Bass Drum, die eigentlich nur im Deutschen so genannt wird (im Englischen sagt man oft Kick Drum), ist das bassige Fundament das Schlagzeugs.
Häufig wird sie auch Base Drum geschrieben, auch weil sie meistens so gesprochen wird. Das ist aber ein grundlegender Irrtum, den leider viele Anfänger nicht bemerken. Es hat nichts damit zu tun, dass es die Basis des Sets ist.

Die Trommel liegt als einzige auf dem Boden. Damit sie nicht wegrutscht, wenn man sie mit der Fußmaschine bedient, sind auf der anderen (der Publikum zugewandten Seite) Beine mit Gummifüßen und/oder Spikes montiert.


Typische Größen sind:
18", 20", 22", 24"
Im Jazz- oder Klubkit gibt es auch schonmal 16" Bass-Drums (oft selber umgebaut, mit sogenannten Bass-Drum Risern).
Auch größere Kessel sind möglich, wobei es dann schon schwierig wird ein Fell dafür zu finden.

Die Tiefe variiert je nach Geschmack, üblich sind zwischen 14" und 20". Jedoch soll es auch 30" Tiefe schon gegeben haben, genauso, wie 8".
Manchmal ist auch der der vorhandene Platz entscheidend, für die Wahl, nicht zuletzt, da die Bass-Drum in der Regel die größte Trommel am Set ist.

Es gibt sie gebohrt und ungebohrt. Die ungebohrte Version ist einfach ein Kessel, während bei der gebohrten Version ein Loch mit einer Bass-Drum Rosette vorhanden ist. Hier werden üblicherweise ein oder zwei Tomhalter montiert, es gibt aber auch Aufbauten mit Beckenarmen.