Von welchem Gerät kann ich das bessere Ergebnis erwarten?

  • Servus beinand!


    EDIT!


    Was ich noch ergänzen wollte:


    Was ich habe:


    Tower PC Fujitsu Siemens Scaleo P 4 x 2,3 Ghz, 4 GB Ram, 1x Firewireanschluss - vielleicht noch nen steckplatz frei - muss ich guggen.
    Laptop : Lenovo G550 - 2 x 2,4 GHz mit 4 GB Ram ohne expresscard, ohne firewire
    cubase 4 LE - besorge mir aber solang ich noch student bin die cubase 6 edu version


    Was ich Will:


    "rauschfreien Sound", der auch mal für die übertrieben ambitionierten geil klingt (vielleicht ist es wichtig? es geht hauptsächlich um harten metal und auch rock)


    geld "spielt keine rolle" ;) ich investier auch gerne mal - aber es muss dann auch "perfekt" sein - und sollte mit mikros nicht mehr als 3.500 - 4.000 euro kosten.


    mikros - da hätte ich das package von AUDIX DP7 teil plus zwei weitere tom mikros (Audix D2) + zwei weitere overheads (BEYERDYNAMIC OPUS 53) vom thomann ins auge gefasst - die kosten schon 1.700 Euro


    am besten wäre eine gerätschaft, die mind. 10 spuren simultan in den rechner schaufelt - besser wäre vielleicht mehr als 10 kanäle - dann kann man in ner probe auch mal gitarren und bass mitlaufen lassen



    was ich brauche:
    aufnahme equipment ^^


    ich hab von recording noch "keine" ahnung, zumindest von der hardware... und möchte mir evtl mal was zulegen. die zwei teile, die ich ins auge gefasst hätte folgen unten...


    aber von welchem teil kann ich mehr erwarten?


    Phonic PHH24u Mixer


    16 kanäle mit pre-amp und hat Firewire UND USB 2.0
    bzw. kann der mixer überhaupt via usb 2.0 18 spuren übertragen. auf der thomann seite steht: "nterface zur Übertragung von 18 unabhängigen Spuren zum Computer (über FW)!


    Preis: ca. 1000 Euro



    oder die kombination aus:


    RME Fireface UC Usb und


    Presonus Digimax FS


    und um noch ein paar extraspuren einzufahren noch ein Behringer ADA 8000


    Behringer ADA8000


    Preis ca. 1650 Euro


    Möglichkeit zur Erweiterung?


    Danke für die Tipps, Meinungen und Erfahrungen
    oder hat jemand eine bessere/leistungsfähigere lösung bis 1500 euro

  • Hier auf jeden Fall die zweite Kombination, mit einem Fireface als Interface bist Du auf jeden Fall auf der sicheren, stabilen Seite. Wobei ich immer noch zu der Firewire-Version tendieren würde, auch wenn RME USB anscheinend exzellent im Griff hat.

    "I've got a fever, and the only prescription is more cowbell!" - Bruce Dickinson

  • das problem ist: mein laptop hat leider kein firewire - hat leider auch keinen expresscard-einschub, wo man sich das erweitern könnt- nur mein tower pc hat fw und der steht ca. 100 km von meim schlagzeug weg in m einer studentenbude ^^ deswegen wäre der mixer halt eine nette alternative, weil beides vorhanden ist. für probemitschnitte mit dem laptop und wenn man vielleicht mal was "größeres" aufzieht, dann mit dem tower pc.


    ach .. ich kauf mir einfach nen mac mit firewire ;)


    was ich auch noch fragen wollt:


    wenn ich mir eben die kompie aus Presonus und RME zulegen sollte, ist es dann vielleicht auch ratsam mir eine adat karte in den pc zu bauen, damit ich "100%" störungsfrei in den pc komme?


    angeblich hat man mit usb - weil das ganze ja unter spannung steht - die gefahr, dass es rauscht - im gegensatz zu firewire, wo kaum spannung auf dem kabel ist. und optischt kann kein rauschen entstehen weil eben nur 0 oder 1 durchkommt...

