Beiträge von MoM Jovi

    Bei Sonor damals vielleicht Hilite (Exklusiv), Signature oder Hilite Nussbaum, oder so. Und die Protec- oder Exklusiv-Kupfer-Hardware will ich dann natürlich auch im Laden mal anfassen...

    Oder, wenn ich mich nicht auf eine Marke festgelegt habe, dann will ich vielleicht die "Luxus-Serien" von Sonor und Yamaha mal vergleichen...


    Wenn das ein örtlicher Händler nicht leistet, nicht leisten kann, warum sollte ich mir dann ein "Luxus"-Schlagzeug bei ihm bestellen?

    Wobei ich hier auch mal sagen muss: In Treppendorf steht auch nur eine Auswahl, und die meist so sperrig aufgebaut, dass ich mich nicht dransetzen und wohlfühlen kann. Dann ein beliebiger Beckensatz, den ich auch nicht spielen würde, Felle, Stimmung usw. auch nicht meins. Würde da jetzt ehrlich gesagt auch nicht mein Set finden. Stand Oktober 2020, mit dem Neubau ist es vielleicht mehr. Aber das Grundproblem bleibt: Ein Schlagzeug muss ich mir einspielen und auch ein bisschen "schön spielen". Für mich war noch jedes Set am Anfang ungewohnt. Das ist bei Trommeln ja durchaus anders als bei Becken und Gitarren, weil viel zu viele Faktoren mit rein spielen.

    Meine beiden neu gekauften Sets hatte ich beide im Drumhouse Freiburg (damals noch Kollnau) geholt und da gings um Konfiguration, Aufbau (Dinge wie BD gebohrt oder nicht...) und Budget. Beim ersten Set wurde es Basix, beim zweiten Tama. Das war interessanterweise vor dem großen Social Media Boom, wo man (ich) noch nicht so auf Marken eingefahren war, sondern dem Händler glaubte. Beide Male keine Fehlgriffe. Beim dritten Mal wollte ich halt Sonor haben und der Preis für das, was ich wollte, lies mich gebrauchte oder B-Ware suchen - Benny Grebs Insta-Kanal ist wohl schuld daran. :D Aber hätte ich den Neukauf angestrebt, wäre ich wohl ins Drumhouse gefahren! Bei Tom-Erweiterungen habe ich das auch angepeilt, aber dann hatte leider ein anderer (aber immerhin!) Einzelhändler mit seinen Restposten den Zuschlag bekommen.

    Also wenn ich alle paar Schaltjahre ein (neues) Set kaufe, würde ich noch immer versuchen den Local Hero zu konsultieren. Genug der Rechtfertigung...

    Umgekehrt, wenn ich als Anfänger praktisch kaum Geld habe und mich noch nicht auf eine Marke festgelegt habe, dann soll mich der Händler beraten und durch den Dschungel der verschiedensten Marken und deren Serien führen, um den besten Kompromiss aus Geldnot und Qualität zu finden.

    Das ist richtig, und war beim oben beschriebenen Basix Set genau der Fall! Und das Drumhouse Freiburg macht das auch noch immer so und hat viele gebrauchte Anfänger-Sets am Start.

    Wenn ich mir ein neues Schlagzeug für 4-stellige Beträge gönnen möchte, dann mache ich heutzutage die Entscheidung ja nicht von der zufälligen geringen Auswahl des örtlichen kleinen Händlers abhängig.

    Das ist der Punkt. Früher war es aber bestimmt auch so, dass einer eher Sonor da hatte, der andere Yamaha oder Tama, oder nicht? Nur gab es da insgesamt weniger Zeug. Das ist aber in jeder anderen Branche auch so. Viele Händler bestellen bei ernsthaftem Interesse zwar dein Traumset mehr oder weniger unverbindlich "zur Anprobe", aber auch da sind die Grenzen verständlicherweise schnell erreicht. Man selber macht das ja auch nicht mit, über Wochen 5 Sets zu vergleichen. ^^

    Wenn die ganze Leistung des örtlichen Händlers darin besteht, mir aus den Webseiten oder Katalogen der Hersteller was vorzulesen, was ich dann auch noch verbindlich bei ihm bestellen müsse, aber dann doch im Laden selbst abholen muss, dann habe ich aus Kundensicht nur alle Nachteile von Versand- und Vor-Ort-Handel kombiniert

    Tja, und dann gibt es halt noch die, die sich gar keine Mühe geben. Meinem Vater hat mal ein Elektro-Kleinhändler gesagt: "Geht am besten zu Mediamarkt und sucht euch einen Kühlschrank aus, ich kann ihn euch dann bestellen."


