Beiträge von 3OakDrums

    Also ich hatte jetzt mehrere Axis Longboards, Iron Cobras, Pearl Eliminators und Falcons, aktuell fliegen hier noch eine Speed Cobra, eine DW5000, eine Demon Drive und eine Trick Dominator rum - am End bin ich auf allen langsam, weil ich zu wenig übe :saint:


    Wenn Doublebassspiel nicht wirklich zum absoluten Zentrum deines Spiels gehört und du keine speziellen Techniken spielst oder auf 200+ durchhalten musst, sollte es eine gut eingestellte Maschine der Kategorie 400-600€ locker tun. In dem Preisrahmen findet man gebraucht auch immer mal wieder eine Axis.


    Als Einsteiger oder Semipro ist der Schritt einer Einsteigernaschine (z.B. Pearl P122TW oder Sonor DP472) zu einer „preiswerten“ Oberklassefuma aufgrund verbesserter Laufeigenschaften, besserer Verarbeitung und vielfältiger Features vermutlich deutlich größer als von einer günstigen Oberklassefuma zu den highendprodukten von Axis, Trick oder auch Czarcie Kopyto, wo du exponentiell mehr zahlst für eine bessere Welle und in der Spitze optimierte Laufeigenschaften, von denen du in der Regel aber vermutlich nicht wirklich profitierst.

    ...IMHO ist dieses Gebrande in "Einsteiger", "Oberklasse", "Profi"...kompletter Quatsch. Ich würde schauen, dass das Teil nicht abgerockt und v.a. funktionell ist (nix klappert keine Defekte aufweist). Fertig !


    Wozu ich an ner 9000er DW für ein Arschgeld dann eine innenliegende Feder bekomme, konnte mir Keiner schlüssig erklären (aber jeder "Profi" musste das angeblich "amtliche" Ding eine Zeitlang haben), denn ob Du DB auf dem Level spielen kannst, dass Dir vorschwebt bestimmt nur die Konsequenz und Nachhaltigkeit Deines Überegimes. Wie Du das Ding einstellen kannst, um die Damit wohlzufühlen verstehst Du ja in 10 Minuten.


    Es gibt einfach Fähigkeiten, die für einen individuell sehr lange dauern können (also Jahre !). Andere Sachen für die Leute vllt. Jahre brauchen fallen Dir vllt. innerhalb von Wochen oder Monaten zu...

    Wichtiger ist frequent zu üben und einen Weg zu finden, Deinen Fortschritt zu dokumentieren. Und dann akzeptieren, dass nur Arbeit über Zeit Ergebnisse liefert...das kannste nicht bei Thomann mit 'ner "Profimaschine" kaufen.

    ...ich habe Deine tolle Arbeit an dem Tom gesehen...mittlerweile aber auch schon 8er auf ebay und KA gesehen...


    Man kann alles machen...muss es aber nicht und es bleibt mehr Zeit zum Üben...ich würde einfach ein Weilchen warten und ein Original kaufen...

    Mein Tipp :


    1. Vernünftig sein und auf Deinen Körper hören ! Wenn Du stundenlang Schlagzeug UND stundenlang Bass übst...und dabei Schmerzen hast.


    2. Gehe unbedingt damit zu einem Arzt...sehe hier Tips zu Kaliumpräparaten, Bandagen o.ä...da gibt es keine generische Antwort drauf (und nein, ich bin kein Arzt). Wenn der sagt 6 Wochen pause, dann definitiv 6 Wochen Pause (auch wenn's schwer fällt).


    3. Ich Spiele auch mal intensiver Gitarre. Seit dem ich das mache habe ich auch immer wieder mal Probleme...denke gerade, wenn man was neu anfängt ist das Risiko groß, was falsch zu machen und zu verkrampfen und Dein Körper braucht Zeit sich an spezifische Anstrengungen zu gewöhnen (viel hilft eben nicht immer viel).


    Sport analog: Habe 10 Jahre kein Fussball gespielt und dann innerhalb von 6 Wochen wieder Vollgas gegeben...Muskelfasseriss(e), Meniskus, Hand gebrochen...und hab selbst gemerkt, dass ich dass nicht mehr so drauf hatte...wollte stur sein und die Quittungen kamen prompt.

    Ich hätte ohnehin etwas Schwierigkeiten zu definieren, was ein amtliches Sammlerset überhaupt wäre.


