Beiträge von Oliver_Stein

    Wow, krasser Sound! Das Dark Energy Crash gefällt mir sehr, aber besonders die Snare!

    Aber auch insgesamt sehr schöner Sound, gefällt mir!

    Danke euch! :)


    1.a) Ist die Snare bearbeitet, oder ist das rein SM57 + Sound Skulptor? Gibt es ein Reso-Mic?

    Die Snare ist (wie alle anderen Mikrofonsignale auch) in dem Videoton bearbeitet. Auf dem Snare-Mic ist EQ, ein ganz leichtes Gate, ein Kompressor und in der Summe war auch nochmal ein Bandsättiger/Vintage-Kompressor. Bei dieser Aufnahme war kein Reso-Mic mit dabei - der Klang der Snare kommt hier nur durch das SM 57 (das übrigens recht weit entfernt von der Snare stand - jedenfalls für meine Verhältnisse) und die Overheads zustande.


    Ich habe mal ein paar Beispiele pur ohne Bearbeitung rausgezogen und dann nochmal mit:


    Snare-SM57-Solo.mp3 Snare-SM57-OH-KM184_Solo.mp3


    Snare-SM57-Solo_FX.mp3 Snare-SM57-OH-KM184_Solo-FX.mp3

    1.b) Was ist das für eine Snare und wie hast du sie gestimmt - also Verhältnis Schlagfell zu Reso. Und ich kann keine Dämpfung erkennen, richtig?

    Es ist eine Tama Starphonic Alu - sie hat das werksmäßig aufgezogene 300er Evans Reso und als Batter ein Aquarian Texture Coated drauf. Das Reso ist bretthart gestimmt (so 380 Lug-Frequency beim Tunebot ca.), das Schlagfell mittelhoch.

    Stimmt, die Snare ist vor allem recht trocken, ohne dass ich Dämpfung sehen würde.

    Die Snare hatte ein durchsichtiges kleines Skygel auf dem Schlagfell - sie reagiert extrem stark auf Dämpfung und ein normal großes Gel-Pad ist schon viel zu viel. Die kleinen von Skygel sind gerade richtig für Aufnahmen - so zum Spielen lege ich gar nichts drauf meistens. Das Gel-Pad lag über dem Aquarian-Schriftzug, wo man es erahnen kann, wenn man es weiß...

    Hier mal eine Aufnahme von den Encore Amba coated - allerdings nur als Reso auf den Toms:


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    Es gibt ein neues Video, in dem ich eine ganze Reihe von Dingen für mich dokumentiert habe:


    1. der neue Sound Skulptor MP573 Preamp am Snare-Mic
    2. der RME Octamic II für alle anderen MIcs
    3. Toms mal mit Kondensatoren abgenommen (Oktava MK012 und AKG C414B-ULS)
    4. Neumann KM184 als Spaced Pair Overheads
    5. Encore (by Remo) Coated Ambassador als Resos auf den Toms
    6. das neue Paiste Twenty Masters Deep Ride 24" in einer richtigen Aufnahme am Set
    7. die schon etwas älteren Signature Dark Energy Hihats 15" in einer richtigen Aufnahme am Set
    8. Abnahme der Bassdrum mit RE320 innen und Behringer BA19a außen

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    Ein paar Gedanken von mir zu den Punkten:


    1. Der Sound Skulptor Preamp ist prima, aber in diesem Video hört man das sicher nicht im Vergleich zum Octamic II. Ich hatte ihn nach einem kurzen Test auf Stellung 300 Ohm Impedanz stehen gelassen - dadurch hat das SM57 etwas mehr Höhen also sonst, dafür weniger Bauch. Ansonsten wird der richtige Test eine Vocalaufnahme im Februar...

    2. Der Octamic macht einen guten Job - ich würde ihn "unsichtbar" nennen - einfach neutrale Preamps ohne Rauschen und Generve...

    3. Tatsächlich ist das die Zweitliga (!) gewesen, denn die sonst von mir verwendeten Mics waren im anderen Raum für mich nicht erreichbar. Finde ich soundmäßig sehr gut, vielleicht mache ich das jetzt öfter so.

