Beiträge von 3OakDrums

    ...sei mal nich so streng mit dem....der Justin liefert richtig guten Content für die Zupfgemeinde...da derf er aachema schwurbeln ;)

    ...guter Punkt...Du musst halt jetzt Polka spielen, weil es kein anderer kann....könnte es ein anderer würdest Du was anderes rocken. Würdest Du aber dafür dann anfangen Polka zu studieren...weil "man könnte es ja mal brauchen"...wohl kaum. Denke genau das ist der Punkt !


    Allerdings entdecken Leute (wie ich) auch, dass Sie immer dachten Polka zu hassen, das in der Schule sogar abwählen und dann genau das studieren...auch sowas passiert ;)

    Na schön. Aber was ist das, wovon der da immer redet … Gheetarrh oder so, häh watt??


    Hab mich auf Schlagzeug spezialisiert …

    ...tja...ähh...schon mal was von Transferleistung gehört ;) ? Im übrigen SCHLÄGT der Gitarrist die Saiten auf seinem Eierschneider ja auch an, damit ist er irgendwie auch "im Club"

    ...sage auch nicht, dass er den Stein der Weisen präsentiert. Finde er hat aber schon einen Punkt zumal die Frage sich ja schon stellt, wie man für sich strategisch vorgeht. Klar ist das nach etwas Reflexion vllt. common sense, aber zumindest mir geht es eben dann doch oft durch zu überlegen, ob ich nun dieses oder jenes wirklich jetzt zu üben brauche und wie das zu meinem "Leistungsangebot" dann passt...

    ...dann hat man sich jaaahrelang particular auf Rock fokussiert und will an einer Jazz-Challenge mitmachen und alle sagen, du kannst kein Jazz und das hört man.

    Steh'se auch wieder da...

    couldn't care less...vllt. hat der Mann (und auch ein Steve Vai) einfach auch recht wenn er sagt: Verplempert nicht Eure Zeit, damit in Sportarten anzutreten, die Euch nicht liegen, Euch nicht wirklich am Herzen liegen und Ihr auch aus diesem Grund keine Erfahrung aufgebaut habt, nur weil "man" halt auch andere Sachen können sollte....eigentlich auch ziemlich logisch. Jeder weiß ja eigentlich instinktiv was ihm/ihr liegt.


    Wenn man das Jazz vs. Rock Bild mal archetypisch hernimmt sind das eben auch sehr verschiedene und eigene "Kunstformen". Iss wie immer eine Perspektivfrage und nicht absolut richtig oder falsch...aber eben eine interessante Perspektive von respektierten Leuten, da ich eher das Paradigma/Ideal höre "Breite" iss das Ding...

    Tja,


    interessante Perspektive :


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    Fazit : Fokussiere nicht so sehr auf Deine Schwächen sondern baue Deine Stärken aus !

    Moin, wird mal wieder Zeit für eine Runde Esoterisches...BUT: On a serious note, ich glaube auch wenn's erstmal etwas spacig klingt, wirklich tiefsinnig.


    Drauf gestoßen bin ich zufällig bei der Dame hier (die Ihre key takeaway aus Berklee zusammenfasst)...


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    Super spannende Perspektive. Das Konzept hat wohl der Pianist Kenny Werner entwickelt. Bleuchtet die mentale Seite beim Musik machen. Kennt eigentlich jeder die Themen....

    Spannend !!! Die nutzen sog. Mikrotonale Bünde, mit denen man eben auch 1/4 Töne bundbasiert realisieren kann...noch nie gehört/gesehen . Danke für den Hinweis !

    Ok Fair Point ! Das hatte ich nicht gesehen.

    6% Discount auf der Sonor Bude...das ist vor allem mal geschicktes Marketing, um cross-selling Angebote bei Euch zu platzieren...