    Ich muss sagen von allen GA's finde ich aber in der Tat die "Made in Taiwan" Yamahas mit gerundeten Kanten noch ohne durchgehenden Böckchen eindeutig am kultigsten ! Da könnte ich bei einem Exemplar in gutem Zustand auf meine alten Tage nochmal (völlig sinnbefreit) schwach werden...

    Die Lackierung hat die YD9000er Serie zur Recording Custom gemacht (meine erstmals im 1980er Katalog). Im Übrigen wurden die Recording Customs auch innen lackiert).

    Das naturbelassene Recording war bis dahin das einzige unfolierte set. Um dann hat man die 9000er GA (Gigging Artist Benamsung eingeführt, um die sets eben voneinander abzugrenzen...im 1980er Katalog wurden die auch Recording Standard genannt).


    Ich meine die gerundeten Gratungen sind beim GA/Standard dann auch in den 80er in geschrägte übergegangen (machte auch Sinn wenn der Basiskessel eh schon gleich ist). Aber selbst hatte ich nie eines.


    So könnt Ihr das recht sicher abgrenzen

    GA: Foliert, innen naturbelassen, und naturbelassener Spannreifen an BD Badges: Ich Meine immer nur GA

    RC: (Polyester) Lackiert aussen und innen, Lackierter Spannreifen an BD, Badges RC/RA/RF(verlängert)/RCD(extra eklig lang;-)...


    Beide Kessel sollten aber von der Konstruktion genau gleich sein (Air-Seal).


    "Recording Custom" hat sich dermaßen bei allen eingeprägt, dass jeder auch von der GA als Reording Custom schreibt...


    Und daher sind Reparaturen an Customs auch wesentlich schwieriger, weil da eben Polyesterlack drauf ist..

    Wenn einer eine DIY Lösung hat gepittete Beschläge wieder auf Neu zu bringen möge er/sie sprechen.


    Daher sind gut erhaltene Beschläge TOP 1 um sowas überhaupt anzufassen.

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, das war auf jeden Fall alles sehr spannend. Ich denke, ich werde mich ans Projekt Onlinegenerator wagen. Allerdings kann ich vorab schon sagen, dass er nicht jede mögliche Schlagzeugnotation abbilden wird. Das ist auch gar nicht Sinn der Sache. Man muss zwingend einen Generator in seinen Funktionen und Logiken der Algorithmen beschränken, sonst wird es zu komplex und man ist am Ende wieder bei einem Notationsprogramm wie MuseScore oder anderen, bei dem du jede einzelne Note händisch abbilden kannst. Die Kunst war schon damals in der lokalen Version und ist heute auch noch, die Logik so aufzubauen, dass alle Arten der Schlagzeugübungen, die ich als Schlagzeuger und Schlagzeuglehrer drin haben möchte, abgebildet werden können. Mittlerweile alles von Grund auf neu programmiert, aber auch da musste ich darauf achten, das Ziel vor lauter neuer Ideen nicht zu verlieren.


    Mittlerweile sind es über 57 Funktionen. Schon jetzt könntet Ihr so komplizierte Notenbilder generieren, dass sie für jeden Anfänger unspielbar wären, aber eben auch ganz simple Übungen. Sprich: Es wird bzgl. effiziente Bedienung fürs gewünschte Ergebnis eine kleine, aber für jemanden mit Notenkenntnissen kurze, Lernkurve geben. Die Bedienung darf natürlich auch nicht zu komplex werden. Und es wird einen FAQ Bereich und ein, zwei Erklärvideos von mir geben. Schlagzeugnoten zu generieren, ist nicht trivial.


    Das Notenbild ist allerdings sehr professionell und wird in hoher Auflösung erzeugt. So viel kann ich schon mal sagen. Kurzer Sneakpeak: Er wird Übungen in 4/4- und 6/8-Takt erstellen können. Variabel mit Handsätzen, Flams, Akzenten und Ghost Notes (Übungsart auswählbar), in 4tel, 8tel, 16tel und 32tel natürlich auch gemischt. Ach ja, ebenfalls mit und ohne Pausen, je nach Wunsch. Snare, drei Toms, Bassdrum, Hi-Hat. Neben Übungen auch Rhythmen. Zufall basiert, aber nach strengen und logischen Regeln. Und wem der Kern, diese und weitere Automatikfunktionen nicht reichen, hat noch einen kleinen Bereich in dem er händisch gewünschte Noten "zusammenklicken" kann. Aber das ist eher Bonus. Das Ziel war und ist immer, schnell sinnvolle Übungen automatisch generieren zu können. Falls ich das online so gut und stabil hinbekomme, wie ich möchte, lade ich zur Beta-Version ein. Wir gesagt, finale Realisierung noch ohne Gewähr...😄🥁

