Beiträge von 3OakDrums

    Und dafür soll man das Internet lieben? Ojemine...



    Schaltet den ganzen Mist ab !


    Ich frage mich immer öfter, ob der gesamte Schaden, den wir mit dem Digitalkrams hier anrichten nicht wesentlich größer ist als der gesamt Nutzen...


    ...und wie zum Henker "liebt" man ein Internet ?

    ...meine These (!): Hätte Rush bei "Diddle 2" angerufen (ich mutmaße Du bist männlich) wäre hier ein kurzes Feuerwerk abgebrannt und das wäre es dann auch gewesen. Dass aber nun bei Rush eine Frau mitspielt ist das Ding, was hier sehr viele dazu vernalasst das Rasterelektronenmikroskop rauszuholen.


    ...denn nur weil, bei einer bekannten Band eine Personalie einschlägt ist, gibbets ja nun nicht solche Diskussionen...aber das könnten die Damen hier im Forum vllt. auch besser einordnen.

    Bin zwar kein Lehrer habe aber viele "Coachingsituation" mit Jugendlichen gehabt. Da habe ich immer wieder (surprise, surprise) beobachtet, dass die anders aber natürlichh genauso divers drauf sind wie Erwachsene. Daher ist jeder Ansatz der einen Standard ansetzt, zwar einfach anzuwenden aber eben oft nicht kundenorientiert. Wenn ich dann lese "Die muss man in dem Alter...." häh ?!


    Ich denke wichtig ist auch erst mal zu verstehen, wie ein (individueller) Schüler Information aufnimmt. Viele wollen den Background wirklich verstehen und schnell ins Fundament eindringen und da ist eine Methodik die Felder abarbeitet gut und führt zu dem Gefühl was erledigt zu bekommen. Da hat man dann das Problem in die praktische Anwendung zu kommen, mit dem Risiko sich im Handwerk zu verzetteln (da hilft aber eben auch sowas wie eine unterteilte Methode, die dann auch Kapitel abschließt und Felder abgrast).


    Andere wollen das Instrument (ein Lernfeld) erleben, da verstellt Methodik schnell den Blick auf das große Ganze. Hier muss man viel situativer Angebote machen, die eher im Hintergrund den Rahmen auslegen. Aus der Vielzahl der Mosaiksteine entsteht dann ein Bild. Hier ist dann eher das Problem, dass Schüler von einem Blümchen zum nächsten Fliegen und zum Portfolio an Zirkustricks mutieren.


    Gerade Individualunterricht ist v.a. Coaching. Und eben nicht (wie oft hier gerne diskutiert), "jetzt zeig mir mal welche Technik ich nutze, um schnell meinen linken Fuß auf Speed zu bringen". Also dem Schüler bewusst zu machen, wie er/sie mit seinem Lernansatz am besten Fortschritte erzielt und dann eben mit der Lehrererfahhrung anzuleiten. Naja und auch irgendwie der Hero für einen Schüler zu sein, der v.a. immer wieder inspiriert.


    Das ERGEBNIS davon ist (IMHO) dann, dass "Hausaufgaben" gemacht werden wollen ! Wenn ich einen Schüler nötigen muss sich ans Instrument zu setzen, ist da schonn sofort der Punkt zu fragen: A. Ist der Lernansatz falsch ? oder B. Will der Schüler das wirklich ?


    Will der Schüler mehr Input, aber nicht bekommt, muss sich der Lehrer auch hinterfragen....

    Hänge ohnehin mal ein Riesen Fragezeichen an diesen "Genderthread".


    Wenn da nun Jost Nickel, Benny Greb oder irgendein anderer männlicher Newcomer trommmeln würde, wäre die Aufmerksamkeit hier sicher nicht mal halb so groß.


    Die Dame trommelt auf Top Niveau, hat da Jahre an Arbeit reingesteckt und dafür hat sie den Job bekommen (Gratulation !).


    Verstehe das ganze Bewertungsgebabbel ehrlich gesagt gar nicht...sie macht ja nicht hier in irgend 'ner Challlenge mit, sondern wirft da ihre Performance rein. Fertig.

    Denke es wäre vllt. auch interessant die verschiedenen Lehrmethoden und Backgrounds mal vorzustellen...Agostini, Dawson, Chaffee, Porcaro, Riley, Latham, Chester etc...


    Alles was ich zuletzt "Neues" gesehen habe ist letztlich aus diesen Klamotten direkt abgeleitet.


    Interessant ist ja v.a. auch wie man mit dem Material dann arbeitet, bzw. was man daraus machen kann.

    Sehr interessantes Video zum Thema Methodentnwicklung...hatte immer den Eindruck, dass Dante Agostini eine isolierte, europäische Methodik war...interessanter Einblick !



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    Ziemlich sicher kommt die aus Pingstadt-Mittenreich - fragt sich, was sympathischer ist... ;)

    Denke, das ist in der Tat grundsätzlich eine wichtige Frage. Daher kauft Zeugs dass im Umlauf ist oder notfalls europäisch/japanisch....

    Wenn Du es reinigen willst würde ich das mit ordinärer Kern-/Schmierseife machen.


    Paiste und auch Zildjian haben da Zeugs, denke das wirkt nicht viel besser und steht dann ewig rum....


    Das "Patina" Argument, das auch gerne vorgebracht hat ist reine Kosmetik ohne Impact auf den Sound.