    Sonor Vintage Three20 Rosewood WM
    Sonor Vintage Serie Three20 WM Shell Set, Farbe: Rosewood Semi Gloss, Kesselsatz bestehend aus: 20"x14" Bass Drum, 12"x08" Tom Tom und 14"x12" Stand Tom, chrom…
    www.thomann.de


    Ich empfehle immer wieder sich den Discount am Gebrauchtmarkt zu holen...wenn's unbedingt, was "Neues" sein muss...

    Da hake ich mal bei dem Absatz "Struggle und Selbstzweifel" ein: Mein "Problem" ist da bei zum bsp. so einer Challenge (so toll ich die Initiative und Aktion trotzdem finde) und auch die Diskussion zu dem Whiplash Film (den ich auch total cool finde) folgendes: Am Ende geht's denke ich mal auch 99% der Zuhörer nicht um die Frage wer sitzt da an einem Instrument und ist vermeintlich "besser". Und der "Kunde" entscheidet am Ende, was ihn mitnimmt und was nicht.


    Du sitzt ja am Ende nicht in der HR-Big-Band hinterm Schlagzeug, weil Du da 100 andere "ausgestochen" oder weggeboxt hast. Am Ende ist doch die Frage: Hast Du was zu sagen oder besser zu erzählen? Und dabei entscheidet aus meiner Sicht soviel mehr an Kontext, der einfach auch verdammt schwer zu fassen ist. Was bist Du für ein Mensch, woher kommst Du, welche Erfahrungen hast Du gemacht, wie passig bist Du in einer Gruppe, wie gehst Du Dein Handwerk an, was ist Dir wichtig oder weniger wichtig ?....das alles zahlt auf das Ergebnis und auf den Kontext ein in dem Du Musik machst.


    Keiner nimmt Kenntnis von Einem Warhol oder Picasso, weil seine Kunst kontextfrei an der Wand hängt...


    Da kannst Du in einem Film/Video/Aufnahme noch 100mal die Kuh fliegen lassen und doch nichts zu sagen haben. Es ist vllt mittlerweile die viel größere Herausforderung aus der Masse all der technische Finesse (die ich auch total bewundere) das gewisse Etwas zu finden (was auch immer das ist, aber schneller, höher, weiter ist es eindeutig nicht ;-). Dabei ist der ganze Peerdruck eigentlich nur hinderlich, sich selbst zu finden und führt am Ende eher unwahrscheinlich zu etwas, was man dann selbst mit "Erfolg" assoziiert...

    Saugut ! Kannte ich beide Nicht !

    ...und erweitere meine Buchliste nochmal um ein paar tolle Afro-Cuban Titel:


    Habe den Titel noch mit Begleitcassette...wohl der Klassiker.


    stretta-image-217628-0.webp?v=1773192003


    Ebenfalls eine Klassiker und super empfehlenswert, WEIL: Der Bassist hier gleich mit "erzogen" wird.


    Funkifying the Clave: Afro-Cuban Grooves for Bass and Drums: (incl. CD) (Manhattan Music Publications)


    Mein Favorit allerdings ist von Maria Martinez, weil sie alle gängigen Grooves, je Kapitel direkt als spielbare Grooves präsentiert in 3-2/2-3 Rumba- bzw. Son-clave und inkl HiHat clave beats. Kein langwieriges Folkloregedusel, straight to the point ! Letzteres ist zwar mit einigem Abstand letztlich doch super interessant, aber am Anfang kam ich damit am besten zurecht, weil schon die Spielerei kompliziert genug ist...und man nicht erst Percussion und Geschichte studieren will..

    Afro-cuban Coordination for Drumset: The Essential Method And Workbook :  Martinez, Maria: Amazon.de: Bücher


    Neben all den Noten hier auch (aus meiner Sicht) wichtige und tolle Musik dazu. Hier eine Auswahl die ich super gut finde (sind aber auch Afro-Brasilianische Sachen drin...etwas anderes Thema:


    An introduction to Latin jazz in 20 records — The Vinyl Factory
    From fierce Cubop to Afro-Puerto Rican fusion. Few musical influences that have played such a significant and consistent a role in jazz as those of Latin…
    www.thevinylfactory.com

    ...und ich werfe mal die Randsportart Vibraphon in diesen Nischenmarkt rein...


