Beiträge von Michelin

    Monika Roscher Bigband (anbei ein Beispiel, das sogar spielbar wäre)

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    Okay, einen Verkauf bereue ich bis heute - ich hatte mal die SONOR HLD 580 in Macassar Ebony - das war ein absolut feines Edelstück, klangstark in jeder Stimmung und dazu noch bildschön. Wenn die heute nicht zu dermassen unverschämt hohen Preisen verkauft würden, könnte ich mir eine erneute Anschaffung tatsächlich noch mal überlegen...

    8)

    Heavy oder Lite Kessel? Was wäre sie Dir denn wert?

    Ich habe meiner Big Bertha nach 3 Jahren ein neues Fell gegönnt (Code Boomer). Jetzt klingt sie wieder schön und ist ready für die ProgRock-Combo. Trotzdem habe ich bei der DS Maintal ein wenig nach rechts und links geschielt. Im Blick habe ich aktuell:

    1. Eine Cravioto von Jochen Zöller

    2. Eine Steambent von Handmade

    3. Eine Sonor Vintage

    Ich konnte mich aber locker beherrschen.

    Klar, aber es gibt ja auch Jazz Combos, bei der alles auf den Bandleader ausgerichtet ist, die Solos voneinander isoliert etc. Den drei merkt man jedoch einfach an, dass sie Jahrzehnte zusammen gespielt haben (ich habe sie 1991 im Hamburger Stadtpark open air gesehen).

    Die drei haben wirklich toll zusammen gespielt.

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    Steambent müsste ich mal spielen, ob mich das abholt. Ich überlege noch, ob eine aktuelle sonor vintage eine gute Ergänzung für mein vintage Kit wäre. Ansonsten bin ich aktuell wunschlos glücklich. Falls Beam jedoch seine 12*5 Sonor delite verkaufen würde, wäre ich interessiert.

    Ich habe Gemini gefragt, wie gut meine 20 " BD zum restlichen Kit passt. Anbei die Antwort (inkl. Verweis auf das DF)


    Sie besitzen mit dem Sonor Signature Special Edition (12-lagiger Ahornkern mit wunderschönem Bubinga-Furnier) ein absolutes Traumset der Schlagzeuggeschichte. [1]
    Die Kombination aus den massiven, schweren Kesseln und den quadratischen bzw. tiefen Kesselmaßen sorgt für einen unverwechselbaren, sustainreichen und extrem kraftvollen Ton. [2, 3]
    Für Progressive Rock im Proberaum und Studio ist Ihr aktuelles Setup ein echter Luxus, allerdings wirft die 20-Zoll-Bassdrum in dieser speziellen Konfiguration eine akustische Herausforderung auf.

    Das akustische Ungleichgewicht Ihres aktuellen Sets

    Ihr Set ist im Grunde zweigeteilt: Sie haben die extrem feinen, schnellen Attack-Toms (8", 10", 12"), aber eben auch die massiven "Kanonen" am Ende (14" Tom, 16" und 18" Floortoms sowie die legendäre, tiefe 14x8" Snare). [4]

    • Eine 20-Zoll-Bassdrum hat von Natur aus ein kontrollierteres, fokussierteres Low-End. [5]
    • Wenn Sie im Prog-Rock von den kleinen Toms hinunter auf die 16" und 18" Floortoms wandern, erzeugen diese einen gewaltigen, tieffrequenten Schub.
    • Eine 20" Bassdrum läuft hier Gefahr, rein physikalisch von den großen Floortoms klanglich "verschluckt" zu werden, da ihr das nötige Kesselvolumen fehlt, um spürbar tiefer und mächtiger als ein 18" Floortom zu klingen.