    Wir hatten es ja oben schon von den "Thomann Franchise" Häusern. Aber auch dort wird "der Thomann" nicht in jedes Haus die Auswahl wie in Treppendorf hinstellen.

    Sorry, Jungs…😬 mein Fehler


    Meinte: zu weit auseinander bzgl. des Klangspektrums und der Serie.

    Byzance Traditional / Byzance Dark

    Hatte ich schon auch so verstanden. Dennoch: Wenn ich auf dem 2. Floortom lande, dort das "dunkle" Crash hängt, ich aber lieber das "helle" neben der HiHat möchte, dann hätte ich statt dem dunklen lieber ein helles, wenn auch größeres Becken. ;)

    Kommt wie immer drauf an. Für Musikstile, wo man direkt hintereinander mehrere Crashes spielt und es auch manchmal Zufall ist, ob das "linke" oder "rechte" Crash gespielt wird, finde ich "weit auseinander" eher schwierig. Ich rede da von Rock, Metal, Covermusik. Wenns jazziger wird und es auf breite Soundvielfalt und bewussteren Soundeinsatz ankommt, macht es wohl Sinn.

    Für mich ist das aber eher nichts. Wenn ich einen bestimmen Fill spiele und mich verrenken muss, um vom einen Ende des Drumkits zum passenderen Crash am anderen Ende zu kommen, mag ich das nicht so.

    Ich glaube, Phil Rudd hat (deswegen?) sogar 3 baugleiche Crashes am Set.

    Ich bin mit meinen zwar eher jungen Jahren dann halt doch einer vom "alten Schlag", wo man sagt, "kauf doch was gescheites".

    Stimmt net. Du sagst "kauf doch was von Paiste" :P

    Hahaha 8o

    Ach, im Grunde ist es ja auch egal, was man kauft, wenn es für einen passt. Und das Argument "nachkaufbar und soundtechnisch reproduzierbar" zählt bei mir auch nicht, weil wohl niemals ein Becken kaputt machen werde. Dazu fehlt mir das Genre und letztlich auch die Lebenszeit. 8o

    Mir gefallen sie auch nicht so sehr. Irgendwie trashig und unspektakulär...wobei die Demo im verlinkten Video auch nicht gerade aussagekräftig sein dürfte. Ist das ne offizielle Demo?

    Ich weiß eh nicht so recht mit diesen günstigen "Alternativen", die es mittlerweile wie Sand am Meer gibt und man gar nicht weiß, wo das alles herkommt und ob gar eine namentlich gleiche Serie überhaupt vollständig vom gleichen Kontinent stammt. In meiner Bubble heißt die Alternative halt Zultan, aber vermutlich hat das auch nur marketingtechnische Gründe. Ich bin mit meinen zwar eher jungen Jahren dann halt doch einer vom "alten Schlag", wo man sagt, "kauf doch was gescheites".

    Mir erschließt sich letztlich auch weder, dass ein "Profi" auf so was zurückgreift, noch ein "Hobbytrommler" mit wenig (Ahnung und) Erfahrung, nur weil such ein paar Euro sparen lassen... :/

    So erwischt man das Crash nie in der "Abschwingphase " und kann es dementsprechend nie "überpowern ".

    Hängt aber noch von anderen Faktoren ab: Schlagfrequenz und -stärke, Größe und Gewicht des Beckens... 8o

    Aber wenns dem individuellen Drummer nützt, dann ist doch gut! Andere stellen ihre Snare nach vorne schräg. ;)

    Falsch wäre, wenn du nicht hinkämst, oder wenn sich die verschiedenen Becken gegenseitig behindern

    Aber auch das ist von manchen so gewünscht. 8o

    Beim Verkauf muss das ja ebay und Co. ab einem bestimmten Jahresbetrag mittlerweile an das Finanzamt weitermelden.

    Wenn man das geschickt auf verschiedene Plattformen verteilt, fliegt man weiter unter dem Radar.

    Eigentlich ist das ja schon eine kleine Unverschämtheit vom FA. Wenn ich mir von meinem Nettogehalt über die Jahre einige private Anschaffungen gemacht habe, warum darf ich die dann nicht auf einen Schlag wieder veräußern - ernsthaften Gewinn dabei mal ausgeschlossen. Bei Sammlerstücken, die an Wert gewinnen, ist das vielleicht was anderes. Aber wenn ich jetzt mal von gebrauchten Becken ausgehe, die in der Regel für 60% des OVP weggehen.

    Die HiHat Becken sind tiefer gehämmert als die aktuelle Version und haben einen wesentlich schärferen Chick.


    Eine klassische Rock HiHat würde ich sagen.

