ich gerade zum B20-Fan, weiß aber noch garnix davon ?(

    Ich bin nach 13 Jahren so ausgestiegen:


    - Gründe offen und nachvollziehbar dargelegt
    - klargemacht, dass meine Entscheidung gefallen ist (="darüber wird nicht diskutiert")
    - Deadline gesetzt (= Auftritte bis zum Jahresende noch gespielt, das war ein gutes halbes Jahr)
    - neuen Drummer anlernen? Nicht mein Bier, mich lernt in der neuen Band auch keiner an (hab ich aber auch nicht nötig)


    damit waren eigentlich alle zufrieden.

    ... Es gibt zwar die von robi angesprochene Variante, aber da sollte man auch aufpassen, da es ja auch schade wäre, wenn eine gelungene Aufnahme nur halb zur Geltung kommt weil ein halt nicht ganz so toller Mischer das billig oder gratis erledigt.


    Haste natürlich Recht; mein Vorschlag war die No-Budget Variante :-) Wen man in einen guten Mischer mit entsprechenden Referenzen investiert, wird's Ergebnis besser. Logo! Wobei ich hier Details schon vor den Aufnahmen mit dem Mischer absprechen würde. Z.b. welche/wieviele Signale benötigt werden, welcher Art usw

    Edit: das mit dem 14er war wohl ein Einzelfall bzw. ein persönliches Ding zwischen Robi und dem Tom, ist nicht immer so. Wie unter Menschen auch, an manche Trommeln muss man sich erst gewöhnen, bei anderen klappt's auf Anhieb.


    Mir ist noch eingefallen dass auch die Gratung an dem 14er nicht in Ordnung war (ist schon etwas her als ich das Set besaß). Faltenwurf im Fell immer an der gleichen Stelle. Nunja, dass hierbei das persönliche Verhältnis zwischen Tom und mir nicht ganz so gut war vermag ich nicht abzustreiten ;-) spiegelt aber eben meine Erfahrung mit diesem Set wieder. Verallgemeinern möchte ich nix

    Ein Saturn hatte ich auch mal, die kleinen Toms und Kick klangen gut. das 14er gefiel mir garnicht, klanglich nur schwer in den Griff zu bekommen, kann aber auch am Freischwingsystem gelegen haben. womöglich klingt es mit FT-Legs besser. Letztendlich bin ich nach vielen An- und Verkäufen beim Pearl MMX mit Gußreifen hängen geblieben, das Set kann alles :love:


    Zum Gretsch kann ich nix sagen

    Ich würd an deiner Stelle das Set verkaufen, selber dran rumbasteln schmälert immer den Wiederverkaufswert.. Außer du hast vor, das Set niemals zu verkaufen.


    Oder halt eine andere (dünne) Folie drüber machen, die man zur Not wieder entfernen kann

    Ich wühle aus aktuellem Anlass mal diesen (schon etwas betagten) Thread hervor.


    Derzeit gibt es im Store wieder die Fame Acryl Snare in 14x5,5". Da ich mir bald eine Snare selbst bauen möchte hatte ich mir die Fame bestellt um sie evtl auszuschlachten um so günstig an Hardware zu kommen.
    Ich baute also die Snare auseinander und nahm alles einmal genau unter die Lupe :D



    Es folget nun die Quintessenz aus meiner Forschungsarbeit:


    - Lackierte "Gußspannreifen" (mehr zu den Gänsefüßchen weiter unten) mit Fehlern in der Lackierung (Lack zu dick aufgetragen, überstehende "Lacknase" im Kantenbereich).
    -> Es ist nicht sehr sinnvoll Spannreifen zu lackieren. Ich denke spätestens nach 3 Jahren intensiver Nutzung dürfte man einen Nachmittag in der heimischen Werkstatt verbringen, um die Lackierung zu erneuern.
    -> In diesem Zusammenhang ist es nicht besonders clever, die Stimmschrauben ohne Plastikunterlegscheiben auszuliefern. (Ja, der Lack war unter den Metallscheiben stellenweise schon ab)


    - Verzogener "Gußspannreifen", Schlagfellseite. Auf eine ebene Fläche gelegt, kann man den Spannreifen schön hin und her kippeln. Grad der Verbiegung (neue Einheit für Qualitätsstandards) gute 4 mm. Es dürfte einleuchtend sein, dass man damit nicht vernünftig stimmen kann.
    -> Warum die Gänsefüßchen? Bei Gußspannreifen erwarte ich eine gewisse Materialstärke. Diese Reifen sind von der Stärke lediglich mit herkömmlichen Power Hoops vergleichbar. Gegossen sind sie aber trotzdem (ein Gnaden-Gummipunkt für Fame)


    - Die Tubelugs: Die Halter der Tubelugs sind mit Madenschrauben an der Tube befestigt. Diese Madenschrauben laufen jeweils in einem Gewinde, welches in die Tube geschnitten ist. Dumm nur, dass hierdurch teilweise die Madenschraube etwas in das Gewinde der Stimmschraube hineinragt. Dies führt dazu, dass sich die Madenschrauben nach einigen Stimmvorgängen wieder lösen und die Lugs beim Spielen fröhlich anfangen zu klappern. Aber das führt mich gleich zum nächsten Punkt:
    - Gewinde voller Späne: Die Gewinde der Tubelugs wurden anscheinend im Eilgang an einer Ständerbohrmaschine bis zum 2. Gang geschnitten, danach wurden die Stimmschrauben einfach hereingewürgt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass eine Stimmschraube beim Versuch diese handfest anzuziehen, steckenbleibt, noch bevor der Schraubenkopf überhaupt den Spannreifen erreicht. Dabei reden wir hier wirklich über steckenbleiben. Es ging nicht mehr weiter!

    - Unebenheiten auf der Gratung: Der Kessel ist tatsächlich noch der am besten verarbeitete Teil der Snare (auch die Abhebung macht eine ganz gute Figur), jedoch merkt man auch hier beim Abtasten spürbar (!) einige Unebenheiten in der Gratung. Wenn man aber hier nicht so pingelig ist, könnte man noch darüber hinweg sehen und man macht einfach ein Powerstroke 3 mit einer Packung Taschentücher auf seine Snare (aber wer will das schon).


    - Verchromung mit Fehlern beim Buttend




    Fazit: Music Store schreibt zu dieser Snare:


    Zitat

    Diese SnareDrum sorgt unter Garantie für erstaunte Gesichter...


    Es ging mir tatsächlich genauso!



    Ich rate daher ab diese Snare zu kaufen, oder auch nur die Hardware für andere Projekte zu verwenden. Dann doch lieber 50 Euro mehr ausgeben!


    Edith hierzu noch ein Nachtrag. Mir ist in diesem Thread aufgefallen dass hier nahezu euphorisch über das Acrylset berichtet wurde, wie günstig es ist usw. Und nun mal im Ernst: ich habe lieber ein ordentlich verarbeitetes Set dass etwas mehr kostet zu Hause stehen, wie ein günstiges aber im Detail schlecht verarbeitetes Kit, wo ich mich nach einiger Zeit wahrscheinlich anfange drüber zu ärgern und dann doch etwas anderes möchte, weil sich die Verchromung im feuchten Proberaum abblättert. Spätestens dann hat sich der günstige Anschaffungspreis relativiert