Beiträge von der_pat.e

    Hi,


    um dir für den vor-Ort-Check eine grobe Richtung mit an die Hand zu geben, zwei Beispiele die mir spontan anhand eurer Eckdaten in den Kopf kamen:


    https://www.thomann.de/de/rcf_evox_12_bundle.htm (Preis pro Bundle, d.h. ihr braucht das Bundle zweimal)


    https://www.thomann.de/de/jbl_eon_712_power_bundle.htm (Preis für das Komplett-Set ohne Taschen/Cases o.ä.)


    Die Evox verhält sich vom Handling her ähnlich unkompliziert wie eure Maui. Die Distanzstange zwischen Sub & Top erlaubt die Höhenverstellung entsprechend der zu beschallenden Fläche. Für das ganze Set gibt es passende Taschen, und die Subwoofer haben ausziehbare Griffe samt Rollen.

    D.h. es ist im Nu auf-, und abgebaut bzw. verstaut.

    Das JBL Set bietet über das integrierte DSP allerhand Einstellungsmöglichkeiten, um am Sound zu feilen. Es ist jedoch auch sperriger zu Handhaben.


    Je nach Definition von "Tiefbass" (ich verstehe darunter Frequenzen unterhalb von 40-63 Hz, die man v.a. körperlich spürt, und auditiv weniger wahrnimmt) haben die 15" bzw. 18" Subwoofer beider Sets mehr Kompetenz als das Maui-System - bewegen aber sicher weniger Luft, als z.B. ein Array aus Doppel-18ern á la d&b B2.


    Die Frage ist, wie viel Schub bzw. Druck eurem Publikum gut tut.

    Ein Programm wie das eure würde ich "insgesamt ausgewogen mit Fokus auf Sprachverständlichkeit, sowie unten herum eher transparent-schmal" mischen. Dabei wäre mir wichtig, im Vorhinein jegliche Samples, sowie das E-Drum mit Fokus auf den Bassbereich zu hören, um über das EQ'ing zu entscheiden, und Schreckmomente im Publikum während der Show zu vermeiden. Selbes gilt für Sprachverständlichkeit & Höhen.


    Steckt ihr Mic, Sample-Pad & E-Drum aktuell direkt auf die Anlage oder habt ihr ein Mischpult dazwischen?


    Viele Grüße,

    Patrick

    Zitat

    "Underheads" wegen der Leinwand eingesetzt werden.

    Definitiv einer der aus künstlerischer Perspektive wichtigsten Aspekte.


    Oftmals hat diese Form der Mikrofonierung etwas mit dem "Look and Feel" der gesamten Produktion zu tun.

    Wenn zu viele Stative das (Bühnen)bild verhunzen, wird geklammert & miniaturisiert wo immer es geht.


    Am Mischpult ist man dann mehr oder weniger erstmal gezwungen, mit dem Ergebnis (handwerklich) umzugehen.


    Hier zwei Gedanken dazu:


    Da das Stereobild in dem Fall komplett vernachlässigt wird, hat man relativ viel Freiheit in der Klanggestaltung durch die Positionierung/Winkelung/Ausrichtung der Kapseln.

    Diese sollte man auch unbedingt nutzen, da "Becken" relativ komplexe/breitbandige Schallereignisse sind, die sich durch nachgelagertes Processing via EQ, Komp. usw. nur bedingt "formen" lassen (anders als z.B. Trommeln via TransientShaper, Vocals via AutoTune usw.), ohne dass es unnatürlich klingt.


    Sich unter Studiobedingungen mit der Einzelmikrofonierung von Becken zu befassen um ein Gefühl zu bekommen ist denke ich sehr wichtig.

    Präzision ist die halbe Miete, daher würde ich die Mikrofonie ausschließlich selbst oder durch den Drumtec/Assistenten vor der Show ausführen lassen.


    Bei der Frage nach "von Unten / von Oben" sollte man sich außerdem mit den Themen "Phasenlage bzw. Polarität" etwas (mehr) befassen.

    Das kann im obigen Bild durchaus Thema sein, wo offenbar eine Kombination aus Overhead & Stützmikrofonie eingesetzt wird.

    Überbetonungen oder das Aus- bzw. Anlöschen im Frequenzgang führen auch bei Blech zu Artefakten.