  • Wenn Du Dir eine ADAT-Karte kaufen willst, wozu dann das Fireface? Nee, das macht keinen Sinn, auch diese Spannungs-Theorie kannst Du besser abhaken. Es kann schon mal sein, dass bei Interfaces die mitgelieferten Netzteile nicht so toll sind, diese können dann Brummstörungen verursachen, auch Laptop-Netzteile sind da gerne mal so Kandidaten. Das ist aber unabhängig von der Schnittstelle, USB und Firewire schenken sich da nichts. Als Faustregel kann man sagen dass man, wenn das Interface "Bus-Powered" sein kann, auf ein extra Netzteil verzichten und über USB bzw. Firewire speisen sollte. Es sei denn man macht ein Firmware-Update, da sollte man das Netzteil dran lassen.


    Ah so, ich würde empfehlen dann den Presonus als Clock-Master zu defineren und das Fireface dann entsprechend als Slave. Wandler arbeiten mit der internen Clock am stabilsten, die meisten bekommen aus einem externen Wordclock-Signal meist keinen stabilen (im Vergleich zum internen) Takt gebaut. Zumindest traue ich in dieser Disziplin dem Fireface mehr zu.

    "I've got a fever, and the only prescription is more cowbell!" - Bruce Dickinson

  • stimmt, das fireface wäre dann mit der adat-karte überflüssig - bzw. wäre dann für die laptop aufnahme doch wieder interessant - aber für den preis kann man sich auch was anderes kaufen...


    und um dieses wordclock zu nutzen brauchts ein extra bnc-bnc kabel von synch out (presonus) auf synch in (rme) oder wie?
    da gibts auch eine ziemliche preisspanne... vom pro snake kabel für 4 euro bis zum apogee für 44 euro für den halben meter...
    was kann man da dazu sagen?


    und dann halt noch ein opt. kabel für die datenübertragung.

  • Red Dir bitte nicht das Fireface aus!! Klar kommt man auch günstiger weg, ich habe ja auch schon öfters hier die Kombination Focusrite Saffire PRO 40 + Octopre empfohlen, ist auch eine sehr gute Kombination, fürs Homerecording absolut ausreichend. Allerdings bietet der RME immer diese absolute Gelassenheit, dass man sich 100% darauf verlassen kann. Wenn man sich das leisten kann sollte man das auch tun.


    Wegen dem Sync reicht praktisch nur das optische ADAT-Kabel, ein zweites BNC kann man legen, muss man aber in so einem kleinen Setup nicht. Das wäre nötig wenn Du das RME als Master verwenden wolltest, weil der Presonus über ADAT keinen Sync empfangen kann.


    Und wegen dem Kabel als solchem, ich zweifle an dass man viel Geld für ein BNC ausgeben sollte. Mit Sicherheit gibt es auch da Qualitätsunterschiede, die schätze ich aber eher gering ein, solange die technischen Spezifikationen erfüllt sind. Hochwerte WC-Kabel werden eher wichtig wenn größere Strecken zu überbrücken wären oder wenn man wirklich ein aufwändiges Digitalsetup hat, wo Syncprobleme absolut fatal wären.

    "I've got a fever, and the only prescription is more cowbell!" - Bruce Dickinson

  • ne, meinem größenwahn zuliebe bleibt das im warenkorb ^^ ich kauf mir höchstens noch den phonic mixer dazu ;)


    aber danke für deine tipps!


    nur mal so zum spaß... bekomm ich für 2000 oder 3000 euro wirklich dann noch was wesentlich besseres? und wenn ja, was ist das und wie zeichnet sich das aus?


    ich denke, allein die mikros werden noch gut 1000 euro kosten - und ich möchte auch irgendwo dann sagen: es ist zwar ein haufen geld aber dafür kann ich mich nicht beklagen.

  • Neben den offensichtlichen Unterschieden was die Ausstattung angeht, gibt es natürlich objektiv messbare Werte bei Preamps und Wandlern, wie Dynamik, SNR, Klirrfaktor, Gruppenlaufzeit, die mit steigender Qualität auch entsprechend teurer sein dürften. Z.B. wie verhält sich der Preamp auch bei sehr leisen Mikrofonen, was fügt das Gerät an Eigenrauschen hinzu etc. Das zu beurteilen ist aber u.U. nicht ganz einfach, da nicht alle Messverfahren genormt sind bzw. von den Herstellern jeweils verschieden gemessen werden, das ganze Thema ist halt etwas unübersichtlich.
    Dabei ist gerade das Zeitverhalten einer Übertragungskette ein sehr wichtiger Faktor (wobei die meisten sich einfach mit der Betrachtung des Frequenzganges zufrieden geben). D.h. wie kompakt / integer verstärkt ein Preamp, fransen Transienten / perkussive Signale aus, wie kompakt wirkt das Signal? Aber auch hier ist eine Beurteilung nicht leicht und setzt eine entsprechend flotte Abhöranlage voraus bzw. eine Interpretation des (hoffentlich) vorliegenden Phasengangs.


