Beiträge von fwdrums

    Hi Drumerhunt,


    ich glaube, die Reise geht in die falsche Richtung.
    Das stimmt nur, wenn Du den Beater nur minimal "rebounden" läßt , weil der zurück zu legende Weg für den Fuß im Vergleich kürzer ist. Das ist aber theoretischer Quark. Ich hab schon normale & exzentrische gespielt. Die Frage ist: Kommst Du mit dem Ding klar oder nicht. Imho führt kein Weg dran vorbei, es selbst auszuprobieren. Ist die Maschine für meine Speiltechnik geeignet? Muß ich meine Technik umstellen? Uswusf... Das würde ich bei den nicht ganz billigen dws aber sowieso machen.


    Und vergiß nicht - in Abwandlung eines bekannten Werbeslogans: Speed is nothing without control.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi Folks,


    im Keller-Kessel-Thread von Nils hatte ich kurz was zum dRum research-Set gepostet und einige Kollegen (seppl, serila2k, Hilite freak, matzdrums ) haben was drauf geantwortet oder wollten a bisserl mehr drüber wissen. Vielleicht interessiert's noch den ein oder anderen.


    Vor längerer Zeit hatte ich im Sticks-Forum die Frage gestellt, warum es keine Free Floating Toms und Bassdrums gäbe. Durch Tipps & Links von Axel M. & 00Schneider bin ich auf dRum research gestoßen. Was hat's damit auf sich?


    Das Prinzip
    Das Set funktioniert nach dem Free Floating-Konzept wie bei den Pearl Free Floating-Snares: frei schwingende Kessel, keine Hardware am Kessel, nur eine Bohrung für das Luftloch. Der Kessel wird sozusagen zwischen Schlag- und Resofell "eingeklemmt".


    Der Hardware-Käfig
    Der "Käfig" ist wohl eine Eigenkonstruktion von Jellinghaus. In der Ausführung ist er eher "rustikal" und entspricht nicht dem heutigen Standard der besseren Hardware-Linien wie sie z. B. von Sonor, Yamaha, dw, Pearl oder Tama angeboten werden. Aber: Das System funktioniert tadellos, allerdings verfüge ich noch nicht über Langzeiterfahrungen. Ich erwarte aber auch auf Dauer keine Probleme damit.


    Die Tomhalterung
    Bei meinem Set wurde auf die Pearl-Tomhalterung zurück gegriffen. Es kann sein, daß auch andere Systeme zum Einsatz kommen. Im Detail: Zwischen zwei vertikalen Streben des Käfigs befindet sich eine schwarze Metallplatte. An dieser ist die Halterosette für den Tomarm befestigt. Damit möglichst wenig Schwingungsenergie abgeleitet wird, ist die Befestigung zwischen der Metallplatte und den vertikalen Streben gummigefüttert, so daß kein Metall-Metall-Kontakt entsteht.


    Die Kessel
    Man hat die Qual der Wahl: Keller oder Sonor Designer Ahorn oder Birke.


    Mein Set
    Ich habe mir ein Set mit 8/10/12/14 Toms + 20 BD mit Sonor-Designer-Kesseln Maple light in "stain green" zugelegt. Preis: 1.000 € (in Worten: tausend)! Ursprünglich 1.100 €; 100 € Nachlaß wg. ein paar Macken am BD-Reifen. Es ist mit Remo Ambassador coated als Schlag- und Resofellen bestückt. Die 20er BD habe ich inzwischen gegen eine 22er ausgetauscht. Preis: 350 €. Die Preise sind deswegen so niedrig, weil dRum research ausläuft und die letzten Exemplare günstig abgegeben werden. Grund: zu geringe Nachfrage.


    Der Sound
    Ich stehe auf einen vollen, wuchtigen und resonanten Tomsound (Jeff Porcaro, Andy Newmark, Jerry Gasskill, Ian Paice). Und genau den liefert mir das Set. Es ist der beste Tomsound, den ich bisher hatte. Meine anderen Sets gefallen mir auch sehr gut (Yamaha Oak Custom, Sonor Lite, Rocket Shells), aber das dRum research ist mein Favorit.