    Viele Grüße,

    Patrick

    Hallo liebe Runde,


    wo liegt eurer Meinung nach ein realistischer Preis für mein gebrauchtes Tama Starclassic Maple?


    Die Specs:


    22x16" Bassdrum (ungebohrt)

    12x11" TomTom (inkl. Omnisphere-Tomhalter & Starcast-Mount)

    13x12" TomTom (inkl. Omnisphere-Tomhalter & Starcast-Mount)

    16x16" FloorTom

    18x16" FloorTom (Starclassic Birch; Finish fällt leicht heller aus, Gibraltar Legs)


    Finish: Antique Brown (?)


    Felle:


    Bassdrum: Remo Powersonic Batter / Tama Starclassic Reso

    Toms & FloorToms: Remo Ambassador, minimale Stickmarks


    Das Set hatte (mind.) zwei Vorbesitzer, und war mir vom Jugendzentrum bis zur Festivalbühne seit ca. 2005 immer ein treuer Begleiter.

    Entsprechend hat es über die Jahre auch optische Gebrauchsspuren (Macken & Kratzer) an Kesseln & Spannreifen mitbekommen.

    Gratungen und Beschläge sind gepflegt.

    Es wurde in den letzten Jahren stets in trockenen & beheizten Räumen, meist zerlegt & gepolstert in einem Karton gelagert.


    Eine Tama Starclassic 14" Brass Snare, sowie Beckenständer (Millenium) wären ebenfalls verfügbar.


    Pic (22/12/16):



    Benötigt ihr weitere Infos / Fotos?


    Viele Grüße,

    Patrick


    P.S.: Habe den Verkaufsthread hier im Forum mit Fotos und Umfang aktualisiert: Tama Starclassic Maple 22/12/13/16/18 - Preis VHB.

    Hi,


    ich würde dir den Tipp geben, einfach zunächst bei den Profis zu schauen.
    Wenn ein Mikrofon für Taylor Hawkins, Nick D'Virgilio, Roger Taylor, Bela B, oder den genannten Phil Collins seinen Zweck erfüllt, wird es das grundsätzlich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit für Dich auch tun - unabhängig vom Bapp'erl, Preisschild o.ä. .
    Vielleicht gibt es ja irgendwo Interviews / Produktionsberichte, in denen das Thema aus Künstler- & Techinkersicht praktisch beleuchtet wird (Fachmagazin, Blog,...)?
    Zu beachten ist dabei natürlich stets der akustische Unterschied zwischen den Bühnengrößen/Raumdimensionen o.g. Drummer, und den Bühnen / Raumdimensionen, die in deinem Fall relevant sind.


    Ich würde in deinem Fall je nach Positionierung und gewünschter "Form" (Bügelmikrofon o.ä.) eine Nierenkapsel (bei leicht seitlicher Besprechung), oder Super-/Hyperniere (bei eher frontaler Besprechung, Kopf seitlich gedreht/Ausrichtung der off-axis zum Set) wählen.
    Achtung bei Bügelmikrofonen: viele, die optisch schmeicheln, sind leider Kugeln, und auf den Tagungs-Gebrauch optimiert. Kugel = komplett ungeeignet für deinen Zweck. Kompromiss.
    Das Mikrofon "fressen" sollte man nicht, aber eine möglichst direkte/konstant-kraftvolle Besprechung (Stichwort "Übung, Unterricht") ist natürlich wünschenswert, um die Verstärkung und weitere Signalkette pegelmäßig sinnvoll gestalten zu können ("So wenig Gain wie möglich, so viel wie nötig.").
    Nahbesprechungseffekt, Übersprechen etc. -> Filter, De-Essing. Kompromiss.


    "Gate" halte ich in dem Fall auch nur für den zweit-besten Ansatz - wenn, dann probier' vielleicht mal mittels Expander ein wenig mehr "Platz" zwischen Nutz- & Schmutzsignal zu schaffen. Je nach Dynamikumfang eures Programms wirst du aber auch damit scheitern.
    Schalter am Mikrofon halte ich in dem Kontext grundsätzlich für sinnvoll, bedeutet für dich beim Gig aber auch "Verantwortung". Ich habe es oft erlebt, dass trotz aller Beteuerungen im Vorfeld, dann vor lauter Aufregung während der Show der Schalter eben doch vergessen wurde. Kompromiss.
    Kompression? - No, no. Damit verringerst du den Abstand ja blos, machst das ganze System für Feedbacks anfällig(er). Auch klingt dein Monitoring-Signal dadurch unnatürlich, was zu einer verkehrten Eigenwahrnehmung führen kann.
    Limiting? - Same. Lassen.
    Schaumstoff direkt auf die Wand aufgebracht? - Liefert sicherlich messtechnisch erfassbare Ergebnisse - praktischer Nutzen in deinem Fall: begrenzt. Eventuell können großflächig angebrachte Breitbandabsorber den Frequenzgang der Raumantwort tatsächlich etwas glätten. Aufwand <-> Nutzen?


