Beiträge von Beeble

    Was definiert denn "Stilprägend"?

    Ist es nur das das man den Drummer an seinem Stil, möglicherweise auch nur innerhalb seines Genres, seiner Band, raushört?
    Oder wurde ein neuartiges Genre geprägt?
    Würde man zb. raushören wenn Phillips mit Barker, Weckl und Bonham die Hocker tauschen?

    Sicher gibt es einige dutzend Drummer die man sofort am Sound und an ihrem Stil erkennt, solange sie sich in ihrer Komfortzone, sprich Genre oder Band bewegen.

    Was richtig neues, was durch neuzeitliche Drummer entstanden ist, fällt mir nicht ein.

    Mit einer vernünftigen DAW wie Cubase 8) ist das eine Sache von Minuten für die Trommeln Miditracks zu erstellen.
    Trommeln sind recht unkompliziert in zeitgenaue Mididaten zu konvertieren, solange jeder Kessel ein Mikro hat.
    Weiterer Vorteil, die Dynamik wird gleich mit übernommen.
    Mit Triggern gibts immer Probleme und das editing ist mühsamer als gleich die Audiosignale abzugreifen.

    Sehr schön.

    Vielleicht sollte man den Backstein vorher noch einfrieren :)
    In den 80er ging ja die Mär, das Eierkartons an Proberaumwände gehören.
    Augenscheinlich wurde diese geniale Idee von einem fiffigen Eierhändler in die Welt gesetzt der seinen Müll nicht mehr selbst entsorgen wollte, sondern

    ihn durch Musiker abholen lässt.
    Auch in der Lebensmittleindustrie wurde die als Sondermüll nur teuer zu entsorgende Molke kurzerhand geschickt beworben ins Kühlregal gestellt und dem

    aufgeklärten Bürger als gesund verkauft :)
    Solchen Mythen können auch ganz unspektakuläre Dinge zu Grunde liegen.
    Vielleicht hat sich ein Drummer beschwert das seine BD auf dem glatten Bühnenboden wandert und ein genervter Tonler hat gesagt "Dann leg dir doch Backsteine rein".

    Es gibt die wunderbare Option Mitglieder zu muten, so das man sich so manchen Sprachdurchfall erspart.

    Das liegt nicht an dem Threadthema hier, ein wenig Trollerei und Blödsinn muss ein Forum verkraften.

    Aber irgendwann reichts dann auch. Wenn inhaltlich eh nichts kommt, egal wo, fällt es auch leicht jemanden zu ignorieren.


    "Außenstehende" werden da schon differenzieren können, unterstelle ich mal.

    Danke das du da mal nachgefragt hast. :thumbup:
    Und toll das du so umfangreiche Infos bekommen hast.

    Die Info mit dem Lack fand ich sehr interessant. Also kommt der Unterschied zwischen natural und lackiert nicht nur durch den Lack selbst.

    welche Info mit was für einem Lack?
    Er schreibt das die glänzenden Becken ihrer Serien nocheinmal erwärmt werden (bevor sie auf Glanz poliert werden)
    Das war mir neu und ich finds interessant.


    Mir ist kein Hersteller bekannt, der seine Becken lackiert. Hat man früher wohl mal gemacht, solange man darauf nicht spielt siehts ja auch hübsch aus.
    Bei den Rude von Paiste bin ich mir nicht sicher, habe leider keins zur Hand.
    Beim Polieren wird ein Wachs verwendet, welches für einen langanhaltenden Glanz sorgt und das Becken eine Zeit lang ein wenig vor Oxidation schützt.
    Nach dem ersten Reinigen gelangt man dann in einen Teufelskreis :)


    Optimal wäre natürlich das mal in einem Video mit zu schneiden.

    Optimal und aussagekräftig wäre das mal im Labor zu messen. Vielleicht wurde sowas ja auch schon gemacht?


    Dein Gesprächpartner bei Sabian hat sich ja diesbezüglich auch vorsichtig ausgedrückt, they believe das sich die Gitter über die Zeit auflösen.
    Er widerspricht ja auch der Aussage der selbsternannten Veredler die schlicht die Chemie und die Physik ignorieren und sich ihre eigenen Erklärungen basteln.



