So wie Josef und Seven sehe ich das weitestgehend auch. Den großen Chartskünstlern schadet illegales Downloaden weniger (gibts halt nur 2 statt 3 Villen), Kleinen bietets viele Möglichkeiten, einige dazwischen leider allerdings darunter, wenn sie sich nicht schlau anstellen. Einbußen (sicher aber nicht wie sie sich immer schönrechnet) muss die Industrie hinnehmen, aber da ist sie weitgehend selber schuld daran.
Ich finde die iTunes-Preise auch überzogen; wer sich vorwiegend für Subkultur interessiert, dem kann ich emusic empfehlen - 13€ für 30 Songs, mp3, kein Rechtemurks. Früher waren die Konditionen noch besser, da gabs für 10$ sogar 40 Songs. Aber 13/30 ist immer noch ein fairer Preis.
Diese komischen Sachen wie allofmp3 finde ich ziemlich unfair, da das letztlich am Künstler vorbei geht.
Ich finde diese Idee einer Kulturflatrate (wobei das imho ein doofer Name ist) garnicht schlecht, bei ders eine Abgabe auf jeden Internetanschluss gibt, die dann auf die Medienproduzenten umgelegt wird. Ist kompliziert zu realisieren, ich weiß: Messbarkeit, Schlüssel, etc. aber besser wärs, damit überhaupt was bei den Künstlern ankommt.
CD-Brennen halte ich eigentlich für unproblematisch, das ist ja weitestgehend auch legal (solangs im Freundeskreis ist und kein Kopierschutz geknackt wird).
Grüße, Philip