Was genau passiert da beim Bassdrumpedal?
Jojo-Pedalnutzer kennen das: die Maschine kollabiert gelegentlich bei nachlässiger Montage mitten im Spiel ![]()
Was genau passiert da beim Bassdrumpedal?
Jojo-Pedalnutzer kennen das: die Maschine kollabiert gelegentlich bei nachlässiger Montage mitten im Spiel ![]()
heißt „Burnt Orange Abalone“
Sehr cooles Finish. Aber wer kürzt dir jetzt diese furchtbar tiefe Bassdrum? *duckundweg*
Ich bin einfach ein Fan deiner Ausstrahlung und deines Drummings. The Essential Rock Drumming ![]()
(Da könnt ich glatt übersehen, dass ich männliche Rocksänger nicht mag, die klingen, als ob ihre Eier in nen Schraubstock gespannt sind. 😉)
Ne, passt schon, singen kann der Herr!
Aus meiner Sicht eine gute Investition, auch wenn ich sagen würde, das Stimmen habe ich nach Gehör gelernt, nicht nach Messgerät. Aber wie du schreibst, wenn trotz Messgerät die Trommel scheiße klingt, weiß ich zumindest, dass es nicht meine Unfähigkeit war, die Felle in Stimmung zu bringen.
Wenn man übrigens mit Tension Watch oder Drum Dial sämtliche Toms auf identische Spannungen bringt, bekommt man meiner Erfahrung nach zumindest bei "normalen" Größen eine schöne Reihe, ohne sich über Frequenzen und Oberschwingungen Gedanken machen zu müssen. Wenn ich alle Toms auf 75 stimme (und die Resos z.B. auf 78), hab ich ne gute mittlere Ausgangsstimmung, die ich nur noch nach Gehör "verfeinere". Wobei die Werte nur exemplarisch sind und schon alleine durch die verwendeten Felle divergieren.
Darf ich fragen, mit welcher Intention du das hier publik machst? Ich weiß nicht, was dir im Zusammenhang mit Greensparkle vorgeworfen wird, aber so lange diese Infos im Dunkeln bleiben, sollte das für keinen Forumsuser irgendeinen Mehrwert bieten. Ross und Reiter zu nennen, wäre bei einer persönlichen Konfrontation allerdings ebenso wenig zielführend.
Was mich allerdings am meisten wundert, ist die unmittelbare Reaktion von Greensparkle, der nach (inkl. der heutigen) insgesamt 6 Beiträgen so viel Staub aufgewirbelt haben soll? Mir war er bislang noch nirgends aufgefallen.
so ein Tick von mir
So despektierlich wollt ich's nicht ausdrücken ![]()
das erste Stück "Highland Cathedral"
Oje, wo die Nummer so feierlich sein sollte. Hattest du die Snarestimme? Die ist ja eigentlich nicht arg störanfällig, hätte ich gedacht.
Edit: nachdem ich gelesen habe, wie es dazu kam, schon irgendwie doof, wenn der Dirigent nicht wartet.
und Kontrolle mit dem iDrumPro-App.
Das versteh ich nicht. Was soll die denn noch bringen, wenn ich vorher schon die Fellspannung auf den bekannten "richtigen" Wert gebracht habe? Letzte Instanz ist zumindest bei mir immer das Ohr. Wieviel Hz das "exakt" sind, wär mir ziemlich wumpe, wenn's gut klingt. Zumal man ja dann eigentlich noch einfließen lassen müsste, ob die Band auf 440, 436 oder 442 gestimmt ist 😉
Das System ist unkritisch, da kein absoluter Wert benötigt wird, im Gegensatz zu frequenzbasierter Messung. Nimm das, was du günstig bekommst.
Ich nutze mein Drum Dial in der Regel nur bei Fellwechseln, um Zeit zu sparen. Damit ist wirklich schnell und ohne Abklopfen ne Ausgangsstimmung zu bewerkstelligen, die ich dann nach Gehör anpasse. Im Grunde stimme ich also immer nach Gehör, nur dass ich weniger Aufwand habe beim "mit sich selbst in Stimmung bringen", wie es nils glaube ich in seinem Buch nennt.
Wenn du identische Stimmungen reproduzieren willst, sind die Dinger eh nur bedingt sinnvoll.
Ich sehe da 2 Aspekte.
