Beiträge von maxPhil

    Zitat

    Original von Tabris
    Ich meinte damit eigentlich nicht eine Quelle mit Zertifikat sondern nur eine die in einer genügend sicherer Gegend ist.
    Dann wenn es kein Bubinga mit FSC gibt lässt sich an einem solchen Ort sicher am ehsten so etwas aufbauen.


    Das ist jetzt ein paradox - eben das FSC garantiert die Unbedenklichkeit. Ohne FSC keine Unbedenklichkeit, denn das garantiert eine "genügend sichere Gegend".
    Und wie schon darauf hingewiesen wurde: Einfach anpflanzen ist nicht. Hier droht dann über das Argument des langsamen Wachstums hinaus die Gefahr der vorherigen Rodung und Monokultur.


    Grüße, Philip

    Zitat

    Original von Tabris
    Gibt es eigentlich Bubinga nicht auch bei Anbietern aus sicherern afrikanischen Ländern?


    Zitat

    Original aus Luddies Anfangspost
    2. Es gibt nur ein einziges international anerkanntes Zertifikat, welches die Unbedenklichkeit tropischer Hölzer garantiert. Es heisst FSC (Forest Stewardship Council). Für Bubinga ist dieses Zertifikat allgemein NICHT erhältlich! Alle anderen Zertifikate haben keine Aussagekraft.


    Lies bitte dort noch mal etwas genauer bezüglich des Bubinga nach; aufgrund der Umstände wäre ein Verbot vielleicht gar nicht schlecht. Ist aber nicht unbedingt ein Allheilmittel.


    Grüße, Philip

    Bernhard
    Ich finde, auch ein Vertrieb sollte sich mit den Produkten genau auseinander setzen. Sonst ists auch nicht mehr weit zu "Der Führer wars". Okay, das nicht jede kleine Leuchte bescheid weiß, aber dann kann man solche Fragen ja weiterleiten. Gerade ein Produktmanager sollte da doch bescheid wissen, alles andere wäre imho Scheuklappenmentalität.


    Wann hattest du den ein Gespräch mit Meinl und in welchem Kontext?

    Ich möchte hier nochmal anmerken, dass ich sehr wohl glaube, dass potentielle Käufer die vermeintlichen Kosten eines Zertifikats mittragen würden; gerade bei Tama wird das in der Oberklasse verortet und als entsprechend exklusiv vermarktet, da kommt es auf den Mehrpreis kaum an. Problematischer sehe ich das bei den Low-/Midprice-Bubingas von kirchhoff, ddrum, peace und dixon.
    Wobei ja überhaupt nicht klar ist, ob zertifiziertes Holz überhaupt teurer wäre!


    Aber richtig ist die Sache mit Acryl und Öl :( - am besten also heimische Hölzer oder wenigstens unproblematischere wie skandinavische Birke und nordamerikanisches Ahorn.


    Bei meinem nächsten Drumkauf hab ich das auf jeden Fall im Hinterkopf!

    Hey, was hab ich mir eigentlich noch mal für ein Drumkit geholt :( ? Super, *grmpf*... Ich muss gestehen, dass ich da nicht im entferntesten daran gedacht habe, aber eigentlich hätten da die Alarmglocken schellen müssen.


    Super Beitrag Luddie! An dieser Stelle vielleicht der Hinweis, dass ich mit Luddie seit Tagen diesbzüglich in Kontakt stand und quasi "live" dabei war, wie er recherchiert hat und Anfragen rausgehauen hat. Imho war das sehr gewissenhaft und gründlich, die betroffenen versuchen es weitestgehend mit Vogel-Strauß-Taktik. Einseitig ist der Bericht nur deshalb.