    Man sollte sich folgende Fragen stellen:

    • habe ich genügend Basiswissen über Metalle, Legierungen, über die chemischen und physikalischen Vorgänge bei der Herstellung und Verarbeitung?
    • kann ich mit diesem Wissen und den Aussagen und Erklärungen der Veredler einen schlüssigen Konsens herleiten?
    • konnte ich mir die Frage beantworten warum Beckenhersteller die seit Jahrzehnten Millionen Bleche produzieren solche einfachen Methoden nicht anwenden?
    • Gibt es verifizierbare A/B Vergleiche? Wurde zb. durch korrekt durchgeführte Messungen ein Unterschied bzw. eine Verbesserung nachgewiesen?
    • Kann ich sicher sein, das ich einen Unterschied objektiv wahrnehme, wenn ich Becken für Tage/Wochen aus den Händen gebe um mit diesem zeitlichen Abstand eine (positive) Veränderung festzustellen?
    • Folge ich den Aussagen dieser Veredler das ALLE Becken und Instrumente "besser" weil "alt" klingen? Bin ich unzufrieden mit dem Klang der neuzeitlichen Instrumentenhersteller?

    Ein einfaches Beispiel warum wir uns und unseren Wahrnehmungen nicht trauen können, sind optische Täuschungen, die sicher jeder kennt und die auch dann funktionieren wenn man sie durchschaut.
    Ein schönes einfaches Beispiel ist auch dem Klienten einen A/B Vergleich eines Mixes vorzuspielen. Der einzige Unterschied sei, das ein Mix um 3dB lauter ist.
    Alle ohne das technische Wissen dahinter werden den lauteren Mix als besser beurteilen.
    Wenn man noch ergänzent kommentiert, das der laute Mix zb. besser hörbare Mitten aufweist, hat man 100% der Leute überzeugt.


    Wenn man sich auf etwas wie diese Kyrobehandlung, Kabelklang usw. einlässt, hat man einen Teil seiner Objektivität schon abgelegt.
    Man erwartet etwas besonderes, man investiert viel Geld, sucht in den Aussagen nach Rechtfertigung für seine Entscheidung

    und bastelt sich so seine Bestätigung zusammen.

    Letztendlich sind wir alle leicht manipulierbar und das umso einfacher je weniger wir verstehen warum.

    Da ich mal Karosseriebauer gelernt habe

    Hallo Kollege :)

    Das Material ist ja relativ weich und lässt sich sicherlich gut treiben

    Genau. Bei kleinen Keyholes sicher ein gute Idee. Wenn man es vernünftig macht ist es nichtmal zu sehen.
    Der obere flache Bereich der Kuppel wurde in der Herstellung beim Tiefziehen ja kaum gestreckt und lässt sich sicher gut treiben,
    ohne zwischendurch erhitzen zu müssen.


    Drucken lässt sich auch ne Menge sinnvolles, vor allem mit den 4k Resin Druckern und den extrem schlagzähen neuen Harzen.
    Tama Cymbel Quick Set Mates verlieren ihren Schrecken ob des hohen Preises.

    Ich habe wirklich viel ausprobiert und durchweg alle Hardwarecontroller die HUI oder Mackieprotokoll unterstützen sind für mich nicht wirklich ein Gewinn.
    Nutzt man doch letztlich nur die Motorfader, auch weil man auf tiefergehende Funktionen wie EQ Channelstrip und Plugins keinen oder nur einen beschränkten Zugang hat.
    Einzig Hardwarenahe Controller wie Softtubes console one und der CC121 für Cubase bieten zugriff auf alle Parameter.
    die Softtube Console leider nur mit den eigenen Plugins.


    Ich habe auch einige Controller für das iPad getestet, das ist zwar nicht so schön haptisch, dafür aber kompakt, individuell und sehr vielseitig.
    Am besten gefällt mir derzeit das kostenfreie Avid Control
    Meiner Meinung nach ist ein Controller ohne Motorfader auch kaum benutzbar.

    Dann kommt es noch auf demn Schwerpunk an, will man editieren und den Mixer steuern, oder auch Midigeräte.


    Das Problem mit dieser modularen Traveler Console ist abgesehen vom Preis, das du da auch nur rudimentäre Zugriffe in Reaper hast.
    Pan, Sends, und Fader und über die Drehsteller noch die Controller deiner VSTi.
    Da finde ich dann ein kleinesController Keyboard vielseitiger. Oder sowas.
    Der hier hat wenigstens einen Motorfader

    Lieber Lexi,
    zunächst einmal habe ich den Eindruck das du dich hier im Rechtfertigungsdruck siehst.
    Dem ist doch nicht so, auch hackt niemand auf dir rum.
    Wir wollen doch ein wenig Licht ins Dunkel bringen und da wollen wir doch sachlich sein und nicht persönlich.
    Alles gut. :)

    Herrje. Wo hast du das denn gelesen?

