Beiträge von TripHops

    ich oute mich mal als voll langweilig, da ich nur eine Hauptsnare und eine Sidesnare habe (schon immer) ohne große Lust auf was anderes, Aber wenn ich wirklich noch eine wollte, dann wäre es die Pearl Marvin "Smitty" Smith 14x4 in Kupfer. Ich hab die ein paar Jahre gespielt, aber es war nicht meine... Gehörte einem Sammler, der sie nie gespielt hat, aber auch nicht verkaufen wollte... für mich ist das Snarequälerei, denn dafür wurde sie nicht gebaut

    Deshalb wäre ich zurückhaltend, allzu selbstverständlich auf die eigenen Rechte zu verweisen, auch wenn man sie natürlich kennen muss.

    Klar, sehe ich genauso. Jeder Fall ist anders. Nachbarn sind unberechenbar und überall gibt es andere... :rolleyes:


    So ein Fall ist aber schon krass. Das kann hier zum Glück nicht passieren. Manchmal erlebe ich auch ganz lustiges. Vor 1 1/2 Jahren habe ich mit einem brasilianischen Sänger und Gitarrist etwa 6 Monate zweimal in der Woche in meiner Wohnung brasilianische Klassiker geprobt und mit ihm Videos gedreht. Er spielte dabei Konzertgitarre und gesungen hat er auch mit Dampf. Es war in der Zeit immer viel lauter als normal. Eine ältere Nachbarin (80) hat sich dann immer mit ihrem Rolator vor meine Tür gesetzt und heimlich zugehört. Das hat sie mir dann erzählt. Das lag aber vor allem an der genialen Stimme vom Sänger, weniger an mir :)

    Manche Musiker kann man als Drummer nicht kaputt spielen

    Ich finde zwei bis drei Stunden werktags - bis in den Abend hinein - für Nachbarn unmöglich. Wenn ich mir vorstelle, da würde einer täglich in Hörweite so lange z.B. Trompete spielen, lägen meine Nerven blank. In der 1. Etage Geige, daneben einer mit nem Klavier, dadrüber der Trompeter und im Keller ein Schlagzeug. Ich würde mich freiwillig einweisen. Bei allen Rechten…

    das ist auch verständlich. Ich probe auch keine 3 Stunden täglich deswegen. Selbst 99% Musiker, die einen eigenen Proberaum haben, machen das nicht.


    Man sollte immer zwischen extrem und normal unterscheiden. Die Heraufbeschwörung der schlimmsten extremen Szenarien haben mit der Realität aber eigentlich nie was zu tun.

    wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt ist konfliktfreies Trommeln eigentlich unmöglich. Das wissen auch die Richter des BGH , deswegen gibt es dazu ein Urteil (vom 26.10.2018, Az. V ZR 143/17). Ein Leitsatz: "Es besteht kein Anspruch auf völlige Stille"


    Leider ist für Nachbarn eben nicht nur die Lautstärke das Problem, sondern die (un)rhythmischen Schlagimpulse (vulgo: Geklapper).

    Die Nachbarn immer als erste zu verstehen, hilft hier nicht weiter. Es geht gesetzlich um "gegenseitige" Rücksichtnahme, und nicht um eine "einseitige" zu Gunsten der Nachbarn.


    Die Rechte, die das BGH Musikern zugesteht, dürfen auch nicht einfach eingeschränkt werden.


    Bei diesem Teil half mir eine KI (wer hier meint, dass ist unmoralisch, wenn ich ich das nicht selber tippe, darf das gerne meinen. Ich hab nichts dagegen...)


    [Anfang Superintelligenz]


    Die wichtigsten Leitlinien des BGH

    • Zeitlicher Richtwert: Als grober Richtwert gilt eine tägliche Übungszeit von zwei bis drei Stunden an Werktagen. An Sonn- und Feiertagen ist die Zeit meist auf ein bis zwei Stunden reduziert.
    • Kein Verbot am Abend: Ein generelles Verbot für die Abendstunden oder Wochenenden ist unzulässig, da Berufstätige oder Schüler oft erst zu diesen Zeiten Zeit zum Üben finden.
    • Ruhezeiten: Die gesetzlichen oder in der Hausordnung geregelten Ruhezeiten (Mittags-, Nacht- und Sonntagsruhe) müssen zwingend eingehalten werden. In dieser Zeit ist nur das Spielen auf Zimmerlautstärke gestattet.
    • Kein Anspruch auf absolute Stille: Nachbarn haben keinen Anspruch darauf, das Instrument überhaupt nicht zu hören. Es muss jedoch im gegenseitigen Interesse eine Abwägung zwischen dem Ruhebedürfnis der Nachbarn und dem Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit (Musizieren) getroffen werden.