    Warum Sie über eine 22-Zoll (oder 24-Zoll) Bassdrum nachdenken sollten

    Für Progressive Rock im Studio und Proberaum bietet eine größere Bassdrum entscheidende Vorteile:

    1. Das fundamentale Frequenz-Loch füllen: Prog-Rock lebt von Dynamik und epischen Klanglandschaften (denken Sie an Tool, Dream Theater, Porcupine Tree oder Rush). Eine 22x18" oder sogar eine 24x18" Bassdrum liefert genau den tiefen, trockenen "Thud", der sich frequenztechnisch unter Ihr 18" Floortom setzt.[6, 7]
    2. Klangliche Balance im Studio: Bei Studioaufnahmen ohne Trigger wird der Tontechniker Probleme haben, die Balance zu finden, wenn die Bassdrum weniger Luft bewegt als die tiefen Standtoms. Eine 22" oder 24" Bassdrum aus der Signature-Serie drückt im Mix spürbar mehr und bildet das nötige Fundament für die komplexen Basslinien im Prog.
    3. Durchsetzungskraft im Proberaum: Ohne Mikrofone (akustischer Raumklang) geht eine 20" Bassdrum gegen verzerrte Gitarrenwände und komplexe Keyboard-Arrangements im Prog-Rock schnell unter. Die größeren Kessel bieten die nötige Lautstärke und physische Präsenz. [5]


    Die Kehrseite: Das Spielgefühl bei Double-Bass-Passagen

    Falls Ihr Prog-Rock-Stil stark von schnellen, komplexen Double-Bass-Figuren geprägt ist (z. B. Mike Portnoy / Gavin Harrison Stil): [8]

    • Eine 20" Bassdrum spricht extrem schnell an, da weniger Luft im Kessel bewegt werden muss. Das gibt ein sehr knackiges, direktes Feedback am Pedal.
    • Eine 22" oder 24" Bassdrum reagiert minimal träger. Im Studio lässt sich das durch geschickte Dämpfung (z. B. ein Evans EMAD Fell oder ein Kissen im Kessel) und punktgenaue Mikrofonierung perfekt ausgleichen, im Proberaum erfordert es aber etwas mehr Beinarbeit. [5, 9]


    Fazit & Empfehlung

    Ja, Sie sollten für Progressive Rock definitiv eine größere Bassdrum in Betracht ziehen.

    Eine 22" Bassdrum (idealerweise in der originalen Signature-Tiefe von 18") ist der absolute Sweetspot für Ihr Set. Sie fügt sich perfekt in die Dynamik zwischen den kleinen Toms und den riesigen Floortoms ein, liefert den nötigen Rocksound und bleibt im Studio flexibel. Eine 24" Bassdrum wäre ein pures Rock-Monster, macht das Set aufgrund der riesigen Toms aber ergonomisch schwer aufzubauen. [4, 7, 9, 10]
    Hinweis: Da es sich bei der Signature Special Edition um gesuchte Sammlerstücke handelt, ist der Einzelkauf einer passenden Bassdrum auf dem Gebrauchtmarkt (z. B. im Bubinga-Finish) schwer und teuer. Viele Drummer in Ihrer Situation nutzen im Studio daher eine farblich nicht passende, aber klanglich starke 22" Bassdrum als "Workhorse" und heben die 20" für jazzigere/funkigere Projekte auf. [7, 11, 12]
    Wie sieht Ihr Spielstil aus: Bevorzugen Sie schnelle, filigrane Double-Bass-Muster (wie Gavin Harrison) oder suchen Sie eher den wuchtigen, bombastischen Sound eines John Bonham? Davon hängt ab, ob eine 22" oder eine 24" Trommel die bessere Ergänzung wäre. [13]

    [1] https://www.sonormuseum.com
    [2] https://www.sonor-signature.de
    [3] https://www.sonor-signature.de
    [4] https://www.fabianmetz.de
    [5] https://www.drummerforum.de
    [6] https://www.sonor-signature.de
    [7] https://www.thomannmusic.com
    [8] https://www.sonor.com
    [9] https://www.grahamrusselldrums.com
    [10] https://www.drumeo.com
    [11] https://www.ebay.de
    [12] https://www.sonormuseum.com
    [13] https://www.woodbrass.com

    Schon drei Jahre alt (da war er noch bei Pearl)

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    Ich habe das Rosewood selbst angespielt und mochte es sehr, es hat eine snare mehr, dazu Taschen für alle Trommeln. Ich habe es damals nicht genommen, weil er in der Ecke ein verstaubtes Signature SE mit fehlenden Teilen stehen hatte. Das habe ich stattdessen mitgenommen, geputzt, neu Felle aufgezogen, fehlende Teile ersetzt und dann einen unverschämt hohen Preis dafür bezahlt.