    Moin, du solltest dich von der Erwartung lösen: Daß dein Linker Fuß mit der gleichen Einstellung des Pedals wie für deinen rechten Fuß, sich besser bedienen kann/lässt.

    Das dauert, egal in welcher Einstellung.

    Augenöffnend war für mich ein Abend mit Ulf Stricker, der in der Lage war 3 total unterschiedliche Fumas ( Einstellung und Fabrikat) in einer Geschwindigkeit zu bedienen, in der ich mit damals 25 Jahren im Set und auch heut mit 47 Jahren nicht rankommen werde. Weil: das hat mit üben zu tun und welche Ziele man erreichen will. Selten ist das Material abhängig.

    Just my 5 cents.

    Dem ist eigentlich rein gar nichts hinzuzufügen !


    Meine Erfahrung: Je weniger Du am dem Geraffel rumstellen kannst, desto besser. Gerade die Leute, die dann mit der Mikrometerschrauben das letzte 1000tel rausholen wollen wissen eigentlich schon alles und machen da auch keine groben Fehler...ich habe ne alte Gretsch FuMA aus den 70ern... die kann rein garnix weniger/besser als mein Eliminator oder Yamaha Pedal...sorry to say. Das einzige was Dich langfristig happy macht ist einfach die Arbeit, die Du reinsteckst...

    naja das Serienchaos ist ja erst in den späten 70ern ausgebrochen und dann im Grunde bei allen Herstellern. Vorher wurde halt mehr oder weniger vegessen, was auf den Tisch kam. Da gab's fertige Konfigurationen und aus die Maus.


    Heute ist's auch ganz normal, dass jeder sich einen Neu-Wagen konfiguriert...war eben früher auch nicht so.

    Oder wie es einst Henry Ford formulierte:


    "You can get any color you want, as long as it’s black.”


    Bis sich die Serienlogik dann rausoptimiert hatte gabs halt "chaos". Diese Form der Vermarktung war ja damals auch neu. Heute wundert man sich dann über diese "Stilblüten".

    Gretsch COB ! Denke ganz frühe 70er Späte 60er (siehe Abhebung)...einfach mal für 500€ anbieten und schauen was passiert...cooles "finish"

    Hier auch die Transkriptionen seiner alten vids inkl. Zildjian Day Solo (für die, die den Krams noch kennen):


    Up Close & In Session
    Steve Gadd: Up Close & In Session book - the new, revised and updated version of material from the classic DCI music videos that put video drum education on…
    hudsonmusic.com


    ...auch da hab ich selbst gebastelt...und Du hast Recht, das gibt nochmal ganz andere Einblicke und vertieft das Studium. Wenn Du aber eben schnell das Lick oder die Passage "klauen" willst geht das eben so viel einfacher (habe aber auch Fehler/Ungenauigkeiten in den Bergamini Büchern entdeckt...aber ist vllt. auch pedantisch ;-).

    ...hatte das vor kurzem auch transkribiert und dann festgestellt, das der Kollege Bergamini den Job schon erledigt hat (heul):


    Gadd: A Life in Time
    A comprehensive biographical, pictorial, and musical retrospective on the career of Steve Gadd.
    hudsonmusic.com


    ...ist aber die Studioversion. Der Samba Tompart ist wirklich extrem smart und wirkungsvoll konstruiert.


    Aber der Prozess das selbst rauszuhören entfällt dann natürlich...interessant wie er das "Late in the Evening"-Pattern dort recycliert hat...

    Eine wirklich nützlich Variante für Spain, um von dem sehr busy gespielten Original eine Variante in der Schublade zu haben.

    Muss mich als Banause outen, ich dachte er musiziert wie viele andere Bebop-Größen schon längst in der himmlischen Bigband.

    Danke für die großartige Musik R.I.P.

    Danke, dass Du vorlegst, aber ehrlich gesagt, das dachte ich auch...

    Hard Rock Drumming meets Stevie Wonder

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    In Gadd we trust!


    fwdrums

    Übrigens für alle Gadd-Jünger.:


    Up Close & In Session
    Steve Gadd: Up Close & In Session book - the new, revised and updated version of material from the classic DCI music videos that put video drum education on…
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    Schön sauber aufgearbeitete Transkriptionen seiner (Gadd's) frühen VHS. Denke da dürften fast alle Signature Licks und Grooves von ihm drin sein.

    Tolles material für Leute, die auf sein Drumming stehen.


    ...und natürlich auch relativ neu :

    Gadd: A Life in Time
    A comprehensive biographical, pictorial, and musical retrospective on the career of Steve Gadd.
    hudsonmusic.com


    Ich Depp hab mir vor kurzem noch selbst Transkriptionen von ihm gebaut...

    Gaddammit !

    Im Idealfall hat man ein komplettes Set mit Schlitzschrauben.

    Haha, jetzt kannste auf dicke Hose machen mit deinem Signature :))))

    Was mich drauf bringt, ich muss dich bald mal wieder besuchen kommen...

    ...ja und ich gestehe: Auch in mir wurde es gefühlig als ich jüngst das Playboyposter aus dem 80er Katalog von Sonor aufgefaltet habe (...war nix fleckig drauf ich schwöre ;-)..ok, ok...Ihr habt gewonnen und ich verloren...