Beiträge von Moe Jorello

    Was mich ankotzt: Diese Arschgeigen, die mit ihren PS-Starken Firmenwagen oder dem gemieteten PS-Boliden von Europpcar auf den Autobahnen einen auf Wild-West machen, drängeln, dir den Kofferraum fast abfahren und einen auf Aggro machen, weil sie glauben dass es cool ist und sie es der ganzen Welt gezeigt haben, dass sie ganze Kerle sind, obgleich sie nur das blöde Gaspedal noch einen Tick weiter durchgedrückt haben. Diese Sacknasen haben null Hirn, überhaupt kein Verantwortungsgefühl, risikieren das Leben von anderen unbeteiligten mit ihrer Arschloch-Fahrweise und haben und noch weniger Schwanz als eine Amöbe. Diesen blöden Saftnase sollte man den Führerschein entziehen und sie in Jauche ertränken und dann zehn Jahre einbuchten. Blöde Penner.


    Manchmal wünscht ich mir, ich hätte 'nen Panzer. Damit könnte ich dann genüsslich über ihre gepimpten Scheisskarren (Audi Q7, BMW M3, Porsche Cayenne, Mercedes SLK und dieser ganze Öko-Terroristen-Scheiss) rüberbrettern und hätte endlich meine Ruhe.

    ...
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Sets kleiner werden, je älter man wird.
    - Man mag nicht mehr so viel schleppen
    - Man wird zum "Understatement"-Schlagzeuger - hole aus wenig möglichst viel raus
    - Man nimmt wirklich nur Dinge mit, die man braucht - das war zumindest bei mir früher nicht so :)


    Ich denke, dass du damit nicht ganz falsch liegst. Ist doch oft so, dass man sich als noch junger Schlagzeuger für all die vielen Dinge begeistern kann, die es da gibt. Becken, Toms, Doppelfußmaschine oder Doppelbassdrum, Gongs, Timbales und und und. Man sucht noch ein wenig seinen Sound und sieht all die vielen Klangoptionen, die sich einem bieten. DU bist begeisterst und kaufst dazu und dein Set wird immer größer und größer und größer und größer (solange noch Geld da ist). :rolleyes: Und zum Schleppen hast du auch noch die Bandkollegen, die das eine oder andere für dich tragen. :thumbup:


    Je älter du wirst, desto ausgefeilter wird für gewöhnlich dein Spiel. Deine Erfahrung, auch hinsichtlich Klangmöglichkeiten, nimmt zu. Und dann beginnst du dich zu fragen, ob du dieses oder jenes Teil wirklich brauchst und merkst, dass du mit weniger Kram nicht unbedingt weniger kreativ spielst. Was nicht konsequent genutzt wird, fliegt dann raus - und am Ende hast du wieder ein kleines Set. 8)


    Ich dachte in meiner Jugendzeit ja auch, dass ich, um wie Keith Moon zu spielen, ein ähnlich großes Set bräuchte. Dass ich, um Herb Alexander nachzueifern, auch entsprechend viel Kram haben müsste. Und dann lernst du Jazzdrummer wie Al Foster kennen, siehst, was die teils aus ihren "Winzsets" herausholen und merkst: Weniger geht auch. 8o Und ich habe heutzutage z.B. kein Problem damit, vieles, was Keith Moon auf seinem Monsterset spielte, auf meinem kleinen Drumset zu spielen. (Okay, die Doppelbassdrum ist mit nur einem Pedal schlecht nachzuahmen :whistling: ). Und für das Jazz- und Funkzeugs brauche ich eh nicht mehr, als das, was ich hab'.


    Ich finde es sinnvoll, wenn der Drummer nicht hinter einer Wand von Toms und Becken verschwindet und mit den anderen Kommunizieren kann. Dazu gehört für mich aber auch, dass ich so sitze, dass ich mit ihnen auch kommunizieren kann. Mittig finde ich da wirklich suboptimal. Naja, und ein riesiges Doppelbassdrum-Metal-Set in der 1. Reihe, mittig auf der Bühne - das sieht einfach Sch.... aus. :D

    Ich glaube nicht so ganz, dass er wirklich dran "verzweifelt" wäre. Ich glaube, er wird/wurde technisch oft unterschätzt. Immerhin hat er regelmäßig den Bassdrum-lead mitten im Lied auf den linken Fuß gelegt, um dann mit rechts die Fills zu spielen, während die Arme wie bisher herumwirbelten. Das ist in etwa so, als wenn ein Gitarrist beim komplizierten Solo die Gitarre einfach mal auf rechts dreht und mit der linken hand die Saiten runterdrückt. Also völlig Gaga. Und sowas macht man auch nicht mal so eben, wenn man technisch nichts druff hat. Gell? Dass er aber technisch hinter z.B. Joe Morello ("....ach, lass uns doch einfach mal in 'nem 11/4-Takt solieren...") zurücksteht, ist wohl unbestritten.

