Beiträge von 3OakDrums

    Verstehen Deine Bedenken komplett. Quintolen sind an sich auch kein großes Problem für mich. Der Burner ist eben das Beispiel von oben mit den Triolen und dem Metronom.


    Das einzeln zu spielen krisste hin...Aber jetzt das Metronom dazu laufen zu lassen und dann eben einmal 5/4 zu spielen und im nächsten Takt 4/4 wobei der Klick dann sich in der neuen Metrik um eine Quintole nach vorne schiebt....und dann wieder Retoure auf 5/4 mit Metronom auf Viertel im 16tel grid...


    Dafür eine halbwegs idiotensichere Methodik ohne "10 Jahre-Berklee-Prep-für die nächste Zappa Audition"... ist vllt. auch wirklich irgendwie super-Gaga

    ...bzw. in Aneignung Deines geistigen Eigentums...inkl Spruch:



    Denke ich nun den Puls um, wird die durchgeschobene BD zur Viertel --> 4/4 mit Quintolischem Grid. Der neue Puls müsste dann nur noch 4/5tel so schnell sein also : 80 BPM...


    Ich brauche einen Namen...ähhh Wortspiel ! ...und wenn Du das verständlich im Vid raushaust, hat das kein anderer (und ich hab alles abgegrast und ausser komplizierter Zählerei nix gefunden)

    ....Du willst Dir also eine eigene "Blase" bauen ??? ;)


    ...Du weißt schon, dass Dir damit dann natürlich die ganze realsatirische Unterhaltung entgeht ?

    So hast Du nur noch den halben (manchmal gefühlt nur noch 5%) Spaß...das gehört doch geradezu zum Kundenerlebnis eines Forums...


    Was wäre ein Forum, das nur in wohlgesetzter, sachdienlicher Prosa daher käme...??? Die Realität ist nun mal eine U-Bahnstation nachts um halb 3...ein morbider, übelriechender Ort, der erst wirklich wahre Kunst gebiert...


    (BTW wie geht das jetzt genau mit dem Ignorieren... ?).


    Problem hier ist allerdings, dass unsere "Realität" insgesamt auf dem Spiel steht...aber ganz anderes Thema. Verstehe aber (leider) total Deine Perspektive...

    Ich frage mich gerade: Ist nicht die Voraussetzung, um diese Sätze überhaupt passend zu betonen und zu phrasieren,

    dass man die entsprechenden Polyrhythmen bereits im Ohr hat? Womit die Sätze dann ja bereits überflüssig wären ... 🙈🤷‍♂️.

    ...kann nur von mir sprechen: Ich hatte keine blasse Ahnung, wie das zu spielen ist ausser eben dann das in ein mikrogrid zu zerlegen (s.o.) oder eben eine Hand eine Tick schneller laufen zu lassen und dass dan irgendwie zu "iterieren"...das ist aber beides unter "Gegnerdruck" für mich Murks...


    Hinzu kommt aber hier die eigentliche Problemstellung: Wie schaltest Du von 5er auf 4er Puls/Zählung um ?

    Ich könnte ja sagen, wenn ich die Figur spielen/hören/empfinden kann ist das doch kein Problem. Das ist aber bei so einem Exoten halt eben nicht der Fall (zumindest für mich).


    3er oder 6er gg. binäre Rhythmik ist ja viel gängiger. Aber auch hier: nimm das Metronom spiele Vierteltriolen gegen Viertel (Metronom auf viertel), jetzt zähl die Virteltriolen als neue Viertel (damit tickt das metronom auf punktierten Viertel)...denke schon das dürfte schon vielen ziemlich schwer fallen...


    Jetzt komm ich Vogel mit 5:4 umme Ecke... :)

    Du hast mich richtig verstanden : Es geht mir quasi um den "4:5-Satz"

    Isch aach net...des basst in mahn prozessor ned enei...iss dess awwer am End ned des gleische Broblem wie mit demm englische Gebabbel ?

    Im Anhang hab ich was notiert was ich meine. Hoffe man erkennt alles.

    Hier ist 5 über 4 dargestellt.

    4 über 5 lasse ich mal weg.

    Wenn man es hört klingen beide Versionen von der Melodie her gleich.

    Ein Wortspiele würde eigentlich immer funktionieren.

    Das was Du da zeigst ist genau was ich im Eingangsthread schrieb.


    Du kannst (und das ist ja auch die "reine" Lehre), das auf ein 20er grid zurückführen, Quintolisch auflösen...und Voila: Wir haben eine Schrödingergleichung ;-)...dafür reicht halt (zumindest) mein Taschenrechner nicht hin, wenn ich es dann in Takt x bei 100BPM konkret machen soll/will...eintippen, den Zettel von der Druckerrolle Deines Texas-Instruments Rechners abreißen, durchlesen und und und...