    [Ende Superintelligenz]


    Das ist die Verhandlungsbasis mit meiner Nachbarschaft gewesen, von denen sich bei etwa 20 Mietparteien in 15 Jahren nur eine beschwert hat. Und die ist direkt zum Anwalt gelascht, ohne mit mir vorher zum reden. Sie wollte mir über eine strafbewährte Unterlassungserklärung jedes trommeln und! Musikhören verbieten lassen, anderseits müsste ich 2000 Euro an sie zahlen, jedes mal wenn ich E-Drum spiele oder den Plattenspieler anmache. Ihre Wohnung ist direkt neben meiner...


    Dabei kann sie es gar nicht richtig hören, die Wände sind zu dick. Vorher wohnte da eine junge Frau mit Kleinkind, 12 Jahre lang. Die hat es gar nicht gestört, sondern gesagt , sie hört das gar nicht und ihr Kind auch nicht.


    Meine Nachbarin macht das, weil sie die ganze Welt um sie rum zwanghaft kontrollieren muss. Trifft nicht nur mich, sondern auch Hundehalter (weil sie vier Katzen hat anstatt Kinder), Gärtner mit elektrischen Laubbläsern, Kinder. Die Dame hat psychopathische Züge, Narzissmus ist nur einer davon.


    Ich hab dann bei allem im Haus feste Übungszeiten abgekündigt, wochentags bis 20:00 Uhr, aber nicht Mittags oder Sonntags und alle waren zufrieden.


    Mit der Regelung übe ich jetzt doppelt so viel wie vorher.


    Und meine Nachbarin musste ihren Anwalt selber bezahlen ^^


    Lange Rede, kurzer Sinn: wir alle haben Rechte, da muss man auch Kompromisse machen.


    Aber mit psychopathischen Nachbarn rede ich nicht. Also warum sollte mich das stören, was die denken? Wichtig ist da nur: man hat den passenden Rechtsschutz und das Gesetz auch auf seiner Seite. Und das ist beim Musik machen in der Wohnung, wenn man es nicht übertreibt, auch der Fall.

    Die obige Aussage habe ich nie verstanden bzw. geteilt. Wenn Musik nur Spaß machen soll, reicht es doch, sich regelmäßig im Proberaum zu treffen, um bei guter Laune und ner Kiste Bier miteinander Krawall zu machen.

    Wie du Spaß definierst ist allein dein persönlicher Geschmack. Ich hab z. B. keinen Spaß daran, anderen Musikern öffentlich zu erklären, warum die meiner Meinung nach nix taugen. Wer immer Musik machen will, der soll das einfach tun. Egal, mit welcher Musik. Und egal wo. Ich muss der Welt auch nicht erklären, dass ich da sowieso nie zu so einem Konzert hingehen würde, weil meine Nase einen 80° Winkel nach oben hat.

    Auch da unterscheiden Coverbands sich nicht von komponierenden Kapellen. Außer vielleicht, dass das Schreiben von Songs per se mehr Eigeninitiative voraussetzt als das Nachspielen.

    Das Schreiben von Songs... Dabei bleibt es ja nicht. Das Schreiben + einstudieren + aufnehmen + üben bis hin zum Konzert ist ein Prozess, der ohne Teamfähigkeit und Kompositionskompetenz in der Band nicht funktioniert. Und man braucht viel Fantasie. Meine Drumlinien schreibt da keiner für mich und ich kann auch nicht bei Youtube schauen, was andere Drummer da zu spielen, um was abzuspicken.


    Selber malen ist was fundamental anderes als Malen nach Zahlen, wenn ich das mal so ausdrücken darf.


    Ich kann da an sich ganz gut mit leben, dass Cover vs. Kreativität in der Musik parallel existieren. Denn jeder Jeck ist halt anders.

    Und das ist Freiheit. Einfach Menschen, die Musik machen zu lassen, die sie machen möchten.


    Livemusik hat den Zweck, das Publikum zu unterhalten.

    Sorry, hier riecht es verwest. Das ist und bleibt die absolut eingeschränkteste Vorstellung davon, was Musik machen und sie auch Live zu spielen, für einen Musiker bedeuten kann.