    Okay, was würde ich nehmen und warum? Ich würde das Tama nehmen (Habe ich sogar genommen ;) ), weil
    a) lange genug Ersatzteile da sein werden,
    b) die Superstar-Serie schon lange läuft und selbst wenn es mal die kurzen Kessel irgendwann nicht mehr geben sollte, es dafür bestimmt nur etwas tiefere aber vollkompatible Kessel dann geben wird.
    c) Die Verarbeitung ist absolut tadellos, alles ist unglaublich stabil und robust, das hält bestimmt 10 Jahre und mehr ohne Probleme.
    d) die Hardware, die Hardware, die Hardware.
    e) hervorragende Klangeigenschaften
    f) relativ leicht zu stimmen.
    g) auch 'ne andere Farbe als Schwarz erhältlich
    h) das Preis-Leistungsverhältnis enorm gut ist. :D


    Reicht das?

    Also ich werfe mal alternativ ein Tama Cocktail-Jam in den Raum. Gibt's auch in Schwarz, kann man auch super mit 16er und 18er Floortoms und Gonttom erweitern, damit's so richtig rockt. :D


    Mal ehrlich: Bei so wenig Aussagen kann keiner 'ne sinnvolle Antwort geben. Rock & Metal kann man auf allen drei spielen, wenn man will. Oder auf einem Cocktail-Jam, oder auf XYZ.


    Ich könnte jetzt sagen: Klar, nimm das Superstar (Weil ich auch eins hab'), doch hab' ich vielleicht einen ganz anderen Geschmack als du (Ich spiele im Bereich Rock/Jazz/Funk)... Drum gebe ich mal keine sinnfreie Empfehlung ab.

    Lieber ein paar wenige Becken, dafür aber gut und stabil. Wenn der Herr im Laden sagt: Kauf mehrere Crashes, damit die beim mehrfachen crashen nicht brechen, dann mag er damit recht haben, wenn man Messingteller kauft - vielleicht auch bei besonders dünnen Becken, die brutal mit Carbonsticks oder Trees verprügelt werden. Aber im Normalfall sollte jedes vernünftige B8/B20-Becken mehrfaches crashen aushalten. Man muss/soll ja auch nicht immer auf die Kante hauen. Seitlich gecrasht schleudert das auch nicht so sehr hin und her. Die Spielweise ist hier also entscheidend.


    Ich nutze auch zwei Crashes. 16er und 18er. Dazu ein kleines 10er Splash und ein 20er Ride. Die Crashes links und rechts - zum Beenden eines Fills, eines schnellen Akzentes vom Ride aus rechts und links, um von der Snare und HiHat zügig hinzukommen. Mehr braucht es eigentlich nicht. Dennoch überlege ich, ob ich noch ein China oder ein 19er Crashride kaufe. Warum? AUs Jux. Nicht, weil es zwingend erforderlich ist.

    Offensichtlich hast Du etwas verpaßt ;) . Aber vielleicht auch zusätzlich Glück! gehabt und noch ein Modell der Vorjahre das noch auf Lager war erhalten.

    Dann hab' ich wohl Glück gehabt .... beziehungsweise ich war schlau und hab' einfach nicht bei Thomann gekauft: http://www.justmusic.de/de-de/…s---superstar-custom.html Bei Justmusic werden die noch mit der stabilen Hardware verkauft - und das standardmäßig. :P

    Zitat

    die Superstar's haben letztes Jahr ein Downgrade bekommen

    Ähhh.....???? Hab' ich was verpasst? Mein Superstar hat die komplette Top-Roadpro-Ausstattung bekommen. Bin ich die Ausnahme? Ich glaube nicht....


    Warum Tama Hardware besser als Sonor ist? Ich nenne mal ein paar - sehr subjektive - Gründe: Die von Sonor gelieferte Hardware (200er und selbst 400er Serie) steht einen Tick weniger stabil, bietet etwas weniger Flexibilität (Winkelaufbau, Multiclamps, ...). Was mich bei Sonor und anderen nervt, sind die Schlauben zum justieren und festdrehen der Komponenten. Tama und Yamaha haben da ein Design, das nimmt man in die Hand und fühlt sich wohl. Fläche ist passend groß zum greifen, alles an den wichtigen Ecken sanft ergonomisch gerundet. Bei Sonor und Pearl liegt das Zeug einfach suboptimal in der Hand, das Festschrauben kann dann schon mal in den Fingern schmerzen (alles schon erlebt, insbesondere mit Sonor-Stimmschlüsseln). Sonor hat wenigstens in Sachen Stabilität und Flexibilität mit ihrem neuesten Upgrade in der Top-Serie halbwegs zu Tama aufgeschlossen. Wobei diese halbmondförmigen Schrauben immer noch doof zu händeln sind - zumindest für mich.


    Klanglich geben sich Sonor und Tama meines Erachtens nicht viel. Kommt ja auch drauf an, welche Felle man aufzieht und die Trommeln stimmt. Würde ich wieder ein Tama kaufen? Sicher. Würde ich alternativ ein Sonor kaufen? Sicher. Aber die Hardware würde ich von Tama oder Yamaha nehmen.

    Welches Set interessiert dich denn? Das Birch Viper in der Studio-Kesselvariante (also 5-teilig) kostet, wenn ich mich recht entsinne, knapp 1400 bis 1500 Euro (inkl. Hardware), Das Taye Studio Maple so um die 1300 Euro. Das Go kit lag irgendow bei 700+ Euro, je nach Konfiguration. Naja... sonst einfach mal bei 'nem Drumladen z.B. in England anfragen, die müssten eigentlich Zugriff auf die aktuellen Preislisten haben.