Beiträge von michat

    Bei meinem Premier Set, das ich gebraucht erstanden habe, war auch ein 16" Zildjian Crash Becken dabei, das zwei Risse hatte.


    In einer Metallwerkstatt habe ich jetzt mittels Drahterosion den Bereich mit den Rissen entfernen lassen, das Becken also am ganzen Umfang "abdrehen" lassen.


    Das Becken ist jetzt zwar ca. 2cm kleiner vom Radius, also nur noch ca. 36cm im Durchmesser, hat auch einen anderen Klang, ist aber wieder für den Übungsraum gut nutzbar.


    Ich überlege mir, das auch bei einem kleinen Keyhole an einem Ridebecken machen zu lassen.

    Was auch zu empfehlen ist, sind Workshops, nicht nur für Drummer, sondern Jazz Workshops, wo alle Instrumente unterrichtet werden und aus den Teilnehmern Combos zusammengestellt werden, die Stücke erarbeiten und am letzten Tag in einem Konzert vorstellen.


    In der Regel findet da morgens Instrumentenproben statt, wo dann die Drummer unter sich sind und von einem guten Schlagzeuger unterrichtet werden, z. B. Swing spielen, oder spielen mit Besen oder Latin groove usw.


    Nachmittags ist dann Comboprobe, wo 2 oder 3 Stücke erarbeitet werden.


    Das bringt meiner Ansicht nach viel!


    Hier im Südwesten ist z. B ein Workshop in Freinsheim (Pfalz) in der Woche nach Ostern. Das kann einen richtig weiter bringen. Der Drum-Lehrer ist Dirik Schilgen, sehr zu empfehlen!


    Aber natürlich auch Workshops von Drummern für Drummer: Ich habe seinerzeit viel gelernt bei Workshops mit Peter Giger, Trilok Gurtu, Doug Hammond und beim gemeinsamen Trommeln mit Alex Riel.

    Jazz ist ja weniger ein Musikstil als vielmehr ein Sammelsurium an Stilen die sich entwickelt haben und nicht zuletzt eine Lebenseinstellung.


    Jazzer sind Musiker, die nicht mehr wissen, was sie den Tag vorher gespielt haben und deshalb improvisieren (müssen) 8)


    Aber mal im Ernst: Angefangen mit New Orleans Jazz mit Second Line Drumming, hin zum 4 Beat Swing eines Jimmy Lunceford Orchesters bis dann zum BigBand Swing von Basie, Ellington oder Benny Goodman waren das alles unterschiedliche Arten Drums zu spielen.
    Im wesentlichen geht es darum, den Rhythmus zu spielen und gleichzeitig dazu Akzente entsprechend der Melodielinien oder der Improvisationen.


    Geht dann weiter mit BeBop, Hardbop Cooljazz, Westcoast etc. wo in den Bands (Quartett, Quintett oder Sextett) die Rhythmusinstrumente Drums und Bass als gleichwertige Partner zu den anderen Instrumenten spielen. Also noch mehr betonungen, wärend des Rhythmusspielens, Akzente, Polyrhythmik, 3 gegen 4, coordinated Independence.


    Im FreeJazz läuft dann nur noch ein Puls durch, zu dem die Musiker spielen.


    Anhören (Drummer): Gene Krupa, Sid Catlett, Cozy Cole, Zutty Singleton, Baby Dodds, Buddy Rich, Louis Bellson, Billy Higgins, Elvin Jones, Tony Williams, Art Blakey, Sam Woodyard, Jack DeJohnette, Max Roach, Ed Blackwell usw. usw.


    am besten mal auf http://www.drummerworld.com bei den Jazzdrummern stöbern und mal deren Stile studieren.


    Es ist ein Lebenswerk! ;)

    Hallo, mein Name ist Micha und ich lese hier schon eine ganze Weile mit.


    Angemeldet habe ich mich auch schon vor längerer Zeit und ich werde mich auch schnellstens vorstellen.


    Aber vorher habe ich eine ganz dringende Frage:


    Habe mir heute ein altes Premier APK Set, foliert in Blackpearl oder so ähnlich zugelegt. War eine preisgünstige Gelegenheit über Ebay, komplett mit Becken, Fuma, Ständer etc. pp.


    Ich werde darauf auch noch ausgiebiger im Vorstellungsthread eingehen. Das Set ist für unseren Übungsraum gedacht und hat die Trommelgrößen 22" BD, 12"HT,13"HT, 16"ST und 14" Metallsnare.


    Mein Problem ist, dass an der Bassdrum, an der Standtom und dem 13" Hängetom ein paar Stimmschrauben fehlen.


    Kann mir jemand sagen, was für Gewindegrößen Premier da seinerzeit verbaut hat? Sind das zöllige Schrauben (7/32) oder M6, oder M5?


    Wäre toll, wenn das jemand beantworten könnte!