Beiträge von Oliver_Stein

    Für mich steht hier der Spaß am Spielen im Vordergrund. Dieser Track triggert mich und ich habe im Blindflug am Schreibtischstuhl einige Ideen dazu. Ob ich die Umsetzen kann, wird sich zeigen…

    Ich bin kein Jazzer - ich weiß, was Comping ist und finde es auch extrem gut, aber selber habe ich das nicht richtig drauf. Also mache ich, was geht und gut ist es.

    Mir hat die Anleitung von Marius den Tag versaut, weil ich eigentlich mit der Bassdrum durchspielen wollte… :D


    Nehmt doch den ganzen Kram hier nicht so ernst - wer Lust hat, spielt was ein und freut sich an der Challenge. Diesmal gehen vom Genre her ja sogar Ein-Mikro-Aufnahmen als stilecht durch…

    Du kannst bei Zweispur-Aufnahmen auch die "Backup"-Funktion nutzen - da legt er auf den Spuren 3&4 eine um 12 dB niedriger ausgesteuerte Sicherheitskopie der Spuren 1&2 an.


    Ich bearbeitete das immer am Rechner nach und deshalb interessiert mich der Pegel beim Aufnehmen nur in soweit, als das es nicht clippen darf.


    Wichtig ist beim H5 die Aufnahme in WAV und 24 Bit und der Limiter muss ausgeschaltet sein.

    Interessant - sie klingen alle etwas komisch, aber das jeweils letzte gefällt mir irgendwie noch am besten. Die Stimmung mit oben und unten 148 Hz ist vielleicht auch nicht ideal für diese Trommeln.

    Wie findest Du selber denn den aufgenommenen Klang?


    Wie war denn den H5 eingestellt für die Aufnahme? Der Pegel ist sehr hoch, vielleicht sogar schon am Clippen. Wenn ich direkt am Set mit dem H5 aufnehme, dann stelle ich den Gain am Mikro oben immer auf knapp unter 2 - damit habe ich meist gut 10 dB Luft bis zum clippen. Bei 24 Bit ist das auch keinerlei Problem.

    P.s.: Die Starphonic Alu ist meine absolute Lieblingssnare geworden (ggü. SonorDelite, Sonor Vintage Series 5,5", Tama Starclassic Maple)

    Meine auch - aus verschieden Gründen: sie ist bei Abnahme immer ein Set&Forget-Kandidat - Mikro dran und der Sound passt! Sie ist mit Abstand die leichteste Snare, die ich habe (gegenüber der DW Maple, Pearl FreeFloating Steel, aber auch der 13er Pearl BLX). Sie ist hervorragend stimmstabil - vor dem letzten Gig habe ich sie nach Wochen aus dem Koffer geholt und exakt nichts nachstimmen müssen. Und: sie sieht hervorragend aus mit dem geschliffenen Alu und passt genial zu meiner Alu-Hardware.


    Ich würde den Einsatzbereich als universell bezeichnen - nur auf ganz großen Open-Air-Bühnen war sie mir bisher zu leise und ich habe im Konzert gemerkt, wie ich das mit übermäßigem Kraftaufwand versuchte zu kompensieren. Dort würde ich zukünftig wie früher immer meine FreeFloating mit Stahlkessel verwenden, die knallt definitiv mehr und hat einen 3mm-Reifen oben drauf.


    Ich hatte hier mal einen Videoschnippsel gepostet von einem Gig, wo jemand mich von hinten gefilmt hat - auf dem Video ab ca. 00:53 ist nur das Schlagzeug selbst zu hören, der Monitor war aus, weil ich IEMs drin hatte. Auf dieser "Hüpfburg-Bühne" war die Snare genau richtig vom Volumen. Allerdings war sie hier auch mit einem schmalen Fellring gedämpft - wenn man den wegnimmt, knallt sie noch etwas mehr, macht aber auch Obertöne, die den Mischerman verwirren. Die PAL reagiert sehr feinfühlig auf Dämpfung - ggf. reicht schon ein 1/4 Gel, um die störenden Obertöne wegzubekommen, ohne den Schmackes rauszunehmen.


    Wenn Du wirklich eine laute und knallige Snare brauchst, die in kleineren Settings vielleicht zu laut ist, dann ist Sahl oder Messing sicher besser als die PAL. Wenn Du auf die oberen 10% Lautstärke verzichten kannst, dann ist die PAL ein äußerst gutmütiges Arbeitstier für alle Lebenslagen...


    PS: hier noch meine Erfahrungen mit lauten und lautesten Snares: im Moment ist die Pearl FreeFloating Steel in 14x6,5 meine lauteste Snare - ich hatte aber zwei Snares, die diese noch locker in der Ecke verwiesen haben. Die eine war eine Sonor Artist Steel in 14x5 - die war so laut, dass meine Bands und am Ende auch ich gestreikt haben - ich habe sie mit einer Träne in einem Auge aber auch einem Lachen ziehen lassen. Noch lauter war nur noch meine selbstgebaute 14"x7" Messingsnare mit 2mm starkem Kessel (den habe ich neulich hier nach mehreren Jahrzehnten endlich verkauft bekommen). Die war nahe an unerträglich, allerdings hatte ich da auch ein Kevlar-Fell drauf damals.

    Ich glaube, der Industrie ist so ein Versuchsaufbau herzlich egal - die Marketingmaschine funktioniert auch, wenn es ein Forum in Deutschland gibt, dass aufzeigen kann (vielleicht), dass das Kesselmaterial nicht so ein große Rolle spielt. Die Idee mit der Stahlkugel fand ich irgendwie cool - jemand mit einer 1 in Technischer Mechanik kann bestimmt ausrechnen, wie schwer eine solche Kugel sein müsste, um einen Medium-Hit eines 5A-Sticks zu simulieren. Hätte ich welche hier (Stahlkugeln), hätte ich schon das ganze Wochenende welche durchs Haus gerollt (nach dem Verhunzen der Felle auf der Opfertrommel). :D

    Ich finde das wirklich interessant und verfolgenswert. Ich fürchte aber auch, dass die Tücke im Detail stecken wird...