    Sowas steht zb. hier und hier und auch da


    stimmt doch so gar nicht...es geht hier bei um sehr, sehr viel weniger...

    Es geht um viel mehr, es geht um Geld ;)

    Wenn man etwas sehr tief abkühle (-200°C) dann wirken da schon Kräfte, die sich auf das Metall auswirken.

    Es zieht sich z.B. zusammen-Warum? Beim Abkühlen rücken die Moleküle in ihrer Gitterstruktur doch nur näher zusammen und verändern sich doch nicht.

    Wir reden jetzt von Metallen, mit ihrer festen und stabilen Gitterstruktur.
    Durch Temperaturänderungen schwingen die Gitter mehr (beim erwärmen) oder weniger stark (beim abkühlen). Begünstigt durch die freien Elektronen in (leitenden) Metallen,

    haben diese eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Je stärker die Metallgitter durch Temperaturänderungen zum schwingen gebracht werden, desto mehr dehnen sie sich aus.
    Sie rücken nicht näher zusammen, sie schwingen weniger und benötigen dadurch weniger Platz.
    Um die Moleküle enger zusammen zu bringen braucht es schon mehr Energie und hätte auch heftige Auswirkungen wie sie im inneren der Sonne oder bei Kernfusionsbomben stattfinden.

    Spielt auch die Zeit, wie schnell ich es wieder aufwärme, eine Rolle?

    nein.

    Kannst du mir vergewissern, dass sich das Material genau dahingehend wieder ausdehnt wie zuvor?

    Vergewissern kann ich dir das nicht, Ich kann dir nur sagen das es so ist.
    Wenn dich sowas interessiert, gibt es viel technische Literatur auch im Netz. Das würde hier den Rahmen sprengen.

    Was passiert, wenn ich Holz einfriere? Ich entziehe dem Holz Feuchtigkeit. Es wird also trockener

    Nein, durch einfrieren wird dem Holz keine Feuchtigkeit entzogen. Holz ist Hydroskopisch und passt sich deshalb der Feuchtigkeit der Umgebungsluft an.
    Deshalb ist es keine gute Idee, Gitarren und Trommeln in zu trockenen Heizungskellern zu lagern.

    Wenn sich innerhalb dieser Legierung die Spannungsverhältnisse nur ein klein wenig ändern, dann wird man dies doch hören.

    Richtig, das haben wir ja beim Kaltverformen bei unseren Becken. Bei der Kaltumformung verändert sich das Kristallgitter. Die Versetzungsdichte erhöht sich.

    Die Versetzungen reiben aneinander und behindern sich gegenseitig. Aufgrund der erhöhten Versetzungsdichte geht eine Vermehrung der im Kristallgitter gespeicherten Energie von statten. Das Material wird spröder und behällt durch die mechanische Verformung der Hammerschläge seine Form. Etwas abstrakt vergleichbar vielleicht mit einem gespanneten Gummiband. Das Kaltumformen kann durch Rekristallisationsglühen rückgängig gemacht werden. Nicht aber durch Temparatursenkung und Erwärmung weit unterhalb dieser Rekristallastionstemperatur.


    Wird das Kaltverformen länger als für die Verfestigung erforderlich durchgeführt, reißt das Metall.
    Vielleicht ist das auch ein Grund weswegen manche Becken schneller reißen, weil sie schon teilweise bis hart an diese Verfestigungsgrenze gedängelt wurden.
    Besonders bei eher dünnen Blechen.

    Wird das Kaltverformen länger als für die Verfestigung erforderlich durchgeführt, reißt das Metall.

    Einige reden auch von Rissen im Lack/Holz. Auch etwas was durchaus erst nach Jahrzehnten passiert, weil das Holz, auf Grund seines Feuchtegehalts, sich verändert.

    Die Risse im Lack haben erstmal nur etwas mit dem verwendeten Lack zu tun. Ist dieser zu hart, oder genauer, nicht elastisch genug die Bewegungen des Untergrunds (hier Holz) mitzumachen, dann muss er reißen. Holz reißt in der Regel auch nur, wenn es zu trocken wird, oder Holz oft und schnell wechselnden hohen Luftfeuchteschwankungen ausgesetzt ist.


