Vielleicht ist das das Problem: dass du "nur" reingehört hast.
Ich will dich hier keinesfalls missionieren oder ähnliches - manche Leute finden halt keinen Zugang, was nicht schlimm ist - meine Erfahrung ist nur, dass man diese Musik live erleben muss. Ich selber höre privat (Mp3-Player, Rechner, etc.) null elektronische Musik, höchstens mal zur Vorbereitung auf Gigs. Live sieht die sache aber ganz anders aus. Ich glaube einfach, dass diese Art der Musik anders funktioniert - nicht umsonst wird in diesem Zusammenhang auch von Dance Music (hässlicher Begriff) gesprochen. Bei einem Rock/Jazz/etc. Band Gig bin ich (persönlich)gedanklich bei dem Musiker/Instrumentalisten. Beim Techno (auch hier wieder - hässlicher Begriff, da nicht konkretisierbar) bin ich mehr bei mir selbst und lasse mich quasi in diese bpm-mässige Monotonie fallen. Und genauso werden auch die Tracks produziert...
Ich füge hinzu, dass ich lange Jahre ein absoluter Musiknazi war, was Elektronische Musik angeht. Einfach weil ichs nicht verstanden hatte. Stattdessen kam ich mir als was besseres vor, nur weil ich Chick Corea und Billy Cobham - Tracks auswendig mitsummen konnte. Oder Triolische Verschiebungen über nen 11/4 rhythmisch erfassen konnte. Heute tut mir das leid, weil diese musikalischen Scheuklappen mich einige der besten Partys haben verpassen lassen...
In jeder Musikrichtung gibts gute Acts - ausser vielleicht im zeitgenössischen Schlager, aber selbst das muss nicht unbedingt sein... Ich denke, man muss nur das Glück haben, dass einen jemand, der sich auskennt, an diese Acts - und den mit der Musikrichtung verbundenen "Code" - in kleinen Schritten heranführt (damit meine ich jetzt nicht mich)
PS: Victor is the MAN!