Beiträge von criSis

    Würde natürlich ungern ein drittes Kit kaufen müssen, sondern das Geld lieber in Becken, eine Snare und neue Felle stecken.


    Letztlich ists echt vor allem eine Frage der Spieltechnik. Du kannst auch mit einem größeren Kit leiser spielen. Spiele selbst Singer/Songwriter oder auch in einer Country Gospel Truppen schon auch einmal rein akustisch. Zu den Gretsch Catalina Club kann ich schon sagen, dass sie einer leisen Spielweise sehr entgegenkommen. Gerade die Bassdrums klingen halt sehr kompakt und scheppern nie. Mit viel Dämpfung kannst du ähnliche Ergebnisse auch mit größeren Bassdrums erzielen, allerdings dann meist auf Kosten von Sustain, Ton und Lebendigkeit. Wenn ihr irgendwann mal mehr spielt, würde sich da schon lohnen in passendere Trommeln zu investieren.


    Erstmal würde ich Geld allerdings auch in Felle, Becken und Snare investieren:


    Als Snare empfehle ich generell Adoro, die bauen kleine Snares mit extra dünnen Kesseln, die ne Menge Ton und Bauch haben, aber aufgrund der Bauweise nicht so laut und dominant sind. Gibbet hier im Custom Drum Shop.


    Felle für ausgesprochen warmen Sound gibbet mit den Heritage hier ebenso.


    Ebenfalls im Shop gibbet Cymbals von Dream, wo vor allem die Bliss und Vintage Bliss zu den verhältnismäßig leiseren Becken zählen, die vor allem eben auch leicht angespielt sehr gut funktionieren.


    Lohnt sich in jedem Fall ein Antesten.


    Beste Greets!

    Ich hab jetzt nicht die ganze Diskussion verfolgen können, würde aber generell einmal einwerfen, dass man da natürlich erstmal zwischen einem Kunst Anspruch und Dienstleistung unterscheiden muss. Mit der eigenen Musik Geld zu verdienen funktioniert halt generell über Fan Base. Natürlich veranstaltet niemand Konzerte mit dir, wenn da keiner kommt. Die Verantwortung sich mit seiner Musik zu etablieren, die bleibt da natürlich erstmal an einem selbst als Künstler/Band hängen. Und klar, dass ist schwieriger geworden sich da zu etablieren in einer Welt, wo immer mehr Menschen einfach kreativ und musikalisch aktiv sind. Aber da wären für mich die Veranstalter trotzdem wirklich raus aus der Diskussion.


    Was Dienstleistungsmusik angeht, ich spiel da halt in zwei solchen Projekte, da geht's natürlich bissel um Angebot und Nachfrage. Sehe aber schon, dass die auch da ist. Wenn jemand ne Jazz Kapelle haben will, dann wird dieser sich eben diese auch suchen. Da gibt's ja mittlerweile auch ganz gute Online Portale. Und Standards runter zocken kann man als Semi oft ja nun auch nicht einfach aus der Tasche heraus. In dem Bereich bin ich ohne Musikstudium eher eine Ausnahme und eher aufgrund von Beziehungen hier und da mal dabei. Da kann man dann aber schon auch ordentliches Geld verdienen. Soweit man als Musiker von ordentlich Geld verdienen überhaupt reden kann. Ich vermute, dass es da im Bereich Cover Bands gar nicht so groß anders ausschaut. Ich komm selbst aus der Veranstaltungsbranche und würde schon klar sagen, dass da auch vornehmlich Bands gebucht, die halt auch überzeugt haben, oder die einem als Veranstalter empfohlen wurden. Wenn es ums Geld verdienen geht, setzt sich dann schon auch das durch was einfach gut ist und rockt.


    Diese Hutgeschichte kenn ich da eher aus Singer/Songwriter Kreisen - da ist das nunmal so. Da muss man sich erst einmal etablieren um auch von kommerziellen Veranstalter gebucht zu werden. Da braucht es eine mediale Plattform auch. In der Szene bin ich schon recht aktiv und spiel da für unterschiedliche Leute mal gelegentlich. Geld kommt da am Anfang erstmal generell weniger rum - da geht's halt dann schon auch erstmal um die Kunst. Und man spielt halt auch nicht zwingend immer mit Band. So wie es halt passt. Oft ja auch in sehr fluider Besetzung. Da tourt ja auch nicht jeder mit meist.


