Beiträge von Moe Jorello

    Zitat

    Ich habe nie verstanden, warum Herr McCartney nicht zurfrieden war mit Ringo Starr als Drummer.

    Ich denke, das betrifft ja nicht nur Ringo. McCartney hat/hatte ein großes Ego und hat ja auch George Harrison klein gehalten, in dessen Kompositionen alles nach seinem Willen verändern wollen. Ringo sagte sehr erhellendes : "Paul is the greatest bass player in the world. But he is also very determined ... [to] get his own way ... [thus] musical disagreements inevitably arose from time to time." Ganz großes Ego. Es muss(te) immer alles nach seinem Willen gehen. Man könnte sagen, er war ziemlich arrogant und durchaus manchmal toxisch. Und Ringo hatte es nach all dem Erfolg (und genug Knete auf dem Konto) nicht nötig, sich ein solches Gehabe anzutun - und ging. Kann ich durchaus nachvollziehen.

    Naja, ist doch weithin bekannt, dass er beim White Album sich hinter das Schlagzeug gesetzt hatte, nachdem sie Ringo vergrault hatten. (Back in the USSR) And das Niveau von Ringo kam er aber nie heran. Gut, dass Ringo dann doch zurück kam (Dank Georges Engagement).

    Das hängt von der verwendeten Alu-Legierung ab.

    Man denke an den Flugzeugbau, hochbelastete Strukturteile aus Alu

    Oder Motorsport. Im Radsport war Jahrzehntelang Alu der Standard und wird heute noch teils als besser, weil stabiler als Carbon, angesehen. Und wenn die da z.b. Downhill gefahren sind über Stock und Stein, das sind Belastungen, an die Schlagzeughardware nicht Mal Ansatzweise herankommt.


    Cymbal: das mit dem Entgraten ist zwar zugegeben doof (gibt es übrigens auch bei Stahlhardware, diese Faulheit, da nicht noch Mal alles glatt zumachen), lässt sich aber zum Glück ja leicht in Eigenregie entschärfen. Bürste/Schleifpapier..

    Druffnix kann ich nur zustimmen. In den Geschäften waren es auch immer, über Jahre hinweg, vor allem Kinder und Jugendliche, die sich hinter die E-Drums im Showroom gesetzt haben.


    Was aber auch nicht vergessen werden darf: für etliche Musiker, die etwas Schlagzeug spielen können, aber eigentlich ein anderes Instrument oder Gesang als Hauptschwerpunkt haben und die gerne Komponieren, ist ein E-Drum ein Weg, auf einfache Art etwas aufzunehmen und den Kollegen im Proberaum/Studio dann abgemischt Vorzuspielen, um zu vermitteln, wie ein Lied am Ende klingen soll. Also eine Kladde für die Band erstellen, damit die das Grundgerüst dann final ausbauen kann. Für solche Zwecke ist es einfach ein sinniges Werkzeug.


    Und: viele Schulen, kleine Theater/Musicalgruppen und auch Kirchen (insb. In den USA) nutzen E-Drums ebenfalls.

    Warum interessiert eigentlich, welche Marke am meisten Schlagzeuge verkauft?

    Man kauft was einem am Besten gefällt oder hat andere Gründe.

    Oder fahrt ihr in Zukunft alle BYD Autos, weil die gerade am meisten verkauft werden?

    Welche am meisten verkauft, ist genau genommen völlig Wumpe. Aber wenn man es wirtschaftshistorisch betrachtet, ist es interessant, wie sich Marken und Märkte auf der Welt verändert haben, was die Ursachen sind usw.

    Auch das ist in der Praxis ehrlich gesagt kein echtes Problem. Mein Classic Hi hat stand wird auch einfach hochgeklappt und da verzieht sich seit Jahren nichts.

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    Aha... Pinguim. Brasilien 1960er/70er Jahre. Sieht schick aus und klingt auch toll.

    Dynamik ist das eine, aber es geht ja noch viel weiter. ... Ich packe eine Sizzle-Kette nächstes Mal im Laden auf ein Roland Plastikbecken. Mal gucken wie das klingt. Höhöhö! 😁


    Edith: Amati hatte sich ja gar nicht mal so schlecht gemacht Anno dazumal. Da hätte ich weniger Marktanteil erwartet.


    Und was ist Pinguim?????

    Doofe Gegenfrage: Baust/klappst du jedes Mal alles wieder komplett zusammen und stellst alles bei jedem Gig neu ein?