    & sonst?
    Matzdrums erwähnte zwei Punkte als mögliche Probleme:
    1. Schalg- & Resofell haben immer die gleiche Fellspannung
    2. Der Fellwechsel wäre nicht ganz einfach.


    Hierzu Folgendes:
    zu 1. Konstruktionsbedingt ist die Fellspannung bei Schlag- und Resofell gleich. Das gilt aber nur, wenn für jedes Fell die Spannschrauben gleichmäßig angezogen sind. Stimmvarianten, wie eine einzelne Schraube runterdrehen, funktionieren aber auch beim dRum research, wobei sich die beiden Felle natürlich immer gegenseitig beeinflussen. De facto sind mit herkömmlichen Toms natürlich deutlich extremere Möglichkeiten realisierbar. Bisher habe ich noch nicht mit verschiedenen Fellen auf einem Tom experimentiert (also z. B. Ambassador clear als Schlag und Diplomat als Reso). Das werde ich irgendwann bestimmt mal machen. Aber im Moment kickt mich einfach der aktuelle Sound :)


    zu 2. Fellwechsel ist überhaupt kein Problem: Tom auf den Boden stellen, Schlagfell runter, Kessel aus dem Käfig heben, Resofell raus, neues rein… Ihr wißt, wie's weiter geht. Wenn Dir während des Gigs das Resofell reißt, sieht die Sache natürlich anders aus. Das ist dann schon komplizierter als mit herkömmlichen Toms. Tja mit dem Problem der ständig platzenden Resofelle während des Gigs werden wir ja unablässig konfrontiert… Im Ernst: Für Anfänger kann's schon etwas fummelig sein, für Langjährige ist's ein Klacks.


    Fazit
    Ich bin total zufrieden. Super Set, super Sound, super Preis.
    Nein, ich krieg keine Kohle von Jellinghaus.


    Bilder


    Bassdrum 22"






    Tom 8"








    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Vielleicht fällt mir ja noch was Gescheites ein...
    Probier's mal bei Jellinghaus in Dortmund. www.jellinghaus.de
    Dort gibt's Shellsets von dRum research (schreibt sich wirklich so). Das ist deren Hausmarke und dabei handelt es sich um Free Floating-Toms und Bassdrums mit wahlweise Keller- oder Sonor Designer-Kessel. Ein Shellset in 8-10-12-14 + 20 BD kostet 1.000 €. Ich finde das ist ein Hammerpreis. Ich hab' mir ein Set mit Designer-Kesseln zugelegt und später als Ergänzung noch eine 22er BD gekauft. Vielleicht kannst Du dort auch einen einzelnen 22er Keller-Kessel bekommen. Für meine Bassdrum MIT Hardware (Free Floating-"Käfig) habe ich 350 € gezahlt.
    btw: Das Set klingt hervorragend.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi Seelane,


    wenn ich Mucke so langweilig finden würde, wie Du sie eben hier beschriebn hast, dann würde ich mir aber ganz schnell einen anderen Sender suchen. Nicht daß Du noch ins Koma fällst und gegen einen Baum fährst... :)


    Spaß beiseite. Die Geschmäcker sind verschieden und auch wenn's eine harsche Schelte ist: Danke fürs reinhören & Deine Kritik.


    fwdrums

    Erst mal Danke für Eure Beiträge.


    @ Seven
    Bei "matin", "la place" & "bella ma vie" ist's das Yamaha,
    bei "l'image du présent" das dw.


    Wg. "pappigem Tomsound":Ich stimme Dir auf jeden Fall für die Downloads zu. Im Original haben die Toms etwas mehr Ton. Aber man könnte bei der einen oder anderen Nummer auch da vielleicht noch a bisserl mehr drauf packen.