    4. Ich habe in letzter Zeit immer in ORTF aufgenommen als Overheads - wollte die Neumänner mal in AB testen. Funktioniert wohl auch gut, wenn die Toms abgenommen sind.

    5. Ich hatte die Encores wirklich nur aus Neugier zum Testen gekauft - ich finde die als Resos echt gut! Für den Preis unschlagbar... Im Video ab 4:13 kann man sie in voller Pracht ohne Gates auf den Toms hören.

    6. Nach wie vor richtig glücklich mit dem Becken - funktioniert Live, auf Aufnahmen und beim Proben gleich gut.

    7. Mittlerweile habe ich mich auf diese Hihats voll eingeschossen - tolle Teile und auch prima auf Aufnahmen.

    8. Ich hatte das BA19a schon mehrfach außen vor der Bassdrum genutzt, wo es alleine einen guten Schub macht, aber natürlich keinen Click. Den hatte ich jetzt hier vom RE320 im Innern der Bassdrum geholt - funktionierte ganz gut zusammen.

    DAS wäre ja mal was. Die Gratung als Inlay in eine Nut zu packen und verschiedene Gratungsringe anzubieten wäre ja nicht so schwer, erfordert aber jedes mal zum Gratungswechsel eine Demontage des Fells. Ohne das Fell abzuschrauben wäre schicker, hab aber grad keine Idee....oder doch? Ich muss mal mit Stefan sprechen.

    Das mit den wechselbaren Ringen gab es glaube ich schonmal… Ohne Fellwechsel wäre es eine echte Innovation, aber wie sollte das gehen?

    Die Info mit dem Lack fand ich sehr interessant. Also kommt der Unterschied zwischen natural und lackiert nicht nur durch den Lack selbst

    Von Lack hatte Sabian aber nicht geschrieben, oder? Es ging um Brilliant Becken, die einen anderen Klang durch die Wärme beim Polieren haben.


    Die Aussage, das Becken bei der Benutzung „more brittle“ und „less full sounding“ werden, widerspricht ein bisschen der Erfahrung hier, dass die Becken runder und weicher klingend werden.

    Also mein Ausbilder hat immer erzählt, dass Blei bei den typischen Löttemperaturen um 400°C noch gar nicht verdampft (der Siedepunkt liegt ja auch bei 1744°C >> https://de.wikipedia.org/wiki/Blei). Dass es nicht mehr verwendet werden darf, liegt aber auch nicht daran, sondern weil eben Blei drin ist.

    Ah, gut zu wissen! Dann kam ich mit gründlich Händewaschen gegen das Bleiacetat ja gut hin...

    Hast du auch vor, das Ding live zu verwenden, oder für Aufnahmen? Live ist ja auch so ne Sache, auf was der Tontechniker steht, oder?

    Live eher nicht - obwohl man es da natürlich auch verwenden könnte. Ich denke nur, die Unterschiede sind so subtil, dass es im Live-Betrieb nicht unbedingt einen Vorteil erbringt. Könnte natürlich anders werden, wenn man einen kompletten Channelstrip zusammen hat (also noch EQ und Kompressor dazu).

    Wie macht man das bei ICs? Einen OP kann man glaube ich nicht so heiß unter Leistung fahren...

    Das sieht dann zB so aus.

    Schon klar, dass es ICs auch als Leistungsamp gibt, aber hier geht es ja um einen Mikrofon-Vorverstärker. Egal, jedenfalls ist mein Preamp diskret aufgebaut. Das einzige IC darin ist ein 4-fach OP-Amp zur Steuerung der zweifarbigen Aussteuerungs-LED - dieser Kreis liegt nicht im Audiopfad. Man kann den Schaltplan übrigens hier einsehen: Schaltplan MP573 als PDF-Datei

    Schreibst Du das so, weil es keine ICs für Class A-Schaltungen gibt? Grundsätzlich heisst "Class A" ja nur, dass eine vorgespannte 1-Transistor-Schaltung benutzt wird, die einfach und verzerrungsfrei, aber leider ineffektiv ist. Man könnte Class A allerdings auch mit IC-Verstärkern realisieren, wenn man diese mit Bias betreibt.

