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pan!c

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Sonntag, 19. Januar 2020, 18:06

Millenium MPS-450 über USB MIDI und PC spielen

Moin,
danke zunächst für den bei Euch gehosteten und sehr ausführlichen Beitrag zum Thema Midi. Hat mir bereits geholfen :thumbsup:


... nun spiele ich seit ca. 2 Jahren auf dem von mir umgerüsteten, lange nicht mehr genutzen Schlagzeug eines Kollegen. Und weil's tatsächlich genug Spass macht neben dem Beruf weiterzuspielen :love: , überlege ich einen Wechsel vom Millenium MPS-450 Richtung megadrums vorzunehmen. Entscheidender Unterschied: Millenium MPS-450 => Kopfhörerbuchse, Megadrums => keine Kopfhörerbuchse. USB MIDI out haben beide.

Also habe ich zu Testzwecken das Millenium MPS-450 via USB in meinen Rechner gestöpselt, mich durch die vielen Abkürzungen gelesen und bin bei DAW gelandet, was ich vermutlich brauche um Sound auf die Midi-Events zu legen ... so dass ich wieder was hören kann.

Oh Mann. ;( Mir brummt der Schädel! Tausende von Spuren und Kästchen mit drölfzig Einstellungen. :wacko: Also intuitiv verständlich ist das Zeug nicht. Neben diesen Monsterwerkzeugen, die zwischen 250MB und 2GB Plattenplatz belegen, muss es doch auch was ganz Simples geben, mit dem ich erstmal testen kann, ob "da wirklich Sound mit akzeptabler Latenz aus meinem PC zu holen ist".


Hat da jemand ne Empfehlung? Sowas wie E-Drum-Midi-Sound-Software-für-Dummies?
Etwas das nach der Installation sagt: "Aaah! Habe das Midi-Gerät E-Drums (heisst bei mir wirklich so) gefunden. Jetzt spiel mal was, ich mach' Dir den passenden Krach dazu :D"


Welche Drums das sind und wer 8o die gesampelt hat, is mir für den ersten Anlauf wirklich wumpe :sleeping: . Ich spiel' auch keine Gigs oder Aufnahmen ein, sondern übe in der Garage - also ist eine Software "Profidrummer 10.0" für 450 EUR ebenso übertrieben wie ein Roland Drum Modul für 1/2K+ EUR. Ich hoffe, ich finde trotzdem Gehör bei Euch :whistling:


Danke schonmal vorab für Eure freundliche Mühe.

Nick74

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Sonntag, 19. Januar 2020, 20:33

Hat da jemand ne Empfehlung? Sowas wie E-Drum-Midi-Sound-Software-für-Dummies?
"MT Powerdrumkit2" in "Reaper"!

Etwas das nach der Installation sagt: "Aaah! Habe das Midi-Gerät E-Drums (heisst bei mir wirklich so) gefunden. Jetzt spiel mal was, ich mach' Dir den passenden Krach dazu
Das gibt's nicht. Die nötigen Settings mußt du schon hinkriegen.

pan!c

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3

Montag, 20. Januar 2020, 16:12


Danke. 60 EUR für Reaper (weil nicht kommerziell genutzt) und eine Spende für MT Powerdrumkit2 scheinen mehr als Fair zu sein.
Runtergeladen, installiert, Ordner Reaper/Plugins/vst angelegt, Dateien aus MTPDK in den Ordner reinkopiert und unter Settings/Plugins/VST die Pfade angepasst und scannen lassen. Danach über View/Monitoring FX (voll intuitiv, wenn man keinen Plan hat) das Plugin ausgesucht und anzeigen lassen. Krach macht es auch, wenn ich im Plugin Fenster auf eine der Drums klicke.

Das Midi "EDrum" wird in den Settings akzeptiert/angezeigt. Leider hab' ich noch keine Idee, wie ich dem Plugin jetzt mitteile, dass es auf den Input von Midi "EDrum" reagieren soll.
Ich vermute, das fehlt noch irgendwo - dann müsste es (hoffentlich) funktionieren?


Etwas das nach der Installation sagt: "Aaah! Habe das Midi-Gerät E-Drums (heisst bei mir wirklich so) gefunden. Jetzt spiel mal was, ich mach' Dir den passenden Krach dazu
Das gibt's nicht. Die nötigen Settings mußt du schon hinkriegen.


