für Machtmissbrauch braucht es zwei Dinge: eine psychopathische Führungskraft und institutionelle Strukturen, die den Täter schützen und gleichzeitig verhindern, dass mitwissende Kollegen eingreifen. Hochschulen bieten hier besonders effiziente Strukturen.
Machtmissbrauch ist ein öffentliches Geheimnis. Jeder weiß davon, nur selten passiert was. Außer die Hütte brennt richtig.
Z. B. Drogenhandel und Vergewaltigung wäre so eine extreme Situation, wie die durch Mitglieder der Hochschulleitung der Hochschule für Musik und Theater München. Da sah man sich gezwungen, dann doch was zu tun. Immerhin ging es u. a. um den Präsidenten, der wegen sexueller Nötigung eine Haftstrafe absitzen muss.
Den Fall und das Ergebnis kann man hier nachlesen:
https://hmtm.de/wp-content/upl…t-IPP-HMTM_2024-04-18.pdf
Mittlerweile ist Machmissbrauch an Hochschulen ein etabliertes Thema der Hochschulforschung. Wer sich also ernsthaft informieren möchte ohne zu orakeln, dem kann ich den Stand der Forschung empfehlen:
https://www.pedocs.de/volltext…brauch_an_Hochschulen.pdf