    ...viel geiler wäre eine Lösung, die Papiernoten für Musescore oder Guitar Pro digitalisieren lässt...denn dann könnte man all das, was es ohnehin schon in Notenform an guten Sachen auf Papier gibt direkt anhören...gerade für Leute, die sich mit Noten schwertun. Analog solcher Übersetzungsapps, ich sitze in Shanghai im Restaurant, halte die Kamera auf die Menükarte und.....bingo !

    ja,..leider ist das aus meiner Sicht so..., daher rate ich auch immer dazu, kein neues set zu kaufen (weil totale Geldverschwendung) sondern ein wertiges gebrauchtes Set aber eben in gutem Zustand. Das ist Das beste Preis-/Leistungs-/Wiederverkaufsverhältnis. (BTW Kaufe mittlerweile selbst Felle gebraucht, weil wieder ein Irrer einen kompletten Satz auf der Suche nach dem ultimativen Sound praktisch unbenutzt vom Kit gerissen hat...),


    Wenn Die Kiste einmal strukturelle Mängel hat, bekommst Du das einfach nicht mehr mit etwas gutem Willen und Polierlappen für kleines Geld wieder auf Top-Zustand, da die Wiederverkaufspreise so schlecht sind wird das immer zum Minusgeschäft.


    Es sei denn Du bist halt Bastler und machst es, weil Geld für Dich keine Rolle spielt und Du es eben kannst...finde es ja auch toll Vids anzuschauen, wo Leute 'ne Strat aussm Müll holen und dann auf quasi ladenneu refurben...aber rechne das mal nach (ohne die Abo- und Clickeinkünfte auf YT), Autsch !

    (Interessante Frage: Kennt einer eine LP-Vinylplatte mit nur einer A Seite ... hmm...egal ;)

    Big World von Joe Jackson. Ok ist eigentlich Seite D/ 4 blank.

    lg

    Nee, jetzt... ;)

    Big World - Wikipedia
    en.wikipedia.org


    Hat sogar einer auf YT "abgespielt":


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    Ist mir gerade in einem anderen Thread aufgefallen...


    Welche Erfahrungen habt Ihr im Zusammenhang mit normalen Schulen gemacht. Welche Rolle spielt hier Schlagzeug im Musikunterricht ? Welche kreativen Ansätze habt Ihr beobachtet, das Thema Drums vllt. interessant und anwendungsbezogen in den Musikunterricht einzuschleusen ?


    Sind da nicht auch letztlich die zukünftigen Schüler und Steve Gadd's anzutreffen ?

    ...ja, absolut interessante Perspektive ! Das Lehrkräftethema ist echt sch***. Denke gerade da sollten die Schulen mal ansetzen und vllt. einfach auch mal Instrumentallehrer einladen...oder Instrumentalunterricht anbieten....aber anderes Topic.

    ...ja mein Punkt war auch, um bestimmtes Neuland zu betreten ist das (Rationalisieren) eben eine (neben auch anderen) Methoden, strukturelle Klarheit für sich zu erhalten. Es gibt tausende Beispiele, wo Leute falsch greifen zu spät/früh einsetzen oder irgend einen anderen "Mist" bauen und dann merken: Bombe ! Es gibt auch tausende Momente die ich erinnere wo ich denke Bombe!, schreibs nicht auf and gone with the wind...


    Die Welt technischer Innovationen ist voll von diesen Geschichten. Aber auch da sagste dann, irgendwann: Moment, was habe ich da jetzt eigentlich gemacht ? Was macht das eigentlich interessant...und dann wirste automatisch analytisch, ums zu übertragen auf anderes...es ist auch nicht nur das eine oder nur das andere...aber wenn Du nur das eine ODER das andere drauf hast, kannste die Platte eben nicht noch umdrehen und die B-Seite anhören.