    Wenn ein Renningenieur sagt, dass ein Getriebe nach eine Kryobehandlung 5mal länger hält, dann glaube ich das erstmal.

    Ok, würde ich erstmal Hinterfragen, da das selbe Getriebe ja nicht zweimal getestet werde kann :)
    Was hinter solch einer Aussage stecken könnte sind bei Eisenmetallen (nicht aber mei NE Metallen und Holz und sonstigen Werkstoffen)
    harte Metall-Kohlenstoffverbindungen im Stahlgefüge. Da wird noch kräftig geforscht. https://phi-hannover.de/laenge…hle-durch-kryobehandlung/


    Ich denke es ist berechtigt das ganze zu hinterfragen, wenn man sieht wie einige selbsternannte "Instrumentenveredeler" wild alle möglichen Aussagen aus unterschiedlichen Anwendungen Forschungs- und Einsatzgebieten wild zusammenwürfelm um, wie bei Esotherikschwurblern üblich, eine für den unwissenden schlüssige Erklärung zu liefern.
    Wenn jemand Drumsticks und Becken mit Trompeten, Gitarren und Kabeln für viel Geld einfriert, reichen mir Bewertungem von Kunden, die möglicherweise auch unter Kableklang leiden nicht aus.

    Wer mal für Spass Kyrobehandlung von Musikinstrumenten googelt, sollte das besser im sitzen machen.
    Da trifft man auf hanebüchenste Erklärungen.
    Eingefroren wird so ziemlich alles, vom Drumstick für schlappe 9,70€ über eine Snare für 486€ bis zum kompletten EBass für 583€

    Auch vor Netz-und Lautersprecherkabeln, Schallplatten und sogar Vacuumröhren und kompletten Verstärkern wird da nicht zurückgeschreckt..

    Einfrieren lässt sich schließlich alles wozu man ein Erklärung erfindet.


    Hier mal einige Highlights der augenscheinlich zu tief gekühlten Autoren die zuviel Klanglack geschnüffelt haben:

    - Durch Tiefkühltemperaturen ..wird eine komplette "molekulare" Umwandlung zu einer homogenen und damit gleichmäßigeren Gitterstruktur in den Legierungen erreicht.

    - Die Schwingungseigenschaften werden harmonisiert und schlechte Obertöne minimiert (wtf sind schlechte Obertöne!?)

    - Bei Metallen erhöht sich die Zugfestigkeit

    - bewirkt eine dichtere molekulare Struktur, somit werden elektrische Bauteile wie Kabel, Potis erheblich leitfähiger und der Output wird erhöht (bitte was!?)
    - Die Cryo Behandlung verändert die kristalline Struktur des Holzes (jaja..diese bösen Holzkristalle...mein Favorit) .

    - Die..hervorgerufene molekulare Umwandlung und Ausrichtung hat einen immensen Effekt auf den Sound von Becken. (molekulare Umwandlung von Bronze in Holzkristalle?)


    Viel erschreckendenr finde ich jedoch, das sich Fachzeitschriften damit beschäftigen und diesen Hokuspokus dadurch unterstützen. (ok, die leben von den Werbeanzeigen)

    Was wohl passieren würde, wenn man die Gehirne dieser Leute mal einer Kältebehandlung unterzieht?

    Oder sind dies schon die Ergebnisse von vorausgegangenen Selbstversuchen?

    Viele Firmen müssen sich ständig was neues ausdenken um den alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.
    Manches ist mehr oder weniger inovativ, sinnvoll, oder auch einfach das selbe nur anders vermarktet.
    Anderes geht gerne in die esotherische, wie man im Audiobereich sagt, Voodoo-Schiene.
    Einige springen genau in diese Nische, manche vielleicht aus Unwissenheit, andere aus reinem Kalkül.
    Solange dabei niemand zu schaden kommt und es einen Markt gibt, der sowas gerne annimmt, haben sowohl Käufer als auch Verkäufer etwas davon.


    Ich finde es aber wichtig diese Machenschaften zu hinterfragen und auch mal die Physik und Chemie die da hinter steckt zu betrachten.
    Man kann meist auch vieles recht einfach und anschaulich erklären.

    Manche Zusammenhänge sind allerdings auch so komplex, das sie ohne ein Basiswissen schwer oder gar nicht vermittelbar sind,
    und manche dann anfälliger macht an etwas zu glauben was sie nicht verstehen.