    Wenn man musikalische Kompetenz als Pyramide aufmalt, dann stehen da die reinen Covermusiker leider nicht an der Spitze. Vielleicht ist das Grund für deren Ärger?

    Die ursprüngliche Frage war auf die GEMA bezogen, oder?


    Ja.

    Es geht hier um Gagen und in der Diskussion auch um Veranstalter, die auf Kosten der Musiker sparen. Dass die GEMA dann als als Kostenfaktor für den Veranstalter keine Rolle spielen soll, wie hier behauptet, ist unglaubwürdig. Wenn wir uns auf einen Gig bewerben, wird das immer positiv kommentiert, dass für uns keine Gema-Gebühren anfallen.

    Bei den letzten beiden Gigs (ein Stadtfest und ein Open-Air auf dem Land) haben wir umsonst gespielt und auch ohne Hut und trotzdem gab es danach von beiden Veranstaltern was in die Hand gedrückt, Zusammen waren es 500 Euro für die Bandkasse, mit denen wir nicht gerechnet hatten. Wir haben uns gefreut, aber auch vorher abgeliefert. Auch wenn nicht alles mitgesungen haben, weil viele die Songs natürlich nicht kannten, hat das der Stimmung im Publikum keinen Abbruch getan.


    Die Frage ist doch auch immer, wie man sich mit eigener Musik verkauft, und nicht ob man covert oder nicht. Und wie lange man dabei ist, wo die Band schon überall gespielt hat, in der Region bekannt ist oder nicht etc. Das selbe gilt doch auch für Coverbands. Neue Coverbands haben die selben Probleme an Gigs zu kommen wie neue Bands mit eigener Mucke


    Meine Band existiert seit mehr als 25 Jahren und ich bin seit 2 Jahren dabei. So viel Spaß habe ich seit den 90ern nicht mehr gehabt. Mit meiner Amateurband in den 90ern haben wir uns auch ausschließlich mit eigener Musik verkauft und keine größeren Probleme gehabt, an Auftritte zu kommen. Jedenfalls nicht mehr als die Coverbands in der Region.


    Dass einige hier kreativen Bands so kritisch gegenüber stehen, wundert mich schon. Covern kann natürlich auch kreativ sein, aber viele Bands kenn ich da nicht. Die Scary Pockets fallen mir da z. B. sofort als kreative Coverband ein, aber z. B. eine Tribute-Band schließt Kreativität beim Musikmachen ja fast aus. Aber Tributebands sind ja in der Regel auch keine reinen Amateure, sondern gewinnorientiert. Die spielen erst gar nicht "auf Hut".


    Aber egal, eigentlich wollte ich mich hier nicht für das was wir tun, rechtfertigen.

    Wir haben viel Spaß und die Leute , die vorbeikommen, merken das.

    Genauso so ist es auch bei mir! :)

    ich kann hier noch ganz gut mitlesen weil meine Band den hier genannten Klischees über eigene Mucke nicht im geringsten entspricht...

    Ich hab etwa die Hälfte meiner 40 Jahre trommeln mit eigener Musik und die andere mit Covermusik verbracht. Die eigene Musik auf die Bühne zu bringen gefällt mir aber persönlich grundsätzlich besser. Bin auch sehr froh, dass ich da jetzt wieder gelandet bin nach 15 Jahren Covern. Obwohl ich immer gern gecovert habe, aber es war für mich nur die zweite Wahl. Auch das menschliche in meinen Coverbands war immer viel negativer, das heißt vor allem: weniger Zusammenhalt der Musiker, häufige Wechsel, Streit, fehlende Motivation einzelner usw.

    Ich gehe auch sehr gern auf Gigs zu kreativen jüngeren Bands, auch wenn sie manchmal enttäuschen. Aber die Nase über solche Nachwuchsmusiker zu rümpfen und ihr Können pauschal wie hier zu diffamieren, das fiele mir im Leben nicht ein.

    So einen Shit wollte hier nicht los treten. Vielleicht kann meine Frage auch nur einer vernünftig beantworten, wenn er mit eigener Musik etliche Jahre Erfahrung hat und aktuell auch ab und zu Gigs spielt.

