Beiträge von trommla

    Wie wär's einfach mit einem Solostück?


    Ist der Vorschlag ernst gemeint bzw. kennst du da gute einfache Stücke? Ein Solostück abwechslungsreich und interessant - also nicht grottig - zu trommeln, ist glaube ich um ein vielfaches schwieriger, als eine einfache Rocknummer zu begleiten. Andersherum, wer spielerisch nicht in der Lage ist, einen einfachen Song mit einfachen Mitteln halbwegs akkurat zu begleiten, tut sich doch mit einer Solonummer eher schwerer.


    Oder sprichst du von freier Improvisation? Da könnte die Lautstärke und der Gehörtschutz echt ein Thema werden, da viele Freizeitdrummer gerade beim freien Solieren kaum in der Lage sind, ihre Lautstärke zu kontrollieren. Da gibts dann oft nur laut, lauter und noch lauter.


    Um vernünftige Tipps geben zu können, wäre es aber evtl. hilfreich, etwas mehr über den musikalischen Background des TS zu erfahren, um seine Spielstärke besser einschätzen zu können.


    Grüße

    Ps: Ich möchte meine Snare wenn möglich nicht zukleben also nicht viel dämpfen (am besten garnicht)


    Hallo Drummer_96,


    beste Grüße vom Zeitgeist, er lässt dir ausrichten, dass das mit dem Dämpfen alles nicht so schlimm ist. Erlaubt ist, was zu einem guten Snare-Sound führt.


    Wenn du einen tiefen, rockigen Sound mit wenig "Ring" - so wird dieses Mittönen ja gerne genannt - dann solltest du tatsächlich über ein anderes/dickeres/vorgedämpftes Schlagfell nachdenken. Ein (vermutlich) Ambassador UT-Schlagfell wird dir ungedämpft wahrscheinlich wenig Freude machen.


    Grüße
    Jan

    Huch, ein Thread, der Sonntag nachmittag von einem Neuling eröffnet und nach etlichen, teils konstruktiven Bemerkungen vom TS anscheinend nicht einmal intensiv verfolgt wird?


    Ein Designer mit Teenie-Slang und Arbeitsmustern, die neben der noch zu prüfenden Funktion (nach meinem Geschmack) wenig Linie im Design erkennen lassen, eher wie "Gebastel" daher kommen?


    Irgendwas scheint hier nicht zu passen.


    Bin trotzdem gespannt, denn den Ansatz finde ich grundsätzlich mal sehr spannend. Wohne übrigens im Münchner Raum.


    Grüße
    Jan

    Die DW 8002 gibt es in Longboard, ist aber - zumindest neu - in der gleichen Preisliga.


    Es gab mal das Mapex Janus Doppelpedal, das man gelegentlich noch gebraucht zu günstigen Tarifen angeboten bekommt.


    Das konnte man auf Longboard umrüsten, soweit ich mich erinnere. Zur Qualität kann ich leider nichts sagen, allerdings habe ich darüber schon die unterschiedlichsten Meinungen gelesen, von "Super" bis "Grottenschlecht" (sinngemäß).

    Again what learned. Hatte noch nie die Gelegenheit, ein Soprano aus der Nähe zu betrachten. Aber diese Konstruktion dürfte pbu's Philosophie dennoch näher kommen als all die Sets mit 1000 Bohrungen.


    Nee, ich bin da echt ein bischen Oldschool. Wichtig ist, dass zur Holzgewinnung kein Raubbau betrieben wird, alles andere muß zuerst mal praktisch sein. Die Überprüfbarkeit der ölologischen Rohstoffbeschaffung lasse ich mal aus, dazu gibt es schon andere Freds.


    Was mich überrascht, sind die vielen Beführworter der Rosette. Das hätte ich anders erwartet.

    Wenn beim Hausbau gepfuscht wird, ist oft der Häuslebauer der Gelackmeierte, weil er schon sein gesamtes Geld in den Bau gesteckt hat und nicht wie der Bauunternehmer (wahrscheinlich) noch Rücklagen für juristische "Taschenspielertricks" hat. Da ist dann selbst ein Vergleich nicht mehr finanzierbar.


    Der freischaffende Musiker hat wahrscheinlich häufig die gleiche Kapitaldecke, nämlich 0,-€ und kann sich gegen derartige Geschäftspraktiken außer bei glasklarer Rechtslage (zu seinen Gunsten) nicht wehren. Aber dieses Ausnützen einer Machtposition durch z.B. Kapital gehört doch heute in vielen Branchen ebenfalls zum Standard.

    Zudem sind meine Ansprüche sicherlich deutlich niedriger als die eines semiprofessionellen Jazz-/Studio-/wasweißichwas-Drummers

    Zumindest im Livebetrieb ist das DC8 auch profitauglich, wie die Herren Terrana, Gottlieb und andere beweisen. Welches Set renommierte Profis im Studio spielen, wenn kein Konsument zusieht, steht bei den meisten Endorsern eh auf einem ganz anderen Papier.


    Bisher sind meine Eindrücke dieser Drumserie insgesamt wirklich gut, wie sie sich in Zukunft entwickeln wird, bleibt natürlich abzuwarten.


    Grüße
    Jan

    Ich mag den Begriff "Profi" nicht, zum einen wegen der schon beschriebenen Unschärfe, hinzu kommt oft eine gewisse ideologische Verbrämung. Wie oft wird von uns Hobbymuckern dem "Profi" ehrfurchtsvoller Respekt erbracht oder der Angeber ironisch als "Superprofi" tituliert? Klarer und neutraler finde ich die Bezeichnung Berufsmusiker, klingt natürlich etwas profaner.


    Zur Frage:
    Die Unsicherheiten und Zukunftsängste des Musikers sind glaube ich keine anderen als bei jedem anderen Freiberufler. Wenn dir ein bis zwei wichtige Kunden wegbrechen, bedeutet das oft schon eine existentielle Schieflage. Wenn man das Risiko nicht fürchtet und keine Familie zu ernähren hat, kann man in jungen Jahren natürlich alles stehen und liegen lassen und sein Glück versuchen. Sollte es dann nicht klappen, kann man immer noch was anständiges lernen.


    Mein Traum wäre (bis heute) eine Festanstellung in Teilzeit, am besten noch mit flexiblen Arbeitszeiten, und die restliche Zeit mit der Musik Geld verdienen, so dass jedes Standbein einen Teil der materiellen Sicherheit übernimmt. Wenn die Musik "scheitert", hat man den Fuß noch in der Türe und stockt eben wieder auf Vollzeit auf.
    Derek Roddy z.B. arbeitet(e?) noch fest in einem Drumstore, während er trotzdem ein international gefragter Drummer ist. Aber ist er nun ein Profi, wenn er nicht ausschliesslich von der Musik lebt? ?(


    Grüße
    Jan