    Klar, der Markt ist generell sehr hart. Aber schon halt auch sehr different. Ist immer die Frage was man halt machen will.

    Ich würd die RIMS von St. Drums nehmen, da kriegst du nämlich auch welche mit 5er Teilung, was ja so eine Gretsch Eigenart ist. Zudem sollte man die Floor Tom noch irgendwie entkoppeln. So wie die ausgeliefert wird, mit den fest verschraubten recht harten Füßen, hast du da wirklich null Sustain. Entweder gefederte Beine dran, oder die Füße etwas pimpen. Ich leg in der Regel eine Beckentasche drunter. Geht auch. Dann hast du Sustain bis zu abwinken. Lohnt sich absolut in das Catalina noch was zu investieren.


    Wegen der Bassdrum Diskussion. Letztlich kannst du mit einer 20er eigentlich alles spielen. In akustischen Settings mit unverstärktem Kontrabass bin ich allerdings sehr dankbar für die kleine, einfach feiner und kompakter klingende 18ner. Für kleine Cafe Gigs nehm ich in der Regel nur die Bassdrum, Snare und Becken mit und spiele primär mit Besen. Da macht das dann echt einen Unterschied. Ne 20er steht da mehr im Vordergrund und klopft einfach den Kontrabass weg wenn du bei swinging stuff die Viertel durch klopfts. Aber, muss jeder für sich selbst wissen.

    trommla


    Ah Danke, interessant! Ja mit den Stimmschrauben, da wird der Qualitätsunterschied dann schon merklich. Ich hatte vor allem mit Bassdrum und Floortom auch Probleme bezüglich Stimmstabilität. Mit dem Nachrüsten zusätzlicher Nylon Unterlegscheiben hat sich dies aber ganz gut lösen lassen. Die Rims hab ich mittlerweile noch ausgetauscht, die Originale taugten durch den zusätzlichen Auflagepunkt am Kessel nicht viel wie ich finde. Komisch eigentlich, denn ich hatte mal ein Sonor SClass mit ähnlichem Haltungskonzept, da schien das weniger problematisch. Vielleicht versuch ich mich auch mal an den Renaissance Fellen. Generell bin ich mit der Amba coated/clear Kombi schon auch sehr zufrieden. Aber müssen eh neue Felle her, da probiere ich dann auch immer gerne nochmal was aus. Daher mein Interesse. Ansonsten bin ich gerade was den akustischen Sound angeht immer wieder sehr überrascht von dem Kit. Passt irgendwie immer und funktioniert gerade in rein akustischen Sets, die ich halt viel spiele, einfach immer perfekt. Hab glaub ich noch nie soviel Probs bekommen für meinen Drumsound. Allerdings im Vergleich zu dem Adoro Kit, was ich lange gespielt hab, gibs gerade bei den Toms schon echt auch Dead Spots. Mal schnell umstimmen is da nicht, wie ich finde. Ins Studio will ich mit dem Catalina jetzt also nicht unbedingt.

    Mit ner 20er kannst du eigentlich alles bedienen. Mit ner 22er dann nicht mehr. Ist dann eher so eine Volume Geschichte. Ich spiel mittlerweile nur noch 18ner weil ich vor allem in kleineren Locations spiele, da funzen die einfach besser, scheppern weniger und klingen auch akustisch schon sehr homogen und "hifi". Mit ner 20er schepperst du nenn Kontrabass in der Regel schon ziemlich weg in eher akustischen Kontexten, gerade wenn du sehr offen stimmst. Ansonsten sind die Renown schon tolle Trommeln. Klingen nochmal deutlich offener als die Catalina, haben mehr Bauch und vor allem einen weiteren Stimmbereich mit weniger Dead Spots. Das Upgrade lohnt sich sicherlich, wenngleich ich diesen Poplar mäßigen Sound der Catalina Club Kits auch sehr mag. Hat halt schon was sehr eigenes. Verkaufen oder "Ersetzen" würde ich mein Catalina Kit jetzt nicht wollen.

