Beiträge von Marscape

    Hi,


    ich kenne nicht viele FuMas. Ein paar Infos hab ich trotzdem sammeln können in den letzten Jahren. Ich spiele eine alte Iron Cobra aus den 90ern (1. Generation) mit Doppelkette. Hier muss ich eigentlich nur die Federn von Zeit zu Zeit austauschen. Es ist ein schweres Pedal und sehr zuverlässig.


    Außerdem habe ich eine Doppel-FuMa mit Einzelkette an beiden Pedalen. Es ist schon ein Unterschied. Die Trittplatten der Iron Cobra mit Doppelkette haben einen besseren Halt nach links und rechts, weil zwei Ketten sich gegenseitig "stützen". Ist aber nichts, womit man große Probleme hat, bzw. kann man sich schnell dran anpassen. Außerdem hat die Doppel-FuMa viel mehr Einstellmöglichkeiten, sie hat neu ca. 150 € gekostet. Ich mag kaum etwas verstellen, weil man merkt, dass da keine Qualität verbaut wurde, Hauptsache viele Einstellungsmöglichkeiten zum kleinen Preis. Wenn du nicht viele Einstellmöglichkeiten brauchst, musst du nicht viel ausgeben um etwas langlebiges zu bekommen.


    Glatte Oberfläche finde ich auch nicht von Vorteil, ist wohl etwas für die Slide-Technik und Heel-Toe-Spieler. Anders kann ich es mir nicht erklären.


    Longboards werden interessant, wenn du sehr schnelle Single-Strokes spielen willst. Man kann Longboards gut für die "Flat Foot" Technik einsetzen, weil du deinen Fuß sehr weit unten positionierst und durch die Länge des Pedals der Kraftaufwand dann nicht so hoch ist bei Longboards. Es gibt Pedale, die kann man von Shortboard zu Longboard umbauen (z. B. Pearl Eliminator Demon Drive).

    Hi, ich kann dein Video nicht sehen, hast du den Link eingefügt?


    Schau dir mal dieses Video von Nick Menza an. Er hat zwar sehr selten China-Cymbals gespielt, dafür ist sein Beckenständer vom Crash über dem Bell-Ride bei Minute 0:30 interessant. Der Kopf des Boom-Arms schwingt quasi mit, sobald das Becken gespielt wird. Nick Menza hat sehr große Crashes gespielt, aber ich weiß nicht, was das für eine Hardware ist, die mitschwingt bei den Crashes. Würde mich auch interessieren, wie das gelöst wurde. Er spielte damals DC California Drums, ist es vielleicht DW-Hardware?



    https://www.youtube.com/watch?v=DOqzw0nvA6s

    Hallo, ich habe schon viel im Netz gesucht und nichts gefunden. Ich habe eine gebrauchte Bassdrum ohne Gummifüße gekauft. Die Gummifüße bekommt man problemlos als Ersatzteil. Diese speziellen Muttern mit rundem Rand, womit man die Gummifüße festmacht, suche ich noch. Weiß jemand, wo? Oder hat jemand 2 oder mehr übrig?


    Die Muttern sind 2,5 cm breit, das Loch für die Schraube ist 8 mm groß.

    Ich hab auch einiges probiert, was Beater und Schlagfell betrifft.


    Filz-Beater haben viele Vorteile (schonender, toller Klang, mehr Kontrolle). Jedoch wechsel ich immer wieder schnell zum Hartgummi-Beater zurück, es ist einfach mein Sound und ich brauche den Rebound vom Gummi-Beater.


    Meine Eindrücke vom Falam-Pad sind schon lange her, ich fand es abgesehen vom Haltbarkeits-Faktor nicht gut. Bin seit ein paar Monaten auf CS Black Dot-Fellen unterwegs mit der Bassdrum, das ist irgendwo der Mittelweg. Wenn die Felle beim spielen mit Gummibeater nicht so schnell kaputt wären, würde ich klare einlagige Felle spielen. Ich dämpfe am Schlagfell viel für den Rebound und kann so mit großem Loch im Reso oder komplett ohne spielen.

