Beiträge von neKo leXus


    Jap genau, bei ca. 0:15...

    Hi Drummer,


    ich habe eine Frage zur Schlagabfolge des unten gezeigten Fill Ins von Aaron Spears auf der Modern Drummer Festival DVD 2006, Song Caught Up, welcher in diesem Video schön zerlegt wird:


    http://www.youtube.com/watch?v=n1IIxsOoUhI


    Allerdings habe ich das Gefühl, dass der gute Damon den Fill In ein bisschen durcheinander rüberbringt. Bei der Schlagabfolge kann ich nicht ganz folgen, könntet ihr mir die notieren bzw. bestätigen? Wenn ich es richtig verstanden habe lautet diese nämlich...


    s k lt ht k lt hh
    s k lt ht k lt hh k s k
    (kurze Pause, über die ein paar Schläge auf der hh kommen)
    ht/lt k c/s k hh c


    s = snare, k = kick, lt = lowtom, ht = hightom, c = cymbal, hh = open hihat, hh = hihat


    Durchschaut ihr's?


    Cu

    Kurz und knapp: AKKUSTIK ist das einzig wahre und zudem reichlich günstiger als ein vernünftiges E-Drum.


    Da werden sich die Eltern freuen :D


    Am Besten wäre es natürlich wenn du daheim ein einfaches E-Drum Set hast, auf dem du viel rumprobieren kannst, deine ersten Beats spielst und Time Keeping übst (was du dank Kopfhöhrern auch rund um die Uhr machen kannst) und im Schlagzeug Unterricht, der sowieso für die Anfänge sinnvoll wäre, ein A-Drum spielen könntest.

    Sofern dein Style richtig sitzt, solltest du unbedingt - wenn nicht schon davor - time keeping üben. Immer mit Metronom. So ziemlich alle Übungen und z. B. neue Beats und Rhythmen, die du gerade lernst.


    Wenn du ein gutes time keeping schon hast... dann kannst du dich an so Schnörkeleien wie Ghost Notes und Doppelschläge machen. Damit kannste extrem viel raushauen, viele Drummer unterschätzen das sehr. Dein Gesamtklang wird dadurch voller und angenehmer. Für Funk und Pop essentiell! Aber ich setze es auch gerne in Rock und Heavy ein, wenn es die Songstruktur zulässt :) Man muss da immer ein bisschen sich die Parts des jeweiligen Tracks zurecht legen...

    Hmmm....Hmmmm...Hmmmm....
    Sicher, Ignoranten, die meinen durch das draufschaffen bestimmter patterns jazz spielen zu können gibt es...


    Aber ich empfinde die Arbeit mit Büchern (insbesondere den dreien, die ich oben nannte---> stick control, syncopation, complete vocabulary) als einen sehr wertvollen und richtigen Weg.


    Word!! Jazz spielen verfeinert man natürlich durch's zuhören...


    ...daher frage ich an dieser Stelle, ob ihr auch gute Jazz-Lehrwerk DVDs empfehlen könnt? :thumbup:

    Morgen Leute,


    und vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten!!



    Kurz: bei einer Versand-Bestellung kaufst Du IMMER die Katze im Sack, hast Du das gleiche Modell schon mal im Laden oder bei einem Kollegen angespielt weisst Du zumindest wie die Katze riecht. ;) Videos und Soundfiles können bestenfalls eine Idee von dem Instrument entwickeln.


    Von der kann es bei Dir nur heißen: pack Dir Deine HiHat samt Maschine unterm Arm und stell sie mal in andere Räume und schau wie sie Dir da gefällt. Wenn Du nix mit dem Ding angefangen kannst, solltest Du Dich von dem Baby wohl oder übel wieder trennen.


    Ja, es war auch etwas vermessen von mir, die Hit Hat ohne richtiges 'ausprobieren' zu kaufen - aber ich habe es gleich sein gelassen, zu irgendwelchen Musikgeschäften zu fahren, da ich dachte, dass sie die Hit Hat schlicht und ergreifen einfach NICHT haben. Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich kein Interesse an irgendwelchen anderen Modellen und habe mich so auf's Sand Hat fixiert... :love:



    also ich hab mir beide- sowohl hihat und ride- in natura reingezogen (bei meinem händler) und gefielen beide nicht- absolutes no go...
    zumal die hihat auch durch das extreme hämmern des tops nich 100%ig aufs untere becken passt... sehr washy und dreckig- nicht mein fall...


