E-Drum nur zum Übem

  • Hallo zusammen,


    ich überlege mir ein gebrauchtes E-Drum zu kaufen.

    Nur welches ist die Frage.

    Millenium ab MPS 450 aufwärts

    Alesis

    Fame

    DD


    das sind die Sets mit denen ich mich ein wenig beschäftige. Mir wäre es recht, wenn ich auch nur zu diesen Modellen eure Erfahrungen höre.


    Roland ist sicher über nahezu jeden Zweifel erhaben, aber spielt nicht in meiner Preisklasse mit


    Mein Budget liegt zwischen 400-600 Euro

  • Kauf Dir was Gebrauchtes! Da gibt es mit ein wenig Marktbeobachtung (Kleinanzeigen.de) ein Roland TD9 in Deinem Preisrahmen und mit Mesheads. Da ist dann auch kein Geld verloren, wenn es mal wieder verkauft wird.

    Lies die FAQ und benutze die Suchfunktion!

  • Braucht es das ?

    Ein E-Drumset kann wirklich Spaß machen

    Du schreibst das du es zum üben nehmen willst

    Ich habe 2008 ein Roland TD-20 Set gespielt (damals das Flagschiff von Roland)

    Dabei habe ich festgestellt, das ich meine Spielweise dem Triggerverhalten des Set´s angepasst habe.

    In der Zeit habe ich nur E-Drum (also kein Akustikset) gespielt

    Nach knapp 2 Jahren habe ich dann zurück zum Akustikset gewechselt und festgestellt, das die ürsprüngliche Dynamik und Technik deutlich verschwunden war.


    Wenn ich Zuhause eine "leise Übealternative" bräuchte, würde ich mir ein kleines Set mit Meshheads und Silent Becken zusammenstellen

    Auf eine Klangerzeugung würde ich dabei komplett verzichten


    Just my 2 cents

  • ich sehe das genauso. Vor etlichen Jahren hatte ich ebenfalls ein TD-20 zum üben (aber parallel live und auf den Proben ein Akustikset gespielt).
    Seit einigen Jahren habe ich ein günstiges Set mit Meshfellen und Zildjian L80 Becken. Das spielt sich wesentlich natürlicher.

  • Roland ist auch nicht über jeden Zweifel erhaben. ;)

    Die Gerätschaften unterscheiden sich hauptsächlich in der Verarbeitung.
    Die Modulgeräusche sind durchweg besonders in der unter- und Mittelklasse allesamt gleich schlecht.

    Allerdings in der Oberklasse auch :)


    Roland benutzt keine Samples sondern Klangsynthese, das spart Speicher und Prozessorleistung.

    Andere Systeme nutzen meist Samples, was aber nicht besser sein muss.



    Bei deinem Budget und wenn du es nur zum üben benutzt, reicht so ein fame mit Meshfellen meiner Meinung nach aus.

    (man muss hier etwas vorsichtig sein, mit seinen Äußerungen, die Edrumpolizei ist hier sehr streng :) )
    Sowas bekommst du gebraucht für unter 300 Euro.


    Wenn du später doch mehr Wert auf Sound legen solltest, kannst du immer noch das Modul wegschmeissen und durch ein edrumin und

    einen Softwaresampler ersetzen.

    Dann hast du auch Möglichkeiten eine einigermaßen auhentische Haptik und ein besseres Spielgefühl (Positionserkennung, bessere HH Emulation usw.) zu bekommen

    Und auch dein Set mit Pads und Becken anderer Hersteller zu pimpen.


    Das Fame nutze ich selbst. (allerdings mit besserer HH)

    Mit edrumin und Superior Drummer, einer steilen Lernkurve und viel Geduld und Zeit, lässt sich das ganze so einstellen, das es sich fast anfühlt wie ein Schlagzeug.
    Die Verarbeitung der Hardware macht schon ein bisschen Angst, aber wenn man es nicht ständig auf- und abbaut, ist es recht stabil.

    Experte in Dingen, von denen ich keine Ahnung habe.

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