Beiträge von Oliver_Stein

    Aber einen Hunni in ein Zoom h2 investieren - no fucking way.

    Dabei finde ich, ein solches Gerät gehört zur Grundausstattung jedes Musikers. Es gibt so viele Gelegenheiten, den sinnvoll einzusetzen - da ist ein guter Videoton noch fast der unwichtigste von allen.

    Ich finde Vergleichstests ja immer gut - hier bei den drei Sonor-Toms komme ich jedoch aufgrund des Setups nicht zu einer abschließenden Meinung.


    Hier ein paar konkrete Vorschläge für Dich Michelin, wie man den Test mit den gleichen Mitteln vielleicht aussagekräftiger machen könnte:


    • Gleiche Befellung auf allen drei Trommeln (wenn es geht auch im gleichen Abnutzungsgrad, am besten neu).
    • Gleiche Stimmung aller Trommeln - das sollte wirklich akribisch gleich sein und nach Möglichkeit mit einer Messung geprüft werden (App oder TuneBot).
    • Alle drei Toms haben den gleichen Abstand vom Mikrofon und sind auch gleichmäßig dazu ausgerichtet.
    • Verwendung von Sticks statt Mallets (die können gerne noch zur Ergänzung benutzt werden, aber nicht ausschließlich). Angabe, welche Sticks benutzt wurden (Gewicht, Tip usw.).
    • Einzelschläge, die dem Tom Zeit lassen, komplett auszuklingen. Diese in verschiedenen Dynamikstufen. Wirbel oder Rolls können ergänzend ganz nett sein, aber zum Vergleich der Trommeln helfen sie eher nicht.
    • Zu vergleichende Audioereignisse immer direkt hintereinander (also z.B. jeweils ein Einzelschlag in mittlerer Lautstärke hintereinander auf jeder der drei Trommeln). Das Ohr hat einen sehr "Klangspeicher" - wenn man erst länger auf einem Tom verschiedene Dinge spielt und dann auf eine anderes geht, kann man den Unterschied nicht erinnern.

    Wenn das benutzte Handy das beste verfügbare Aufnahmegerät ist, dann ist das so. Für einen Vergleichstest wäre ein feiner auflösendes Gerät mit besseren Mikrofonen und ohne automatische Lautstärkenanpassung natürlich sehr viel besser geeignet. Ggf. wäre hier schon eine Handyrecorder geeignet, den es vielleicht im Bekanntenkreis zu leihen gäbe.

    In der Umfrage für die besten Zeiträume hattest du Februar und November angegeben. Zumindest hatte ich deine Teilnahme in meine Planung mit einbezogen.

    Das weiß ich - manchmal laufen Dinge im Leben aber anders als geplant und so wird es jetzt eben im Februar etwas eng. Aber ich versuche auf alle Fälle dabei zu sein!


    PS: ich hatte eigentlich vor, für diese Challenge ein Jazz-Kit in 20-12-14 zusammen zu stellen und auch jazzig mit einlagigen Fellen zu stimmen. Und dann wollte ich die geeigneten Rides zum Einsatz bringen. Vielleicht specke ich bei dem Ansatz einfach etwas ab... Oder ich gehe zum Aufnehmen mal ganz woanders hin

    Aber bei Pearl steige ich de facto nicht mehr durch, wo überhaupt die wirklichen Unterschiede zwischen z.B. Maple und Maple pure liegen sollen abseits von 1mm Wandstärkenunterschied - was klanglich völlig wumpe ist.)

    Da gebe ich Dir recht - das ist selbst für Pearl-Aficionados wie mich schwer zu durchschauen... Maple Pure ist jedenfalls der altbekannte MMX-Kessel (4 mm plus 4mm Re-Rings). Maple ist der alte MLX-Kessel (6-lagig 7,5 mm). Interessanterweise ist dann beim Professional (das sie als Nachfolger des MLX-Kessels anpreisen) der 5,4 mm Even-Ply Kessel verbaut, den es früher beim Master Maple Complete gab. Alles nicht sehr logisch - sie hätte es vielleicht einfach Masters Maple (Thin, Medium, Thick) nennen sollen, aber dann wären die Marketing-People ja nicht notwendig und zufrieden... :D

    Die haben übrigens 16 (!) Drumset-Serien aktuell im Portfolio. Was für ein Overkill...