    Ja. Und das ist kein Problem. Ich weiß aus der Erfahrung, wie ich es haben will, da muss ich nicht lange herumfrickeln. Innerhalb von max. 5 Minuten steht mein Set. Und ohnehin muss ich auf manchen Bühnen aus Platzgründen zuweilen Kompromisse bei der Beckenplatzierung eingehen, da nützt mir also so eine "vordefinierte für immer" Hardwareeinstellung nicht immer.

    und man muss jedes Mal den Winkel verändern wenn man ihn verstauen will.

    Dafür ist das Packmaß dann kompakter, irgendeinen Tod muss man halt Sterben. Ich habe mit dem Vintage-Prinzip nie Probleme gehabt im Konzertalltag. Im Gegenteil, ich fand das System erfrischend schnell und einfach einzustellen.

    Natürlich gibt es laute Holzsnares. Aber tendenziell ist eine "Standard Holzsnare", also 14*5,5, sechs Lagen dünn, Triple flanged hoops, weniger "dominant" als z.B. jene Gretsch COB bei ähnlicher Befellung, Stimmung, Sticks und Spielweise. Das liegt ganz einfach an der Dichte des Materials. Zumindest sind das meine Erfahrungen sowohl als Zuhörer als auch als Drummer selbst in kleinen Clubs.

    Wurde hier im Fred eigentlich schon eine Snare genannt, die kein Allrounder ist, und für irgendwas nicht funktioniert?

    Puh, alles nochmal durchlesen? Neeee. ABER: ein Lars Ulrich Eimer ist zu laut für bossanova. Eine Peter Erskine 12" Signature ist im Gegenzug zu dünn vom Klang für Metallica. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel.


    Kleines Beispiel aus der Praxis. Als ich einmal im Birldand in Hamburg war, spielte da ein Schlagzeuger eine Gretsch COB 14*6.5. eine tolle Snare, zweifellos. Aber sie war viel zu laut für den kleinen Raum. Es tat in den Ohren beinahe weh und der Akustikbass und Klavier mussten kämpfen, um gegen den schneidenden Klang nicht unterzugehen. Eine sanftere Holzsnare mit etwas weniger Hubraum wäre also angebracht gewesen - was übrigens sonst fast alle Schlagzeuger dort auffahren. (Wenn mal Metall, dann maximal Aluminium).

    Ob nun erst das Schlagzeug und dann Becken oder andersherum ist bei einem Budget von 3000 Ocken völlig egal. Da kann man problemlos ein sehr(!) gutes Set zusammenstellen.


    Bsp: Yamaha Stage Custom (Studio) als komplett-Set inkl. 700er Hardware. Dazu z.B. ein gebrauchtes Zidljian Avedis Sweet Ride oder ein Paiste Giant Beat oder ein Sabian HHX Complex Ride oder ein Ufip Class Natural oder ein Masterwork Custom oder oder oder. Also eigentlich irgendwas, was traditionelle Oberfläche (-> Vielseitigkeit, genug Biss aber auch genug Wärme) hat und im Bereich leicht bis mittelleicht angesiedelt ist (damit es crashbar ist, genug wash hat und nicht zu sehr nach Amboss klingt). Dazu eine leichte bis mittelschwere Hihat, ein bis zwei zum gewählten Ride passende Crashes (16 und 18" geht eigentlich immer) und fertig ist die Laube. Das ist wirklich keine Wissenschaft.

    Dass ein Gebrauchtkauf immer eine sinnige Entscheidung ist, ist eigentlich bekannt, oder? Neu kaufen lohnt eigentlich nur, wenn es das, was man braucht/sucht nicht (in vernünftigem Zustand oder z.B. in einer Entferung, die ein Abholen ermöglicht) gebraucht ergattern kann. Grob vereinfacht.

    Irgendein Mittelklasse 20-12-14er Set von einem bekannten Hersteller und dann passt das. Ob das nun Yamaha Stage Custom, Gretsch Catalina, Tama Superstar oder Mapex oder Pearl oder oder oder ist, ist echt wumpe. Ambassador coated o.ä. als Felle drauf (Damit man Spielrum Klang hat (Dämpfen/nicht dämpfen)) für den warmen Klang und fertig ist die Kiste.

    Bei Becken - da sind die Geschmäcker sehr verschieden - und auch die Budgets. Kommt also drauf an, ob man z.B. warm und trocken ober eher brillianter und höher im Klang mag und natürlich wieviel Kohle man ausgeben kann. Tipps für Becken sind über die Suchfunktion zuhauf zu finden. Zu empfehlen bei begrenztem Budget sind türkische Hersteller wie z.B. Turkish, Masterwork, Anantolian usw. (Achtung: Istanbul Agop/Mehmet ist eine deutlich höhere Preiskategorie!)