    Stimmt, die Hit Hat klingt wirklich sehr washy und dreckig. Bin eben an einem Punkt wo ich mich selbst frage, ob ich das total geil- oder total "nicht-mein-fall" finden soll. Zu Funk und Pop, was ich üblicherweise spiele, klingt das so (schön /edit: "interessant" passt eher) gegensätzlich. Zu Rock und Heavy passt das eigentlich wie der Deckel auf'n Kopf, weil die Hit Hat im oberen Bereich (schon bei leichter Öffnung) wie 'ne Glocke klingt!



    ich hab ride und hat auch schon angespielt und wundere mich nicht das dir die hat komisch vorkommt den sie ist es es ist keine übliche hat, und sie gefällt eben nicht jedem du hättest wirklich vorher mal die hat anspielen sollen schau dir mal das video auf youtube zur promo für an und höre mal was für ansprüche BG auf die Hat hatte genau so klingt sie auch


    Ja richtig, da wird sie schon sehr... "vintage'ig" beschrieben. Im Video fand ich den Klang auch spitze, wie gesagt; in meinem Keller finde ich den Klang extrem :P



    Leider, leider ist das eine Erfahrung, die ich bei den Byzance-Tellern schon häufig machen mußte. In Videos klingen die Dinger großartig und auch auf der Messe finden sich einige wirklich außerordentlich gut klingende Exemplare. Doch bei Händlern sieht die Sache ganz anders aus. In zwei Läden malträtiere ich mehr oder minder regelmäßig die Byzantiner, leider ist nur selten was dabei, das nach den Video- und Meseeindrücken hält, was meinen Ohren versprochen wurde. Kann sein, daß das mein persönliches Pech ist, doch glaube ich langsam nicht mehr dran. Dennoch habe ich mir eins gekauft: ein 17er Jazz extra thin Crash. Das klingt wirklich formidabel und ist ein Beweis, daß es irgendwer dort doch kann. Doch meine persönliche Trefferquote ist nur unwesentlich besser als bei Lotto.


    Lustig, fast zeitgleich habe ich mir ein Byzance 18" Thin Crash gekauft... ist aber ein Medium mit Brilliant finish. Mit dem Sound bin ich aber äußerst zufrieden, sehr klar, 'ruhig' bzw. scheppert verhätlnissmäßig wenig.



    Zitat

    Sollte dein Kellerraum weiß sein und immernoch mit Schrankwand und ohne viel Absorbation könnte das den Klang deutlich dreckiger machen. Hab in einem ähnlichen Keller diese Erfahrung gemacht.. :)



    Gruß F


    Ah, grüß dich Fabsel :D



    dunkel und trashy ist doch eher ein vorteil bei schlechter akkustik, die natürlich viel ausmacht. meine erfahrung ist, dass man becken zuerst etwas einspielen/kennenlernen muss. testen ist gut und recht, aber spielen besser. wenn man eins aussuchen muss, dann genügt eigentlich anfassen. :P


    das schwere becken liegt schon unten, oder? nur um, sicher zu gehen... ;)


    Hehe ja... war der erste Check :P Und spielen- statt testen ist ein gutes Stichwort: gestern habe ich echt viel herumgejammt (der Sound hat mir immer besser gefallen) und sogar mal ein Video vom spielen des Hit Hats gemacht - lustigerweise klingt es in dem Video viel heller und weniger-trashig...



    Ich finde das Sand Hat großartig. Ich würde es auch nicht in erster Linie als "dreckig" bezeichnen. Mir fallen als erstes Worte ein wie: "samtig, warm, vielseitig..". Klar fehlt ihm eine gewisse Spritzigkeit, da es nicht viele hohe Frequenzen produziert. Ich habe mir zusätzlich noch 13" HiHat Becken von Diril besorgt als X-Hat. Diese sind sehr viel greller, aggressiver und spritziger und ergänzt das SandHat optimal. Wenn ich mich für eine der beiden HiHats entscheiden müsste, würde ich aber auf alle Fälle das SandHat behalten.
    Übrigens steigert man sich sehr schnell in solche Gedanken, wie du sie jetzt hast hinein. Kenn ich auch von mir :)


    Hehe cool, an meiner X-Hat hängen jetzt mein altes Orion 14"-was weiß ich-Hit Hat. Die haben halt 'nen totaler konträren (klareren, leichteren) Klang. Naja, Orion halt :D


    Ja... reinsteigern ist ein gutes Stichwort. Ich lasse das jetzt erstmal alles so, und bespiele das Hit Hat ein paar Tage. Ist halt für mich eine ziemliche Umgewöhnung (die ich aber nicht negativ ansehe) für mich.




    Also Danke nochmal für die replies, haben mir sehr weitergeholfen :)

    Hallo Leute,


    ich habe mir vor kurzer Zeit ein neues Hit Hat gegönnt: nach vielem rumgesuche und anhören habe ich mich für das Meinl Byzance Sand Hi Hat 14" entschieden, welches heute der DHL geliefert hat. :) Voller Freude habe ich das Paket aufgemacht, die Hit Hats ausgetauscht und probegespielt - und da war ich leicht verduzt. Ihr müsst wissen, dass die Akustik in dem kleinen Raum im Keller, wo mein Schlagzeug steht, echter Mist ist: dünne Wände, keine Tür (zum Raum selbst)... einfach nicht die Besten Raumbedingungen zum musizieren, aber das es sich SO stark auf den Klang auswirkt, hätte ich nicht gedacht. Mir ist nämlich subjektiv aufgefallen, dass das Hit Hat, im Vergleich zu den Videos, die ich mir angeschaut habe (z. B. http://www.youtube.com/watch?v=EH2Tfl3S9A0&NR=1 ) etwas dunkler im Klang, ja sogar NOCH etwas dreckiger ist. Im Video hört ihr ja selbst, dass das Hit Hat einen starken Vintage-Touch hat, aber als ich vorhin das Teil in meinem Keller angespielt habe, ist es mir sogar noch etwas übler vorgekommen.