    In dem Wortspiel bekomme ich den Puls eben immer auf den 5er Teil gedacht, daher hatte ich Die Hoffnung eine Alternative zu finden, die dann auf den 4er Puls zeigt, aber vllt stell ich mich auch einfach nur zu blöd an...


    Das innere Gehör ist genau mein Problem.


    Aber Du zeigst eine gute Idee auf : Denn es muss ja nicht ein "Wort"-spiel...sein denke, ich probiere Dienen Vorschlag mal aus z.B. 4:5 = Bass Drum : Snare Drum und dann 4:5 = Snare Drum : Bass Drum. Dann würde sich das ja auch Soundschhwepunktmäßig einfacher lautieren lassen...versuch macht Kluch !


    Danke !

    Jetzt muss ich aber doch mal neugierig fragen: was ist das denn für Musik, wo dieser Wechsel vorkommt?


    Wenn ich mich recht erinnere, lief mir so eine Figur in keiner der beiden Varianten in 40 Jahren über den Weg, außer vielleicht im Netz als besonders masochistischer Ansatz zur schlagzeugerischen Selbstoptimierung.


    Selbst im berühmt-berüchtigten Black-Page-Solo überlagern sich keine N-tolen, sondern sie alternieren nur munter vor sich hin. Und du musst in 2 Stunden sogar zwischen beiden Varianten umschalten? Hast du dem Komponisten die Frau ausgespannt???

    ;)


    Ich bin ein Nerd....d.h. mich interessiert zunächst das Problem. Viele Non-Nerd's sagen da sofort : Wozu brauchst Du den Mist ?

    Wenn Dir diese Frage reflexartig hochkommt,..kommst Du nie hinter "mein" WARUM ?


    Eigentlich ist die Frage so bei mir entstanden: Wir haben in der Band immer mal wieder mit metrischer Modulation herumprobiert bislang eben immer über z. b. Vierteltriolen nach Triolen und zurück (streng genommen ist eine primitive double time ja auch eine metr. modulation).


    Es geht also hier nicht so sehr drum den Polyrhythmuus an sich zu spielen sondern in andere Tempi strukturiert zu modulieren.

    (Etwas Off-Topic aber interessant in dem Zusammenhang :

    Der Satzrhythmus (auch Sprachrhythmus genannt) lässt sich hervorragend in musikalischer Notenform darstellen, indem man die betonten Silben auf schwere Taktzeiten (oder längere Notenwerte) und unbetonte Silben auf leichte Taktzeiten (oder kürzere Notenwerte) setzt.
    Im Deutschen unterscheidet man grundlegend zwischen zwei Rhythmustypen: dem Trochäus (fallend: betont – unbetont) und dem Iambus (steigend: unbetont – betont).

    1. Der trochäische Rhythmus (Fallend)



    Beispiel: „Leise zieht durch mein Gemüt“ (Heinrich Heine)

    Hier folgt auf eine betonte Silbe immer eine unbetonte. Im Musiknoten-Rhythmus wird die betonte Silbe auf die „1“ (den Hauptschlag) gesetzt.




    2. Der iambische Rhythmus (Steigend) Beispiel: „Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!“ (Goethe) Da der Iambus mit einer unbetonten Silbe beginnt, startet man in Notenform oft mit einem Auftakt (einer unvollständigen Note vor dem ersten echten Taktstrich).



    Systematik: Sprache in Notenschrift übersetzen Wenn du einen eigenen Satz in Noten umwandeln willst, kannst du dich an folgenden drei Grundregeln orientieren: Sprachliches ElementMusikalisches ÄquivalentNoten-BeispielBetonte SilbeLanger Notenwert oder HaupttaktzeitViertelnote (♩) auf Zählzeit 1Unbetonte SilbeKurzer Notenwert oder NebentaktzeitAchtelnote (♪) oder Viertel auf Zählzeit 2Sprechpause / KommaMusikalische PauseViertelpause (𝄽) oder Achtelpause (𝄾)


    Komplexeres Beispiel im 4/4-Takt

    Satz: „Heute gehen wir im Park spazieren.“
    Betonung: Heu-te geh-en wir im Park spa-zie-ren.

    In Rhythmusschrift (Achtel und Viertel gemischt): Heu-te (Viertel, Viertel) | ♩ ♩ geh-en wir im (Achtel, Achtel, Achtel, Achtel) | ♪ ♪ ♪ ♪ Park (Viertel) | ♩ spa-zie-ren (Achtel, Viertel, Achtel) | ♪ ♩ ♪

    )


    stay curious !

