Etwas Theorie hierzu, z. B. aus Büchern über das Songwriting, kann doch nicht schaden, finde ich
Na da würde doch auch keiner was dagegen sagen. Hab auch gerade nen Wälzer über Jazz-Harmonielehre angefangen.
Nur gibt es kein Kochrezept aus Büchern, mit dem der TS sein Problem lösen könnte, wie er es gerne hätte. Die Lösung SEINES Problems findet sich nirgends in der Literatur, sondern nur beim Tun und Erfahrung sammeln.
Wenn ich andere begleite, ist mein "Job", das zu verstärken, was der Rest macht. Also brauch ich Ahnung von deren Job. Die Band spielt einfach Groove -> ich groove dazu. Die Band spielt Akzente -> ich setze mich auf die Akzente drauf. Die Band geht von Teil A zu Teil B -> ich spiel irgendein Fill, um den Übergang anzudeuten. Die Band macht ne Generalpause -> ich bin still.
Außer die Band gerät ins Schwimmen, dann sollte ich das tunlichst nicht verstärken, sondern durch klare Orientierung der Band ein Anker sein.
Und ich hab jetzt nicht einmal "orchestriert" 😉
Als Banddrummer solltest du vor allem lernen, wie ne Band orchestriert. Durch hinhören, besser noch durch erlernen eines Harmonieinstruments.
Bestimmte Licks daheim zu üben und übers Set zu verteilen, das machen wir natürlich auch alle, um unseren musikalischen Wortschatz zu erweitern. Beim gemeinsamen Spielen gibt's dann aber kein System, wie man das anwendet, sondern man spielt intuitiv die Sachen, die man kann und liebt. Und da tickt eben jeder anders.