Alles anzeigenEinen Gedanken noch, einen hab ich noch, einen hab ich noch ...
Fühlst du denn Quintolen grundsätzlich schon? Ich denke, Triolen kann man über etwas Binäres kaum schlau spielen,
wenn man dann keine Triolen fühlt. Umso weniger realistisch sehe ich es, dass man die noch feinere Platzierung von
vier Schlägen in einem (ob man will oder nicht) quintolischen Raster gut platzieren kann, ohne die Quintolen-Subdivison
zu fühlen. Da liegt für mich der Knackpunkt, denn wenn man sie hört/fühlt, braucht man m. E. auch ziemlich schnell
keinen Spruch mehr.
Ich weiß, ist nicht eine Antwort auf deine Frage, aber meine Erfahrung aus der eigenen Herangehensweise.
Persönlich bin ich schon bei ganz unpolyrhythmischen Achtel- und Sechzehntel-Mixgrüppchen misstrauisch, wenn
die Leute kommen und Hilfswörter wie "Känguruh" oder "Sonnenschirm" geben. Denn zum einen lassen sich die
Wörter meist in der Feinheit unterschiedlich betonen, zum andern kann man, wenn man es noch nicht hört, auch
schlecht kontrollieren, ob man überhaupt richtig spricht und spielt. Und zuletzt ist es wieder wie oben: Wenn man
weiß, wie das Wort genau zu phrasieren ist, weiß man ja eigentlich bereits die Notengruppe per se und braucht
wiederum das Hilfswort nicht mehr.
Weißt du, was ich meine?
Verstehen Deine Bedenken komplett. Quintolen sind an sich auch kein großes Problem für mich. Der Burner ist eben das Beispiel von oben mit den Triolen und dem Metronom.
Das einzeln zu spielen krisste hin...Aber jetzt das Metronom dazu laufen zu lassen und dann eben einmal 5/4 zu spielen und im nächsten Takt 4/4 wobei der Klick dann sich in der neuen Metrik um eine Quintole nach vorne schiebt....und dann wieder Retoure auf 5/4 mit Metronom auf Viertel im 16tel grid...
Dafür eine halbwegs idiotensichere Methodik ohne "10 Jahre-Berklee-Prep-für die nächste Zappa Audition"... ist vllt. auch wirklich irgendwie super-Gaga