    Da scheint es hier Niemand zu geben.

    mich würde mal interessieren ob es nicht einfacher für Amateurbands mit eigener Mucke geworden ist, an Gigs mit Gage zu kommen, weil die normal ja nicht Mitglied der GEMA sind (jedenfalls die, die noch bei Verstand sind). Hier kann man als Veranstalter ja deutlich sparen, was ja nicht heißt, dass man auf die musikalische Qualität verzichten muss. Bei unserer letzten Gigverhandlung war das ein zentrales Thema beim Veranstalter und wir sind nicht in der GEMA ... =)

    ... wozu soll ich mich weiterentwickeln wenn ich gar kein konkretes Ziel habe? Wozu mache ich mir Gedanken über alles mögliche, was soll ich üben etc. Wenn ich es niemals in der PRAXIS anwenden werde.

    Ich verstehe hier die Diskussion eigentlich nicht. Üben ist für mich Praxis. Und alleine spiele ich dabei auch nicht, wenn ich mir das Ziel setze, einen Song nur für mich zu lernen, einfach weil er mir gefällt. Ich spiele ja direkt zu den Youtube-Videos der Originalsongs, da begleiten mich die tollsten Musiker und verspielen tun die sich auch nur selten.

    Mir macht das einen Heidenspaß. Ich hab damit angefangen, als wegen Corona Bandproben untersagt waren und weil die Band für mich eigentlich schon immer "zu wenig" Praxis war. Außerdem ist man völlig unabhängig von dem Stil, auf die man sich in einer Band üblicherweise beschränkt.


    Die Frage wozu du dich weiterentwickeln solltest, kann ich dir nicht beantworten. Für mich persönlich ist ständige Weiterentwicklung der Antrieb, überhaupt zu trommeln. Darum geh ich nach mehr als 40 Jahren auch noch in die Musikschule und lass mich coachen. Und alles Gelernte landet auch irgendwie wieder in meiner Band.


    Das ist doch kein Widerspruch, sondern ergänzt sich alles super.


    Wenn die eigene Motivation zum trommeln nur für gemeinsames musizieren ausreicht, dann muss man zum Beispiel auch damit umgehen können, dass in der Mehrheit der Bands immer wieder schlechte Stimmung herrscht und sich das auf den Spaß aufs trommeln auswirkt. Kann man hier auch gut nachlesen, die Proberaumstorys und Konflikte sind hier ja ein breites Thema. Das hat mich auch immer frustriert. Natürlich gabs auch immer gute Phasen, aber Bands funktionieren nun mal nur als Team; ein echter Nachteil fürs musizieren. Da reicht ein Narzisst und die Band ist im Prinzip zur Auflösung verurteilt, wenn man den nicht rauswirft. Als süchtiger Drummer wollte ich mir von einzelnen Spinnern den Spaß am trommeln einfach auch nicht mehr nehmen lassen. Und das ist mir auch gelungen. Und eine tolle neue Band habe ich auch noch gefunden, in der alle Mitglieder teamfähig sind. Mit meiner Videobewerbung mit einem selbst komponierten Song der Band hatte ich auch keine ernstzunehmende Konkurrenz als die vor 2 Jahren nach einem neuen Drummer gesucht haben.

    und manchmal vermischt es sich auch. In meiner letzten "Just for fun"-Coverband hat auch ein Berufsmusiker (Gitarrist) mitgespielt, nach eigenen Aussagen "wegen der tollen Musik". Das hat nicht so gut funktioniert. Musikalisch schon, aber diese Band hat nie einen Bandleader gebraucht und plötzlich war ein selbsternannter dabei, der für unseren Ex-Gitarristen eingestiegen ist. Er hat dann den Organisten mit allen möglichen Versprechungen abgeworben und ist mit dem in einen anderen Proberaum umgezogen. Und dann haben sie das Bandprojekt weitergeführt mit einem jungen Profidrummer.

    Der ist allerdings direkt nach dem Musikstudium in den Norden gezogen... Nach 5 Jahren sind die damit immer noch nicht viel weiter wie am Anfang...


    Mich stört es nicht :saint:

    fwdrums


    es ist vielleicht nur Donnerstag. ;)


    Bezogen auf die Ursprungsfrage, ob man bereit ist für lau vor einem Topact zu spielen, kam in der Diskussion ja schnell auch die Unterstellung auf, dass die Konkurrenz der Amateure irgendwie dafür mitverantwortlich sind, dass Profis oft unterbezahlt werden. Das ist eine elitäre Sichtweise, die das reale Verhältnis Amateur/Profi nicht berücksichtigt ebenso wenig wie die Tatsache, dass beide den selben "legitimen Wunsch" haben aufzutreten, weil Musik ein Kulturgut ist.