    Der Punkt hier ist: Ich glaube, das ist eben letztlich doch indiviiduell. Es gibt viele Leute sagen, dass solche "Eselsbrücken" hinderlich sind, aber auch Leute (wie mich), die sagen, das diese Lösungensehr gute Fallbackoptionen sind, gerade weil Du dann eben nicht so viel prozessieren musst...wer das sehr häufig macht bekommt sicher auch irgendwann den "Sound" rein.


    Ich suche aber hier nach einer robusten Lösung, die auch funktioniert wenn Du z.B. in einem 2 Stunden set genau einmal dieses Problem lösen musst.

    Sorry komme erst jetzt wieder zurück :


    Also das gleiche Problem be 3:2 oder 2:3.


    Du spielst 3:2 also z.B. 3 Triolenviertel über 2 Viertel...Du spielst weiter...modulierst nach 2:3 und denkst dann die vormaligen Triolenviertel als Viertel und vormaligen Viertel als punktierte viertel.


    Das geht relativ einfach weil Triolenviertel oder Punktierte Viertel ziemlich gewöhnlich/häufiig vorkommen.


    Fange ich mit ungewöhnlicheren Sachen wie eben 4:5 an kann man eben zur Hilfe ein Wortspiel nutzen. Wenn ich aber nun das gleiche wie oben auf 4:5 --> 5:4 machen will steht Dir das im Weg , bzw,.

    Nicht dass ich den Zusammenhang verstehen würde, aber ja, kann nerven... 😉

    every once in a while, während alle unbeding ein Schlagzeug dabei haben wollen, dass sich dann aber bis zur gefühlten Unkenntlichkeit runtermuten soll kommt immer noch ein "Experte" um die Ecke mit der Einlassung: "...alle mal besser zuhören und die Drums bitte noch viiiiel leiser, schonmal was von Dynamik gehört ?!"


    ...dann kommt einfach der Punkt, wo ich dann, in aller Ruhe, die zwei Patronen in meine abgesägte Schrotflinte reinschiebe, das Teil mit lässigem Klick zusammenfahre und passgenau auf die beiden Nasenlöcher des Schlaumeiers aufsetze und...schon geht der Wecker ;)

    Ich habe folgende Frage für die vllt. eine(r) eine smarte Lösung hat:


    Wenn ich einen 4:5 (4 über 5) Polyrhythmus spiele ist meine Definition bisher : 4 Schläge über einen 5er Puls (die 5er sind also meine Metrik).

    Ich nutze dafür z.B. ein Wortspiel wie "I'm looking for a home to buy".


    Meine Frage : Gibt es einen Weg den gleichen Polyrhythmus umzudenken, z.B. über ein artähnliches Wortspiel, dass den 4er Puls fokussiert und damit dann einen 5:4 (5 über 4)?


    Mir ist klar, dass ich das in ein 20er grid zerlegen und dann jeweils auszählen kann...Das ist aber nicht wirklich intuitiv bzw. super unhandlich gerade in schnelleren Tempi.

    Seelanne

    Die erste Studie hatte ich eingebracht, nicht der Kollege Sonorfan. Natürlich weiß aber auch ich nicht, wie exakt diese Zahlen zustande kamen. Es ging mir nicht um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern um eine Darstellung der Dimensionen, wenn man hier "Profimusiker=Dave Weckl" gelten lässt.


    Insofern lag mein Fokus mehr auf der grundsätzlichen Glaubwürdigkeit der Quelle, bezogen auf die Erfassung der deutschen Musiklandschaft. Die bislang genannten Zahlen spiegeln durchaus wider, was ich in den letzten Jahrzehnten in der Musikbranche so kennen gelernt habe. Die extrem heterogenen Bedingungen lassen sich eh nicht so richtig abbilden, und mittlerweile muss man auch noch Einkünfte durch Social Media berücksichtigen. Wo ist denn der "Musik-Influencer" mit hoher Reichweite beispielsweise einzuordnen? Sind das überhaupt noch Einkünfte aus Musikbetrieb?

    Zum Thema Social Media einkünftige kann ich sagen: Ja, das zählt mit dazu und muss ganz regulär versteuert werden. Ist allerdings selbst bei so Größen wie Benny Greb oder Anika immer noch ein zu vernachlässigender Betrag ;)

    ..und egal wie Du's würfelst: Es bleibt was für Enthusiasten und Leidensfähige....selbst wenn Du bei Pink mit auf der Bühne stehst...

    Good old Vinnie-Stuff.

    Mit Chick Corea und John Patitucci.

    Wahnsinn😱

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    ...ja der Typ ist einfach die fleischgewordene Freakshow...

    ..ok, dann macht ein Doppelpedal natürlich sofort Sinn...geradezu zwingend... ;)