    Meiner Erfahrung nach machen schwerere Spannreifen durchaus was mit dem Klangbild. Hab hier auch einmal rumprobiert und bei einem 10" Tom aus Linde mal die 1.6mm Standardreifen durch teurere 2.3mm Varianten ausgetauscht. Mein Eindruck war, dass das Sustain einerseits etwas weniger voll daherkam - andererseits aber der Anschlag deutlich präsenter wurde. Kann man aber sicherlich nicht für alle Kessel verallgemeinern. Besagter Lindenkessel ist mit 7mm relativ dick, hat sehr weiche Gratungen und ist vom Grundklang so sehr dunkeln und sustainlastig. Bei parallel getuneten Fellen schwingt das Teil wirklich extrem lange aus. Durch die 2.3mm Reife hatte ich den EIndruck das der Klangcharakter sich halt leicht Richtung Attack verschiebt. Aber, naja, mal sollte seinen Ohren nie trauen, wie uns die Neurowissenschaften heute ja lehren. Aber kann dir trotzdessen zu einem Versuch schon einmal raten.


    Grüße

    Klar funktioniert das ganze nicht, selbst wenn es sich nicht um das Erkennen von Hölzern, sondern nur um das der Trommeln handeln würde. Dennoch ist es einfach eine wirklich lustige Idee und hat mir den leidigen Arbeitsnachmittag verspaßt. Um auch einmal mitzutippen: Kenne beide Kits ein wenig und würde hier gegen den Trend einmal tippen, dass die erste Tom das Force, die zweite das Hilite ist.

    Jürgen: Ne bin kein Endorser. Die Diskussionen um/mit Stefan hier im Forum habe ich ehrlich gesagt kaum verfolgt.


    Hatte bereits mehrere Sets von Stefan unter den Sticks - derzeit auch ein Student Set vor Ort, und die waren, vor allem was Gratungen u.s.w. angeht, alle durchweg fehlerfrei verarbeitet. Kann mich natürlich nur auf meine eigenen Erfahrungen berufen. Dass es sich bei den günstigen Serien um Taiwan Sets handelt, das ist selbstredend. Ein Unterschied ergibt sich m. E. einfach darin, dass Adoro, als kleines Unternehmen, natürlich eine bessere Qualitätskontrolle leisten kann und natürlich auch einen besseren Service. Was die Student Kits angeht sind die Kessel einfach auch super gemacht, die Gretsch Catalina Club Kessel sind mit diesen überhaupt nicht vergleichbar.


    Also ich hatte nie Grund für Beschwerden. Auch die Kommunikation mit Stefan war immer zuvorkommend und unkompliziert. Naja, anyway. Ich kanns auf jeden Fall empfehlen, gerade da Adoro auch interessante Set Zusammenstellungen bietet die sonst nicht unbedingt handelsüblich sind.


    Preislich werden die Students inkl. Hardware in einem ähnlichen Bereich liegen wie das Tama. Um die 600,- Euro würde ich annehmen.


    Grüße

    Mit dem Adoro machst du nichts falsch. Da gibt es keine "Montagsprodukte", die sind grundsätzlich ordentlich verarbeitet, zudem sind die Trommeln mit amtlichen Remo Fellen ausgestattet. Bei Fragen kannst du Stefan von Adoro Drums auch direkt anschreiben. Allerdings werden die Trommeln meines Wissens bald auch bei einem allseits bekannten Online Musik Händler angeboten.


    P.S.: Ich würde bei Adoro allerdings zu dem STUDENT Kit raten. Das ist sozusagen die neue, aktualisierte Einsteigerserie. Dies gibt es auch mit kleiner 18ner Bassdrum und flachen, traditionellen Maßen bei den Toms:


    http://www.adoro-drums.de/de/drumseries/student-series

    Denke auch, du suchst den O-Zone Sound. Wenns was günstiger sein soll, kannst du dir aber auch einmal chinesische Crashs anhören, beispielsweise von Stagg oder aber dünne Istanbul Agop, die haben auch eine exotisch, fauchige Note.

    Bei dem Gretsch würd ich die 20ger nehmen. Meiner Erfahrung nach sind 18ner Bassdrums nur dann wirklich universell, wenn sie denn sehr dünne Kessel haben, wie beispielsweise eine Sonor Delite oder eine Adoro WS Maple.

    Naja, so als Hobby Drummer, der leider viel zu wenig Zeit zum üben hat, stellt sich ebenfalls 'leider' ein einfaches Bum Tschak oftmals als eine der schwierigsten Übungen heraus, zudem wenns noch Downtempo sein soll.


    Bitter find ich z.B. immer diese Nummer, die ich mit den Passameras spiele:
    http://www.youtube.com/watch?v=KbCaeQ9amDM


    klingt billig, ist aber ne ziemliche Konzentrationsnummer.