    Ich habe auch kein Problem damit, dass manche ja von Musik leben wollen oder müssen, aber das ist mir deswegen vollkommen egal, weil ich auch arbeiten und von meinen Job leben muss, aber deswegen nicht auf andere zeige, wenn dabei bei einem selbst nicht so viel rumkommt, wie er gerne möchte.


    Die eigentliche Frage war hier aber, würdest du unter diesen Bedingungen spielen?


    Und das wird in der Diskussion ja mit moralischen Aspekten verknüpft: Z. B. weil es einerseits Ausbeutung ist für lau zu spielen und man damit das ungerechte Verteilungssystem von Auftritten und Gagen zu lasten der Amateurmusiker nur noch weiter zementiert, aber anderseits offenbar auch, weil man den Profis mit lauen Gigs die ohnehin sehr knappe Butter vom Brot klaut. Gleichermaßen ist aber klar, dass diese kleine Minderheit der Berufsmusiker bezogen auf alle Musiker bereits von dem System insgesamt stark profitieren, man denke z. B. nur an die GEMA. Und Musik ist nun mal Kulturgut aller Menschen. Das war mit elitär gemeint.

    sehr großen Einfluss hat auch hier das Verhältnis von Amateurmusiker und Profimusiker, so dass man garantiert immer jemand guten findet, der auch für lau spielt. Um z. B. die Kostenrisiken der Veranstalter zu senken


    Zitat

    21 % der deutschen Bevölkerung ab 6 Jahre musizieren in ihrer Freizeit – das sind rund 16,3 Millionen Menschen und etwa 2 Millionen mehr als noch vor vier Jahren.

    Das Zitat stammt aus einem wirklich informativen Artikel zur statistischen Entwicklung der Amateurmusikszene in Deutschland.


    Quelle: https://miz.org/de/statistiken…musizieren-in-deutschland


    Stelle man dieser Zahl die 20.000 selbstständigen Musikerinnen und Musiker in Deutschland gegenüber, die es aktuell etwa in Deutschland gibt, kommt man auf einen Anteil von 0,12%.


    Quelle: https://de.statista.com/statis…-musiker-und-komponisten/


    Das ist eine wirklich sehr kleine Gruppe im Vergleich zu den Amateuren, aber immer ganz schön laut, wenn es um die Verteilung des Geldes und bezahlter Auftritte geht. Obwohl Musik ein Kulturgut der Menschheit ist und nicht nur für Eliten.

    ich habe mit der Zeit meine Sets auf mein Minimalset angepasst, mit dem ich noch Spaß beim spielen habe. D. h. für mich zwei Toms.


    Auf zwei Toms zu spielen erfordert allerdings einen ganz anderen Umgang mit Wirbeln, hat aber den Vorteil, dass sich das stimmen quasi von selbst erledigt und das schleppen und der Aufbau sehr überschaubar ist.


    Früher habe ich immer mit drei Toms am E-Drum spielt und darauf die klassischen Wirbel abgerollt, aber dann sofort am A-Set in der Band gemerkt, dass auf den zwei Toms viel davon nicht richtig aufgeht. Zur Zeit, als ich noch zu Hause auf dem E-Drum mit drei Toms geübt habe, habe ich mir immer Dinge angewöhnt, die im Proberaum auf zwei Toms nicht aufgehen und oft auch nicht gut klingen. Das proben war also eigentlich nicht effektiv für das Ziel, in der Band immer passende Wirbel zu spielen.


    Also schon beim üben schließe ich das dritte Tom mittlerweile aus, damit ich mir nichts angewöhne, was am A-Drum wegen eines fehlenden Toms nicht vernünftig umzusetzen kann. Ich gehör leider auch nicht zu denen, denen es egal ist, worauf sie trommeln und überall das Optimum an Genialität und Spielsicherheit rausholen.


    Auch mein zweites A-Set ist so aufgebaut. Aber das ist ein kleines Clubset von Gretsch, da kann man es kaum anders erwarten.


    Auch auf der Bühne nehme ich bei gestellten Schlagzeugen das zweite Tom über der Bassdrum sofort immer ab und stell mein Ride dahin. Damit ich nur den einen Aufbau bedienen muss, mit dem ich auch zu Hause übe.