Beiträge von Moe Jorello

    Orinocco, schreib mal bitte nichts. Diesen Quatsch braucht und will keiner lesen. Du wurdest schon mehrfach gebeten, die Finger still zu halten.


    MoM Jovi: es gibt für weniger als die Hälfte des Preises single ply steambent Ahorn-Snares u.a. von Canopus, Craviotto, Tama, George Way, Ahead,... Von daher sind die abgerufenen 2.500 Euro ein schlechter Witz.

    Ich sage ja nicht, das ich nicht auch geködert werde. Es gibt aber Grenzen dessen, was für mich noch akzeptabel ist. Absurde Preise für Sammlerkram, der auch nur Bumm macht, finde ich eben sinnfrei. 2.500 Euro für eine Snare, 15.000 Glocken für ein Schlagzeug, x Euro für einen Limited Edition Topfdeckel, der auch nicht groß anders klingt als diverse andere deutlich günstigere Topdeckel, sorry dafür habe ich nichts übrig und sehe das als das, was es it. Rip-off.


    Und nein, ich nehme lieber den Passat. Da passt mein Schlagzeug rein, er verbraucht weniger, billiger im Unterhalt, ist leiser und komfortabler. Muss aber jeder selber wissen, ob er eine Ego-Krücke a la Porsche braucht, um die Minderausstattung im Genitalbereich zu kompensieren.

    Bei so manchem denke ich mir, die Entscheidung, solche Dinge auf den Markt zu bringen basiert einzig auf der Vorgabe:


    "Das Firmenziel ist, den Dummis den letzten Cent aus der Tasche ziehen für Zeug das niemand braucht."


    *Duck und weg*

    Dass Jubiläumstrommeln eigentlich immer exorbitant teuer (und oft potthässlich) sind, ist doch eigentlich seit Jahren bekannt, das ist alles nur Sammlerkram, nicht mehr, nicht weniger - oder habe ich da was verpasst?


    Wer sich sowas superteueres als Ego-Krücke ... äh ... Sammlerstück neben seinen pinken Steinway-Flügel in die Lobby seiner Villa stellen will, der zahlt das, was abgerufen wird, ohne mit der Wimper zu zucken. Der Markt ist ja so bescheuert - sonst gäbe es solche Angebote ja nicht.

    Man kann die Schlitze mit einem Schiebemechanismus verschliessen. Geschlossen ist der Sound ein wenig gedämpfter. Ob man das in einem Bandkontext überhaupt hört, wage ich zu bezweifeln.

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    Aus der Kategorie: Dinge die die Welt nicht braucht.


    Da habe ich die tollen Schlitze, stehe auf der Bühne und das Mikro wird angebappt. Dann stellt der Mischer eh ein, was ihm am besten passt, ggf. wird noch massig gedämpft, Schnitzel und Jäger - äh - Schlitze und Regler hin und her.


    Echt eines der unsinnigsten, überflüsigsten Gimmicks überhaupt. Wer für solch einen Mumpitz Geld ausgibt, dem ist nicht zu helfen. Sorry.


    PS: Und es ist Potthässlich. ... Potthässlich! <X

    Für den Shuffle oder Swing sorgt hauptsächlich der Schellenkranz (meist oder immer synchron mit der Snare).


    Es ist ja bekannt, dass zumindest ein Beatles-Titel von einem Studio-Trommler eingespielt wurde, wobei Ringo dann immer noch mit ebendiesem Perkussionsteil maßgeblich den Groove beeinflusst hat. Bei der hier genannten Version (Album „Please Please Me“) war m.W. Andy White am Schlagzeug und Ringo hat gerasselt.


    M.

    Erste Aufnahme: Pete Best. Nix geworden. Pete Best fliegt raus.

    Zweiter Versuch mit dem neuen Ringo. Gut ...aber noch nicht perfekt.

    Dritter Take: Session-Drummer Andy White mit Ringo am Tamburin dazu. Passt. Hitsingle fertig.

    Hmm... Eine Starphonic aus Fichtenholz mit 8 Böckchen. Die dürfte ungedämpft seeehr offen klingen. Meine aus Ahorn mit 10 Böckchen ist schon klanglich sehr offen, die Fichte dürfte da nochmal was drauf packen - ob das dann noch gut klingt? Und wie groß ist dann noch der klangliche Unterschied zur acht lugs Star Serie? Bin gespannt.


    Relativ hübsch ist sie ja. Aber für mich dann doch unnötig.

    Schwarz geht gar nicht, weil oft der Bühnenhinter-

    grund schwarz ist und das Set dann mehr oder

    minder "unsichtbar" wird. Das darf nur Steve Gadd.

    Mist, muss ich mein Starclassic jetzt wieder verkaufen? Bekomme ich Auftrittsverbot? 😄

    Junge junge, das ist aber alles ganz schön ... ernüchtern, was bislang gezeigt wird. Wenn das so weiter geht, gehen die Neuverkäufe wohl weiter in den Keller.


    Da trifft es sich gut, dass ich im Grunde nichts mehr brauche. So kann ich nicht voller Erwartungen sein und auch nicht enttäuscht werden.


    ... das Benny Greb Becken ist die Veräppelung des Jahres, Kandidat für die Goldene Zitrone. Wobei Frau Nilles Klöppelspiel auch dicht dran ist.