    @ Drummi
    Danke für die Wünsche. Aber es ist mit eigenem Material und auch noch auf französisch, na ja, sagen wir mal "nicht ganz so einfach". Die Gigs fliegen uns nicht gerade zu... Doch ich will mich nicht beschweren, denn es macht uns einen Mordsspaß.


    Thänx


    fwdrums

    Hi Trommler,


    hier, auf der nontoxic-Page gibt's unter "Musik" vier downloads aus unserer CD.


    Ein paar Infos zu den Aufnahmen:


    Drums
    Yamaha Oak Custom 10/12/14/22
    Toms: Emperor clear + Reso Ambassador clear
    BD: Powerstroke 4 + Reso Ambassador coated


    DW Collector satin oil 8/10/12/14/22
    serienmäßige Fellbestückung


    Snare
    dw satin oil 14*5
    Evans Genera Dry Batter 14" (??? Das Ding mit innerem Dämpfungsring & Luftlöchern)


    Alle Trommeln ohne Dämpfung [muß man ja auch nicht bei den Fellen :-)], außer der Yamaha BD (gerolltes Handtuch).


    Becken
    Splash: Paiste Alpha 10"
    Crashes: Paiste Signature 14"+16"
    HH: UFIP Experience 14"
    Ride: Zildjian Remix 17"
    China: Paiste 18" 2000 Reflections


    Der Sound kommt als mp3 nicht so doll. Im Original (CD) sind wir ziemlich zufrieden damit. Ich persönlich finde den Drumsound gut.


    Zwei Sachen sind aus meiner sicht sehr wichtig:
    1. Der SONG ist das wichtigste. Der Sound - egal welcher - darf nie Selbstzweck sein.
    2. Einen guten Sound gibt's nur, wenn alles paßt: Equipment (Drumset & insbesondere die Mikros). Und GAAAANZ wichtig: Der Bursche am Pult muß wissen was er tut.


    Hört mal rein.
    fwdrums


    Edith hat nach sooo langer Zeit gemerkt, daß ich wohl etwas schludrig war. Tzzz...

    Hi Filia,


    ich kenn die Nummer nicht & hab' daher kurz in ein Demo bei jpc reingehört.


    Was man da hört ist wir folgt:
    - es ist ein 4/4-Takt
    - die Bassdrum läuft weitgehend in Vierteln durch
    - die Snare-Akzente sind auf 1di und 3


    Weil die Snare nicht auf 2&4 kommt, klingt's erst mal ungewohnt. Und durch den Verschieber auf die 1di (also 1/16 nach der 1) wirkt der Groove ein bißchen "exotisch". Er ist aber im Grunde ganz einfach. Das gilt zumindest für den Part, de4n ich eben gehört habe. Ich hoffe, das hilft dir a bisserl.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Artikelüberschrift "Brufort..." Aha, eine Trommler-Fachzeitung also. Das Lektorat wurde wohl aus Kostengründen gestrichen... Und dieses Niveau kann Drumheads locker halten: inhaltlich zum Beispiel beim "Test" des Pearl SBX oder bei der Portnoy-Story oder...


    Ich habe nix gegen einen lockeren Schreibstil und ich finde die diesbezügliche Kritik an d&p und Sticks auch gerechtfertigt. Doch die Drumheads können's noch weniger.


    Nicht gleich den Head in die Drum stecken, Jungs. Es kann nur besser werden...


    fwdrums

    Hi Dingens,


    schau Dir das mal an:
    carola grey's drumworkshop 'THE GREY WAY' ISBN: 3-8024-0423-8. Kostet 20 €.