    Keiner schreibt: oh geil, Du kannst die drei Sonor Signature Kessel miteinander vergleichen, top Idee. Mache damit mal weiter.

    Ich habe geschrieben, dass ich Vergleiche immer gut finde, wenn sie gut gemacht sind. Mach mal weiter damit, wenn Du die Aufnahmen besser hinbekommst - ich finde sowas interessant. Ich bin kein Sonor-Fan - nicht wegen des Klangs, sondern wegen der Optik, die mich nicht mitnimmt. Trotzdem interessiert es mich, ob man einen Unterschied hören kann. Ich habe den bei ähnlichen Vergleichen mit zwei meiner Trommeln vor Jahren nicht gehört...


    PS: Bitte lies noch meinen Hinweis zu den Handyrecordern vor dem Bestellen - Post #42 oben.

    Aber ich werde mal so ein Zoom bestellen, vielleicht taugt es ja auch, um Proberaumsessions aufzunehmen. Dann probiere ich das gleiche nochmal.

    Ich versuche noch einen sachlichen Hinweis abzusetzen, bevor es hier völlig eskaliert: wenn Du einen Handyrecorder kaufen willst und es nicht auf ein paar Euro ankommt, dann nimm einen mit zusätzlichen XLR-Eingängen. Die nehmen dann bis zu vier Spuren auf, zwei davon über die eingebauten Micros, zwei über die XLR-Eingänge, die meist auch Phantomspeisung für Kondensatormikrofone liefern können. Damit kann man schon richtig gut Aufnahmen von einem Drumset machen.


    Bei Zoom speziell ist das ab dem H4 gegeben. Den H5 besitze ich selber sei 2015 und ich nutze den wirklich viel für Probenaufnahmen, Livemitschnitte, Drumaufnahmen, wenn es nicht alles einzeln abgenommen werden soll. Das Ding ist gut, aber man muss wissen, dass er eine dieser schrecklichen Gummierungen hat, die nach ein paar Jahren anfangen zu kleben. Ich habe meinen mit Nagellack-Entferner "nackig" gemacht und benutze ihn weiter, aber dieses Detail wollte ich Dir denn doch mitgeben.

    Aber einen Hunni in ein Zoom h2 investieren - no fucking way.

    Dabei finde ich, ein solches Gerät gehört zur Grundausstattung jedes Musikers. Es gibt so viele Gelegenheiten, den sinnvoll einzusetzen - da ist ein guter Videoton noch fast der unwichtigste von allen.

    Ich finde Vergleichstests ja immer gut - hier bei den drei Sonor-Toms komme ich jedoch aufgrund des Setups nicht zu einer abschließenden Meinung.


    Hier ein paar konkrete Vorschläge für Dich Michelin, wie man den Test mit den gleichen Mitteln vielleicht aussagekräftiger machen könnte:


    • Gleiche Befellung auf allen drei Trommeln (wenn es geht auch im gleichen Abnutzungsgrad, am besten neu).
    • Gleiche Stimmung aller Trommeln - das sollte wirklich akribisch gleich sein und nach Möglichkeit mit einer Messung geprüft werden (App oder TuneBot).
    • Alle drei Toms haben den gleichen Abstand vom Mikrofon und sind auch gleichmäßig dazu ausgerichtet.
    • Verwendung von Sticks statt Mallets (die können gerne noch zur Ergänzung benutzt werden, aber nicht ausschließlich). Angabe, welche Sticks benutzt wurden (Gewicht, Tip usw.).
    • Einzelschläge, die dem Tom Zeit lassen, komplett auszuklingen. Diese in verschiedenen Dynamikstufen. Wirbel oder Rolls können ergänzend ganz nett sein, aber zum Vergleich der Trommeln helfen sie eher nicht.
    • Zu vergleichende Audioereignisse immer direkt hintereinander (also z.B. jeweils ein Einzelschlag in mittlerer Lautstärke hintereinander auf jeder der drei Trommeln). Das Ohr hat einen sehr "Klangspeicher" - wenn man erst länger auf einem Tom verschiedene Dinge spielt und dann auf eine anderes geht, kann man den Unterschied nicht erinnern.

    Wenn das benutzte Handy das beste verfügbare Aufnahmegerät ist, dann ist das so. Für einen Vergleichstest wäre ein feiner auflösendes Gerät mit besseren Mikrofonen und ohne automatische Lautstärkenanpassung natürlich sehr viel besser geeignet. Ggf. wäre hier schon eine Handyrecorder geeignet, den es vielleicht im Bekanntenkreis zu leihen gäbe.

    In der Umfrage für die besten Zeiträume hattest du Februar und November angegeben. Zumindest hatte ich deine Teilnahme in meine Planung mit einbezogen.

    Das weiß ich - manchmal laufen Dinge im Leben aber anders als geplant und so wird es jetzt eben im Februar etwas eng. Aber ich versuche auf alle Fälle dabei zu sein!


    PS: ich hatte eigentlich vor, für diese Challenge ein Jazz-Kit in 20-12-14 zusammen zu stellen und auch jazzig mit einlagigen Fellen zu stimmen. Und dann wollte ich die geeigneten Rides zum Einsatz bringen. Vielleicht specke ich bei dem Ansatz einfach etwas ab... Oder ich gehe zum Aufnehmen mal ganz woanders hin