    Dann wird solchen Menschen gerne eher geglaubt, welche einfache und nicht verifizierbare Erklärungen zu komplexen Sachverhalten erfinden,
    eben weil man so wenig weiß und einfache Begündungen leichter angenommen werden.


    Meiner Erfahrung nach trifft man dieses Phänomen besonders im medizinischen- und im high end Audiobereich an.

    Da sind die Grenzen zwischen Voodoo und Betrug (im moralischen Sinn) sehr fließend.
    Oftmals werden auch reale Sachverhalte aus allen möglichen Bereichen bunt gemischt, so das bei der oberflächlichen Recherche des Themenunkundigen
    sich dann doch ein Bild der Schlüssigkeit ergibt (Beispiel Skin Effekt bei Audiokabeln, vergoldete Buchsen bei Lichtleitern usw.)
    Jemand der Globolis isst oder sich ein "klangneutrales" 2m Netzkabel für 1k Euro kauft, hat sicher nicht das nötige Wissen um zu verstehen wofür er sein Geld ausgibt.
    Aber er fühlt sich auf Grund seiner Überzeugung dabei wohl die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Am Ende zählt für uns, dass ein Becken gut klingt, und für den Hersteller, dass er genügend verkauft, um seine Existenz zu sichern. Klappern gehört zum Handwerk, also was soll's?

    word! :thumbup:

    müsse man wissen wie lange geschmiedetes Metall braucht, um gänzlich seine innere Spannung zu verlieren.

    Das weiß ,man ja. ;)
    Kaltverformtes Metall verliert seine Spannung nicht, Deswegen kann man daraus so wunderbare Sachen wie Autokarosserien und Musikinstrumente herstellen.
    Einzig durch Erwärmung, dem sogenannte Rekristallisationsglühen wird das Metallgitter wieder entspannt.
    Bei Messing/Bronze liegt diese Temeratur bei ca 470 Grad.

    Beckenveredler nutzen sogar die Kryotechnik, um Becken künstlich altern zu lassen

    Das ist nur Voodoo und reine Abzocke!

    Metall braucht wirklich Zeit sich zu entspannen.

    Der einzige der Zeit zum entspannen braucht ist der Leser der solchen Unsinn wie den vom verlinkten Frank Gegerle liest.
    Nochmal: Der Sinn der ganzen Kaltverformung ist ja genau das sich das Metall NICHT entspannt.
    Auch werden Becken bei den Herstellern nicht 6 Monate zum reifen gelagert.
    Wenn das Becken fertig gehämmert und abgedreht ist, ist es fertig und verändert sich nicht mehr. Auch nicht durch nochmaliges Abkühlen.

    Braucht man Materialien die unter Extrembedingungen z.B. Bremsen im Rennsport sich nicht verformen, dann werden diese einer Behandlung unterzogen.

    Da bringst du jetzt was durcheinander:

    Unsere Becken werden aus Messinglegierungen warmgewalzt und dann durch die Hämmerei kaltverformt um eben die gewollte Spannung zu bekommen.

    Bremsscheiben werden üblicherweise aus speziellen Grauguss gefertigt, im Sinterverfahren.
    Bremsscheiben werden nicht kaltverformt.

    Durch Legierungen unter anderem mit Chrom und Molybdän wird die Verschleißfestigkeit besonders bei hohen Temperaturen. gewährleistet.

    Auch im Rennsport gibt es keine Kyrobehandlung von Werkstoffen.
    Es sei denn man nennt das instant abkühlen nach dem Guß, zum Zweck der Härtung von hochlegierten Stählen, eine Kyrobehandlung.

    Ausgekühltes Metall verändert seine Struktur nicht durch weiteres Abkühlen.

    müsse man wissen wie lange geschmiedetes Metall braucht, um gänzlich seine innere Spannung zu verlieren.

    Das weiß ,man ja. ;)
    Kaltverformtes Metall verliert seine Spannung nicht, Deswegen kann man daraus so wunderbare Sachen wie Autokarosserien und Musikinstrumente herstellen.
    Einzig durch Erwärmung, dem sogenannte Rekristallisationsglühen wird das Metallgitter wieder entspannt.
    Bei Messing/Bronze liegt diese Temeratur bei ca 470 Grad.