    Rein vom Aussehen auf dem Bild habe ich auch gleich an die "Rock Beat" Serie von Zultan gedacht. Auch da gibt es mindestens 3 verschiedene Auflagen mit (teils geringfügig) anderem Druck.

    Rock Beat war doch die erste Zultan-Serie, oder? Danach kam wahrscheinlich Aja, die etwas günstiger von der Verarbeitung ist. Vielleicht ist das hier noch eine "alte" Aja, als die Verarbeitung sich von der Rock Beat noch weniger unterschied, weil das Geld noch günstiger war? :/

    Wenn es bei Zultan eines nicht garantiert gibt, dann ist das wohl Serientreue.

    Danke allen für die Inputs soweit!

    Mit günstigen Mikros wie z.B. t.bone MB85 Beta würde es dann nur noch an genug Kanälen vom Pult, Kabeln und geeigneten Stativen hängen.


    Davon ausgegangen, dass alle ungefähr gleich laut spielen, kann man mit komplett gleichen Einstellungen für alle Akkordeons am Pult starten.


    Es wird sich doch jemand von der Band finden, der das mal checken kann, oder nicht? Einmal checkst du alles ohne Drums und einmal z.B. der Basser ohne Bass.

    Das wäre eigentlich meine präferierte Lösung. Muss ich nur noch die Spieler/innen und den Geldgeber überzeugen. ^^

    Kanäle sollten nicht das Problem werden, da könnte ich einfach mein Soundcraft UI24R zur Verfügung stellen. Die Show lässt sich ja abspeichern.

    Wenn sich jeder selbst um sein Mikro und Verkabelung kümmert, wäre der Aufwand überschaubar. Ein ausgiebiger Workshop natürlich vorausgesetzt.

    Das mit dem Soundcheck sollte hinzukriegen sein.

    Der kritische Punkt bleiben dann die Mikrofone selbst. Die dürfen natürlich nicht zu teuer sein, weil dann sehr schnell das "Brauchen wir das?" Argument kommt. Geeignet genug müssen sie aber sein, damit die Dynamik möglichst realistisch rüberkommt.

    Oliver_Stein : Hm, dachte ich mir schon, dass es nicht so trivial ist...


    Um die noch offenen Punkte zu beantworten:

    • Schlagzeug und Bass sollen nicht (weiter) abgenommen werden, als sie es schon sind.
    • Wir haben niemanden am Pult sitzen.

    Ich dachte an eine "relativ einfache" Lösung, bei der einfach nur das "Ohr des Dirigenten" verstärkt wird - daher auch die Idee des Stereo-Paars quasi hinter ihm über seinen Kopf zum Orchester schauend. Der Dirigent ist der "Mischer", und der Mix, den er hört, wird einfach auf die PA gegeben. Bass und Schlagzeug kommen dabei eh durch. Für Aufnahmen ganz gut, aber zum Live-Verstärken nichts.


    Meine zweite, oft praktizierte, Idee ist, die beiden Mikros näher an die im Halbkreis sitzende erste Akkordeonreihe heranzustellen und dabei die Mikros aus Publikumssicht nach rechts schauen zu lassen - im Prinzip immer auf das mittlere von 3 Akkordeons, ungefähr mit der "3:1 Regel" (Abstand zur Schallquelle = 1, wenn die Schallquelle 3 breit ist). Akkordeons emittieren Schall ja hauptsächlich auf der Seite der Tasten, daher schauen meine Mikros nach rechts. So bin ich näher an den Instrumenten, habe aber nicht mehr so einen homogenen Mix. Die zweite Reihe geht auch unter.

    In der zweiten Reihe sitzt bei unserem "kleinen Haufen" meistens eh nur noch die "4. Stimme" (Rhythmus-Stimme). Wenn ich der nun ein weiteres Mikro verpasse, muss ich schon wieder mischen...


    Daher bin ich eigentlich insgeheim auf der Suche nach dem perfekten Stereo-Paar bzw. der geeigneten Mikro-Technologie (KM/GM/...), die ich in etwa auf Ohrhöhe/-position des Dirigenten aufstelle und das "einfach" auf die PA gebe.


    Vielleicht kann man die Anwendung auch mit der Abnahme eines Chors vergleichen?


    Im Prinzip sind auch mehrere Mikros möglich. Aber dann suche ich nach der Formel, die mir das geeignete Mikro und die Position und Anzahl (wieviele Instrumente pro Mikro) gibt, um möglichst nicht mischen zu müssen. Ich hätte gerne schon durch die Auswahl und Aufstellposition einen homogenen Mix, sodass man das Orchester als homogene Klangquelle erfassen kann. :saint:

    Geht das?