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gynner

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1

Montag, 2. September 2002, 17:54

Unabhängiges Spielen

Hi
Ich bin Anfäner und habe da mal eine Frage
wie krigt mann das auf die Reihe das die linke Hand
was anderes spielt als die rechte Hand
kann mann das lernen wenn ja mit was für übungen
kann man was erreichen

Danke schon mal für eure Infos

drummergirl

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2

Montag, 2. September 2002, 18:15

Hallo!
Auf www.stickcontrol.de gibt´s nen Unabhängigkeitsgenerator.
Der druckt dir dann verschiedene Unabhängigkeitsübungen aus. Der sollte für den Anfang reichen...

Hier noch eine meiner Unabhängigkeitsübungen womit ich mich am liebsten quäle...

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »drummergirl« (2. September 2002, 18:34)


DF

Kompetenz: Drums, Cymbals

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3

Montag, 2. September 2002, 22:38

Das mit der Unabhängigkeit ist keine Zauberei, sondern ganz einfache Übung. Die sogenannte Unabhängigkeit ist ja keine Totale, sondern nur eine Vorgegaukelte. In Wirklichkeit hat man einfach einen Fundus an verschiedenen rhythmischen Mustern, die man geübt hat und abrufen kann und dann frei kombiniert. Das sieht dann nach Unabhängigkeit aus, ist aber in Wirklichkeit nur die Aneinanderreihung vorher geübter Kombinationen. Jede Kombination von Händen und Füßen hat man sich vorher müsam drauf geschafft. Das ist keine Hexerei. Man fängt einfach an sich das langsam über Übungen zu erarbeiten, so wie Schreibmaschineschreiben. Hol dir ein Übungsbuch oder nimm Unterricht und du lernst es auch. Irgendwann hat man einen solchen Fundus an rhythmischen Kombinationen, dass man die Gliedmassen quasi unabhängig von einander bewegen kann.

ElEhnez

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  • »ElEhnez« ist männlich

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4

Mittwoch, 11. September 2002, 16:28

2 in 1

Ich glaube auch, dass es keine wirkliche Abhängigkeit geben kann.
Sonst könnte man ja theoretisch mit linken Arm und Bein einen Backbeat mit 120 bpm spielen und mit rechts einen Backbeat mit 130 bpm (zwei BD und 2 Snares vorausgesetzt). Wenn das mal einer machen würde, das wär cool. Wär zwar nicht unbedingt "musikalisch", aber auf jeden Fall Kunst!
BORIS.

DF

Kompetenz: Drums, Cymbals

  • »DF« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. August 2001

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5

Mittwoch, 11. September 2002, 16:43

Also in Grenzen geht so was schon. Ich habe mal ein Solo von Dennis Chambers gesehen. Er hat einen Doublebassteppich aus durchgegehenden 16-telsyncopen mit links und 32-tel Doubles mit rechts gespielt. Alles sauber in der Time. Oben hat er mit den Händen darüber stufenlos schneller langsamer werdend abgeröhrt zwischendurch hat er in bester Mackermanier mit den Händen aufgehört (Füße liefen weiter) die Sticks aus der Hand gelegt und sich in aller Ruhe den Schweiss mit einem Handtuch abgewischt. Das war zwar alles nicht sooooo besonders musikalsich und spannungsgeladen, aber der ist schon ziemlich unabhängig.

m2k1

Mitglied

  • »m2k1« ist männlich

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6

Mittwoch, 11. September 2002, 18:26

Eigentlich müsste sich doch die Beziehung der linken und rechten Gehirnhälfte dadurch verbessern, oder?
Sind Drummer intelligenter?

Ich finde JA! :D
Alle Randgruppen beanpruchen schließlich für sich was besseres zu sein (Linkshänder etc...) ;)

m2k1
..weil ich Schlagzeuger bin...

