Ein erneutes Moin in die Runde (auch wenn die Aufmerksamkeit/der Verkehr unangemessen groß wird, siehe Firmen-News.)
Ich halte meinen Hinweis auf Benny Grebs DVD weiterhin für einen angemessenen und sachdienlichen Beitrag,
Die Thread-Starterin möchte in den Diskurs mit Schlagzeugern kommen, um das Thema "Rhythmische Zeit" generell und insondere in Bezug auf Can/JL zu erörtern.
Zu Can/JL kann ich nichts beitragen.
Aber wenn ich ihre Erklärungen (siehe unten) zu "rhythmischer Zeit" lese, halte ich folgende Botschaften für sinnvoll und angemessen:
1. Es gibt andere Menschen wie Benny Greb, die sich diesem Thema sehr analystisch und anschaulich gewidmet haben. Selbst wenn es sich um eine Lehr-DVD handelt: Der Erklärungsansatz ist fundamental, umfasst sämtliche Aspekte der "rhythmischen Zeite" und ist intellektuell überzeugend, mindestens im direkten Vergleich. (ich verweise insbesondere auf die Kapitel Mind mit den Schlagworten "space|silence is not nothing" etc.). Selbst wenn es nicht alles erfassen sollte, müsste die Struktur interessant sein für die TS.
2. Und ja: Daraus mag wer mag schlussfolgern: Wenn man es so stringent analysiert und darlegt, wird deutlich: Jeder gute Schlagzeuger hat die Gabe, beherrscht die Kunst und das Handwerk, die "rhythmische Zeit" "charakterstark" zu "organisieren". JL war bestimmt ein sehr guter Schlagzeuger, ein ambitionierter Künstler und zudem begabter Handwerker am Schlagzeug. Punkt.
Zitat
Es folgt das Zitat von JakiLibezeitArchiv/TS:
"Takt oder ein Metronom geben zunächst nur ein gleichmäßiges Raster vor. Aber Musik fühlt sich nicht allein dadurch lebendig an. Entscheidend ist, wie die Schläge gesetzt werden, wo Pausen entstehen, was sich wiederholt und wo Akzente oder kleine Verschiebungen auftauchen.
Dadurch kann sich derselbe Takt ganz unterschiedlich anfühlen: ruhig, gespannt, treibend, schwer, leicht oder schwebend.
Bei Jaki Liebezeit ist genau das besoEin nders interessant. Er hält nicht einfach nur den Takt, sondern erzeugt durch seine Spielweise ein ganz eigenes Zeitgefühl. Der Rhythmus gibt der Musik dadurch nicht nur Ordnung, sondern auch Bewegung und Charakter.
Das meine ich mit „rhythmischer Zeit“."