Beiträge von michat

    Vor ein paar Jahren bin ich auf die Rohema gewechselt. Zuerst die lackierten, seit geraumer Zeit die unlackierten. Ich spiele seit Jahrzehnten die 7A Sticks, früher die Vic Firth.

    Im Prinzip ist es doch egal welche Stickmarke, die Holzphilosophie und die Maschinen, an denen die Stöcke gedreht werden, dürften ähnlich sein.

    Die Rohema Besen sind auch sehr gut. Hier hatte ich mehr Probleme, was vernünftiges zu finden als bei den Sticks.

    Was auch gut sind, sind die Wahan Stöcke und Besen. Wobei auch die Wahan light Sticks schwerer sind als die 7A.

    Und wenn es extrem schnell zur Sache gehen soll, dann nehme ich 5A Sticks von Vater. Weil je dicker der Stick, desto schneller kann man spielen.

    Aber im Prinzip gehen zur Not auch Kochlöffel oder die Essstäbchen vom Chinesen.

    Also ich spiele seit meinem 5. Lebensjahr den Traditional Grip. Erst hatte ich in der Marching Tradition den linken Stock zwischen Daumen und quasi auf dem Mittelfinger aufgelegt. Später dann den "Jazz" - Grip zwischen Daumen und auf dem Ringfinger aufgelegt. Die Snare an meinem Set ist zu mir links leicht höher und fällt zur BD hin ab, im Gegensatz zu den Matchgrip Kollegen, wo die Snare meist zum Spieler hin niedriger ist und leicht zur BD hin ansteigt.

    Ich stelle mir momentan auch die Frage, ob ich für mein Sonor Vintage in 18 BD, 12 HT, 14 ST noch ein 16 ST und eine 22 BD, oder gar eine 24 BD dazu kaufe, um mit der großen BD auch Rockiger klingen zu können, oder kaufe ich mir ein zusätzliches Set mit großer Hupe?

    Hi Hebbe,
    Danke für die Antwort. Die Trommel ist hier auf meinem Avatar abgebildet. Wie alt die genau ist und ob metrisch oder zöllig, da habe ich keine Ahnung.
    Auf der Trommel haber ich schon als Kind mit Schnuller im Mund gespielt. Das heißt, sie ist mindestens Mitte 50iger Jahre, vermutlich aber älter.
    Leider lag sie im Keller, als der mal überflutet wurde und hat Wasser gezogen.
    Ich habe sie geleimt, die alten Naturfelle passen aber nicht mehr drauf.
    Werde mir jetzt das Remo PS 3 besorgen.
    Nochmals vielen Dank!

    @DerDürssen Das Anima Stück gefällt mir. Nicht im Sinne von schön, sondern im Sinne von Interessant, gut gemacht und schlüssig.
    Kompliment zum Drumming, sehr gut gespielt.
    Ansonsten sehe ich das Stück im historischen Kontext von Schönbergs "Moses und Aaron, Alban Bergs" Lulu", die seriellen Komponisten der 40iger und 50iger Jahre, Peter Brötzmann, Cecil Tailor, White Noise usw.
    Es ist keine schöne Musik, Musik muss ja auch nicht schön sein, sondern seine beabsichtigte Funktionen erfüllen. Und das tut sie zweifelsohne.
    Für jemand, der vielleicht mal in den 80iger Jahren in Berlin wegen zuviel Drogen eine Psychose hatte, mag das äusserst verstörend sein. Aber wenn er sich in der Musik - auch im schlechten - wieder findet, spricht das eher für die Qualität als dagegen!

    Dieser "Musikwissenschaftler" Mieling ist leider in seinem Musikverständnis im Frühbarock stehen geblieben. Alles was moderner ist, versteht er nicht, weder Funktionsharmonisch noch Rhythmisch. Und was er nicht versteht ist des Teufels.


    Musik und Kunst ist oft eine Reflexion der gesellschaftlichen Zustände, entsteht im Kontext zu Politik, technischer Entwicklung, soziologischen Strukturen usw.
    Die Welt ist also nicht so, wie sie ist, wegen der Musik, sondern Musik ist so, wie sie ist, wegen dem Zustand der Welt!