    Rein qualitativ: Starclassic. Einfach unverwüstbar und ein reines Profi-Gerät. Auch wenn es älter ist.

    Rein optisch: Musst du entscheiden. Wenn dir/euch das Starclassic besser gefällt, nimm es. Die Floortom kann man auch zu einem "echten" mit Füßen umrüsten, wenn an denn unbedingt will. Ob stehend oder hängend - gut klingen tun beide Varianten.

    Rein pragmatisch: Superstar Classic - das ist kein zu verachtendes Arbeitspferd und gut für's Geld.

    Bei mir tut sich auch nichts. Immer noch das Groove Ride als Hauptride bei der Blues/Rockband (das darf in ein paar Stunden wieder mit auf die Bühne) und immer noch die beiden Istanbul Nostalgias als Hauptrides für die Jazzkonzerte. Ergänzend gibt es noch die drei anderen Sabians (Artisan elite, Evolution und AA Apollo) und das war es auch schon. Mich reizt auch gerade kein Becken dermaßen, dass ich jetzt wechseln möchte.

    Der Musikalienindustrie geht es seit Jahren nicht gut. Die Preissteigerungen für Holz und Metalle wirken sich auf die Preise der Instrumente aus. Inflation und damit einhergehend Lohnsteigerungen spiegeln sich in den Instrumenten wieder. Dass die Preise nach oben gehen, ist nicht neu. AUch nicht verwunderlich. Das Gejammer ist aber wie eh und je groß. Warum? Weil es im Geldbeutel schmerzt - bei den meisten. Bei den Luxussegmenten, tja, einen Dagobert Duck interessiert es weniger, ob das Teil 3.000 oder 6.000 kostet. Wenn er es haben will, dann will er es haben. Siehe auch Mercedes, Rolex, Luxusyacht, Privatjet usw. Man sollte also den Luxusmarkt getrennt betrachten. Er ist nicht rational vom Preis. Denn er bedient primär das Marktelement "Image".

    Ja, es gibt bestimmte Dinge, die sind teuer und Liebhaberei. Die Kosten für ein bereits erwähntes Tama Star kann ich komplett nachvollziehen, weil hier tatsächlich auch eine japanische Philosophie übertragen auf den Trommelbau gelebt wird. Perfekte Handwerkskunst - das findet man in Japan in anderer Form ja auch - Samuraischwerter, Teezeremonien, Zen-Gärten, Bonsai. Da werden Aufwand und Zeit dem Ziel der Perfektion untergeordnet (Gerald hat das ja auch schon schön erläutert - und auch in Videos sieht man, dass Zeit irrelevant ist, denn das Ziel ist die perfekte Trommel). Das bedeutet dann aber auch wirklich absolute Perfektion, besondere Ästhetik und: entsprechend hohe Preise.Logisch.


    Bezogen auf den Trommelbau steht natürlich die legitime Frage im Raum: Ist es das wert? Das ist eine Frage der Perspektive. Wenn man vom handwerklichen Perfektionismus aus das Ganze betrachtet: Ja. Wenn man es vom musikalischen Mehrwert her betrachtet: Nein. Denn ein Mittelklasseset leistet alles, was unsereins benötigt. Und auch ein Simon Phillips klingt auf einem alten Starclassic genauso gut wie auf einem Tama Star. Ein Dave Weckl klingt an einem Stage Custom genauso gut wie an einem PHX.


    Aber zurück zum Handwerklichen: Schaue ich mir an, was Ludwig und Gretsch da im Gegensatz zu. z.B. Tama handwerklich an den Tag legen, so muss ich sagen: Nee, das kommt da einfach nicht ran. Es ist weit ab von der Perfektion eines Tama Star z.B. Die Messlatte ist da einfach enorm hoch. Aber für "Made in USA" kann man in den USA eben absurde Preise verlangen. Nationalstolz rulez. Inwieweit Sonor noch wirkliches "Handwerk" betreibt, vermag ich nicht zu sagen. Aber: Die Produktionskosten sind in D höher als in manch anderen Ländern - und auch das sieht man am Preis. Der Preis ist also nicht unbedingt immer nur eine Aussage üer die handwerkliche Qualität.


    Dass es überteuertes Zeug gibt - unbestritten. Aber nicht alles ist überteuert - auch bei den Top-Marken nicht.


    Und weil die Frage vorher aufkam, ob eine Starphonic wirklich Made in Japan ist: Ja. Die Starphonics werden in derselben Werkstatt in Japan hergestellt, in der auch die Star-Drumsets hergestellt werden.


    Becken sind ein eigenes Thema, das würde ich hier lieber ausklammern wollen, sonst ufert es total aus.

    Ja, definitiv. Ich hatte heute Morgen auch noch mal die 1970er Kataloge komplett studiert und deins passt nirgends hundertprozentig rein. Was es zusätzlich schwer macht: Fast alle Kalatogbilder zeigen nicht das Innenleben der Kessel, sondern nur komplett befellte Trommeln. Dass da nicht so richtig passt von den Katalogen, spricht sehr dafür, dass "aus Mangel an Alternativen" verbaut wurde, was da war. Das war gerade in der Übergangszeit von Star zu Tama nicht sooooo selten der Fall. Der Funktionalität tut es aber keinen Abbruch. Ich würde sagen, Du hast da in gewisser Weise eine Rarität an Land geholt.