    Nein, ich wollte schreiben, dass es Class A ist und außerdem wie in den 70ern üblich diskret aufgebaut. Allerdings war mir auch nicht richtig bewusst, dass man Class A auch mit ICs realisieren kann. Das "Aber" in diesem Fall ist jedoch die thermische Verlustleistung: der Treiber in dem Soundskulptor Preamp für den Ausgangstrafo läuft mit 70 mA Ruhestrom bei 24V Versorgungsspannung - das müssten dann so ca. 1,7 W Leistung sein, die mehr oder weniger in Wärme umgesetzt werden. Der Kühlkörper dieses Transistors wird dann auch sehr warm. Wie macht man das bei ICs? Einen OP kann man glaube ich nicht so heiß unter Leistung fahren...

    Weißt du eigentlich, aus welchen Harmonischen sich die Sättigung des 1073 zusammensetzt? Ich nutze beim Mixen generell recht viel Sättigung und es ist schon interessant, ob man Harmonische 2. oder 3. Ordnung oder einen Mix aus beiden nutzt.

    Fakt ist jedenfalls, dass auch im digitalen Zeitalter mit sehr clean klingenden Preamps nichts ohne Sättigung und ggf. auch ein bisschen Rauschen geht ... das klingt sonst einfach zu steril.

    Nein, aber ich werde den neuen Preamp sicher nochmal mit REW vermessen und die Harmonischen kann man dann vielleicht im Spectrum sehen. Liefer ich nach!

    Interessant ist zb. der SSL Channelstrip von der 400E von Brainworks. Wohl die beste Umsetzung des analogen Pendants.
    Auch die bauteilbedingten Toleranzen der einzelnen Channels lassen sich emulieren. Rauschen tut das Teil natürlich auch wenn man das will.
    Klar hätte man gerne eine SSL oder Neve und ich würde gerne mal auf sowas arbeiten, aber heute kann man das alles in the box nachbauen.
    Wenn Andrew Sheps sagt das er nur noch in the box arbeitet weil es analog keinen Vorteil mehr hat, dann kann man ihm das glauben.

    Ich glaube, dass es heute bereits sehr gute Emulationen gibt. Für mich ist es trotzdem etwas besonderes, wenn ich weiß, dass bei mir in dem Rack das "Real Thing" abläuft. Kann man schwer rational erklären - die alten Schaltungen haben einfach einen Charme, der mich anspricht. Ich habe auch schon sehr lange keine VU-Meter mehr im Studio gehabt... :D Nicht dass man die jetzt unbedingt bräuchte, aber sie sehen halt nett aus wie sie da so rumzucken...

    Nachdem das nix mit drums zu tun hat, hättest aber schon schreiben können, was das Ding is. Ein Funkgerät? Ein küchenradio? Ein Mischpult für 1 Kanal? 😄

    Schaut spannend aus, deine Bastelecke 😊

    Hast recht! :) Also, Rupert Neve - ein begnadeter Elektroniker - hat in den 70er Jahren nach einigen Vorläufern u.a. den Neve 1073 Mikrofon-Preamp entwickelt, der zusammen mit weiteren Modulen (EQ, Fader, etc...) in Kassettenform zu kompletten Mischpultkanälen zusammengebaut werden konnte. So ein Mischpult konnte damals z.B. 24 komplette Kanalzüge haben und war dann in den wirklich großen und guten Studios zu finden. Der 1073 ist ein Preamp, der das Signal färbt - er gehört also nicht zu den neutralen Preamps wie z.B. die RME Teile. Abgesehen davon, dass er als Class A Schaltung mit diskreten Bauteilen aufgebaut ist, hat er je einen Ein- und Ausgangsübertrager verbaut, die den Klang maßgeblich beeinflussen. Was genau das ist, ist schwer in Worte zu fassen, aber im Prinzip kann man sagen, dass alles, was in einem Mix vorne stehen soll, durch den 1073 dieses schon fast von alleine tut (also z.B. Vocals, Bassdrum, Snare, Bass, Gitarren). Die Übertrager kommen in die Sättigung, wenn sie mit hohem Pegel angefahren werden und irgendwie findet unser Ohr diesen resultierenden Klang gut. Der typische "britische" Sound von früher....


