Generell finde ich interessant, dass die Qualität von Moises Extraktionen hier akzeptiert wird, die viel besseren Ergebnisse aus datenreduzierten Files wie MP3 und AAC durch invertieren einer der beiden Dateien jedoch als „nicht möglich“ dargestellt werden, obwohl sie zumindest mit meinem Material hier doch sehr real sind…? Woran liegt das?
Mir geht's da nicht um die Qualität, sondern um die praktische Anwendung. Musik liegt annähernd zu 100% in fertigen Mischungen vor. Man hat praktisch also nie die Möglichkeit, ein Instrument mittels Phasendreher aus zwei Dateien zu extrahieren.
Da gebe ich Dir natürlich recht : Der Anwedungsfall ist speziell und insofern sehr eingeschränkt praktisch/allgemein nutzbar.
Aber, wenn Du ein Playalong hast und willst nun eben die Drumspur qualitativ möglichst hochwertig extrahieren (lassen wir mal dahingestellt zu welchem praktischem Zweck), dann erscheint es doch erst mal schlüssig zu sagen (sofern das non-drum backing gleich abgemischt(komprimiert etc. wurde) : Ich extrahiere nicht durch eine smarte KI den komplexen Mix sondern nutze eben die Differenzinformation von 2 Files (in diesem zugegeben speziellen Fall) und darf dann auch guter Hoffnung sein, dass das Ergebnis von (deutlich) besserer Qualität ist
....da aber der alte Wissenschaftlerspruch lautet "Versuch-macht-Kluch" (auch wenn die sog. Praktiker dann gerne von "Herumdoktern" fabulieren...musste ich jetzt mal sagen
wollte ich ja eben nicht nur drüber babbeln sondern praktische Unterstützung, wie diese These (am besten) zu belegen ist - Tes test of the pudding is in the eating ![]()