    So, ich hab das ganze vor ein paar Monaten abgeschlossen. Wollt noch ein paar Zeilen dazu schreiben.
    Habe ein alte Stahl-Snare (5,5") mit 6 Böckchen benutzt. Da ich die Snare nicht bohren wollte, musste ich 2 Winkel anfertigen, wo die Alu-Stange dran befestigt ist, die wiederum ein Loch in der Mitte hat um das Roto-Tom (14") zu halten. Die Winkel kann man innen an zwei gegenüberliegenden Böckchen befestigen. Wenn man genau arbeitet und die Schrauben trotzdem etwas Luft haben, erzeugt das keine Spannung auf dem Kessel und so wird das Reso-Fell an den 2 Böckchen nicht verstimmt. Wackeln tut es auch nicht, aber schwer ist die Snare nun.


    Hab dabei immer gedacht: "Na, hoffentlich klingt das dann auch nach Snare!" Aber es funktioniert für Rock. Die Snare ist fast 10 Zoll tief und zum Glück ist der Snare-Ständer tief genug. Dadurch dass die Schlagfell-Seite das Roto-Tom ist, erzeugt es viele Obertöne. Mit Pinstripe-Fell und einem zusätzlichen Dämpfungsring bekommt man die Obertöne in den Griff, einlagige Felle als Schlagfell werden viel "Ring" erzeugen, man ist also nicht so flexibel was Fellauswahl angeht. Ich schätze, ein Öl-Fell würde noch mehr dämpfen. Habe einen 20er Stahl-Teppich drunter, komplett gedämpft mit sehr dünnem Stofftuch zwischen Teppich und Reso-Fell, aber das ist nur ne Macke von mir und nicht Pflicht. Das Hoch- und Runterstimmen durch drehen funktioniert auch.

    Ich habe ab und zu mit X-Hat und einer "PST X Alu-Bell" (10 Zoll) gespielt, um kein Ride mitnehmen zu müssen. Die PSTX Bell gab es im Angebot und hat einen guten Klang.

    Ja, mit 10,12,13er Tomtoms kannst du für schnellen Metal eigentlich nichts falsch machen. Sind sehr beliebte Größen zum Arbeiten. Schwarz gefällt mir auch. Die 13er Snare ist auch BlackMetal tauglich, wenn du den Sound magst. Hoher Pitch und trotzdem mit Bauch. Wie ist den der Zustand? Ungesehen von Privatverkäufern würde ich nicht kaufen. Wenn möglich Gratungen und Hardware kontrollieren.

    Nimm einen stufenbohrer für Metall... Die größeren Bohrer "beißen" ganz schön und es kann dir dann eher reißen...


    Stufenbohrer gibt es bis 1cm


    Wichtig ist nur das Becken gut auf dem Tisch fest machen! Die Art der Bohrmaschine spielt keine Rolle...

    Ok, danke für deine Hilfe. Werde den Akku-Schrauber weiterbenutzen und einen besorgen.
    Soll ich mit viel Umdrehungen und wenig Druck oder umgekehrt bohren? Kannst du einen guten Bohrer empfehlen oder wie viel soll ich ungefähr für den ausgeben?

    Hi,
    ich habe nun auch 4 Stück B8-Crashes von Paiste (16" thin bis 18" medium) gebohrt nach dem "Sabian Aero Crash"-Vorbild. Weil mir der Klang vorher nicht gefiel und ich ungern solch kleine Becken höre, bin ich von dem Ergebnis begeistert.
    Habe von Hand mit Akkuschrauber und Metallbohrern gearbeitet. Wenn man vorher ankörnt, rutscht man nicht ab.
    Ich habe mich immer um einen halben Millimeter vorgearbeitet (z.B. 4mm -> 4,5mm -> 5 mm -> 5,5 mm). Dann lässt es sich butterweich bohren ohne viel Kraft. Man sollte den Bohrer von Zeit zu Zeit mit Öl kühlen.
    Bin nun bei 7 mm angekommen mit den Metallbohrern. Ab dieser Lochgröße muss ich auf einmal mit dem Akkuschrauber deutlich mehr Kraft aufbringen.


    Frage: Sollte ich hier abbrechen und mit einer Standbohr-Maschine und anderen Bohrern (Blechbohrer?) weitermachen? Ich möchte die Löcher 1 cm groß bekommen.


    Bis 7 mm kann ich nach einigen Sessions bei normaler Spielweise sagen, dass die Becken mit selbstgebohrten Löchern nicht reißen.