    Mein MP573 ist nun ein sogannter Neve-Clone, d.h. er ist ein Nachbau der originalen Schaltung von damals, der auch die wesentlichen soundbestimmenden Teile von damals verwendet (u.a. die berühmten Carnhill-Übertrager aus England und die Retro-Schaltknöpfe für den Gain von Grayhill). Zusätzlich ist er noch im 500er Format gebaut, d.h. man kann ihn zusammen mit anderen 500er-Modulen in eine sogenannte Lunchbox verbauen. Eine Lunchbox (bzw. die von mir gewählte 19"-Rackvariante davon) stellt die Anschlussbuchsen und die Netzversorgung zur Verfügung.


    Der MP573 ist also ein einkanaliger Preamp, der eingangsseitig Mikrophon, Line- und Instrumentensignale verarbeiten kann und mit dem typisch britischen Klang verstärkt.

    Der Duft von Flussmittelharzen hat ja auch was weihnachtliches. Zumindest ich mags. Soll der Einbaurahmen noch weiter gefüllt werden? Ein individueller DIY-Channelstrip?

    Ja, es riecht auch heute morgen noch danach... Ich mag das auch, aber bei den Bleidämpfen vom Lötzinn bin ich mir da schon nicht mehr so sicher. Ich verwende trotzdem noch das alte SnPb 63, weil ich damit einfach am besten Löten kann und ich seit gefühlt den 70ern eine 1 kg Rolle davon im Anbruch habe...


    Der Rahmen hat noch Platz für 7 weitere Module - ich fürchte, die werden nicht leer bleiben auf Dauer :D. Es gibt z.B. einen API Buscompressor-Clone von Soundskulptor, der würde mich auch sehr interessieren. Außerdem möchte ich wenigsten noch einen 573 und einen Röhrenpreamp drin haben. Vielleicht auch zwei EQ573...

    Sehe ich richtig, dass mit dem Bausatz nur noch die Platine bestückt werden muss?

    Das Ding kommt komplett in Einzelteilen - alles Widerstände, Kondensatoren, Transistoren, Spannungsregler, Schalter und Potis, Schrauben und Teile des Gehäuses sowie die schweren Übertrager kommen in Tütchen verpackt an. Dann kann man erstmal alles schön sortieren und fängt dann irgendwann an, die Hauptplatine zu bestücken. Dafür gibt es eine supergenaue Schritt-für-Schritt Anleitung, damit die Einbaureihenfolge so ist, dass man nicht erst ein großes Teil einlötet und dann darunter noch ein kleines friemeln muss. Das ist schon wirlich gut gemacht bei Soundskulptor. Wenn die Hauptplatine fertig bestückt ist, muss man sie testen und abgleichen (= den Ruhestrom des Class A Leistungstransistors, der den Übertrager speist, einstellen). Wenn alles funktioniert, baut man noch eine Subplatine für den DI-Eingang mit FETs auf und setzt sie ein. Dann wird alles mechanisch verbaut im Gehäuse und fertig ist das Teil... wir haben insgesamt ca. 10h gebraucht. Am meisten Respekt hatte ich vor den Übertragern, denn auch die kommen roh und müssen erst noch mit kleinen Platinen anschlussbereit gemacht werden. Dein Eingangsübertrager wird dabei direkt über andere Bauteile auf die Hauptplatine gelötet, der Ausgangsübertrager hat an den Kabelenden eine Platine mit Steckkontakten, die auf einen Connector auf der Hauptplatine gesteckt wird.


    Und, wann kommen die Testfiles 😁

    Habe gestern natürlich schon ein bisschen was aufgenommen damit, aber meine Stimme und mich am Bass wollt ihr ganz bestimmt nicht hören! :D

    Ich habe gestern auch schon mal eine Bassspur von unserem Bassisten "reamped" damit, dass ist klasse, die ist danach wirklich präsenter und "geiler" im MIx...