    Technik kann vieles, aber die Natur setzt ihr manchmal auch gewisse Grenzen.


    Viele Grüße,
    Patrick

    Hi,


    wennst die Behringers trocken und warm hinstellst und verkabelst, funktionierts (hoffentlich ohne Rauschen).
    Wenn du das Ganze oft umbaust (Bsp.: Gigs), würd ich auf was robusteres setzen.


    Wirkliche Erfahrungswerte kann ich nur zum Tapco Blend 6 liefern. Das Gerät war richtig klasse (Preamps, Ausstattung, Verarbeitung) und entspricht in allen Punkten deinen Anforderungen. Wenn du billig einen in Ebay/Kleinanzeigen o.ä. findest, kaufen.


    Grüße,
    Patrick

    Hm auskotzen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck...aber wisst ihr, wie hart das ist, wenn man selbst sein ganzes Instrumentarium und Glump und Zeug verkaufen muss, und parallel die Drummergallerieeinträge sieht, wo sich das übelst geile Zeug bei manchen bis unters Dach stapelt?
    Man kann doch eh blos ein Set zugleich bedienen...den Rest könnte man doch für Bedürftige zur Verfügung stellen, oder? ;)

    Hi,


    auch wenns eigentlich schon wurscht is; hier trotzdem noch mein Feedback:


    X: sehr präsente Bläser (gerade beim Solo zu dominant), der Mix klingt irgendwie alsob versucht wurde auf "etwas" (eine Rock/Pop-Mischung) hinzumischen. PAN der Bläser stört mich in dem Kontext, die Frequenzaufteilung prinzipiell natürlich "ja", mir persönlich klingt das aber für ne Liveaufnahme einer Jazzsession zu sauber.
    Y: insgesamt "jazziger"; mehr Raumanteil, was mir bei Liveaufnahmen eigentlich relativ gut gefällt..


    Insgesamt war Mix "X" vermutlich aufwändiger, aber im Kontext gefällt mir Y besser.
    Die Frage im Hinblick auf die Verwendung als "Audio für Video" ist halt, inwiefern die Summe komprimiert wurde, um den gesamten Mix auf nen Pegel zu bringen? - Wenn das jeweils unkomprimierte Mischungen sind, könnte ich mir vorstellen, dass X + Kompression mehr Sinn macht.


    Grüße,
    Patrick

    Anthrax: Das mit den Klemmmirkos habe ich in einem Tutorial mal gelesen. Ging wenn ich mich recht entsinne darum, dass über die Klemmen etwaige Kesselschwingungen auf die Membran übertragen werden, die dann natürlich unerwünschterweise auf den Aufnahmen zu hören sein sollten.
    Live wäre das sicher zu vernachlässigen, aber im Studio sähe es da wohl anders aus.
    Naja, wurscht ^^

    Hey!


    Good Job! Klingt super!


    Kannst du vielleicht ein bisschen was zur Mikrofonierung schreiben?
    Ich sehe auf dem Foto z.B. Clipmikrofone an den Toms. Nachdem mir eigene Erfahrungswerte fehlen und man aber überall von Clips als no-go im Studio hört/liest: Wie äußern sich die Clips im Tomsound?
    Zur Overheadmikrofonie: Hast du die Mics eher als Einzelmikrofonie der Becken eingesetzt oder wolltest doch du den Gesamtsound des Kits einfangen; sprich: Ist die Anordnung quasi sowas wie große A/B mit Stütze in der Mitte?
    Hattest du zusätzliche Raummikrofone am Start?
    Ist das, was man hört 100% Set oder hast du hier und da ein bisschen mit Samples gepusht?


    Danke!


    Grüße,
    Patrick

    Hey,


    mich interessiert die Konstruktion v.a. im Hinblick auf ihrer klanglichen Eigenschaften.
    Deswegen hänge ich meine Frage einfach mal hier dran:


    Gibts hier jemanden, der sowas im Studio schonmal versucht hat und evtl. über einen A/B-Vergleich ein paar Worte verlieren könnte (Recording mit Tunnel vs. Recording ohne Tunnel)?
    Welche klanglichen Auswirkungen hat diese Konstruktion?
    Wie (mit was) wird sowas mikrofoniert?


    Besten Dank!


    Grüße,
    Patrick

    Ich fasse zusammen:
    Bauformbedingt furztrockener/scheppriger Sound, qualitätsentscheidend: Hardware (Abhebung, Böckchen->Stimmstabilität?), Verarbeitung (Folie, Gratung etc.). Holz aus irgendwo gefertigt von irgendwem in irgendwo; in jedem Fall aber billigst und somit vermutlich unter Umständen und zu Löhnen die jenseits von gut & böse liegen.
    Ich bin kein Fan von solchen Produkten, aber für Kids die sich echtes "Custom-made" Zeug nicht leisten können, sicherlich nice-to-have.


    Mal abgesehn davon geht das zweite Finish garnicht :P

    Ich hätt nix dagegen, wenn deswegen einige der Saftläden hier in München zumachen würden/müssten.
    Dann würd sich da auch endlich mal die Spreu vom Weizen trennen und es gäb nicht soviele lieblos dahingerotzte, mies am Rande der Legalität geführte Dreckslöcher in denen die feiernden Jugendlichen & Personal Woche für Woche vom geldgeilen Besitzer im Endeffekt nur ausgenommen werden.
    Srsly, wer nix wird, wird Wirt. Und wer als Wirt mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, sollte lieber nicht Wirt werden.
    Dass angeblich alle Clubs jetzt pleitegehen; da lach ich mich tot. In München zahlste mitunter 5€ für nen 0,33er Hell inkl. Tip OHNE Pfand.
    Gastronomen sind prinzipiell immer arm, haben kein Geld und fahren BMW.
    Ich bin der Meinung, dass da vieles gerade wieder heißer gekocht wird, als es im Endeffekt gegessen wird.
    Beim Dosenpfand wars so, bei den Nichtraucherschutzgesetzen, dem Bahnhof etc etc...

    Hi,


    Mein erster Höreindruck: *klickklickklick - popppopppoppp - tssstststsss - ROOAAAAR*
    Übersetzt & zusammengefasst:
    Der Song liefert jetzt schon ohne Bass ein ziemliches Gitarrenbrett. Das Schlagzeug fällt im Vergleich viel zu dünn aus.
    Ihr habts totkomprimiert = dem Set sämtlichen "Ton" (und dadurch Wucht/Energie) genommen.
    Die Becken klingen außerdem ziemlich spitz & dünn. Evtl. habt ihr beim EQing die Höhen geboostet?
    Der Song an und für sich gefällt mir eigentlich recht gut!


    Grüße,
    Patrick

    Hi,


    nach kurzem Überfliegen komme ich zu dem Schluss, dass das alles so schon funktionieren kann...ohne Gewähr, denn ich bin nicht bis in den letzten Winkel deines Plans durchgedrungen; ich bin schon früher ausgestiegen, weil sich mir immer drängender die Sinnfrage gestellt hat.


    Der Grund meiner Skepsis:
    Auf kleinen Bühnen stimmt für mich das Aufwand/Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht, auf großen Bühnen gibts Monitormischer und damit ist euer Zeug hinfällig.


    Ein Stereomix live macht für mich in dem Moment Sinn, in dem ich vom Direktschall oder Reflektionen meins bzw der anderen Instrumente/Verstärker sogut wie nixmehr mitkrieg, da die Lokalisation Links/Rechts ja auf der zuerst eintreffenden Wellenfront basiert (Haas-Effekt).
    Dazu brauchts allerdings ne ziemlich große Bühne oder in deinem Fall (wenn der Amp 2m neben dir steht) supergut abschirmende In Ears die entsprechend teuer sind. Ich hab mich selber vor 1-2 Jahren mit dem Thema auseinandergesetzt und kenne keine Produkte in der unteren Preisklasse, die eine entsprechende Dämpfung von Außengeräuschen bieten. Sollte sich da inzwischen was getan haben, pardon, dann ist es an mir vorbeigegangen.
    Wenn da aber zuviel Außengeräusch an dein Ohr durchdringt, wird die Lokalisation entsprechend schwammig und dein Stereomix hört sich im schlimmsten Fall einfach nur nach diffuser Wurst an.
    Selbes hast du dann auch bei nem konventionellen Monitoring per Box mit dem Unterschied, dass dich letzteres wesentlich günstiger kommt.
    Daher meine Aussage, dass es sich in dem Rahmen eher nicht lohnt.


    Mir ist außerdem nicht ganz klar, welches einheitliche Ziel ihr mit eurer Methode verfolgt.
    Du hast zum Schluss einen Stereokopfhörermix. Und der Rest...?


    Euer Plan ist ziemlich kompliziert gedacht bzw habe ich das Gefühl, dass ihr eine wahnsinnige Erwartungshaltung an das Zeug habt, die es unterm Strich nicht erfüllen wird.
    Songstart bzw Clickstart (per MIDI) geht sicher auch einfacher/günstiger.
    Nen TD3 nur, damit ausm In Ear "PlockPlock" rauskommt?


    Investier lieber in nen guten Elacin-Gehörschutz und setzt euch als Band mit eurer eigenen Bühnenlautstärke auseinander.
    Dort liegt nämlich oftmals die Krux beim Monitoring auf kleineren/mittleren Bühnen:
    Viele können das, was da aus der Box vor ihnen kommt, garnicht wirklich beurteilen oder wahrnehmen, weil sie auf der Bühne ihren fetten Stack einfach mal auf 7 von 10 gedreht haben und sich dann wundern "Ey Mann, wo sind die Keys??!" oder weil sies ausm Bandraum gewohnt sind, die Amps aufreissen zu müssen um irgendwie ans Schlagzeug ranzukommen.
    Erzeugt ihr mit euren Instrumenten auf der Bühne relativ wenig Pegel, kann man als Mischer einen wesentlich präziseren Monitormix erstellen und den dann auch in der Lautstärke weiter anheben, sodass ihr ihn besser wahrnehmt.
    Die eigene Wahrnehmung kann zusätzlich noch verbessert werden, wenn ihr eure Amps entsprechend weg vom Publikum zum Bühneninneren dreht.
    Das Problem bei kleinen Bühnen ist oftmals das Schlagzeug, das alles plattmacht, was da aus den Monitorboxen kommt.
    An der Stelle könnte In Ear tatsächlich eine Überlegung sein, denn ein Schlagzeug zu dämpfen ist meistens nur mit starken Klangeinbußen möglich (Gaffa etc.). In Ear bietet den Gitarristen/Sängern usw. in dem Fall nochmal eine Isolation vom Schlagzeug, sodass sie ihren Monitormix deutlicher hören und das Schlagzeug trotzdem noch wahrnehmen. Aber auch in dem Fall gibt es noch soviel beim Thema In Ear zu beachten...angefangen bei der Wahl der Hörer, dann kann man sich Gedanken über den Einsatz von Limitern machen, Funkstrecke oder Kabel etc usw usf.
    Wenn du dich damit grundsätzlich auseinandersetzen willst, such hier im Board mal mit entsprechenden Schlagwörtern oder lies dir zumindestens den Thomann In Ear Ratgeber durch: http://www.thomann.de/de/onlineexpert_48.html. Zu Beachten ist halt, dass die was verkaufen wollen und daher auf die möglichen Nachteile/Probleme im Vergleich nicht wirklich eingehen, aber danach weisst du ungefähr worums beim Thema In Ear geht und wie sowas sinnvoll funktionieren kann.
    Außerdem gibts bei Shure auch ein paar Sachen zu dem Thema zu lesen: http://www.shure.de/supportdow…ndlagen/in-ear-monitoring


    BTW: Gesangsmikrofone im Livebereich ( z.B. Shure SM 58 ) sind dynamische Mikrofone und brauchen aufgrund ihres Wandlerprinzips keine Phantomspeisung.
    Ein Pult kann für gewöhnlich nicht kaputtgehen, wenn man die Phantomspeisung einfach nur einschaltet bzw nicht einschaltet. Blöd wirds, wenn Phantomspeisung anliegt und irgendwer lustig Kabelstecken an den Mikrofonen anfängt. Das betrifft dann meistens aber eher die Mikrofone.

    Grüße,
    Patrick