Beiträge von maxPhil

    Tagebau gibts in D so gut wie nicht mehr, in einer "Chemiebude" gelten strenge Vorschriften und Schutzmaßnahmen, überhaupt gibts kaum mehr Tätigkeiten wo eine chronische Gefährdungssituation vorherrscht. Klar Fließband oder Stahlgießerei ist kein Zuckerschlecken und sicher auch gefährlich, aber soweit nicht automatisierbar, auch nicht vermeidbar. Rauchen hingegen absolut vermeidbar.


    Aber schön das die Anachronismen Tagebau, "Chemiebude" und Rauchen in der Kneipe mal alle in Analogie gebracht wurden :) .

    Hier wird immer munter von "geringer mp3-Qualität" schwadroniert; ich behaupte mal 99% der Leute könnten im Blindtest bei gleicher Lautstärke & Wandlerqualität nicht zwischen CD und mp3 (guter Codec, >=192kB oder besser VBR) unterscheiden.

    Zitat

    Original von Luddie


    Hat man jedoch einen etwas (Entschuldigung) ausdifferenzierteren Musikgeschmack (welcher auch nicht den Mainstream trifft und deswegen für die großen Firmen uninteressant ist), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man mit seinem Geld eben auch eher den Künstler unterstützt. Je kleiner das Label, desto gerechter ist nämlich meistens die Verteilung der Einnahmen. Viele kleine Internetlabels zeigen, wie man das machen kann: schlanke Vertriebsstrukturen, wenig Angestellte (manchmal nur einer) und eine gute Onlinepräsentation.


    Du hast sicher recht, dass die Möglichkeit zu einer gerechteren Verteilung besteht. Aber ist dem auch so? Ich sehe da keinen Automatismus.
    Allgemein sind, wie du selbst ausgeführt hast, auch die Kosten geringer, also sollte es auch möglich sein, die CD-Preise möglichst gering zu halten. Ein Indie muss nun mal auch keinen Studiobesuch für mehrere 100.000€ vorfinanzieren; ein Tonträger an sich ist für ein Major überhaupt kein Problem mehr (das dürfte ein Betrag im einstelligen Centbereich sein), aber auch bei einer Indieband mit einer Auflage von wenigen Tausend sind diese Kosten sehr gering.
    Klar es bleiben gewisse Grundkosten und die sind sicher manchmal auch prozentual höher als bei Majors. Imho hängen sich die Indies ins Sachen Preisgestaltung bisher einfach an die Majors an.


    Ich würde für die mit viel Herzblut produzierte Mucke meiner Band nie mehr als 7/8€ nehmen, für den Download <5€.


    Grüße, Philip

    Oje, was für schiefe Vergleiche :rolleyes: . Außerdem reine Spekulation. Lösungen (Fairsharing, Preise senken, Direktvertrieb, an den Kunden ran etc.) gäbs auch genug, alleine kriminalisieren bringts kaum!

    Die CD-Preise finde ich auch zu hoch, v.a. wenn man sich anschaut, dass der Künstler nur einen Bruchteil dessen erhält.
    Die Musikindustrie - das ist einfach der Teil der Verwertungskette, der zwischen Künstler und Hörer steht. Die haben positiv formuliert die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Mucke auch beim Hörer ankommt, werden dafür aber fürstlich entlohnt. Außerdem haben die bezüglich der Einseitigkeit (nur wenige große Künstler) und der Kundenbindung (Stichwort legales Downloading) nicht gerade geglänzt.


    Und Sido und Co haben nicht mehr geleistet als meisten Künstler und werden gerade einfach massiv gehypt. Okay, die derbe Sprache war ein Novum, trotzdem bleibts qualitative Grütze.

    So wie Josef und Seven sehe ich das weitestgehend auch. Den großen Chartskünstlern schadet illegales Downloaden weniger (gibts halt nur 2 statt 3 Villen), Kleinen bietets viele Möglichkeiten, einige dazwischen leider allerdings darunter, wenn sie sich nicht schlau anstellen. Einbußen (sicher aber nicht wie sie sich immer schönrechnet) muss die Industrie hinnehmen, aber da ist sie weitgehend selber schuld daran.


    Ich finde die iTunes-Preise auch überzogen; wer sich vorwiegend für Subkultur interessiert, dem kann ich emusic empfehlen - 13€ für 30 Songs, mp3, kein Rechtemurks. Früher waren die Konditionen noch besser, da gabs für 10$ sogar 40 Songs. Aber 13/30 ist immer noch ein fairer Preis.
    Diese komischen Sachen wie allofmp3 finde ich ziemlich unfair, da das letztlich am Künstler vorbei geht.


    Ich finde diese Idee einer Kulturflatrate (wobei das imho ein doofer Name ist) garnicht schlecht, bei ders eine Abgabe auf jeden Internetanschluss gibt, die dann auf die Medienproduzenten umgelegt wird. Ist kompliziert zu realisieren, ich weiß: Messbarkeit, Schlüssel, etc. aber besser wärs, damit überhaupt was bei den Künstlern ankommt.
    CD-Brennen halte ich eigentlich für unproblematisch, das ist ja weitestgehend auch legal (solangs im Freundeskreis ist und kein Kopierschutz geknackt wird).


    Grüße, Philip

    Gerade ist eins drin; gut das ist ziemlich poliert und nur 1 Jahr alt, aber wenn das signifikant unter 200€ weggeht, würds mich wundern.


    Ich kann das mit dem unberechenbar auch nicht so recht glauben; zuletzt hatte ich wegen meinem 20" Paiste 2000 Soundreflection Powerride gefragt und da hieß es 110-120, aber das gibts nicht zur Zeit. Kurze Zeit später ging ein 22" für knapp 110€ wech...


    Danke trotzdem, Philip

    Zitat

    Original von GRollo


    Doch :D
    ...aber wir haben nicht drauf geachtet dass 100% alles sitzt... solang man keine schwankung hören konnte, haben wirs so gelassen...


    :D - ich habs gehört; die Übergänge wirken manchmal etwas haklig und nicht jeder Schlag sitzt perfekt, aber: Du bist in etwa halb so alt wie ich, spielst etwa doppelt so gut, ergo viermal so gut ?( :) =) !


    Grüße, Philip

    Die Ursprünge hört man zwar gut raus, aber echt Tiptop 8) !
    Der Sound ist zwar nicht so sahnig (kratzige Gitarren, etwas laute und blecherne Becken, die Bass könnte mehr bumsen und die Sn mehr krachen, der Mix ist imho insgesamt etwas dünn), dafür knallen die Songs umso mehr.
    Viel Erfolg bei der Sängersuche!!! - eigentlich unverständlich, dass das bisher nicht geklappt hat.


    Ist nicht mit Klick eingespielt, oder?