DF

Kompetenz: Drums, Cymbals

  • »DF« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. August 2001

Wohnort: Kassel und Berlin

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7

Mittwoch, 11. September 2002, 18:45

Allgemein besteht eine Korrelation zwischen Intelligenz und Geschicklichkeit. Natürlich nur in der Tendenz, denn es gibt auch die Genies mit den zwei linken Händen und die dummen Topfußballer. Aber oft geht körperliche Geschicklichkeit mit Intelligenz einher. Insofern sind gute Musiker meist nicht vollkommen blöde. Ob man mehr sagen kann, bezweifel ich. Die wirklichen Dummbratzen machen meist auch gar nichts eigenes in ihrem Leben, sondern glotzen, saufen, fressen, ficken, malochen, schlafen, kegeln, saufen, fressen, ficken, schlafen, saufen, glotzen, schlafen, fressen, ficken, malochen, kaufen, schlafen, fressen, malochen, kaufen ...

cleaner

Mitglied

  • »cleaner« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2002

Wohnort: Ludwigshafen / RLP

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8

Donnerstag, 31. Oktober 2002, 17:50

Hi ,
das thema is zwar wieder schon etwas älter , aber ich hatte gerade meine erste stunde , naja war mehr so kennenlernstunde ;) und da ist mir aufgefallen wie schwer es bei mir ist , die linke hand von der basedrum zu trennen ( ich meine damit das ich immer die basedrum treten? möchte , wenn ich die snare schlage ).
war das am anfang bei euch auch so ? hoffe schon ! ;(
bis dann

... ahja hab auf dem hihat noch 8tel gespielt (hab ich ganz vergessen :) )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cleaner« (1. November 2002, 08:50)


drummergirl

Mitglied

  • »drummergirl« ist weiblich

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9

Donnerstag, 31. Oktober 2002, 22:45

@Groovemaster
Coole Definition von dummen Meschen...lol

aber das Schlimme ist, dass es meistens zutrifft
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ranzig

Mitglied

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Registrierungsdatum: 22. Januar 2002

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10

Donnerstag, 31. Oktober 2002, 23:28

MOIN!

Ich übe die Unabhängigkeit momentan mit graden Geschichten mit der einen und triolischen Sachen mit der anderen Hand.
Beispiel :

Am einfachsten ist es wohl mit der einen durchgehende 4tel und mit der anderen 8tel triolen (immer rumtauschen)

dann kommt die sache mit den 4teln zu 4teltriolen, die 8tel zu 4teltriolen ....

Übung macht den Meister

XERS
DIERK

PS: 8tel auf dem Ride,, Bass auf vierteln, Hihat auf Offbeats getreten und dazu die Vierteltriolen mit der linken auf der Snare erweist sich als zimlich genialer Groove (sollte man aber nicht in einer Band unter Amateuren anwenden - Rauskommen der Saiten - und Tastengestalten garantiert :D .
WLÄ

mallorca

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11

Freitag, 1. November 2002, 17:43

Hi,

da fällt mir noch eine schöne Übung ein, die ich in einem Phillips Büchlein fand.
Letztendlich einfache Figur:

RLRRLRLL

Spaßig wird es dann, wenn man gleichzeitig die Figur mit Händen und Füßen spielt, jedoch Hände dabei auf 8el und Füße auf 4tel :)

Kann man auch umdrehen (also Hände 4tel und Füße 8el), erste ist aber imho einfacher.

Trick bei der ersten Variante ist, daß die jeweiligen "Doppelschläge" der Füße (also die RR und LL) immer auf einen Schlag der linken Hand fallen.

*grübel*
Ansonsten fallen mir noch Standardübungen ein wie 16tel Figuren von den tiefen Toms zu den hohen mit linker Hand (zumindest für Rechtshänder;))führend spielen.

Auch noch brauchbar ist einfach
RLRL mit den Händen und gleichzeitig
LRLR mit den Füßen, um die übliche "rechte Hand mit rechtem Fuß" Methodik was aufzulockern und dabei die "linke Hälfte" mehr zu fördern.

Hmmm...
Für DB (oder DoFuMa-) Spieler gibt's noch eine kleine Triolenübung:

Linke Hand: L
Rechte Hand: R
Linke BD: B
Rechte BD: D

dann
LDB LDB LDB RBD RBD RBD

Hierbei kann man mit der Hand entsprechend Toms rauf und runter wechseln.

Die Figur kann man entsprechend auch umbasteln:

LDB RBD LDB RBD LDB RBD LDB RBD


Greetz,...
Mallorca
"If I hadn't played PacMan when I was younger, I wouldn't have eaten my hamster"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mallorca« (1. November 2002, 17:44)