Und wieso lag ich dann jedes mal richtig?
Erstmal können wir nicht "nachrpüfen", ob du IMMER richtig lagst. Zweitens: Vic Firth wird derart viel genutzt, dass das Prinzip Zufall eher hinhaut als heraushören. Wie gesagt - ohne dir zu nahe treten zu wollen: Mannchmal bildet man sich etwas ein, was nicht ist, weil der Zufall gerade mitspielt. 
Manchmal kann man Dinge heraushören, sicher. Ich konnte als Kind heraushören, ob da ein VW, ein Mercedes-Diesel oder ein Opel um die Ecke fuhr (sehr eigene Motorengeräusche). Bei Becken kann ich Unterschiede hinsichtlich Wärme, erdigkeit der Töne, Brillanz etc. heraushöre. Ich kann die Qualität eines Klaviers anhand der Resonanzklänge hören, die Qualität eines Saxophons/Mundstücks, ich kann Gitarren qualitativ am Klang einordnen (etwa so, wie ich bei einem Wein Nuancen von Vanille, Kirsche, Barrique, Tannine, etc. herausschmecken kann und dadurch auf seine Qualität rückschlüsse ziehen kann). Ich kann bei einem unverkabelten Live-Set grob heraushören, ob es sich um dumpferes Pappel-Holz, um knackies Birkenholz oder weicheres Ahornholz handelt, ob die Toms nicht sauber gestimmt sind. Ich höre, wenn jemand knapp am Ton vorbeisingt, ob eine Oboe oder Querflöte verstimmt ist. Aber ich kann nie heraushören, welche Stickmarke da gespielt wird, wenn es sich um identische Sticktypen handelt (z.B. besagter 5A Maple). Ich mache wohl etwas grundlegend falsch.
Zitat
Jeder (oder bin ich die einzige?) versucht zu raten was für ne' Kiste da auf der Bühne gespielt wird
Nö, das versucht nicht jeder. Welches Modell jemand spielt ist mir, wenn ich ein Konzert genieße, relativ schnuppe. (Ich dachte z.B. lange Zeit, dass Manu Katché Tama spielen würde. Tja, es ist Yamaha. So what? Hauptsache der Typ spielt genial und die Abmischung passt.) Wenn ich im Jazzkeller einen Drummer - ganz ohne Verkabelung - live höre, dann interessiert mich, WAS er WIE spielt und nicht WELCHES Drumset er spielt. Aber ich bin da wohl eine aussterbende Spezies. 