Beiträge von SleishMan

    Ich finds schade, dass ein interessantes Thema wie: „Sounderzeugung, Physik, wodurch wird der Sound beeinflusst“ dann jedes mal mit Posts wie „lern lieber besser zu spielen“, „also ich höre das raus, das andere kann nicht sein“, oder „Holzleim“ zerstört werden. Wieso kann man nicht konstruktiv dran bleiben?


    Falls Du mit dem Holzleim mich meintest: bis auf die Anspielung auf John Good war mein Beitrag vollkommen ernst gemeint. Ich denke, wenn das Kesselmaterial überhaupt eine Rolle spielt, dann MUSS bei Schichtholzkesseln auch der Leim eine Rolle spielen, eben weil er dort auch einen guten Teil der Masse ausmacht.

    Witzig finde ich auch, dass viele so obsessiv über Hölzer reden, obwohl die meisten Trommelkessel zu einem großen Teil aus Leim bestehen.


    Verwenden die Hersteller alle den gleichen Leim? Ist da sound- oder marketingmäßig vielleicht noch was zu holen? Ich könnte mir schon vorstellen, wie John Good eine halbe Stunde lang über den neuen dw Premium-Leim schwärmt!

    Habe ich auch erst gedacht, aber man weiß ja nicht, wie sie vor ihrer Transformation gespielt haben.

    Wenn man ständig Rimshots spielt, kann auch irgendwann der Presslufthammer-Effekt auftreten. Der Spannreifen gibt ja viel weniger nach als die Fellmitte, dadurch wird bei ansonsten gleicher Schlagstärke die Hand viel stärker belastet. Das kann auf Dauer zu einer Taubheit oder Kribbeln in den Gelenken führen, schlimmerenfalls auch zu Karpaltunnelsyndrom oder HAVS.


    Davon abgesehen würde ich auch sagen, lass die PA die Arbeit machen. Hat für Charlie Watts anscheinend auch gut funktioniert:


    Letting the PA do the work
    I've been watching a fair amount of Rolling Stones on YT lately and one thing I've noticed is how Charlie Watts with his trad. size kit used a snare made of…
    www.drummerworld.com

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    Falls Ihr nicht das komplette Video gucken wollt, die Kernaussage ist etwa: wir sind als Menschen schon imperfekt genug, da müssen wir uns beim Üben nicht auch noch Imperfektion als Ziel setzen.

    Ich finde es super, dass es eine anscheinend hochwertige Alternative gibt, die nicht von einem US-Hersteller kommt. Wenn die dazu noch etwas preisgünstiger ist, was gibt es da zu meckern?

    Gute Wahl.


    Ich habe mir diese Snare auch vor kurzem über Kleinanzeigen gekauft, eigentlich nur mit der Absicht, günstig an ein Paar Gussspannreifen zu kommen.


    Ich war dann aber ebenfalls positiv überrascht von der Qualität und dem Sound, daher bleibt sie auch bei mir (jetzt dann mit geflanschten Spannreifen, klingt aber immer noch gut). Was die Qualität angeht, wäre auch der nahtlose Kessel noch erwähnenswert, was man teilweise bei viermal so teuren Stahlsnares nicht bekommt.


    Für mich gibt es nur ein einziges Manko an dieser Snare: bei meiner funktioniert die Abhebung nur korrekt, wenn der Snareteppich eher lose justiert ist. Sobald er etwas fester angezogen ist, blockiert die Abhebung.


    Drumjunkey hat das Problem hier

    auch erwähnt. Ist das bei Deiner auch so?

    Aber warum befellt und stimmt man ein Tom für maximale Resonanz und ewig langes Sustain, um dann dagegen mit gedrehten Beinen vorzugehen, was wiederum die nötige Stabilität wegnimmt für effektivere Maßnahmen wie z.B. eine Sticktasche dran zu hängen? Ist mir völlig schleierhaft.

    Für mich macht es schon Sinn, wenn man den Effekt einer bestimmten Maßnahme testen will, diese dann auch isoliert zu testen. Wenn er in dem Video jetzt schon vorgedämpfte Felle, durch Phasenauslöschung "dämpfende" Stimmung und vielleicht noch irgendwelche Wattebäuschchen verwendet hätte, wäre ja am Ende nicht klar gewesen, welchen Effekt genau die umgedrehten Beine hatten.