    Zu dem Thema gab's auch einige Workshops in Sticks, drums & percusssion und Modern Drummer (Danny Gottlieb, Trilok Gurtu, Hakim Ludin, Carola Grey...


    fwdrums

    Hi drummer max,


    sowas ähnliches hab ich mal auf der musik-service HP geschrieben:


    Das HipGig (Rick Marotta) ist saugut & sauteuer. Das Konzept ist genial und der Sound umwerfend. Das Ding ist ein erwachsenes Schlagzeug & kein Spielzeug, auch wenn's auf den ersten Blick so aussieht. Für leise Sachen und Mini-Locations ist es auch unverstärkt absolut ausreichend. Und mit PA geht sowieso fast alles. Ich war bei der Bassdrum ob der 16" Durchmesser zunächst skeptisch, das ist aber überhaupt kein Problem. Zusätzlich hab ich mir noch die zwei erhältlichen Ergänzungstoms zugelegt (8 und 12) und so spiele ich das HipGig manchmal mit drei Toms oder ich spiele mein "normales" Set mit den vier HipGig-Toms. Das ist kein Witz und es klingt wirklich geil ("Shortstacks" oder wie man dazu sont noch sagen könnte... ) Und weil das noch nicht reicht, hab ich mir mit einer Tomhalterosette eine 13 x5 Stage Custom Snare drangefummelt. Funktioniert auch gut. Die Sache mit der Sitzhöhe kann natürlich ein Problem sein. Eine einzige Sitzhöhe kann unmöglich für alle passen. Mir ist's egal, ich benutz die Tonne sowieso nicht. Stattdessen nehm' ich meinen Rockbag-Caddy. Der ist auch noch bequemer.
    Was bleibt? Geiles Teil und wenn man mal etwas länger drüber nachdenkt ist auch der Preis zu verschmerzen. Man kriegt ein toll klingendes Set inklusive Hardware und Transporttaschen. Und vor allem: Zum ersten mal ist der Drummer nicht der letzte, der nach dem Gig mit dem Abbau fertig ist.
    O.k., manche Sachen muß man sich halt ein bißchen schönsaufen...


    MG: Es freut mich, daß Dein Premier mehr nach Schlachzeuch als nach Mülleimer klingt. Die Sound-Assoziation Mülleimer - HipGig ist, na sagen wir mal "ungewöhnlich". Vielleicht solltest Du Dir's einfach mal anhörn... :)


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi Trommelkopp,


    für meinen Geschmack klingen folgende Crashes gut und sind dabei relativ leise:


    - Paiste Signature Line Fast - brillant, crashen auch bei ganz zartem Anspielen
    - Sabian HHX Studio - nicht so höhenbetont wie die Paistes
    - Sabian HHX Manhattan Jazz - noch erdiger als HHX Studio



    Die Kosten alle anständig Schotter, sind aber meiner Meinung nach ihren Preis wert.


    Gruß
    fwdrums

    Hi Daniel,


    check mal das Yamaha Oak Custom. Das Oak ist ein klasse Set. Es ist flexibel im Sound und reicht von Jazz bis Heavy, entsprechende Felle und Stimmung vorausgesetzt. Meine Toms (8, 10, 12, 14, 14 ST) habe ich mit Emperor clear und Ambassadors clear (Reso) bestückt. Sie klingen voll, fett, wuchtig und haben einen runden Ton. Die Snare paßt gut dazu und ist ebenso flexibel. Die Bassdrum (22) ist der Oberhammer! Ordentlich, aber RICHTIG ordentlich Druck und guter Attack (Powerstroke 4 + Ambassador white als Reso mit 6" Loch + 2 gerollte Handtücjher als Dämpfung). Einziges Manko: Die Gratung meines 12er Toms war nicht plan und in Folge dessen nicht gescheit zu stimmen. Das ohne Umstände sofort gelieferte Ersatztom war leider auch nicht besser :( Die Gratung des 12ers hab ich bei Wahan nacharbeiten lassen. Seither ist alles bestens. Trotz dieser Geschichte ist das Oak ein super Schlagzeug. Und das Preis-Leistungsverhältnis ist kaum zu toppen. Hat aber offensichtlioch bisher kaum einer gemerkt...


    fwdrums