    Na ja, wenn Du bei Tama die Untervarianten mitzählst, sind es auch 15 bei denen...


    Danke für den Hinweis auf den hier - kannte ich noch nicht (löst ein Problem, dass es nur bei Pearl gibt :D )


    Kessel hatte tatsächlich 15 7/8 also 403 mm aber eben keinerlei Gegenschnitt von außen!!


    Bei solchen Gratungen bleibt der Kessel in der Fellschulter stecken und die ebene Fläche des Fells kommt nicht mit der Gratung in Berührung.

    Merkt man, indem man auf das Fell drückt und zur Gratung noch Luft ist.

    Interessant. Bei meinem Pearl MMP sind vom Werk her auch Gratungen ganz ohne Gegenschnitt angebracht - ich kann aber momentan nicht sagen, wieviel Untermaß die Kessel haben. Ich hatte mit Standardfellen von Aquarian, Evans und Remo noch keine Probleme. Nur eine Fellsorte passte bisher nur schlecht: das waren Remo Emperor Suede (nicht Black oder White). Diese saßen auch so, dass die Gratung im Fellkragen "stecken blieb". Allerdings hatte ich das auch bei anderen Trommeln mit Gegenschnitt und diesen Fellen - ich denke daher, es ist eine Eigenheit dieser speziellen Fellsorte.

    wenn die nur 45 davon gebaut haben.

    Ist das eigentlich die neue Masche, Nachfrage über Knappheit zu generieren? Bei so einer Auflage in der heutigen Zeit können das doch auch nur exklusiv zusammengebaute und veredelte Standardteile sein.

    Im Video wird gesagt, dass dieses Modell in Japan in dem Werk gebaut wird, wo auch die Star Sets gebaut werden. Für die „Fabrik“ ist das wahrscheinlich schon eine Großauflage.

    Bei Thomann ist es auf der Website: 4199,— (ohne Snare)

    Hatte ich irgendwie nicht gesehen… egal, auch wenn ich das Set wirklich sehr schön finde, ist das Preisschild bei mir auch zu hoch für einen spontanen GAS Anfall… :D

    Dadurch wölbt sich das Fell leicht in der Mitte und die Teppichspiralen haben dort einen besseren Kontakt zum Fell als an den Enden des Teppichs

    Wenn man das Fell von Strainer zu Buttend anschaut ja, dann ist die Mitte des Fells höher als an den Rändern. In der um 90° versetzten Richtung (also rechtwinklig zum Teppich) ist das Fell in der Mitte der Trommel von Rand zu Rand exakt plan - je weiter man mit einem Lineal oder sonstigen geraden "Maß" in der 90°-Ausrichtung zum Teppich an den Rand zu den Snarebeds hin fährt, bekommt das Fell in der Mitte eine "Kuhle" - ab den vorletzten Spannschrauben kann ich da schon mit einer 0,3mm Fühlerlehre reinfahren - zum Rand hin noch mehr.

    Das Snarebed soll nämlich genau dafür sorgen, dass sich der Teppich besser ans Fell anschmiegt. Aber dafür muss man es eben auch "nutzen" und reinstimmen.

    Wobei es sich dabei eher um eine geometrische Funktion handelt: dadurch, dass das Fell sich in dem Bereich der Snarebeds im Vergleich zur sonstigen Fellebene absenkt, macht es Platz für die Enden des Teppichs , die sonst aufliegen würden und den Teppich zum nachschnarren bringen können. Die eigentliche Stimmung im Bereich des Snarebeds spielt aus meiner Erfahrung heraus keine so große Rolle, solange das Fell dort nicht Falten wirft. Dadurch, dass das Fell eh durch den Teppich beim Schwingen beeinflusst wird, spielt die gleichmäßige Stimmung keine so große Rolle wie beim Schlagfell oder bei Resos von Toms.