Also ich kenn die Geschichte so...es begab sich zu einer Zeit als verlauste Seefahrer aus Europa, dieses Amerika entdeckt haben und sich dann (genau wie heute zu fein waren selbst was zu arbeiten) sind 2 Sachen passiert:
1. Wurden alle indigenen entweder mit irgendwelchen Seuchen, oder (wenn das nicht mehr hinreichte) einfach mit Waffen umgebracht
2. Dann mussten ja Leute her, die richtig was arbeiten konnten...dann fuhr man nach Ostafrika und hat die Leute da nach Amerika "geschafft"
In eben jenem "Amerika" traf also pentatonische melodic und ternäre Rhythmik auf Dur, Moll und Marschmusikartige, binär-rhythmische "Klassik" .
Irgendwann haben sich diese Afrikaner also die Hardware und ein bisschen Software angeeignet und wer sich in Ruhe Mollpentatonik und klassische Stufenakkorde anschaut, wundert sich nicht mehr warum da auf I,IV,V nur Dominantseptakkorde auftauchen. Das Getrommel ganz anlog eine Übertragung afrikanischer Rhythmik auf Orchesterhardware...dann irgendwann Bürgerkrieg und Militärkapellen (in guter europäischer Tradition), Ende mit Krieg, Hardware übrig...Mensch wollen ja unterhalten werden.... Blues...Swing...und irgendwo dazwischen hat sich einer überlegt wie man Bembe, Nanigo oder sonstige Folklore Nanigo massenkompatibel und etwas "weißer" anmalen kann....und das Pattern mit eher 16tel "skip-note" ward auf die Welt geworfen. Danach wurde das ganze weniger europäsch zackig sondern etwas breiter afrikanisch triolisch...ursprünglich...danach der ganze andere Mist (siehe Jazz Challenge und assoziierte Debatten...wie "was ist Jazz").
Ansonsten haben die Kollegen (insb. Todd Bishop zeigt auf ein Interview mit Kenny Clarke....der hats sicher nicht "erfunden"....hat aber wohl historische Kenntnis) hier sich schon dran abgearbeitet :
und da hat sogar einer drauf richtig promoviert :
https://digital.library.unt.edu/ark:/67531/metadc1505181/m2/1/high_res_d/CLARK-DISSERTATION-2019.pdf
...wenn Du denkst Du bist irre, kommt einer um die Ecke der noch einen drauflegt ![]()