    Beckenveredler nutzen sogar die Kryotechnik, um Becken künstlich altern zu lassen

    Das ist nur Voodoo und reine Abzocke!

    Metall braucht wirklich Zeit sich zu entspannen.

    Der einzige der Zeit zum entspannen braucht ist der Leser der solchen Unsinn wie den vom verlinkten Frank Gegerle liest.
    Nochmal: Der Sinn der ganzen Kaltverformung ist ja genau das sich das Metall NICHT entspannt.
    Auch werden Becken bei den Herstellern nicht 6 Monate zum reifen gelagert.
    Wenn das Becken fertig gehämmert und abgedreht ist, ist es fertig und verändert sich nicht mehr. Auch nicht durch nochmaliges Abkühlen.

    Braucht man Materialien die unter Extrembedingungen z.B. Bremsen im Rennsport sich nicht verformen, dann werden diese einer Behandlung unterzogen.

    Da bringst du jetzt was durcheinander:

    Unsere Becken werden aus Messinglegierungen warmgewalzt und dann durch die Hämmerei kaltverformt um eben die gewollte Spannung zu bekommen.

    Bremsscheiben werden üblicherweise aus speziellen Grauguss gefertigt, im Sinterverfahren.
    Bremsscheiben werden nicht kaltverformt.

    Durch Legierungen unter anderem mit Chrom und Molybdän wird die Verschleißfestigkeit besonders bei hohen Temperaturen. gewährleistet.

    Auch im Rennsport gibt es keine Kyrobehandlung von Werkstoffen.
    Es sei denn man nennt das instant abkühlen nach dem Guß, zum Zweck der Härtung von hochlegierten Stählen, eine Kyrobehandlung.

    Ausgekühltes Metall verändert seine Struktur nicht durch weiteres Abkühlen.

    Fakt ist jedenfalls, dass auch im digitalen Zeitalter mit sehr clean klingenden Preamps nichts ohne Sättigung und ggf. auch ein bisschen Rauschen geht ... das klingt sonst einfach zu steril.

    Interessant ist zb. der SSL Channelstrip von der 400E von Brainworks. Wohl die beste Umsetzung des analogen Pendants.
    Auch die bauteilbedingten Toleranzen der einzelnen Channels lassen sich emulieren. Rauschen tut das Teil natürlich auch wenn man das will.
    Klar hätte man gerne eine SSL oder Neve und ich würde gerne mal auf sowas arbeiten, aber heute kann man das alles in the box nachbauen.
    Wenn Andrew Sheps sagt das er nur noch in the box arbeitet weil es analog keinen Vorteil mehr hat, dann kann man ihm das glauben.
    Die Haptik einer 2m Konsole und den Racks ist allerdings nicht zu ersetzen.

    Dachbodenfund

    Man weiß doch, dass ein Becken nach der Fertigstellung mindestens sechs Monate lagern - also ruhen - soll, um eine gewisse Klangreife zu erhalten. Das Material ist bei der Herstellung einem gewaltigen Stress ausgesetzt.

    Wo hast du denn das her?
    Klingt nach Voodoomarketingsprech der PR Abteilungen.
    Stress gibts bei carbonhaltigen Bioformen bei physischer und psychischer aussergewöhnlicher Beanspruchung.

    Aber doch nicht bei kaltverformten Metallen.
    Ein (vollständig erkaltetes) Becken hat nach 6 minuten die selben pysikalischen Eigenschaften wie nach 600 Jahren.
    Da gibts keinen Stress im Metallgitter und auch reifen tut da nix.


    Eine Klangveränderung durch exessives spielen mag der ein oder andere sich gerne einreden oder subjektiv wahrnehmen.
    Physikalisch passiert ja auch etwas im Gitter.

    Diese wird sicher überwiegend durch die im Laufe der Zeit entstehende Patina beeinflusst.
    (ich zumindest habe subjektiv die Wahrnehmung das ein frisch poliertes Becken anders klingt wenn es vorher richtig versifft war)


    Den zufälligen Klang der türkischen Becken kann man natürlich mit dem Begriff "traditionell" schön bewerben.
    Der Unterschied zu den großen Herstellern mit geringerer Streuung ist einfach die hohe Fertigungstoleranz und die

    etwas individuellere Qualitätskontrolle. Traditionell sind die letztlich alle hergestellt.


    Was nicht heissen soll das die Teile schlecht klingen, aber ich würde da doch lieber selbst auswählen wollen.