    Bin ich paranoid, oder wirkt sich Raumakustik wirklich auf den wahrgenommenen Klang der Becken/Hit Hat aus?


    Ich weiß nicht, ob es was zu Tatsache tut (wahrscheinlich werden manche von euch jetzt "AHA!" denken), aber die Becken sind aus eBay ( http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…&ssPageName=STRK:MEWNX:IT ). Obwohl der Verkäufer nicht sonderlich viele Bewertungen hat, bin ich das Risiko eingegangen (durch die Absicherung von Paypal :thumbup: ), der Beschreibung blind zu vertrauen und die Hit Hat zu kaufen. Ich meine... das, was dort steht, trifft ja auch zu: das Hit Hat ist zwar deutlich bespielt, aber hat keine Macken und Dellen.


    ...Oder gibt es da auch andere Faktoren, die den Klang von Becken/Hit Hat im nachhinein ändern/beeinträchtigen können?


    ...oder - und wie gesagt - irre ich mich einfach, und die Raumakustik trügt?


    Könnt ihr mir da weiterhelfen? Im Zweifelsfall könnte ich auch ein kurzes Video vom Klang der Hit Hat machen ;)




    Cu


    /edit: solangsam mache ich mir Gedanken. Weil es mir nicht aus dem Kopf geht, habe ich meiner Freundin, die totaler Schlagzeug-Laie ist, mal den Unterschied vorgespielt: erst das Video gezeigt, dann den tatsächlichen Sound, und sie meint, da ist ein deutlicher Unterschied erkennbar :S

    Hallo Drummerkollegen,


    ich bin mir nicht ganz sicher ob ich in dieser Kategorie richtig bin (falls nicht, bitte verschieben :) ), ich habe eine spezifische Frage zum Thema Drum-Video aufnehmen.


    Demnächst werde ich mich - dank neuer, passender Cam - an einem Drum-Cover-Video versuchen, ganz im Stile von diesem hier: http://www.youtube.com/watch?v=F8lXEBSVZPw


    Markant in diesem Video sind die verschiedenen, ständig wechselden Kamera-Perspektiven. Die Frage ist simpel: wie kann ständig die Perspektive in dem fortlaufenden Video gewechselt werden, wenn es (offensichtlich) doch nur eine Kamera gibt? Hat der Drummer den Song mehrmals gespielt? Wurden mehrere Takes gemacht und zusammengeschnitten? Oder wie kann man sich das am Besten erklären?


    Kann mir da bitte jemand weiterhelfen... ?




    Cu


    /edit


    Zitat

    oh mann, das arme a-custom... ;(


    haha, war auch einer meiner ersten Gedanken beim Schauen des Videos :D Der haut aber auch etwas... übertrieben rein oO

    Sehr, sehr langsam (<- 85bpm) und dennoch präzise spielen. Eigentlich ist das nicht die schwerste Aufgabe, aber als Hardcore/Rock-Drummer ist man eher die obere BPM-Zahl gewohnt (170 ->)


    Ansonsten habe auch ich das Problem, das meine linke Hand manchmal nicht ganz so präzise beim drummen ist, wie meine Rechte :thumbdown:


    /edit: hab Latin vergessen :P

    Ich bin total eurer meinung!!!
    es gibt noch eines was ich sagen möchte....
    Es gibt leider zu viele Handwerker.....und wenige wahre Musiker!


    Moin moin,


    da stimm ich dir 100% zu, deine Aussage ist echt gut. Ich selbst kann auch Noten lesen (mein alter Schlagzeuglehrer hatte es mir vor Jahren beigebracht) und bin heute sehr froh darum. Nicht nur, weil ich während dem Schulunterricht (wenn's mal wieder langweilig ist :P ) eigene Pattern "komponiere" bzw schreibe, sondern auch, weil ich dadurch (auch wenn ich in erster Linie Sänger bin :P ) die Materie besser... nachvollziehen/verstehen kann. Es ist einfach 'ne gute Sache... und im Musikleben bringt es einen nur weiter.


    Zwar ist es etwas beschissen, nach Noten beim trommeln zu spielen :S ... aber (vorallem früher) hatte ich dadurch viele neue Rhytmiken gelernt, wozu mir einfach die Fantasie fehlte :pinch: