Unterschiedliche Erfahrungen
Meine Toms im Keller stimme ich ab und zu nach Gefühle einfach ein bisschen nach. Wegen der nachlassenden Spannung oder weil mein Großer mal wieder Hard-Rock gespielt hat (leichtes nachziehen der Spannschrauben, nicht mal eine 5tel Drehung, antesten, und weiter.) Allerdings sind meine Kessel relativ "empfindlich". Wenn verstimmt, dann auch richtig. Es dauert dann eine Weile, um eine befriedigende Soundqualität wieder herzustellen. Manchmal habe ich eine halbe Stunde gesessen, um mein altes Champion wieder für meine Ohren angenehm zu gestalten.
In unserer Kirche gibt es irgend einen Spaßvogel mit Stimmschlüssel. Oder aber die Jugendband hat am Freitag mal wieder gnadenlos zugeschlagen.
Das good old Premier auf dem ich dann am Sonntag trommle, ist manchmal total wellig. Gott sei Dank ist dieses Schlagzeug so hochwertig, dass es sogar so noch annehmbare Klänge hervorbringt. Eigentlich drehe ich im Normalfall nur Gefühlsmäßig ein bisschen nach und es klingt wieder wie es sollte.
ERGO: Ich finde, es hat wesentlich mit der Qualität des Schlagzeuges zu tun, wie hoch der (Nach-)Stimmaufwand ist. Ich spiele regelmäßig auf drei verschiedenen Qualitäten. Das von den Kesseln hochwertige alte Premier zeigt sich als das unempfindlichste. Hier haben die Kessel eine so gute Grundqualität, das es wenig Aufwand erfordert, wieder einen tollen Sound herzustellen. Bei meinem 3rd-Class Champion brauche ich vergleichsweise lange um wieder Stimmung zu haben.