    (Interessante Frage: Kennt einer eine LP-Vinylplatte mit nur einer A Seite ... hmm...egal ;)

    Zeig mal Originalbilder von dem Gerät. Die Folien von den alten Recordings sind vollverklebt. Das abzuknibbeln ist begrenzt lustig. Kauf Dir lieber NevrDull und ne gute Feinpolitur und hol das Beste raus.

    Ja, same here....zeig mal Fotos.


    Hauptproblem der Folienerneuerung ist eine perfekt gleiche Öse. Generell v.a. das potentielles Pitting der Spannböckchen. Das bekommst Du eigentlich nur durch Austausch. Bei den RC's (Du zeigst hier ja ein GA) den Lack schick zu machen nochmal eine ganz andere Hausnummer...


    Aber noch genereller : Wenn das Set perfekt wäre (wie auf dem Link) bekommst Du dafür vllt. max 1500 €. Sagen wir Du bekommst es "as-is" für 800€ weg.

    Jetzt kaufste Teile, wirfst da etliche Stunden für die Aufarbeitung rein...Da bleibt für Aufwand wenig Marge...wenns nur Saubermachen bisschen polieren is ok. Ansonsten mein Tip lasse es und stelle es rein wie's ist. Das dürfte Kosten/Nutzen-mäßig den besten Schnitt liefern...und Du verkaufst Die Fantasie an einen anderen Bastler, der meint das wäre doch ein tolles Projekt ;-).

    ...nein, Missverständnis: Ich meinte nicht einfach=simpel sondern einfach (ohne weiteres) spielen...schon passt die Phrasierung nicht ;-).


    Meinte auch nicht, das man in komplexen Situation zwingend alles aufschreiben muss...wenn Du aber komplexere Muster erarbeiten willst (also nicht schon Erarbeitetes runterspielst), brauchst Du ja einen Weg strukturiert zu überlegen, wie z.B. ein interessantes Grundgerüst aussehen könnte. Und da sage ich wenn's wirklich komplexer und nicht mehr intuitiv wird musste aufschreiben.


    Glaube nicht das Gavin Harrison einfach mal ein Buch Rhythmic Illusions so aus dem Bauch rausgehauen hat...da steckt Reflexion dahinter, die über "einfach (drauflos)spielen" weit raus geht. Nimm mal Black Page...das hat nicht einer runtergetrommelt und dann hinterher aufs Papier gebracht...(es sei denn bin der untalentierte Depp in der Klasse bin, der's nur noch nicht kapiert hat...kam durchaus vor ;)

    Ich denke das Sprache und Musik schon sehr ähnlich ticken, Sprache aber dennoch eine sehr viel höhere alltägliche Bedeutsamkeit hat. Spätestens da hängt das Bild dann etwas schief...


    Das Thema ist in der Tat super spannend, weil es auch weit über die nackte Fähigkeit Musik zu schreiben/lesen weit hinausgeht.


    Es gibt viele Drummer/Musiker deren rhythmische Ausdrucksweise auf klaren und damit auch niedergelegten Strukturen basiert.

    Ich denke auch das geschriebene Musik, eben auch anders gedacht ist als "einfach gemachte" und damit auch zu anderen Ergebnissen führt (nicht besser oder schlechter...anders). Wenn ich mir Jemanden wie Virgil Donati anhöre, hab ich nicht den Eindruck, dass der aus einem emotionalen Impuls metrisch moduliert oder polyrhythmische Strukturen einfach mal so aus dem Gefühl heraus spielt, sondern der sich das sehr strukturiert zurechtgelegt (um nicht zu sagen zurechtnotiert) hat.


    Hinzu kommt, dass auch viele Komponisten schon im Ausdruck was anderes sagen wollen wenn sie eine Viertelnote oder eine Achtelnote mit Achtelpause hinschreiben...denke Leute, die mit Zappa (denn dafür brauch es keinen alten Meister) Musik machen durften/mussten könnten davon ein paar schöne Geschichten erzählen.

    Nicht mehr.
    Als ich Unterricht gab, war es natürlich einfacher den Stoff so für Schüler festzuhalten als extra Aufnahmen zu machen, auch wenn die Schüler zweiteres wesentlich besser fanden.