    Gibt natürlich auch Musik, die versucht, eine heile Welt vorzuspielen, aber die Musik löst erwiesenermassen mehr Aggressionen aus, als Punk, Hardcore und jede Form von Metal jemals könnten.
    Ausserdem haben die Anhänger von Metall erwiesenermassen den höchsten IQ, wenn man die Intelligenz der Anhänger von Populärmusik vergleicht.


    Abschliessend: Ich bekenne mich schuldig, auch schon aggressionsfördernde Musik gemacht zu haben, in meiner Zeit als Musiker bei der Bundeswehr. Erwiesenermassen sind nirgends auf der Welt mehr Menschen zum töten ausgezogen und gestorben, als zu den Klängen von Marschmusik!

    War toll, ich habe es genossen! Was fehlt ist eine Ampel, die alle halbe Stunde für 5min. rot zeigt. Dann hören alle auf zu trommeln und man kann sich 5 min. unterhalten. Aber es gab spannende Drumsets - wenn auch die meisten für meinen Geschmack zu locker gestimmt waren - und gute Ideen und Parts. Beeindruckend fand ich neben Midmill Drums die Zebradrums mit der Stimmtechnik und vor allem auch die beiden Hersteller der Kupfer- / Messingkessel aus Österreich bzw. Schweiz. Tolle Drumsets!

    für meine Zwecke (richtig) ; kann man darauf nichts spielen (falsch; richtig: kannst du darauf nichts spielen)


    Diese Laubbläser sind aber auch laut. :D Schon mal gemerkt, daß Besen-Schlagzeug für die meiste Musik doof klingt? Was wenn der TS partout kein Streichelzeuger, Putzler und Bürstler und kein Jazz-Frizte ist und sein will?


    Naja die Stock-Technik kann man am besten beim Üben mit Stöcken verbessern. :D

    Nun Fakt ist, dass mich ein E-Drum in Spieltechnik und Ausdrucksweise limitiert. Wenn das bei dir nicht so ist, dann ist es ja gut!

    Kauf dir Übungspads, die tun es genauso wie ein E-Drum!
    Ich habe mir 2mal so ein Roland E-drum Dingens gekauft, zum leise üben. Beide habe ich nach kurzer Zeit wieder verkauft, weil es für meine Zwecke nichts bringt. Ausser Bum Tschaka kann man darauf nichts spielen. Die ca. 8bis 10 verschiedene Arten, ein Becken anzuschlagen - fehlanzeige. Ähnlich mit den Trommeln.
    Ich übe mitlerweile mit Besen, wenns leise sein soll. Auf den Bassdrumbeater kommt ein Muffkopf. Auf die Art habe ich Besenspiel gelernt und meine Technik hat sich signifikant verbessert.

    Als Standard spiele ich Rohema 7A. Schön leicht und liegen gut in der Hand.
    Einen schönen Ping auf dem Ride Becken machen die Wahan light. Die nehme ich in der Version mit dem Filzkopf hinten, wenn ich im Stück zu Mallets wechseln möchte.
    Bei schnelleren Stücken >250 bpm nehme ich dickere Sticks: Vater 5B.

    Habe mir ein Sonor Vintage Set gekauft. 18 x 14 Bassdrum, 12 x 8 HT, 14 x 12 ST, und 14 x 5,5 Snare.
    Das Set klingt toll. Sehr warm und rund und voll. Auch die kleine Bassdrum klingt schön rund und voll!


    Ich mag ja eine Bassdrum, die man quasi auch als 3. Tom spielen kann, vom Sound her.


    Habe es letztes Wochenende mit ins Tonstudio genommen um eine CD aufzunehemen.


    Auch der Toningenieur fand den Klang des Sets klasse.
    Muss mal ein paar Bilder machen und hier einstellen. Die Oberfläche ist "Black Slate Folie"
    Zunächst war ich etwas gefrustet, weil ich ursprünglich ein White Marine Pearl Finish haben wollte. War aber nicht so schnell lieferbar.
    Hier sollte Sonor etwas mehr Instrumente vorhalten. Aber die 18" Bassdrum scheint nicht so sehr nachgefragt zu werden.
    Aber das Black Slate sieht auch schön aus. Und letztlich kommt es ja darauf an, was aus den Trommeln raus kommt!