Einerseits leben Stile wie Rockabilly ja auch von dieser Reminiszenz an längst vergangene Tage, da wäre jedes Elektroteil tatsächlich fehl am Platz. Puristen nehmen ihre Stücke sogar in historischen Studios wie Moonshine Records auf.
Andererseits würde eine höhere Präsenz auf den Bühnen der Welt zu mehr Akzeptanz beitragen. Warum stört uns die Optik so sehr? Weil es nicht dem gewohnten Bild entspricht. Täte es das, gäbe es gar keinen Anlass für diesen Fred. Sind Akustik Drums "schöner"? Das liegt im Auge des Betrachters, und ich habe mich mehr als einmal gefragt, welche Finishes und Hardware-Designs mancher beim A-Set freiwillig spielt. Auch hier in der Galerie schon 😉
Keyboards sind in all ihrer Hässlichkeit von keiner Bühne wegzudenken, und was man an E-Gitarren so alles ertragen muss, will ich lieber nicht wissen.
Sachlich scheinen E-Drums gewisse Vorteile zu bieten und zumindest im höherpreisigen Sektor trotzdem ne gute Performance zu ermöglichen. Warum lehnen wir sie trotzdem so vehement ab?
Ich glaube, weil wir durchschnittlich wohl der älteren Generation zuzurechnen sind und noch ein wenig arg in den Idealen unserer Jugend feststecken. Also alles gut, die Alten taten sich ja noch nie besondersleicht, neuere Entwicklungen anzunehmen.
Und Nein, ich mag sie auch nicht besonders ![]()
Falls jemand eine Aufnahme macht, kann ich die euch vielleicht später zumuten.
Das wär tatsächlich interessant. Letztendlich läuft es in Freizeitensembles halt immer auf Kompromisse raus. Wo die liegen und wie hoch die Ziele gesteckt sind, wird häufig schon bei der Gründung eines Ensembles festgeschrieben.
So nebenbei, mir scheint, je jünger ein Orchester ist, umso höher scheinen die Chancen, dass die Ziele echte Qualität beinhalten. Zumindest waren die "Traditionsorchester" oder -chöre häufig die mit dem niedrigsten Level. Nur mein Eindruck?
Gebrauchte Becken sind gar kein Problem, so lange der Zustand gut und die Quelle vertrauenswürdig ist. Die Preise gehen interessanterweise sehr auseinander, ich habe schon für wenig Geld 40 Jahre alte Becken gekauft, die seit Jahren zu meinem Standard-Setup gehören. HHX ist wird eher teurer gehandelt, AA meist billiger, alte "Ur-AA"/Hollow Logo oft lachhaft günstig. Sind alles Top-Becken, und man bekommt sie auch gut wieder verkauft, wenn es sich um gängige Modelle handelt.
Bei anderen Herstellern sieht es nicht viel anders aus, wobei man schon etwas Marktübersicht haben sollte, um die Serien und Modelle und somit den Preis korrekt einschätzen zu können.
Zustimmung. Raum in Raum könnt schwierig werden wegen der Raumgröße. Das einzige, was hilft, ist vor Übesessions die Nachbarschaft ordentlich abzufüllen ![]()
So in der Art könnte man es mE machen.
Am Ende läuft alles drauf hinaus, das ist ein PAL (Problem Anderer Leute), das in diesem Fall der Dirigent zu lösen hat. 😉
Ich möchte es da halt immer wenigstens den 2-3 Musikern recht machen, die dann doch im Publikum sitzen.
Genau das ist das Problem. Man könnte da einfach mittun, wenn einen im Publikum keiner kennt und man sich zur Not für's heimgehen ne Tüte über den Kopf ziehen könnte. Aber vor heimischem Publikum gilt dann "mitgefangen, mitgehangen" ![]()
Letztens bei einem meiner Gospelchöre war die Leitung wirklich cool und hat bei der Generalprobe noch ein Stück kurzfristig vom Programm genommen, was gar nicht klingen wollte. Wenn es nur eine Nummer ist, kann man das schon mal machen. Das Publikum zahlt ja den Eintritt nicht nach Stücken.
Dieses Stück hab ich noch nicht gespielt, wohl aber diverse andere, von denen Freizeitorchester überfordert waren. Der Goldstandard wäre in meinen Augen, solche Stücke nach der dritten misslungenen Probe vom Programm zu nehmen, aber leider ist eine realistische Eischätzung der eigenen Fähigkeiten und der Belastbarkeit des Publikums eher selten. Lieber setzt man sich wohl der kollektiven Peinlichkeit aus.