Gibt's schon. Toontack EZ Drummer hat dann doch funktioniert. Windows 10 muss nach der Installation neu gestartet werden. Danach landet das USB Midi auch im EZ Drummer "und macht Krach". Einfach so.
So weit bin ich mit Reaper + MT Powerdrumkit 2 noch nicht... ich weiss aber immerhin, dass es hypothetisch irgendwann mal funktionieren kann :-)

Nick74

aka Martin6

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Montag, 20. Januar 2020, 17:45

Gibt's schon. Toontack EZ Drummer hat dann doch funktioniert. Danach landet das USB Midi auch im EZ Drummer "und macht Krach". Einfach so.
Gut, ich dachte jetzt nicht an eine Demo von 'nem Drum-Sampler sondern eher an 'nen Freeware-DrumSampler, besonders auch weil du ja "DAW" schon in Spiel gebracht hast...(DrumMica gibt's da übrigens auch noch und das ist klanglich besser als Powedrumkit)
Die Frage könnte sich auch schnell dahingehend erweitern/verändern, daß eben nicht die Frage ist, ob es irgendwie funzt, sondern genau wie...(lies mal z.B. hier, was Millenium-Leidensgenossen für Anliegen haben). Standalones von Drumsamplern wie EZ-Drummer kann man nämlich edrum-mäßig meisten haken, besonders mit 'nem Millenium-Modul.

pan!c

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Montag, 20. Januar 2020, 18:52

Naja. Ich hab' keinen Plan hinsichtlich der Software. Ich weiss nur, dass mir n Midi-Anschluss bzw. USB-Midi und ein Laptop zur Verfügung stehen.
Damit habe ich begonnen zu "Googeln". Was ich dann gefunden habe, hat mich ein wenig überrollt, weil mir der Szene-Jargon und die Abkürzungen alle nicht geläufig sind.

Ursprünglich hatte ich gehofft eine schnelle und simple Lösung für ein Problem des Millenium Drum Modules zu finden: Die Sensivity stellt nämlich leider nicht nur die Empfindsamkeit für einen Trigger ein, sondern sie regelt damit einhergehend auch die Lautstärke runter. Das führt dazu, dass man ein Instrument, für dass man keine Fehltrigger mehr bekommt, fast nicht mehr hört. Also dachte ich: Cancel die Headphones-Buchse am Modul und lausche dem von Dir erzeugten "Klangerlebnis" über Midi-Sound am Laptop.

Den von Dir zitierten Beitrag hatte ich am Samstag gefunden und geahnt, dass es bei meinem Gerät mit Latenzen auch nicht besser aussieht. Also habe ich mir als Alternative einen 30 EUR Analogverstärker bei Amazon bestellt, der seit heute am Headphones-Ausgang und damit vor meinen Kopfhörern hängt und das Lautstärkeproblem erstmal behebt.

Nicht behoben wird damit das ebenso nervige Problem, dass die Kombination aus Millenium Drum Modul, und Alesis Pro X Hi-Hat dafür sorgt, dass ein gleichzeitiger Hit auf Hi und Snare dafür sorgt, dass der Midi-Event der Snare "verloren" geht. Die Snare ist reproduzierbar weg. (Ich vermute mal, dass der schon in der Elektrik beim Sampeln verschwindet. Multiplexer und so.).
Ich hoffe deshalb, dass das Megadrum Modul eine bessere Wahl ist, hinsichtlich Multiplexing, Sampleraten, Latency, Treiber und Zubehör. Also auch keine proprietären Kabelbäume (an Seriell - wer ist eigentlich auf das schmale Brett gekommen?) sondern klassische Klinke.
Das Megadrum Modul besitzt allerdings keine Soundkarte, wehalb ich dann auf Laptop/Midi angewiesen sein werde. Aus diesem Grund möchte ich auch erstmal herausfinden/verstehen genau wie (ich zitiere Dich) das geht, bevor ich eine Bestellung lostrete.

Insofern herzlichen Dank für jedweden Input :-)

Drumica ist ein ISO Download von 4GB(!) Größe. Wenn Du meinst, dass sich das lohnt, probier' ichs.

Nick74

aka Martin6

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Montag, 20. Januar 2020, 20:22

Nicht behoben wird damit das ebenso nervige Problem, dass die Kombination aus Millenium Drum Modul, und Alesis Pro X Hi-Hat dafür sorgt, dass ein gleichzeitiger Hit auf Hi und Snare dafür sorgt, dass der Midi-Event der Snare "verloren" geht. Die Snare ist reproduzierbar weg.
Und mit der orig-Hihat geht's gleichzeitig oder wie? Das Modul hat doch gar keine CC-Daten als Ausgabe im Programm (also eine Controller-Werte-Range, die die Pedalposition übersetzt), so ist doch so schon insofern der Alesis-Hihat-Controller inkompatibel...

Megadrum Modul eine bessere Wahl
Das Ding hat auch so seine Schwächen und ist mords kompli bei den Triggersettings...

pan!c

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Montag, 20. Januar 2020, 21:12

Das Original ist, denke ich dieses hier: https://www.thomann.de/de/millenium_mx222.htm
Meshheads drauf, DDrum Red Shot Trigger Set dran + Alesis Pro X Hi-Hat und Millenium MPS-450.

Ich habe damit gerechnet, dass das Hi-Hat vielleicht nicht genau das tut, was es soll (Aussetzer hat, wie bei Thomann beschrieben) aber nicht erwartet, dass es einen anderen Trigger unterdrückt.

Weil ausschließlich die Snare betroffen ist, nehme ich an dass sich das Problem umgehen lässt, indem man die Snare am Modul auf den (freien) Platz für das Toms4 legt.
Wir werden sehen...

Nick74

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