    Als ich mir in kürzester Zeit 50 Songs für eine neue Band draufschaffen musste, fand ich das tatsächlich wesentlich einfacher es durch stumpfe Wiederholung und Anhören des Materials als durch das durcharbeiten von Notenblättern.

    50 Songs draufschaffen: Ja (stumpfes Anhören), ist meiner Meinung nach der bessere Weg. ABER: Wenn Du keine amtlichen Aufnahmen hast...dann heißt es schnell..."Ain't Nobody...kennt man...achso aber wir spielen Den zwischenteil doppelt und mit einem Taktwechsel und das Ende wie bei der Liveaufnahme aus 2013 in Oberpfaffenhofen" und das dann bei jedem 3. Stück artähnlich...schönes Leben noch ;)

    ...genau ! Wenn ich mir vorstelle ich müsste mir all die Sachen dann irgendwie in meinem (viel zu kleinen) Gehirn ablegen...manche Sachen verstehst Du auch erst wenn's mal hingeschrieben ist...vieles erinnere ich gerade, weil ich mich der Notation beschäftigt habe, bei vielem habe ich erst da gemerkt, was ich eigentlich für einen Mist zusammen spiele....

    Wie gesagt - ich mach eigentlich alles ohne Noten und benutze Noten nur fürs Unterrichten.

    Merken, was man eigentlich für einen Mist zusammenspielt, kann man am besten durch eine Audio-Aufnahme.

    Denn es geht ja auch darum, wie man es spielt bzw. dass man es ordentlich spielt (Timing, Dynamik, Groove). Es bringt dir nichts, wenn du die Noten und Theorie verstanden hast, aber es nicht richtig gespielt kriegst.

    ja das ist klar, "proof of the pudding is with the eating" ! Am Ende ist das Hörelebnis entscheidend. Hatte eine Tower of Power Phase. Wenn Du Dir Zeug wie Soul Vaccination oder Oakland Stroke draufschaffen willst musst Du Dir das fast zwangsläufig erst mal schwarz auf weiß klar machen...sonst groovt es vllt. stimmt dann aber trotzdem nicht.

    Ich spiele alles ohne Noten. Hat bisher ganz gut geklappt. Natürlich habe ich öfter versucht, in die Geheimnisse dieser eigenartigen Punkte auf den Linien einzudringen. Aber no way. Gar nicht. Never.

    Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, dass das eine fast schon körperliche Aversion gegen Noten ist. Dafür gibt es bestimmt auch einen fancy Namen :)

    Komischerweise ist das an der Gitarre anders. Immerhin funktioniert das in Kombination von Tabs (für die Tonhöhen) und Noten (für die Rhythmik).

    Jedenfalls finde ich es gut wenn jemand nach Noten spielen kann, allerdings bedenklich, wenn man nur! nach Noten spielen kann. Musik ist für mich hören, fühlen, reagieren.

    ...ja ist echt interessant! Ich glaube tatsächlich mittlerweile, dass das eine Frage der Informationswahrnehmung/-verarbeitung ist. Es gibt einfach Leute, die damit einfach überhaupt nicht klarkommen (hab' mich da auch immer so ein bisschen drüber aufgeregt, aber ist vllt. wirklich einfach ein Vorstellungsding. Im Job hab ich das auch oft, dass Leute Dir in den Eimer kotzen, wenn es analytisch/abstrakt wird, weil sie einen konkreten praktischen Anker brauchen... ....bisschen wie Koriander im Salat...). Ich denke man muss auch immer nochmal "nach Noten spielen" und "Noten lesen können" unterscheiden.


    Mein Blattspiel ist auch sehr rudimentär/schlecht. Wenn jemand in einem Orchester spielt, muss er/sie das runterspielen können. Aber als Mittel Passagen wirklich eindeutig zu klären, mit Transkriptionen zu arbeiten oder Sachen nach längerer Zeit wieder "hochzuladen" gibt es (sicher viele workarounds aber) keinen besseren/einfacheren Weg ...

    ...genau ! Wenn ich mir vorstelle ich müsste mir all die Sachen dann irgendwie in meinem (viel zu kleinen) Gehirn ablegen...manche Sachen verstehst Du auch erst wenn's mal hingeschrieben ist...vieles erinnere ich gerade, weil ich mich der Notation beschäftigt habe, bei vielem habe ich erst da gemerkt, was ich eigentlich für einen Mist zusammen spiele....