Zur Lösung deines Problems fällt mir nur ein, vergiss jeglichen musikalischen Anspruch (das Orchester tut's ja auch
) und bau rechts und links die stabilste Leitplanke, die du bauen kannst. Frag nicht, wie oft ich in Proben gelangweilt das Metronom gespielt und einfach die Hihat durchgeklopft habe, damit die Leut üben können. Und kaum hab ich die mal weg gelassen, waren die Mitmusiker wieder völlig lost.
Zur Not weg mit den Pauken, und ihr macht so ne Art Rondo-Venetiano-Fahrstuhlklassik draus mit Drumset und Uff-Knack. Die Nummer hat ja nen echten Groove ohne Agogik, da lässt sich ne poppige Adaption draus basteln.
Shaker wird euch nichts bringen, der ist zu leise und auch nicht gerade leicht wirklich tight zu spielen, wenn der Rest stolpert. Es ist ja nicht der unklare Takt, der die Nummer schwer macht, sondern die vielen rhythmisierten Noten je Takt. Und dann sind Akkordeonisten ja meist nicht als Rhythmiker sozialisiert und tun sich mit Synkopierung schwer.
Edit: hab erst nach dem Posten die Links von sixstrokeroll gesehen. Finde speziell die zweite Aufnahme auch nicht gerade tight gespielt, aber irgendwie schaffen sie es, die Kurve zu bekommen und als Ganzes nicht auseinanderzubröseln. Ob ein "falsches" Dirigat da irgendwas besser macht, käm auf den Versuch an. Glaube ich eher nicht, denn häufig verstehen die Spieler meiner Erfahrung nach gar nicht, wie Noten auf dem Blatt rhythmisch zu klingen haben. Da kann man als Dirigent wohl nur helfen, wenn man Basisarbeit leistet und erst mal Takt für Takt erklärt.
funktioniert aber nicht auf allen
Das ist leider generell oft so. Nicht jede Snare funktioniert mit jedem Teppich. Gerade bei den Cables von Black Swamp, falls du sie tatsächlich testen willst, solltest du ein Modell kaufen, das normale Länge hat und nicht wie häufig bei Concertsnares um die Gratung läuft. Das funktioniert nämlich nicht bei flachen, breiten Snarebeds, wie sie viel aktuelle Snares haben.
könntest du auch einfach Saiten von Tennisschläger oder anderen Musikgattungen mal testen (Gitarre, Geige etc.)
Gibt auf YT da ein Video, in dem David Raouf (rdavidr) exakt das ausprobiert. Schön grün isses, und den Sound fand ich gar nicht so schlimm 😉
Ich sag nur, Prost Sonor, wir hoffen auf die nächsten 150 Jahre Produkt-Recycling 😉
Ich hatte mir vor ner Weile mal so Black Swamp Cables für eine Snare besorgt. Das ist schon ein seeehr eindeutig anderer, symphonischer Sound. Wenn du primär nur einen trockenen und raschelfreien Rocksound suchst, eindeutig nicht die richtige Wahl.
Reduziertes Snarerascheln mögen diese Teppiche zwar dadurch auch bieten, fände den Sound für ne Band aber eher ... ungewöhnlich.
Die Grover-Modelle habe ich bisher noch nicht getestet, die scheinen ja so ein Zwischending zu sein. Trockener, aber noch drumsettauglich. Allerdings habe ich da auch schon Berichte gelesen, dass der Sound nicht jedermanns Sache ist.
Du könntest auch mal die Puresound Concert Teppiche testen. Die sind schmal (12/16 Strands) und sehr artikuliert. Unguter Snarebuzz lässt sich dann noch recht einfach rausstimmen, und schon hast du für weniger Geld tollen Snare Response. Für meinen Geschmack braucht's eh gar nicht so viele Spiralen, damit ne Snare toll klingt.
und die Obertöne, die für mich so harmonisch sind, dass sie kaum abgedämpft werden müssen.
Das ist interessant. Gerade die Obertöne der diversen Audiofiles diverser Bellbrass-Snares finde ich vom Spektrum meist eher störend als angenehm. Ich spiele Snares auch eher wenig bis nicht gedämpft, und hier greife ich gedanklich sofort zu Moongel und Co.