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    Gary Burton mit Chick...

    Bin echt beeindruckt, wie erwachsen und reflektiert Ihr Leute hier mit der Art und Weise der Kommunikation umgeht !

    (Wollte Olivers Thread nicht mit noch meiner Einlassung versauen...da wurde alles und richtig schon gesagt).


    Wenn man beobachten muss, wieviel Mist Leute in soziale Medien mehr oder weniger anonym über Leuten abwerfen und wieviel davon auch in der analogen Welt (Politik und Gesellschaft)

    davon auch noch ankommt, bin ich wirklich dankbar für diese reife und reflektierte Diskussion !


    DANKE !

    Ich denke das ist tatsächlich für ganz viele Leute ein Riesenproblem mit dem Genre, das vereinfacht gesagt "gut" oder "schön" zu finden. Denn nicht jeder wächst im bildungsnahen Haushalt auf, wo Papi halt mal 'ne Runde Coltrane zum Sonntagstee reinwirft... Ich habe wirklich Jahre gebraucht, um solche Platten genießen zu können.

    Mein Vater hat Lionel Hampton, Duke Ellington und diese Garde rauf und runter gehört, ich wurde also ausführlich damit konfrontiert, aber bis heute klingt das für mich nach regellosem Gedudel. Und da reden wir noch nicht mal von BeBop oder Free Jazz.

    gut...ok, manch einer ist halt einfach nicht erziehbar ;) ...aber ich hab' irgendwann sehr viel gehört, und komme mit der Harmonik gut klar und das geht mir auch nicht auf den Zeiger...auf den geht mir dann dafür jetzt meine Family&Friends ...rasten natürlich alle komplett aus, wenn ich sowas kulturell wertvolles reinwerfe...verstehe ich einfach nicht...

    Parker, Davis, Corea bilden für mich eine der wichtigsten innovativen Linien im "Jazz".

    Da wird ein ganz ganz großer leider immer wieder vergessen:

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    ...in meiner "Verengung" vergesse ich noch ganz viele. Wenn Du aber siehst welche Kaliber aus den Bands dieser Leute rausgewachsen sind...Mingus hatte ich mit der Perspektive noch nicht auf dem Radar

    Das Thema "mögen" ist aber auch nochmal ein guter Punkt:


    Ich konnte da aber mal gar nix mit anfangen als mir einst einer E.S.P. von Davis in die Hand gedrückt hat. Harmonisch/melodisch alles irgendwie bäh und quietsch...wenn dann soliert wurde hab' ich nur noch Bahnhof verstanden....unmöglich dem Ablauf ohne Zählen oder 100% Konzentration zu folgen...eigentlich ein katastrophaler Start in eine Beziehung ;-).


    Ich denke das ist tatsächlich für ganz viele Leute ein Riesenproblem mit dem Genre, das vereinfacht gesagt "gut" oder "schön" zu finden. Denn nicht jeder wächst im bildungsnahen Haushalt auf, wo Papi halt mal 'ne Runde Coltrane zum Sonntagstee reinwirft... Ich habe wirklich Jahre gebraucht, um solche Platten genießen zu können. Heute hab ich (leider) mit dem meisten Rock/Pop Zeugs den Kaffee komplett auf, weil ich da nur noch Klischee höre...


    Denn wenn Du da nix drin siehst außer irgendwie intellektuell "wertvoll" ists auch extrem schwer da Aufwand reinzuwerfen, um sich das zu erarbeiten.

    Ein Stück das ich auch ganz grossartig finde, ist All Blues von Miles Davis. Ein 12 Bar-Blues in 6/8.


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    Ja tolle Platte auch insgesamt..später E.S.P. Miles Smiles, Nefertiti, Bitches Brew...


    Auch seine Biographie wirklich lesenswert...50 shades of how to use the word "Motherfucker" ;)


    Miles: The Autobiography


    Parker, Davis, Corea bilden für mich eine der wichtigsten innovativen Linien im "Jazz".