Ihr habt warscheinlich recht, auch wenn es "nur" 300 euro sind und ich mich drauf einstelle dass ich nicht lang Spaß dran hab, wär es warscheinlich Verschwendung mir sowas zu holen..
Ich sage mal so: Wenn du weißt, dass du für 300 Euro höchstens ein "abgenudeltes" Pearl Export gebraucht bekommst (oder ähnliches) und dir das für die kommenden drei Jahre reicht, naja, dann kann man das machen. Man sollte aber nicht erwarten, dass das Teil eine Offenbarung sein wird. Guten Klang und entsprechend ordentliche Verarbeitung gibt es halt nur für deutlich mehr Geld. Und dein Gedanke, ein anderes E-Schlagzeug zu holen, wirkt auf mich wenig Zielführend, denn a) hast du keine Lust mehr auf dein E-Drum und b) kostet ein richtig gutes E-Drum deutlich mehr als ein ordentliches Akustikset - das immer noch vielseitiger ist und ganz anders als ein E-Drum reagiert und damit auch andere Techniken abverlangt/ermöglicht. Ich kenne Leute, die mit einem gebrauchten Pearl Export u.ä. glücklich geworden sind. Und dann gibt es solche, denen es ganz schnell nicht mehr gut genug war. Am Ende kauft man doppelt, wenn man günstig kauft. Aber wenn einfach nicht mehr Geld da ist... tja, dann musst du entscheiden, welchen Kompromiss du eingehen magst.
Wie ist das denn wenn man das Schlagzeug dämmt mit diesen Speziellen Dämmmatten, da muss sicher auch der Sound drunter leiden oder?
Was mich wundert ist, dass ich soviele Videos und Fotos gesehen habe in denen die Leute nen Drumseit bei sich im Wohnzimmer stehen haben und spielen dort, glaube nicht dass die alle keine direkten Nachbarn haben, wie machen die das?
Bei mir sind die nächsten Nachbarn wirklich ne Ecke Weg, aber kann mir schon vorstellen dass das trotzdem nicht lange gutgeht.
Also Dämmmatten sind für's Proben in einem Einfamilienhaus noch gerade so okay. In einem Mehrfamilienhaus reichen die leider nicht. Man hört doch noch sehr viel, vor allem die Basedrum wummert immer noch kräftig durch die Geschosse. (Und das Spielgefühl ist ein gänzlich anderes. Drumrolls auf der Snare sind fast unmöglich, weil die Matten bremsen und alles stark klanglich verändern). Einzige wirkliche Lösung, wenn kein EInfamilienhaus mit genügend Abstand zu Nachbarn da ist (und selbst da sollte der Raum schallgedämmt werden), ist ein Proberaum. Kostet aber nochmal Geld. Man kann aber zuweilen als Untermieter mit rein, dann kostet es gleich weniger.
Mein Keller wäre eigendlich Optimal, hatte mir schonmal überlegt nen Raum in Raum dort hineinzubauen, aber da kommen wohl extreme Kosten auf mich zu, ich denke nicht dass es mit nen bisschen Dämmung getan ist (sind zwar Dicke Wände, aber ich seh die Fenster als starke Schwachstellen)
Eierkartons an die Decke bzw. ordentliche Schaumstoffdämmung. EIn paar Hunnis kostet das schon, wenn es halbwegs ordentlich sein soll.
Ist aber alles nur meine unbedeutende Meinung.