    Möglicherweise ist das auch der Grund, warum Du bei Deinen eigenen Versuchen keinen Unterschied feststellen konntest. Weil die entsprechenden Schwingungen eben sowieso schon durch andere Maßnahmen weggedämpft worden waren.

    Hier zum Thema umgedrehte Beine:


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    Oder wegen neuen Perspektiven investiert man voller Tatendrang in Paiste-Bronze und dann schmeisst der neue Sänger nach 2 Proben hin...

    Das ist mal ein Verlustgeschäft!


    Buy and hold!


    Wenn Du jetzt verkaufst, mag es ein Verlustgeschäft sein. Wenn Du sie noch zehn Jahre behältst, wer weiß?

    Letztlich muss die erhebliche Inflation der letzten Jahre (welche durch die Aktionen der durchgeknallten US-Regierung noch steigen wird) ja irgendwo durch höhere Löhne ausgeglichen werden. Auch Beckenschmiede wollen gerne essen und wohnen.

    Erstmal vielen Dank für Eure Antworten!


    Nimm die Teile vom Standtom und fertige dir Kopien, die die BD Mounts aufnehmen können. Das sieht dann so aus wie die Orginal-Halterung.. (Bildersuche „ Jellinghaus drum research“)

    Ja, das wäre eine Möglichkeit, und wäre natürlich auch irgendwie cool, wenn es dadurch wieder dem Original ähnlich sehen würde. Allerdings müsste ich dann erstmal neue Bassdrum-Beine kaufen und könnte nicht die jetzigen weiterverwenden. Ich überlege es mir aber mal, es hätte schon seine Vorzüge.


    Oder wie in meiner Bastelecke  ;)

    Wenn ich es richtig sehe, hast Du die Beine an den Kessel geschraubt? Das wäre bei einer FreeFloating-Trommel natürlich Frevel und kommt daher nicht in Frage ;)


    Eine Frage, weil ich auch die DrumResearch Käfige habe: hat der Vorbesitzer nicht nur die Beine verloren, sondern sind auch die Adapterplatten verloren gegangen? Oder waren keine Halterplatten auf dem Käfig?

    Es war der Vor-Vorbesitzer, den ich nicht kenne, daher weiß ich nicht genau, was er veranstaltet hat. Als ich das Set gekauft habe, waren jedenfalls weder die Adapterplatten für die Bassdrum, noch die originalen Beine dabei.


    Vielen Dank auch für Dein Foto!


    Versuchs mal bei Zebra Drums.

    Der baut auch Freefloating-Kits. Übrigens mit einem Hammersound. Leider nicht meine Gehaltsklasse...

    Der verbaut auf jeden Fall Adapterplatten.

    Leider auch nicht meine Gehaltsklasse. Und es würde sich für mich auch komisch anfühlen, nach Feierabend einen amateurhaft wackelnden Uff-Tschack auf einem 5000€-Drumset zu spielen :D


    Die dort verwendeten Adapterplatten habe ich mir angeschaut; die werden so bei mir nicht passen (und sind wahrscheinlich extrem teuer, falls sie überhaupt einzeln erhältlich sind)


    Ich würde mir ein Blechstück (3 mm min.) mit 2/3 Bohrungen für den Rahmen (am BD Käfig sind ja schon Löcher vorhanden) und in etwa der Tiefe des Spannreifens machen.

    Dann kannst du das Blech an den Käfig schrauben und daran dann die, schon vorhandenen, Klemm-Halterungen der BD Beine anschrauben.

    Ja, das ist ungefähr das, was ich mir vorgestellt hatte, nur eben aus Blech statt aus Holz. Bei Blech hätte ich nur Bedenken, ob es dann vielleicht zu dünn ist für diese Klemmhalterungen. Spannreifen sind ja typischerweise etwas dicker (ich hatte bei meinem glaube ich 8 mm gemessen). Aber ich könnte mal ausprobieren, eines der Beine an eine der Adapterplatten des Standtoms zu klemmen, um das zu überprüfen.