    Danke rubber für die Erläuterung von Bernhards Beitrag; es mag sicher sein, dass es bisweilen so funktioniert, wie von Bernhard beschrieben, aber letztlich ist das aufgrund der von rubber erläuterten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umstände besonders in Südafrika, aber auch in Südamerika kaum nachweisbar und bleibt Vermutung. Das Stillschweigen der Drumhersteller ist ein weiteres Indiz dafür: Vielleicht interessieren sie sich nicht dafür, aber vermutlich ist es ihnen egal.
    Ich finde es deshalb absolut sinnvoll von kritischen Hölzern Abstand zu nehmen. Wer Tropenholz kauft sollte solches mit Zertifikat (durch welches eben sicher gestellt ist, dass die Umstände stimmen) nehmen oder wenn er aus sicherer Quelle weiß, dass das "sauber" ist. Für Trommeln gibts ja eigentlich genug relativ unproblematisches Holz wie Ahorn, Birke, Buche oder auch andere Materialien wie Acryl.


    Grüße, Philip

    Ich bin kein Hochgeschwindigkeitsspieler und bin auch nicht unzufrieden mit den Standardbeatern, habe aber das Gefühl, dass die DW-Originalteile sehr träge sind. Ich erwarte jetzt keine Wunder, aber wenn der Sound außerdem noch ein wenig fetter (kickiger oder wirklich fetter?) wird, wärs ja ne nette Sache...
    Kontest du wirklich mehr bpm mit den Dingern rausholen? Lässt sich das quantifizieren?

    Die Haun werden öfter empfohlen.


    Die MXL 603 sind aber prinzipiell in einer Liga mit dem Oktava MK12 und den Studio Projects C4: Allesamt Miks mit super Preisleistungsverhältnis.

    Also was hier über mp3 gesagt wird ist oftmals unsinnig; ich kann mich nur wiederholen: wenn da ab 192kB ein deutlich hörbarer Unterschied vorliegt, liegt das an einem schlechten Codec (am besten Lame) bei der Enkodierung, an schlechter Dekodierung (welches Verfahren verwendet das genutzte Abspielgerät?), an schlechter Wandlung (oftmals hat ein stationärer CD-Player bessere Wandler als ein billiger mp3-Player o. Ä.).
    Mein Tipp um das zu vergleichen: Einen gut bekannten Song von einer CD rippen und den dann mit hoher VBR-Qualität in mp3 wandeln. Dann über den Audio-Out des Compus (auch wenn der Wandler schlecht sein sollte, wäre er wenigstens gleich schlecht :) ) direkt hintereinander blind vergleichen.
    Wer da in mehr als 50% der Fälle ;) richtig liegt, dem gratuliere ich zu außerirdisch guten Ohren.

    Also imho ist der Zoom H2 mehr als nur ein bloßer Ideenrekorder. Die Qualität ist wirklich recht gut (btw. ich hab damit ad hoc bessere Ergebnisse erzielt als mit 2 Studio Projects C4 via Motu 8pre). Einziger Nachteil: Du kannst halt nicht die Bass getrennt abnehmen.
    Aber ich würde das Gerät den in diesem Rahmen genannten Einzelkomponenten vorziehen.


    Grüße, Philip

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    Original von williken


    sach mal, gehts noch?
    wieso sollte ich dann für mein neues set/ auto/ brot zahlen, soll doch der händler sehen, wie er andersweitig an sein geld kommt.
    ich hoffe ich mache nie musik, die dir gefallen wird.


    Sehe ich genauso wie Psycho. Strafverfolgung bringt hier garnix. Die mangelnde Phantasie bringt zudem viele Menschen um die Gelder für das Urheberrecht.
    Die juristische Situation und das Unrechtsbewusstsein differieren so stark, dass es keinen Sinn hat, in dieser Richtung weiter zu machen; außer jemand raubkopiert bandenmäßig bzw. im großen Stil allgemein.

    Klingt wirklich etwas wacklig; liegt vielleicht auch daran, dass im ersten Lied kein so rechter Groove aufkommt. Finde die Leadgitarren im ersten Song sehr schräg, im zweiten auch nicht gerade erbaulich. Der Gesang ist manchmal schief und ist insgesamt nicht sehr ausdrucksstark.


    Der Sound ist nicht schlecht.


    Grüße, Philip

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    Original von Jürgen K
    7/8: eins zwo drei vier fünf sechs sieben
    11/8: eins zwo drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf


    Klappt bei mir nicht, da sieben zwei Silben hat; ich zähl zwei mal die sechs, siem oder so geht auch 8) oder 4+3 bzw. umgekehrt.