    Die entscheidende Frage ist natürlich, was bleibt am Ende von den Mehrkosten an effektivem Nutzen übrig? Vergleichen wir z.B. diese Kombinationen:


    Focusrite Saffire PRO 40 + Octopre (ca. 870 €)
    RME Fireface UFX + Octamic 2 (ca. 3200 €)


    Da ergeben sich schon ausstattungsmässig einige Unterschiede, was die Anzahl der Preamps (16:12) aber auch der digitalen Schnittstellen angeht. An sich sind die Systeme sich da aber nicht unähnlich. Vergleich man dann die technischen Werte, wird man bei RME stets die besseren erwarten dürfen. Klanglich dürften die beiden Systeme sich nicht viel geben, da kommt es aber darauf an wie hoch die eigene Messlatte ist. Was für Goldohren ein RIESIGER Unterschied ist, ist für den anderen das Geld nicht wert. Danach kommen natürlich die wirklich teuren Preamps / Wandler, die dann das High-End Segment bilden und wo die Unterschiede wieder deutlicher werden.


    Was sich aber nicht wegdiskutieren lässt ist die Zuverlässigkeit eine Produkts, und da ist RME einfach ganz weit vorne dabei. Die Saffire - Range von Focusrite ist einfach auf den Consumer-Markt ausgerichtet, da kann man schon mal an der Treiberentwicklung sparen um das Produkt günstiger zu machen. Auch die Flexibilität vom Fireface ist ein wichtiger Punkt, auch wenn das Saffire da auch einiges bietet.


    Insgesamt muss man schon sagen das die Qualität im mittleren Preissektor schon wirklich sehr gut ist, professionelle Verlässlichkeit hat aber einfach seinen Preis. Ob man das unbedingt für sein Band-Demo braucht muss jeder selber entscheiden. Nach meiner Erfahrung scheitert ein gutes Demo mittlerweile nicht mehr an teurem Equipment, denn die ist mitterweile, auch im unteren Segment, schon recht brauchbar. Bei teurem Equipment muss man schon unterscheiden zwischen den verlässlichen Arbeitspferden, die ohne Mucken ihren Job tun, und den Edelteilen, die wirklich das letzte Quentchen aus einer Aufnahme heraus holen wollen. Lohnt sich IMHO aber erst wirklich, wenn man es mit gutem Material und geilen Musikern zu tun hat.

    "I've got a fever, and the only prescription is more cowbell!" - Bruce Dickinson

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  • ...also ich persönlich halte eine USB 2.0 Version jetzt nicht wirkllich für Zukunftsicher, da USB 3.0 auch schon auf dem Markt ist.


    Eine andere Version wäre noch eine eingebaute Karte, z.B. eine Latenzfreie RMe 9652HDSP mit mehr als genügend I/O´s, +3 Stück Behringer ADA8000. Dann haste genug Mik Ins in vernünftiger Qualität.
    Das ganze dann z.B. unter Cubase SX3 auf ´nem mittelschweren Rechner laufend kostet auch nur um die 1000euronen, und bringt insgesamt sher gute Aufnahmeergebnisse.

  • USB 3.0 ist aber abwärtskompatibel. Abgesehen davon, reicht USB 2.0 für das Fireface vollkommen aus. Betreibe selber ein Motu 828 mit USB 2.0 Anschluss an meinem Rechner.
    Zusätzlich ist am Motu auch noch das Digimax angeschlossen. 18 Kanäle lassen sich damit ganz entspannt auf den Rechner übertragen. Hatte damit bis jetzt noch nie Probleme, Abstürze oder sonstiges und nutze die Geräte in der Kombination nun schon seit guten 3 Jahren.


    Wenn du das Geld hast, schlag zu. USB 3.0 macht für das RME meiner Meinung nach sowieso keinen Sinn. Wichtiger sind mir da gute Treiber (wenn ein Windows Rechner eingesetzt wird) gute Qualität der Wandler und einfache Bedienung. Das trifft alles auf deine Kombo zu. Damit machst du mit Sicherheit nichts verkehrt.

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