    Ah die Soundskulptor sind mir auch vor einer Weile über den Weg gelaufen. Kann man bei Ebay auch zusammengebaut kaufen. Berichte doch mal bitte wie die sind! Spannende Teile. Hab viel Gutes gelesen!

    Man kann sie auch bei Soundskulptor selber fertig aufgebaut kaufen (ca. 200,- teurer dann als der Bausatz). Aber für mich lag der besondere Reiz eben auch im selber zusammenlöten mit meinem Sohn (der langsam aber sicher mehr Ahnung davon hat als ich) :)


    Ich werde auf alle Fälle berichten, wie sich das Teil macht. Primär ist es als Vocal-Preamp für eine kommende CD-Aufnahme gedacht, aber ich werde ihn natürlich auch am Set in die Sättigung prügeln... :)

    Es hat zwar nur noch entfernt mit Drums zu tun, aber hier ist das ja vielleicht ok: heute wurde den ganzen Tag gelötet, bis am frühen Abend dann ein 1073 Clone erfolgreich zusammengebaut war. Der MP573 kommt als Bausatz von der Firma Soundskulptor und ist ein Modul für das 500er API Format. Unterstützung hatte ich von meinem Sohn, der Elektroniker lernt und mir sehr geholfen hat mit Equipment und Fachwissen.

    Genug der Worte, hier ein paar Bilder vom Bau:


    Probier das mit dem KMK von außen ruhig aus. Das Signal dieses Mics kannst Du hart gaten mit dem Innensignal via Sidechain des Gates. Du brauchst ja nur den klick, sonst nichts. Da kannst Du nach 50-100 ms alles abschneiden. Du kannst auch alles unter 500 Hz entsorgen…


    Ansonsten mein Tipp zum Click abnehmen: zweites Mikro rein, das einfach am Kesselrand liegt. Ich habe sowas mit einem M201 gemacht, das macht Click pur. Vielleicht finde ich davon noch ein File…


    Edit: hier das letzte von 4 Mics ist das M201TG: http://www.mpostein.de/BD_Mic-Test_Pos-G_all.MP3


    Nachlesen zur Position hier: Ein Bassdrum Mikrofon Vergleichstest...

    Die Encore-Dinger kosten kaum, das stimmt. Ich hatte einen kompletten Encore-Amba–Satz bestellt … selbst ich, der Fellwechsel hasst, hab nach wenigen Tagen die Dinger wieder runtergeschmissen.

    Hmm, ich hatte mir so einen Satz Encore Amba Coated neulich aus Neugier bestellt und habe sie momentan als Resos auf meinem MMP. Sie klingen für mich absolut ok, aber die Resoseite ist vielleicht nicht der Ort, wo sie die Hosen runterlassen müssen. Außerdem fehlt mir der direkte Vergleich zu den USA Amba coated… Ich hatte bisher tatsächlich nur auf der Snare welche drauf, weil ich auf den Toms meist doppellagige Felle spiele.

    Die Verarbeitung fand ich 1a, fast besser als die Ambas, die ich bisher hatte (das waren clear Resos).

    Ich wäre ja der erste, der Lust auf einen Vergleich hätte, aber einen Satz Amba Coated für 60,- nur zum Testen ist mir zu teuer… Und wenn die Fellsätze beide als Schlagfelle getestet werden, sind sie für die Resoseite vermackelt.

    Mache ich mich unbeliebt, wenn ich erwähne, dass ein Foto vom "Ergebnis" dieses zweifellos ärgerlichen Missgeschickes hier durchaus passend wäre?

    Hier die Fotodokumentation zum Riss im Frontfell:


    Vor dem Kleben:


    Nach dem Kleben von innen:



    Ich hatte noch einen Patch für außen, aber der war nicht notwendig und so sieht's ja auch besser aus. Nun hat die liebe Seele ruh - frohe Weihnachten!