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Drum-Rebellin

unregistriert

1

Freitag, 12. Juli 2019, 21:30

Gaudi im Bierzelt - oder wehe, wenn sie losgelassen...

Auch wenn ich noch lange nicht so richtig spielen kann, für üble Gaudi reicht es bereits allemal. Voraussetzung dazu ist ein Live-Konzert mit Sitzmöglichkeit (z.B. Bierzelt), da ist die Wahrscheinlichkeit größer, "Opfer" zu finden, die sich dann vor allen zum Deppen machen.

Keine Angst, dem Drummer kann nichts passieren, er kann ja nichts für die Dummheit diverser Besucher.


Man komme etwas später, sondiere die Lage und suche sich einen Platz in der Nähe oder leicht gegenüber eines auf den Tisch mit einer Hand mitklopfenden "Opfers". Wichtig ist, daß das Opfer auch die Beine des Drummers sieht. Am besten mit seiner Drummer-Clique, geht aber auch alleine. Hat man ein Opfer gefunden, sucht man unauffällig den Blickkontakt, bis das Opfer Dich anschaut. Grinsen, in Opfers Klopfen miteinsteigen. Unschuldig dreingucken, und nach kurzer Zeit die andere Hand noch mit dazunehmen. Es reicht aus, durchgehende Achtel auf der fiktiven HH und Viertel (2 und 4) auf der fiktiven Snare. Sollte das Opfer das hinbekommen, ohne Salat auf dem Tisch zu produzieren, wieder grinsen, Blick auf sein eigenes Bein lenken und die fiktive Bassdrum auf 1 und 3 treten. Opfer beobachten, ernst bleiben. Das zweite Bein hebt man sich für später auf.



Wenn das Opfer verzweifelt, freundlich-mitfühlend lächeln, und erneut ganz langsam anfangen. Das Opfer muß das Gefühl haben, es sei ganz nah dran, das hinzubekommen, was Du vormachst. Meist steigen die Tischnachbarn auch mit ein, und aus einem wird ein ganzes Tischgeübe. Es dauert nicht lange, dann kommt GARANTIERT einer und fragt den Haufen, was das Gezappel da am Tisch da soll. Die Reaktionen der Geschassten sind einfach köstlich. Ist der Lästerer weg, wirds wieder probiert. Sollte einer es dennoch schaffen, nimmt man das andere Bein auch noch mit dazu (ich nehm das HH-Fiktiv-Pedal auf der 2 und 4) und schon gibt es wieder Arm-und Bein-Salat am anderen Tisch.

Haben die Opfer genug, wechselt man einfach den Tisch und sucht sich neue Opfer. Besonders zu später Stunde, wenn der Alkpegel steigt, findet man Opfer, die sogar von der Bank kippen, weil SIE DIR zeigen wollen, was sie so können... Herrlich...


Das beste sind die Kommentare der Umstehenden über die "Helden", auf diese Art habe ich mir einen Beatabend super versüßt. Sogar der echte Drummer auf der Bühne konnte sich ein Kichern nicht mehr verkneifen....
Sollte durch die Aktion ein echter Drummer angelockt werden, na prima, dann kann man ja fachsimpeln.

  • »Oliver_Stein« ist männlich

Registrierungsdatum: 2. Februar 2006

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2

Samstag, 13. Juli 2019, 12:49

Ein bekanntes Verhalten: das eigene Selbstwertgefühl durch das Runtermachen schwächerer aufpolieren. Ich finde es nicht lustig, sondern traurig und auch etwas armselig. Wie wäre es, wenn Du Dir die Selbstbestätigung durch Trommeln auf der Bühne holst?

Drum-Rebellin

unregistriert

3

Montag, 29. Juli 2019, 13:28

Wieso runterputzen? Was kann ich denn dazu, wenn die Tischklopfer so unmusikalisch sind, daß es richtig weh tut? Total out of beat... und wenn man dann auch noch so blöde angegrinst wird, hey, Baby, setz Dich
doch zu uns und feier mit...

Außerdem, wenn der Klopfer nicht einmal merkt, daß er anstatt auf der 1,2,3 und 4 auf 1undundund 2und 3undundundundundwasweißich, 4 fehlt, klatscht, und sich noch für einen Superdrummer hält, inklusive fiktivem
Crash-Geeumel, das tut in der Drummerseele richtig weh und verlangt nach Heilung. :D

Keine Angst, es trifft IMMER die Richtigen, da bin ich nämlich sehr superselektiv. Und übrigens, wer fängt denn mit dem Blödsinn an? :rolleyes: :D :D :D :D :D

de50ae

Mitglied

  • »de50ae« ist männlich

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Wohnort: Bad Harzburg

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4

Montag, 29. Juli 2019, 19:54

Du bist auf Dorf-Festen bestimmt richtig beliebt, oder?
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Drum-Rebellin

unregistriert

5

Montag, 29. Juli 2019, 20:17

Oh ja, im positiven Sinne !!!!!
Die Geschaßten sehen das selber mit sehr viel Humor, wenn sich mal wieder einer verknotet hat und nicht mehr weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist. Nach der obligatorischen Entknotungstour wird daheim geübt, und auf dem nächsten Fest mir zugezwinkert und selber auf Opfersuche gegangen. Du glaubst gar nicht, wieviel Gaudi so eine Gruppe hat, wenn einer anfängt und der Rest dann versucht, das nachzumachen. Es ist wirklich sehr ansteckend !!!!!
Wenn man sich dann dazusetzt,um den Übe-Erfolg zu überprüfen, heißt es bei Fehlschlägen oft: Das ist Absicht... :D :D :D :D, aber nur zu den Kumpels, damit es ausschaut, als wenn der Schlag wirklich vorgesehen war.

Das ganze wird so locker bei uns gesehen, da gibts anstelle Paradiddles auf die Klappe eher ein Freibier in die Klappe.

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